Salat-Wraps mit Kokoshähnchen

Salat-Wraps mit Kokoshähnchen
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Vom Englischen wickeln oder einhüllen, ist der Begriff Wrap abgeleitet. Das heißt, es wird eine Füllung in eine dünne Fladenbrot Rolle eingewickelt. Den Ursprung hat der Wrap aus der Texanischen, Mexikanischen Küche. Dort werden die Hüllen häufig als Tortillas verwendet. Die Füllung ist nicht festgelegt und kann aus Gemüse, Fleisch, Salat, Sauerrahm, pikanten Saucen oder ähnlichem bestehen. Im Jahr 1990 ist die Wrap-Welle auch nach Europa übergeschwappt und wird seitdem als Fastfood bzw. Fingerfood verwendet. Auch in der orientalischen Küche gibt es ähnliche Speisen die gewickelt werden, so wie der Döner, Dürüm oder auch Schawarma. Salat-Wraps mit Kokoshähnchen sind schnell herzustellen und ein wahrer Genuss.

Zutaten:

8 große Blätter Kopfsalat

1 rote Zwiebel

1 rote Paprikaschote

1 gelbe Paprikaschote

2 EL Sprossen

150 g Hähnchenbrustfilet

1 TL Kokosöl

Prise Salz

Prise Pfeffer

Prise Cayennepfeffer

Zubereitung:

Nachdem der Salat gewaschen und trocken geschleudert wurde, wird die Zwiebel geschält, halbiert und in dünne Streifen geschnitten. Die Paprikaschoten werden nach dem waschen in kleine Würfel geschnitten. Die gewaschenen Sprossen lässt man abtropfen.

Unter kaltem Wasser wird das Hähnchenbrustfilet abgespült und nach dem trocken tupfen in kleine Stücke geschnitten.

Das Fleisch wird dann in der erhitzten Pfanne mit dem Kokosöl gute fünf Minuten gar gebraten und anschließend mit den Gewürzen abgeschmeckt und aus der Pfanne genommen.

In dem restlichen Bratfett werden jetzt Zwiebel und Paprika für gut 4 Minuten bei mittlerer Hitze angedünstet. Die Sprossen für zwei Minuten mitdünsten lassen und dann auch das Hähnchen wieder hinzufügen und ebenfalls für noch zwei Minuten dünsten. Am Ende noch einmal alles mit den Gewürzen abschmecken.

Die Salatblätter werden auf der Arbeitsfläche ausgebreitet, die Füllungsmasse darauf verteilt und dann eingerollt. In Gläsern angerichtet, kommt dieser Wrap super zur Geltung und gut bei Ihren Gästen an.

Kokossuppe mit Champignons und Mungbohnen-Sprossen

Kokossuppe mit Champignons und Mungbohnen-Sprossen
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Die Kokosmilch schmeckt nicht nur köstlich sondern ist auch noch gesund. Sie ist ein schneller Energielieferant und im Gegensatz zu anderen Fetten wird sie selten im Fettgewebe gelagert. Die Mungbohnen-Sprossen können gekocht oder auch roh verzehrt werden. Für Salate und als Zugabe zu Finger-Food-Gerichten eignen sie sich roh und sollten nur vor dem Verzehr kurz mit heißem Wasser überbrüht oder kurz blanchiert werden. Bei warmen Gerichten gibt man sie besser am Schluss dazu, damit sie ihren Biss behalten. Mungbohnen-Sprossen werden oft mit Sojasprossen verwechselt. Sojasprossen müssen aber vor dem Essen nicht erhitzt werden und werden meistens als Konserve angeboten. Mit nur einer Zubereitungszeit von 30 Minuten ist dieses Hauptgericht für vier Personen schnell und leicht zubereitet.

Zutaten:

800 ml Kokosmilch

750 ml Gemüsebrühe

250 g Champignons

4 getrocknete Feigen

3 Stangen Zitronengras

2 Hände voll Mungbohnen-Sprossen

1,5 Daumen großes Ingwerstück

1,5 EL Kokosöl

1,5 EL Currypaste grün und mild

1 Zwiebel

½ Stange Lauch

½ rote Chilischote (kernlos)

Eine Hand voll frisch gehacktes Thai-Basilikum

Eine Hand voll frisch gehackter Koriander

Prise Salz

Prise Pfeffer

Zubereitung:

Befreie das Zitronengras von der äußersten Schicht und schneide es ebenso fein wie die Zwiebeln. Im heißen Kokosöl werden zuerst die Zwiebeln und dann das Zitronengras angedünstet. Jetzt die Gemüsebrühe hinzugeben und gut 10 Minuten leicht kochen lassen. Anschließend abseihen und die Currypaste mit der Kokosmilch zu dem Sud hinzufügen und mit dem Pürierstab schaumig schlagen. Die Feigen, der Lauch und die Champignons werden fein geschnitten und in der Suppe gute fünf Minuten leicht köcheln gelassen. Zum Schluss noch nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sprossen hinzufügen. Die gehackten Kräuter können kurz vor dem servieren auf die Suppe gestreut werden.