Kokosöl Ölziehen – Entgiften und Zähne pflegen

Kokosöl Ölziehen – So leitet man Giftstoffe aus dem Körper aus!

Kokosöl Ölziehen
Bild: OMKAR A.V-Fotolia.com

Kokosöl Ölziehen, oft auch Coconutoil Oil Pulling genannt, ist in der ayurvedischen Heilkunst eine wirksame Methode der Zahnreinigung und Entgiftung des Körpers.

Im Laufe eines Tages nimmt man unbewusst ziemlich viele Schadstoffe aus der Luft und mit der Nahrung auf. Diese gelangen teilweise über die Schleimhäute in unsere Blutbahn und werden in unseren Zellen abgelagert und dort angereichert. Auf Dauer können diese im Körper ziemlich großen Schaden anrichten.

Durch die Nahrungsaufnahme werden in Zahnzwischenräumen, auf der Zunge und in den Mundschleimhäuten Bakterien und Schadstoffe abgelagert, die beim normalen Zähneputzen oft sehr schlecht oder gar nicht zu entfernen sind.

Aufgrund der antimikrobiellen Eigenschaften eignet sich natives Kokosöl bestens zum Ölziehen. Die enthaltenen mittelkettigen Triclyceride (MCT) binden Bakterien besonders effektiv und wirken Entzündungen, Reizungen und Infektionen im Mundraum entgegen.

Kokosöl Ölziehen

Die Mikroorganismen, die sich über Nacht in den Mundschleimhäuten und Zahnzwischenräumen sammeln, sind umgeben von Fettmolekülen, die vom Kokosöl besonders leicht aufgenommen und gebunden werden können – es ist also ein regelrechter Magnet für toxische Stoffe, Parasiten, Bakterien und Pilze wie z.B. Candida (begünstigt Soor). Nach dem Ölziehen spuckt man die gebundenen Organismen einfach in ein Papiertuch aus und entsorgt die mit Giftstoffen und Bakterien angereicherte, milchige Masse über den Hausmüll.

Mit Kokosöl ölziehen für ein strahlendes Lächeln

Durch das Kokosöl Ölziehen werden, wie auch beim Zähneputzen mit Kokosöl, Verfärbungen und Plaque von den Zähnen gelöst. Das Öl reinigt das Zahnfleisch, die Zahntaschen sowie die Zunge und hinterlässt ein rundum sauberes Gefühl in der Mundhöhle. Durch routiniertes, tägliches Ölziehen kann auf diese Weise die Mund- und Zahngesundheit dauerhaft verbessert werden.

Wie funkioniert das Ölziehen mit Kokosöl?

Das Mundspülen mit Kokosöl lässt sich am besten in die Morgenroutine integrieren und sollte noch vor dem Frühstück stattfinden. Ein Teelöffel voll Kokosöl (bei Anfängern evtl. sogar etwas weniger) ist vollkommen ausreichend, um den Mundraum sauber zu pflegen. Idealerweise nimmt man das Kokosöl in den Mund, ehe man unter die Dusche steigt oder man bewegt das Öl durch den Mund und zieht es durch die Zähne während man Kaffee oder Tee kocht und den Frühstückstisch richtet.
Eine viertel Stunde bis zwanzig Minuten sollte man morgens dafür einrechnen, denn diese Zeit braucht es, dass sich die Bakterien und Schadstoffe richtig an das Öl binden. Danach wird der Mund ordentlich mit warmem Wasser ausgespült und anschließend kann gefrühstückt werden. Und vergessen Sie nicht, nach dem Frühstück wie gewohnt die Zähne zu putzen. Dann können Sie mit einem strahlenden Lächeln in den Tag starten.

Funktioniert das Ölziehen am Anfang nicht wie gewünscht, dann ist das nicht weiter schlimm. Spucken Sie die Lösung einfach aus und versuchen Sie es am Folgetag erneut. Bei Ölzieh-Anfängern reagiert der Körper auf das ölige Erlebnis gerne mit vermehrtem Speichelfluss und die Spuckemenge im Mund steigt drastisch an. Spucken Sie dann einfach zwischendurch schon eine kleine Menge des Speichels in ein Tissuetuch, bis es wieder angenehm für Sie ist. Sie werden sich sicher schnell an das neue Gefühl und den Geschmack im Mund gewöhnen und bald auch locker zwanzig Minuten durchhalten.

Schlucken Sie den öligen Speichel auf keinen Fall unter!
Das wäre absolut kontraproduktiv, denn so würden Sie die aus den Zahntasche, Zunge und Schleimhäuten ausgeleiteten Schadstoffe direkt in den Körper einschleusen, würden also genau das Gegenteil von dem erreichen, was das Kokosöl Ölziehen eigentlich bewirken soll.

