Kokosöl gegen Reizdarm

Kokosöl gegen Reizdarm

RDS – Reizdarmsyndrom

Bildquelle: DOC RABE Media/Fotolia.com

Findet der Arzt keine Ursache für die vorhandenen chronischen Darmbeschwerden, dann wird meist Reizdarm diagnostiziert. Gehören Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen zum Alltag heißt die Diagnose meistens auch Reizdarm. In den gastro-enterologischen Praxen ist das Reizdarm-Syndrom die am häufigsten gestellte Diagnose. Die meisten Menschen haben aber gar kein Reizdarm-Syndrom. Es gibt verschiedene Ursachen dafür, aber die meisten werden mit den üblichen Diagnoseverfahren überhaupt nicht entdeckt. Der Reizdarm gehört zu den psychosomatisch bedingten funktionellen Darmerkrankungen. Das heißt, dass Organ an sich ist nicht gestört aber die Funktion. Deshalb vermuten die meisten Ärzte, dass die Krankheit psychisch bedingt ist. Auch wenn nach Ultraschalluntersuchungen, Blutuntersuchungen und Magen- und Darmspiegelungen alle Werte in Ordnung sind, zählt der Patient organisch als völlig gesund und der Arzt spricht weiterhin von einem Reizdarm. Für den Patient ist diese Aussage erstmal sehr beruhigend dass keine auffälligen Befunde zu entdecken sind. Aber weiterhin tappt er im Dunkeln und weiß nicht was den Reizdarm bei ihm auslöst. Er ist weiterhin in seinem Alltag eingeschränkt durch die vorhandenen Symptome. Kokosöl gegen Reizdarm kann da wahre Wunder bewirken.

Die Symptome:

  • Blähungen
  • Blähbauch
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Sodbrennen
  • Übelkeit

Reizdarmtypen:

  1. Diarrhoe-prädominantes Reizdarm-Syndrom = Menschen mit einem Durchfall-Reizdarm
  2. Obstipations-prädominantes Reizdarm-Syndrom = Menschen mit einem Verstopfungs-Reizdarm
  3. Oder Menschen mit einem Reizdarm, wo Durchfall und Verstopfung sich abwechseln

Bei allen drei Symptomen ist die Auffälligkeit, dass Blähungen und Bauchschmerzen auftreten.

Mögliche Ursachen eines Reizdarms:

  • Bauchspeicheldrüsenschwäche
  • Gallenfunktionsstörung
  • Nahrungsmittelintoleranz
  • Glutenintoleranz
  • Nahrungsmittelallergie
  • Medikamentenunverträglichkeit
  • Seelische Konflikte
  • Dauerstress

Maßnahmen beim echten Reizdarm-Syndrom:

  • Darmreinigung
  • Ernährungstagebuch schreiben
  • Beruhigende Kräuterpräparate
  • Kurkuma
  • Magnesium
  • Psychotherapie
  • Stress-Management
  • Entspannungstechniken
  • Ernährungsumstellung
  • Ausführlich kauen
  • Erst bei Hunger essen, nicht aus Langeweile
  • Nicht zu kalt und nicht zu heiß essen
  • Zum Essen nichts trinken. Erst eine Stunde danach oder davor
  • Mindestens 2,5 Liter kohlensäurefreies Wasser täglich trinken
  • Spätabend und auch nicht in der Nacht oder vor dem TV essen
  • Fertigprodukte meiden
  • Zucker vermeiden
  • Auf mehrgängige Menüs und Desserts verzichten
  • Nur gute Ballaststoffe zu sich nehmen
  • Kein Koffein, Alkohol und Nikotin
  • Tägliche Bewegung

Linderung durch natives Kokosöl:

Durch die dauerhafte Einnahme von Kokosöl kann das Verdauungssystem gestärkt und Verdauungsprobleme verhindert werden. Die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren weisen antivirale, antimikrobielle, antimykotische und entzündungshemmende Eigenschaften auf. Dadurch können Pilze, Bakterien, pathogene Keime und Darmparasiten unschädlich gemacht werden. Die gesundheitlich wichtigen Darmbakterien werden von der Fettsäure des Kokosöls nicht angegriffen. Ganz im Gegenteil hat das Kokosöl einen positiven Einfluss auf die Magen- und Darmwände sowie die allgemeine Darmflora. Das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit wird zusätzlich gesteigert.

Durch die tägliche Einnahme von drei Esslöffeln natives Kokosöl, egal ob pur oder in die Ernährung mit eingebunden, lindert bereits Entzündungen und schützt den Darmbereich vor neuen Entzündungen. Ebenso können Massagen mit dem Kokosöl für eine tiefe Entspannung sorgen, allein schon durch den exotischen Duft der in die Nase steigt und einen runterkommen lässt.