Karamellisierte Möhrchen mit pikanter Kokossauce

Karamellisierte Möhrchen mit pikanter Kokossauce
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Das aus dem 19. Jahrhundert stammende karamellisieren entsteht wenn Zucker stark erhitzt wird. Von goldgelb bis tiefbraun kann sich der Zucker je nach Temperatur verfärben und entwickelt dadurch sein typisches Röstaroma und den Karamellgeruch. Je nach Röstungsgrad kann Karamell bitter oder süß schmecken.

Für jeden der großen Wert auf hochwertige und gesunde Lebensmittel legt, sowie auch für Veganer ist dieses Rezept Karamellisierte Möhrchen mit pikanter Kokossauce hervorragend geeignet.

Zutaten:

3 EL Bio-Kokosmilch

2 EL Bio-Kokosblütensirup

1 EL Bio-Kokosöl

100 ml Weißwein

300 g junge, bunte Möhren

100 g Blattspinat

½ Bund Rucola

Ein wenig Shiso-Kresse

2 EL Cashewkerne

1 rote Chilischote

Prise Meersalz

Ein wenig Basilikum (für die Garnitur)

Zubereitung:

In einer Schüssel mit kaltem Wasser werden die Cashewkerne für gut 5 Stunden eingeweicht und danach in einem Sieb aufgefangen, ebenso wie das Einweichwasser. Die gewaschenen Möhren schälen und das obere Drittel vom Grün entfernen. Der gewaschene und geputzte Spinat und auch der Rucola werden trocken geschleudert. Die Blätter werden von den Stielen der gewaschenen und trocken getupften Shiso-Kresse abgeschnitten. Die gewaschene Chilischote der Länge nach halbiert und von den Kernen befreit, danach grob gehackt.

In einem Standmixer nun Rucola, Spinat, Chili, Basilikum, Kokosmilch und die Cashewkerne zu einer cremigen Sauce mixen. Die Sauce kann durch Zugabe von dem Einweichwasser der Cashewkerne flüssiger gemacht werden.

Die Möhren werden in einer Pfanne mit dem erhitzen Kokosöl für nur wenige Minuten rundherum angebraten, so dass diese leicht angebräunt sind. Mit dem Kokosblütensirup werden die Möhrchen nun karamellisiert und mit ein wenig Weißwein abgelöscht. Anschließend mit dem Meersalz die Möhren würzen und auf Tellern anrichten. Die Shiso-Kresse kommt als Garnitur dazu und die Sauce wird separat in einem Schälchen oder am Tellerrand serviert.

 

Veganer Frühstückszopf mit Kokosmilch und Kokosöl

Veganer Frühstückszopf mit Kokosmilch und Kokosöl
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Treccia, Tresse, Züpfe, Stritzel, Butterzopf oder auch nur Zopf. Es gibt viele Namen für das geflochtene Hefegebäck, welches typischerweise aus österreich, der schweiz oder Süddeutschland kommt. Der Butterzopf wird nicht gesüsst im Gegensatz zum Hefezopf. Der Hefezopf enthält Milch und Butter und ist auch noch nach ein paar Tagen gut essbar. Der Zopf wird vor dem Backen mit Eigelb bestrichen und dann traditionell aus zwei doppelten Teigsträngen geflochten und bekommt dadurch eine hohe Form. Zum Frühstück mit Honig, Konfitüre oder Schokocreme, wird der Zopf am liebsten gegessen.

Zutaten:

1 kg weißes Mehl

40 g frische Hefe (oder zwei Beutel Trockenhefe)