Mundgeruch weg dank Kokosöl Ölziehen

Unangenehmer Mungeruch kommt oft von Bakterien auf der Zunge, in Zahnzwischenräumen und Zahntaschen. Durch das Ölziehen mit kaltgepresstem Kokosnussöl können Mundgeruch verursachende Säuren und Kleinstlebewesen im Mundraum eliminiert werden und der Atem wird frischer.

Kokosöl Zahnpflege für gesunde, weiße Zähne

Kokosöl Zahnpflege

Kokosöl Zahnpflege sorgt für strahlend weiße und rundum gesunde Zähne

Kokosöl Zähne
Bild: Jürgen-Fälchle – Fotolia.com

Die Kokosöl Zahnpflege ist ganz einfach und effektiv: Viele Zahnärzte staunen – Ihre Patienten, die auf eine Kokosöl Zahnpflege umgestellt haben, weisen bei den nächsten Kontrollterminen viel weißere Zähne auf als bisher, haben kaum noch Karies und ein rundum gesundes, gut durchblutetes und festes Zahnfleisch ohne jegliche Anzeichen von Parodontose. Auch auf der Suche nach Zahnstein werden die Dentisten kaum noch fündig.

Manche Patienten berichten, dass gelockerte Zähne (aufgrund einer Parodontose und dem damit verbundenen Knochenschwund) wieder fester im Kiefer sitzen, seit sie mit nativem Kokosöl Ölziehen.

Natives Kokosöl wird inzwischen von vielen als Karies-, Zahnstein- und Parodontose-Killer bezeichnet. Die pilz- und keimabtötende Wirkung lässt sich auf die wertvollen Fettsäuren Capryl- und Laurinsäure zurückführen, die in schonend gepresstem nativem Kokosöl von Natur aus enthalten sind.

Mittlerweile benutzen viele Verbraucher natives Kokosöl zum Zähneputzen, im Austausch gegen herkömmliche Zahncreme aus dem Drogeriemarkt, die ohnehin mit vielen bedenklichen Substanzen gemischt ist, dass sie schon fast als gesundheitsschädigend eingestuft werden könnte. Ebenso wenden viele kaltgepresstes Kokosöl zum Ölziehen an.

Warum lieber mit Kokosöl Zähne pflegen?

Gefährliche Stoffe in herkömmlicher Zahncreme
Zahnpasta wird in der Regel nicht geschluckt und man macht sich deshalb kaum Gedanken über das, was drinsteckt. Viele der Inhaltsstoffe werden aber beim Putzvorgang über die Mundschleimhaut aufgenommen und gelangen so ungehindert in unseren Blutkreislauf. Nehmen Sie sich ruhig einmal die Zeit und lesen Sie die Inhaltsstoffliste Ihrer Zahncremetube durch. Sie werden sich wundern!

Kokosöl Zahnpflege

Kleine Putzkörper, Schleif- und Schmirgelmittel, die festsitzende Beläge von den Zähnen entfernen sollen, schaden dem Zahnschmelz mehr, als sie Nutzen bringen. Hauptsächlich sind die sogenannten Abrasiva in Weißmacher-Zahncremes enthalten, finden sich aber auch in normaler Zahnpaste. Die Schleifmittel greifen den Zahnschmelz an und machen die Zähne auf diese Weise schmerzempfindlich und anfällig für Karieserreger. Es gibt sehr aggressive Produkte auf dem Markt, die die Zahnoberfläche bei häufigem Gebrauch nachhaltig schädigen können. In Kokosöl sind keine Putzkörper enthalten. Das Öl entfernt schonend selbst hartnäckigere Beläge und lässt wieder die natürliche Zahnfarbe erscheinen.

Fluoride verfügen zwar in geringen Mengen über keine toxische Wirkung, dennoch können sie wichtige Enzyme hemmen und sich damit negativ auf den Stoffwechsel auswirken. Dies geschieht, aufgrund der nur minimal vom Körper aufgenommenen Mengen, schleichend, kann aber langfristig massive Gesundheitsprobleme verursachen, da auch unsere Immunabwehr auf die Arbeit der Enzyme angewiesen ist. Nimmt man demnach über lange Zeit immer wieder Fluoride in die Blutbahn auf, kann unser Immunsystem geschwächt werden. Aber wer denkt schon bei einer geschwächten Abwehrfunktion des Körpers, dass die Zahnpasta schuld sein könnte?

Ebenso findet sich in zahlreichen Zahncremes und Mundspülwässerchen die Chemikalie Triclosan. Ihr wird eine stark desinfizierende, keimtötende Eigenschaft zugesprochen, weshalb sie in vielen Produkten (Zahncreme, Mundwasser, flüssige Seifen, Rasiergel, Duschgel etc.) als Bakterienkiller Einsatz findet. Es wird jedoch nirgends darauf hingewiesen, dass diese chemische Substanz die Funktion der Schilddrüse beeinflussen und dort die Bildung von Schilddrüsenhormonen stören kann. Außerdem wird die natürliche Hautschutzfunktion beeinträchtigt und es kann zu Reizungen kommen.

