Läusemittel für Schwangere bedenklich – Mit Kokosöl Läuse bekämpfen

Kokosöl Läuse

Läusemittel sind für Schwangere und Stillende bedenklich

Es ist wieder Läusezeit und in Kindergärten und Schulen häufen sich die Fälle der Meldungen. Sind eure Kinder noch unbehelligt geblieben? Dann habt ihr Glück! Oft behandelt man bei einem Befall alle Familienmitglieder, was teilweise auch sinnvoll ist. Vor allem bei Geschwisterkindern, die dann doch viel Zeit miteinander verbringen. Aber was ist während der Schwangerschaft? Oder während der Stillzeit? Da würde ich euch dringend abraten, die Mittel aus der Apotheke zu nehmen. Weder für euch selbst noch für die Kinder.

Schwangere und stillende Mütter sollten unbedingt auf  herkömmliche Läusemittel aus der Apotheke verzichten

Kokosöl Läuse
Bildquelle: Lars Zahner – Fotolia.com

Die darin enthalten Stoffe können über die Haut in das Blut übergehen und somit auch zum Fötus bzw. in die Muttermilch wandern. Das gilt auch dann, wenn die Mittel Kontakt mit den Händen haben. Fast alle Apothekenmittel enthalten chemische Substanzen die recht agressiv sind und auch Hautreizungen auslösen können.

Wenn ihr Läuse auf dem Kopf eures Kindes oder dem eigenen entdeckt, ist aber rasches Handeln notwenig. Zudem sollte das Kind nicht in die Schule/den Kindergarten gehen und die entsprechende Einrichtung sollte informiert werden. Man muss sich nicht schämen, wenn man einmal Läuse hat. Das solltet ihr auch euren Kleinen erklären. Läuse sind keinerlei Zeichen für schlechte Hygiene und können jeden einzelnen irgendwann im Leben treffen.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit solltet ihr aber versuchen, die Läuse mit alternativen, natürlichen Methoden zu beseitigen. Die Anwendung von nativem Kokosöl ist sanft und ohne die vielen Nebenwirkungen, die von herkömmlichen Läusemitteln prophezeit werden. Der Ölfilm verschließt die Atemöffnungen der Parasiten und lässt sie auf diese Weise ersticken. Zudem wird durch das Öl die Kittsubstanz der Nissen, die damit fest am Haarschaft haften, leichter aufgelöst. Das erleichtert das Auskämmen der Läuseeier mit einem feinzinkigen Kamm, noch bevor die Plagegeister schlüpfen können. Zudem lässt sich das Haar durch die Ölkur wesentlich leichter kämmen und die Läuse haben Schwierigkeiten beim Festkrallen – lassen sich also auch leichter entfernen.

So tötet man mit Kokosöl Läuse ab

Kokosöl Läuse
Bildquelle: Ronald Schmäschke – Fotolia.com

Zunächst muss man das Öl in einem Wasserbad schmelzen. In flüssiger Form lässt es sich leichter anwenden. Das Haar sollte vor der Behandlung angefeuchtet werden. Am besten geht das mit einer Sprühflasche. Anschließend gibt man das Öl mit den Fingerspitzen auf die Kopfhaut und massiert es ordentlich auf dem kompletten Kopf ein. Besonders wichtig sind die Partien über und hinter den Ohren und im Nacken. Dort ist die Haut dünn und die Läuse bevorzugen diese Stellen zum Blutsaugen. Das restliche Öl zieht man dann noch gleichmäßig bis in die Haarspitzen.

Idealerweise stülpt man danach eine Baumwollmütze über und bindet zusätzlich ein Handtuch um. So entwickelt sich Wärme und das Kokosöl kann besonders gut wirken.

Die Kokosöl-Haarkur sollte etwa eine bis zwei Stunden einwirken, um die Läuse zu ersticken. Die in Kokosöl enthaltenen Fettsäuren greifen zudem den Chitinpanzer der Parasiten an und “knacken” diesen. Nach der Kur muss das Haar mit Shampoo gewaschen und ordentlich, Strähne für Strähne, mit einem schmalzinkigen Nissenkamm ausgekämmt werden. Alle verwendeten Utensilien sollten nach der Behandlung gereinigt bzw. gewaschen werden.