1 TL Zucker

2 TL Salz

150 g Pflanzenfett

40 g Koksöl

50 ml Kokosmilch

100 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Es werden alle trockenen Zutaten miteinander vermischt und der Zucker mit der Hefe aufgelöst. In der Mehlmischung wird in der Mitte eine kleine Mulde gedrückt und dort das Hefegemisch hineingegeben. Somit wird ein kleiner Vorteig gemacht. Nun das Kokosöl zusammen mit der Kokosmilch und der Pflanzenmargarine zum Mehl dazugegeben und gute 15 Minuten miteinander verknetet. Es wird so lange geknetet, bis der Teig Blasen wirft. Für mindestens eine Stunde wird der Teig an einem warm Ort gelagert, damit er gut gehen kann. Danach Mehl auf die Arbeitsfläche verstreuen und aus zwei oder drei Strängen einen Zopf flechten. Diesen geflochtenen Teigzopf weitere 30 Minuten gehen lassen. Auf 190 Grad Umluft wird der Backofen vorgeheizt und die Zöpfe mit ein wenig Kokosmilch und Kokosöl bestrichen. Das Ganze für gute 50 Minuten durchgebacken, kann er nach der Abkühlung verzehrt werden. Wer es mag, kann den Zopf noch mit dünnen Mandelblättchen garnieren.

Veganes Cremiges Bananen-Schokoladen-Konfekt

Veganes Cremiges Bananen-Schokoladen-Konfekt
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Feine Zucker- und Backwaren, wie zum Beispiel pralinenähnliche Produkte, Fondants und kandierte Früchte werden im allgemeinen auch als Konfekt bezeichnet. In der Schweiz und in Österreich sagt man Kleingebäck zum Konfekt. Das Wort stammt ursprünglich aus der Apothekersprache. Dort wurden die Arzneimittel mit Zucker, Sirup oder Honig eingekocht und danach getrocknet um diese länger haltbar zu machen. Die Zuckerbäcker waren damals eine neue Zunft und werden heute mit dem Begriff Confiserie beschrieben. Das folgende Rezept ist vegan und zuckerfrei zuzubereiten.

Zutaten:

50 g Kokosöl

1 reife Banane

1 EL Mandelmus geröstet

20 g Carob oder Kakaopulver (Rohqualität)

1 Msp. Zimt

1 Prise Salz

nach belieben fein gehackte Nüsse (Pecan, Pistazie usw.)

nach belieben Beeren (Soft-Gojis, Cranberries usw.)

Zubereitung:

Als aller erstes werden die Zutaten wie unten aufgeführt abgewogen und bereitgestellt. Das Kokosöl wird in einem Wasserbad geschmolzen und in dieser Zeit die Beeren und Nüsse vorbereitet, die später auf das Konfekt kommen sollen. Das heißt beides wird fein gehackt und anschließend zur Seite gestellt. Die zimmerwarme Banane wird jetzt zusammen mit dem Kokosöl püriert. Dann Carob, Nussmus, Zimt und Salz hinzufügen und kräftig mischen. In eine mit Backpapier ausgelegt Form von 10 x 15 cm wird die Masse anschließend gefüllt und dann zum abkühlen entweder in den Kühlschrank oder in den Tiefkühler gestellt. Im Kühlschrank kann das ganze schon mal 2 Stunden dauern, wogegen im Tiefkühler nach gut 30 Minuten die Masse erkaltet und erhärtet ist. Jetzt kann das Konfekt serviert werden. Sollte aber zur weiteren Aufbewahrung Platz im Kühlschrank oder Tiefkühler finden.

Tipp:

Wem das Bananenkonfekt zu weich und cremig ist, der kann gerne variieren mit dem Rezept. Um die süße zu nehmen sollte Banane und Nussmus reduziert werden oder um die süße zu erhöhen auch die Menge von Kakao- oder Carobpulver erhöht werden.

 

 

 

Gut für die Gesundheit – Kokosfett

Gut für die Gesundheit – Kokosfett
Gesundheit Kokosfett
Bild: Africa-Studio – Fotolia.com

Die Früchte der Kokospalmen bringen einen exotischen Genuss in die Küche und sind extrem vielseitig in ihrer Verwendung. Das weisse Fruchtfleisch dient neben dem rohen Verzehr auch als Ausgangsstoff für die Gewinnung von Kokosfett, Kokosmehl sowie Kokosflocken.

Die Kokospalme trägt ganzjährig Früchte, sodass zu jeder Zeit reife Kokosnüsse geerntet werden können. Speziell in den tropischen Regionen gilt die süsse, beinahe klare Flüssigkeit der Kokosnuss (wird grün und unreif geerntet), als ein wichtiger Trinkwasserersatz.