Karies wird durch Streptokokken verursacht und vor allem diese sollen durch den Einsatz von Triclosan abgetötet werden. Inzwischen ist aber bekannt, dass zahlreiche Bakterien bereits Resistenzen entwickelt haben, es sogar zu sogenannten Kreuzresistenzen gekommen ist. Das heißt, dass triclosanresistente Bakterienstämme auch nicht mehr auf Antibiotika ansprechen. So entwickeln sich nach und nach immer mehr multiresistente Erreger, gegen die keine Maßnahme hilft. Man sollte auch bedenken, dass diese Substanzen auch in unserem Abwasser und damit in Klärwerken landen. Welchen Schaden sie dort für unser Trinkwasser anrichten können, mag sich jeder selbst ausmalen. Kokosöl wirkt von Natur aus gegen Bakterien, Viren, Keime und Pilze und beugt Entzündungen vor. Als natürliches Antibiotikum kann es also das chemisch hergestellte Triclosan sehr gut ersetzen und zur desinfizierenden Mundpflege eingesetzt werden.

Wer öfter kleine Geschwüre im Mundraum hat oder schmerzende Bläschen, sollte prüfen, ob seine Zahncreme möglicherweise den allergieauslösenden Zusatz Natriumlaurylsulfat (auch Sodium Laurylsulfat, gekürzt SLS oder Sodium Dodecylsulfat, gekürzt SDS) enthält. Er gilt als stark hautreizend und austrocknend und kann für unangenehm schmerzhafte Aphthen verantwortlich sein.

Als synthetische Konservierungsstoffe sind in den meisten Zahnputzmitteln Parabene enthalten, welche durch die Mundschleimhaut ins Blut und von dort in Gewebe und Zellen wandern. Parabene sind als solche auf der Inhaltsstoffliste oft nicht einmal direkt zu erkennen, denn der Begriff “Paraben” taucht nicht unbedingt in der Beschreibung auf und versteckt sich unter Bezeichnungen wie z.B. PHB-Ester, Benzoesäure oder Oxybenzoat. Diese Konservierungsmittel wirken allergieauslösend und stehen in Verdacht, krebserregend zu sein. So wurden in Gewebeproben von Brustkrebspatientinnen häufig konzentriert Parabene gefunden. Allerdings ist noch nicht geklärt, ob sie tatsächlich Krebs auslösen oder auch in gesundem Gewebe in dieser Menge eingelagert werden. Deshalb finden Parabene weiterhin fleißig Einsatz zur Konservierung von allerlei Kosmetik- und Pflegeprodukten.

Weiterhin werden in Zahncreme Polyethylenglykole (PEG) als Emulgatoren eingesetzt, um die einzelnen Bestandteile der Paste gleichmäßig vermischt zu halten. Diese PEGs aber machen unsere Mundschleimhaut noch durchlässiger als sie ohnehin schon ist. die vorher genannten chemischen Giftstoffe können so noch viel leichter in unseren Blutkreislauf gelangen.

Sorbit, Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, sie sind ebenso in Zahncremes enthalten, um ihnen einen angenehm süßlichen Geschmack zu verleihen. Dass gerade Sorbit als kariesfördernd eingestuft wird, ist den wenigsten bekannt. Was also hat dieser Stoff in einem Produkt zu suchen, mit dem wir unsere Zähne vor Karies schützen wollen?! Kokosöl schmeckt so lecker, dass keine zusätzlichen Geschmacks- oder Süßstoffe benötigt werden, um es geschmacklich aufzupushen.

Hier wurden nur einige der in Zahncreme enthaltenen Zusatzstoffe genannt, die unserer Gesundheit durchaus Schaden zufügen können. Tatsächlich sind es noch viele weitere. Füllmittel, künstliche Geschmacksstoffe und mehr, auf die wir aber gar nicht näher eingehen wollen.

Wie man gesunde Zahncreme für die Kokosöl Zahnpflege selbst herstellen kann

Mischen Sie einfach jeweils die gleiche Menge weiches Virgin Coconut Oil und Kaiser Natron zu einer Paste. Für den Geschmack kann man noch ein paar Tropfen Bio Minzöl unterrühren. Fertig!

Wenn Sie gesunde Zähne haben, können Sie auch das pure Kokosöl ohne irgendwelche Zusätze als Zahncreme verwenden. Das macht die Kokosöl Zahnpflege richtig einfach und ist dennoch effektiv. Einige Zahnärzte sind der Meinung, dass zur Zahnreinigung rein theoretisch gar keine Zahncreme benötigt wird, um das Zahnfleisch und die Zähne sauber und gesund zu halten. Ausschlaggebend für die Reinigung ist nämlich der mechanische Effekt der Zahnbürste, der das Zahnfleisch massiert und vorhandene Beläge (Plaque) vom Zahnschmelz entfernt.