Wichtig!!!
Die Anti-Läuse-Kur mit Kokosöl sollte mindestens acht bis zwölf Tage lang täglich durchgeführt werden, denn nur die bereits geschlüpften Läuse werden durch das Kokosöl “erstickt” und abgetötet. Bereits vorhandene Eier (auch Nissen genannt) überdauern die Behandlung und können erst nach dem Schlüpfen elimiert werden, sofern man diese nicht bereits vorher komplett ausgekämmt bekommt. Wichtig ist, dass man frisch geschlüpfte Läuse daran hindert, wieder neue Eier abzulegen, sonst gerät man in einen ewig dauernden Kreislauf – schon eine einzige überlebende Laus kann alles wieder von vorne beginnen lassen. Also durchhalten und täglich ölen! Die Prozedur so lange wiederholen, bis keine Läuse oder Nissen mehr zu entdecken sind. So werdet ihr nach und nach mit Kokosöl Läuse los und die Verwendung ist absolut unbedenklich für eure Kinder, für euch und das ungeborene Kind bzw. den Säugling.

Zusätzlich kann man das Haar nach dem Auswaschen des Kokosöls mit Apfelessig spülen. Dieser hilft auch, noch vorhandene Ölreste besser aus dem Haar zu entfernen. Keine Sorge – der Geruch des Essigs verfliegt schnell. Aber auch er wirkt auf natürliche Weise gegen Läuse.

Sollten tatsächlich keine dieser natürlichen Mittel helfen, die Plage zu beseitigen, sollten Schwangere und Stillende zuerst Rücksprache mit ihrem Arzt halten, ehe sie auf gerade Wohl ein chemisches Mittel aus der Aoptheke verwenden. Dabei spielt es keine Rolle ob die werdende/stillende Mutter oder eines ihrer Kinder behandelt werden soll.

Achtet beim Kauf auf eine gute Qualität. Der Laurinsäuregehalt im Kokosöl sollte im besten Fall über 50% betragen, denn diese Fettsäure ist hochwirksam. Schaut darauf, dass es sich um ein natives Kokosnussöl aus Bio-Anbau handelt. Ich persönlich kann euch das native Bio-Kokosöl von 100ProBio empfehlen.

Gebrauch von Kokosöl in Schwangerschaft

Gebrauch von Kokosöl in Schwangerschaft

Die meisten Mütter werden bestätigen, dass eine Schwangerschaft eine ganz besondere Erfahrung ist. Während diesem Zeitraum ist die Vorfreude auf den neuen Erdenbürger groß. Dem Körper stehen Veränderungen bevor, wie beispielsweise das Wachsen der Brüste und des Bauchumfangs. Beginnt man schon frühzeitig mit der Pflege des Bauchs, können sie Schwangerschaft- bzw. Dehnungsstreifen vorgebeugt werden. Verwendet man bereits im frühen Schwangerschaftsstadium Kokosöl zur Hautpflege, wird sie geschmeidig und dehnbar – Streifen kommen somit erst gar nicht zum Vorschein, da das Bindegewebe nicht reißt.

Einfach den Bauch mit Kokosöll einreiben und sanft in die Haut einmassieren. Besonders beliebt ist die Verwendung von Kokosöl, da es rasch einzieht und dezent nach Kokos duftet. Erfahrungen zufolge können bereits entstandene Streifen unter der Kokosöl-Pflege zurückgehen.

Die Ernährung in der Schwangerschaft sollte ausgewogen und vitaminreich sein (an die Gesundheit des Ungeborenen denken) – weshalb die Zubereitung der Speisen mit Kokosöl empfehlenswert ist.

Nichts ist besser als die Ernährung des Neugeborenen mit Muttermilch. Denn die Muttermilch enthält alles, was ein Baby benötigt. Vor allem der darin enthaltene Laurinsäuregehalt kann durch regelmäßige Zufuhr von Kokosöl verbessert werden (Laurinsäure schützt das Baby vor Krankheitskeimen).

Allerdings verläuft das Stillen nicht immer unproblematisch. Ab und an kann es zu Entzündungen der Brustwarzen kommen, welche durch zu starkes Saugen sowie Pilze ausgelöst werden. Doch auch dafür gibt es Abhilfe – es genügt schon etwas Kokosöl auf und um die entzündete Brustwarze herum aufzutragen. Es sorgt für Schmerzlinderung und fördert die Heilung. Außerdem kann das Verzehren von Nahrungsmitteln, die mit Kokosöl zubereitet werden,  die Milchbildung unterstützen.