Knapp 1 Liter Kokoswasser ist im Inneren der unreifen Früchten vorhanden. Je reifer also eine Kokosnuss ist, desto weniger Kokoswasser befindet sich in ihr.

Der hohle Kokosnusskern ist ausgekleidet mit dem weissen, aromatischem Fruchtfleisch. Je reifer die Nuss ist, umso trockener wird das Fruchtfleisch, welches im getrockneten Zustand Kopra genannt wird.

Das frische Fruchtfleisch besteht aus bis zu 50 Prozent Wasser. Durch den Trockenvorgang, vor der Weiterverarbeitung, wird der Wassergehalt auf circa 5 Prozent verringert und der Fettgehalt der Kopra liegt dann zwischen 60 und 70 Prozent.

Dem Kokosfett – gewonnen aus der Kopra – fällt eine enorme wirtschaftliche Bedeutung zu. Denn die gesättigten Fettsäuren, welche bei der Margarineherstellung eine nennenswerte Rolle spielen, sowie bei der Süsswarenherstellung zum Einsatz kommen, überwiegen hier. Dank seiner Hitzebeständigkeit ist Kokosfett hervorragend zum Braten, Kochen und Backen geeignet.

Kokosfett – Natur pur

Naturreiner als das reine, kalt gepresste Kokosfett (Virgin Coconut Oil) welches hierzulande im Handel ist, gibt es nicht. Auf schonendste Weise wird das Kokosfett aus der Kopra gepresst und nicht weiter aufbereitet. Auf diese Art und Weise bleiben alle natürlichen Inhaltsstoffe erhalten.

Man kann Kokosfett als Brotaufstrich, pur oder mit anderen Zutaten gemischt, verwenden. Speziell für Veganer, die auf Tierprodukte verzichten, ist dies eine interessante Alternative.

Anbau in Mischkultur

Nahrungsmittel, welche aus biologischem Anbau stammen, sind nicht nur aufgrund ihrer Verarbeitung wertvoll. Nimmt man Bio-Kokosnüsse, bringt dies zu den Umwelt-Vorteilen, auch positive Aspekte für die Bauern in den Kokosnuss-Anbauländern. Bei herkömmlichen Plantagen kommen Kunstdünger zum schnelleren Wachstum der Kokospalmen zum Einsatz. Anders die Bio-Bauern, sie setzen auf kaliumreiche Kokosfasern und natürlichen Dünger.

Zudem wachsen die Bio-Kokosnüsse nicht in Monokultur, sondern werden in Mischkultur mit Ananas oder Bananen angepflanzt. Werden Produkte aus Bio-Kokosnüssen aus fairem Handel angeboten, schützt dies zum einen die soziale Situation der Bio-Bauern und zum anderen garantiert es ihnen soziale Arbeitsbedingungen sowie bessere Preise bei der Abnahme. Desweiteren können durch einen fairen Handel Projekte in den Anbauländern unterstützt werden, welche z.B. für eine Verbesserung der Bodenqualität sorgen.

Vegetarisch, vegan und clean – Kokosnussöl

Vegetarisch, vegan und clean – Kokosnussöl

Für immer mehr Verbraucher hat eine gesundheitsbewusste Ernährung  einen hohen Stellenwert, wobei die Herstellung sowie Reinheit der Nahrungsmittel ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl und dem Kauf darstellen. Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass sich Menschen vegetarisch  oder sogar vegan ernähren.

vegetarisch, vegan und clean
Bild: joanna wnuk – Fotolia.com

So verzichten Veganer (oft) aus gesundheitlichen, meist jedoch aus ethischen Gründen, auf alle Art tierischer Produkte. Sie wollen vermeiden, dass ihretwegen Tiere unter unwürdigen Lebensbedingungen gehalten werden und leiden müssen.
Eier, Milch oder Honig, weisen  zwar keine tierischen Inhaltsstoffe auf, dennoch wurden sie von Tieren hergestellt. Deshalb findet man in den Einkaufstwagen von Veganern eher Gemüse, Obst sowie rein pflanzliche Lebens- /Gebrauchsmittel.
Betrachtet man jedoch einmal die Packung so mancher Pflanzenmargarine genauer, stellt man schnell fest, dass auf der Zutatenliste, trotz der Beschriftung “pflanzlich”, Milchbestandteile wie  beispielsweise Molke stehen. Ein eindeutiges Indiz dafür, dass diese Margarine auf keinen Fall vegan sein kann.

