Zwiebelhähnchen auf Thai-Art

Zwiebelhähnchen auf Thai-Art

Für scharf Liebhaber!

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Eine Mischung aus Chinesischer, Indischer und Europäischer Küche ist die Thailändische Küche. Diese Einflüsse sind im Laufe der Jahrhunderte verschmolzen zu einer Landesküche. Typischerweise besteht ein thailändisches Menü aus einer Suppe, einem Curry Gericht oder einem scharf gewürzten Salat und dazu einer Sauce mit Gemüse und Fisch zum dippen. Die Speisen werden zusammen serviert und so kann auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen milden und scharfen Komponenten geachtet werden. Rohkost wird in den meisten Fällen auch dazu gereicht. Für viele Gerichte ist eine Paste die Grundlage. In einem Mörser wird Knoblauch, rote oder grüne Chilischoten und verschiedene Kräuter zermahlen. Dann Öl dazu gegeben und die Paste über einer offenen Flamme eines Woks erhitzt. Die Zutaten wie Gemüse, Nudeln, Fisch und Fleisch werden dann nacheinander dazugegeben und geschmort. Das Zwiebelhähnchen auf Thai-Art wird dich und deine Gäste in eine andere Welt entführen. Genießt die Reise!

Zutaten:

1 Stück Ingwer

3 Knoblauchzehen

1 TL rote Currypaste

2 EL Kokosöl

4 Hähnchenschenkel

1 mittelgroße Möhre

2 Selleriestangen

500 g rote Zwiebeln

0,5 L Kokossahne

2 EL Fischsoße

0,5 TL Zucker

1 unbehandelte Zitrone

1 Frühlingszwiebel

1 Handvoll Thai-Basilikumblätter

Koriandergrün

2 Kaffirzitronenblätter

Prise Salz

Prise Pfeffer

Zubereitung:

Das Hähnchen wird im Gelenk in Unter- und Oberschenkel getrennt und im heißen Kokosöl rundum angebraten. Anschließend gut gesalzen und gepfeffert. Jetzt die Currypaste hinzugefügt und mit angeröstet und aufgepasst, dass die Paste nicht anbrennt. Besser ist es, den Topf vom Herd zu ziehen.

Die Schenkel werden jetzt rausgenommen und dafür der gehackte Knoblauch zusammen mit dem fein gewürfelten Ingwer, in Würfel geschnittene Möhre, Sellerie und Zwiebeln dazu gegeben und gedünstet. Wiederum alles pfeffern und salzen. Sind die Zwiebeln glasig, dann die Schenkel wieder hinzugeben und mit der Kokossahne wird langsam aufgefüllt. Achte darauf dass die Kokossahne langsam aufgefüllt wird, damit eine cremig Soße entsteht.

Am Ende wird das Gericht mit der Fischsoße, dem Zucker und der Zitronenschale noch einmal gewürzt und für gut 30 Minuten leicht köcheln gelassen. Wenn das Hühnerfleisch gar ist, mit dem Zitronensaft abgeschmeckt und die zerzupften Kräuter mit dem Zitronenblatt und klein geschnittenen Frühlingszwiebeln untergerührt. Die Mittelrippe des Zitronenblattes sollte vor dem kleinschneiden herausgerissen werden. Eine leckere Beilage zu diesem Gericht ist ein duftiger Reis.

 

Süßkartoffel-Kokos-Suppe

Süßkartoffel-Kokos-Suppe
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Die Süßkartoffel-Kokos-Suppe ist gerade für Liebhaber von Schärfe ein Gedicht. Denn die feuerscharfen Hähnchenwürfel lassen die Geschmacksknospen explodieren und verleihen der milden Cremesuppe erst so den richtigen Pep. Die Süßkartoffel gehört zu den Windengewächsen und ist eine Nutzpflanze. Als Nahrungsmittel werden die unterirdischen Speicherwurzeln und teilweise auch die Laubblätter genutzt. Die Volksrepublik China ist einer der größten Produzenten der Süßkartoffel. Die Süßkartoffel ist mit der normalen Kartoffel, die zur Familie der Nachtschattengewächse zählt, nur ganz entfernt verwandt.

Zutaten:

2 Hähnchenbrustfilets

2 EL Kokosöl

1 TL Chilipulver

1 Bund Frühlingszwiebeln

2 Knoblauchzehen

1 Stück Ingwer

1 Süßkartoffel

2 Tomaten

500 ml Geflügelbrühe

200 ml Kokosmilch

Prise Salz

Prise Pfeffer

½ Limette

4 Koriander Stiele

Zubereitung:

Nachdem die Hähnchen gewaschen sind, werden sie trocken getupft und in Würfel geschnitten. Das Chilipulver wird zusammen mit einem Esslöffel Kokosöl in einer Schüssel verrührt und darin die Fleischwürfel gewendet. Im Kühlschrank das Fleisch in der Marinade für gut 30 Minuten ziehen gelassen.

Die Frühlingszwiebeln werden geputzt, gewaschen und fein geschnitten. Der Ingwer zusammen mit dem Knoblauch geschält und fein gehackt.

Die Süßkartoffeln werden geschält und in 2 cm große Stücke geschnitten. Anschließend die Tomaten gewaschen, den Stiel herausgeschnitten und grob gewürfelt.

Das restliche Kokosöl wird in der Pfanne erhitzt und darin der Knoblauch mit den Zwiebeln und dem Ingwer mit angedünstet. Die Kartoffelwürfel werden nach gut zwei Minuten dazu gegeben und alles für weitere drei Minuten weiter gedünstet. Jetzt werden noch die Tomaten hinzugefügt sowie die Brühe und die Kokosmilch. Alles zusammen aufkochen gelassen und wird am Ende mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt und nochmals 20 Minuten köcheln gelassen.

Das marinierte Hähnchenfleisch wird nun in einer beschichteten Pfanne rund herum gut angebraten für jeweils 4 Minuten und danach gesalzen.

Als nächster Schritt wird die Limette ausgepresst, der Koriander gewaschen und trocken geschüttelt. Die fein pürierte Suppe wird mit dem Limettensaft abgeschmeckt. Anschließend werden die Hähnchenwürfel in die Suppe gegeben und zusammen mit dem Koriander serviert.