Kokosöl, das vegane Öl mit dem Plus für die Gesundheit

Besonders bei den Fetten zum Braten ist eine vegane Alternative schwierig zu finden, welche auch hohen Temperaturen gewachsen ist, ohne beim Braten gesundheitsschädliche Transfette zu bilden. Zahlreiche Pflanzen-Öle sind nicht geeignet, stark erhitzt zu werden. Außerdem ist ihre Haltbarkeit sehr begrenzt.

Da ist natives Kokosöl eine hervorragende Alternative für Butter, Margarine oder Pflanzenöl – es lässt sich ebenfalls zum Braten, Frittieren, als Brotaufstrich oder auch zum Backen verwenden.
Das naturbelassene Kokosöl aus biologischem Anbau ist extrem reichhaltig an gesundheitsfördernden Nährstoffen. Bekannterweise findet auch in der Haar-/und Hautpflege als veganer Ersatz für kostspielige Kosmetikartikel Verwendung, die in genügend Fällen nicht einmal tierversuchsfrei, also nicht vegan, sind.

Weder die gesunden Eigenschaften noch die Pflegeeigenschaften von Kokosnussöl können kaum durch ein industriell hergestelltes Produkt übertroffen werden.

Ein wirklich, echtes veganes Kokosöl ist allerdings nur jenes, für dessen Produktion bereits bei der Plantagenbewirtschaftung und vor allem bei der Ernte auf den Einsatz von tierischen Helfern verzichtet wird. So sind auf den Großplantagen, Makaken-Affen welche die Kokosnüsse ernten,  kein seltener Anblick. Dann enthält das Endprodukt zwar keinerlei tierische Bestandteile, die Bezeichnung “Vegan” hat es jedoch nicht verdient.

Ganz anders auf den Philippinen und Sri Lanka – hier betreiben Kleinbauernfamilien ihre Plantagen häufig noch in mühevoller Handarbeit – von der Ernte bis hin zum Endprodukt Kokosöl. Palmkletterer holen mithilfe Seilen, aneinander gebundener Bambusstangen und scharfen Messern die Kokosnüsse von den Palmen, danach werden sie von Hand geschält, geöffnet, direkt verarbeitet und anschließend abgefüllt. Die in Mischkulturen angelegten Kokosfarmen werden nicht gedüngt. Daraus gehen die hochwertigsten veganen, Rohkost-Öle hervor.  Deshalb sollte man beim Kauf besonders darauf achten, dass das Kokosöl aus Palmenbeständen stammt, welche kleinbäuerlich bewirtschaftet werden.

Kokosöl – zum Clean Eating geeignet

Mit nativem Kokosöl lässt sich auch der neueste Ernährungstrend “Clean Eating” wunderbar umsetzen. Denn bei Clean Food kommt es darauf an, alle Nahrungsmittel so natürlich wie möglich und unverarbeitet zu sich zu nehmen. Ein naturbelassenes, reines Kokosöl ist, wie die Bezeichnung schon verrät, ein solches “Clean Food”. Es durchläuft keinerlei chemische Prozesse, welche den Nährstoff- oder Vitalstoffgehalt reduzieren könnten.

Ein kaltgepresstes Kokosöl, das weder raffiniert, gehärtet, desodoriert noch chemisch behandelt wurde, enthält von Natur aus zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe, die zudem die Aufnahme lebenswichtiger Vitamine aus anderen Lebensmitteln unterstützt . Kokosöl enthält keine Transfette und bildet diese auch nicht beim Kochen. Durch die Hitzestabilität sowie dem hohen Rauchpunkt >195°C,  ist das Kokosöl ideal zum Frittieren und Braten geeignet.

Natives Bio Kokosöl ist für Vegetarier, Veganer und Fans des Clean Eating,  die gesündeste und beste Ölvariante, die der Markt zu bieten hat.