Kokosnussöl aus Indien

Kokosnussöl aus Indien

Der Großteil an Kokosöl aus Indien stammt von Kerala

Kokosöl aus Indien
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Ins Deutsche übersetzt heißt Kerala „Land der Kokospalmen“. Das hat seine Berechtigung, denn die gut 590 Kilometer lange Küste am indischen Ozean ist gesäumt von Palmenhainen. Von der gesamten indischen Kokosnuss Ernte stammen etwas 45% aus Kerala. Die Fair Trade Alliance Kerala arbeitet mit gut 3.500 Kokosbauern zusammen, die dort ansässig sind. Der erwirtschaftete Mehrgewinn wird zum Beispiel in Schulküchen gesteckt, wo Kinder aus armen Familien kostenfrei versorgt werden.

Kokosöl aus Indien – Reiche Ernte dank perfektem Klima

In Kerala ist immer Erntesaison, da die Kokospalmen das ganze Jahr über Früchte durch die tropischen Temperaturen tragen. Der ergiebige Monsunregen bestimmt zum größten Teil das Klima und die Temperaturen schwanken nur gering. So ist für die Kokospalmen ein ideales Wachstumsklima geschaffen. Die Palmen erreichen bis zu 25 Meter Höhe und werden bis zu 40 Stück täglich pro Mann/Frau mit der Hand abgepflückt, was nicht gerade ungefährlich ist. Mittlerweile kann man eine spezielle Fortbildung zum Palmenkletterer machen und das ist dort einer der am besten bezahlten Jobs. Die Palmkletterer oder auch -kletterinnen werden meist mit Naturalien bezahlt. Das sind oft Kokosnüsse die dann entweder selbst verbraucht oder verkauft werden.

Wertvolle Nährstoffe durch schonende Verarbeitung

Ist die Nuss geerntet, wird sie aufgeschlagen und das kostbare Kokos Öl aus Indien daraus gewonnen. Durch die schonende Kaltpressung werden die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. In der Region verfeinern die Einwohner diverse Speisen mit dem Kokosöl oder es wird für die Herstellung von Kosmetika weiter verkauft. Das Vieh bekommt die dabei entstanden Rückstände als Futter.
Das Kokosöl hat seinen festen Platz nicht nur in der ayurvedischen Küche sondern auch in der traditionellen Schönheitspflege. Dort werden der Haut und dem Haar eine intensive Geschmeidigkeit verliehen, die vor allem den Vitaminen und Mineralstoffen zu verdanken sind, die das Kokosöl enthält. Das Kokosöl lässt sich sehr gut auf der Haut verteilen und zieht schnell ein. Zurück bleibt ein weiches, angenehmes Gefühl auf der Haut.

 

Massage-Kokosöl selbst gemacht

Massage-Kokosöl selbst gemacht
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Massage-Kokosöl selbst gemacht, geht besonders schnell und einfach. Benötigt wird dazu nur ein Basis Öl, was in unserem Fall das Kokosöl ist und ein ätherisches Öl nach Belieben, was den Duft ausmacht. Beides miteinander vermischt ergibt ein Massageöl, welches nicht nur im Wellnessbereich sondern auch zu Therapie- und Heilzwecken eingesetzt werden kann. Massageöl kann auch sehr gut zur Selbstmassage angewendet werden. Zum einen wirken die Massagen über Berührungen, Streicheleinheiten und Kneten der Haut und zum anderen wirken die enthaltenen Öle. Das Basis Öl pflegt und nährt die Haut und macht das leichte Gleiten der Hände über den Körper möglich. Die ätherischen Öle hingegen können beruhigen, beleben, heilen, desinfizieren, wärmen, kühlen, Schmerz lindern, Schleim lösen, Stimmungen aufhellen, Entzündungen hemmen, Immunsystem stärken, die Konzentrationsfähigkeit und Durchblutung fördern. Für die Herstellung dieses Massageöls unbedingt nur natives und kaltgepresstes Kokosöl verwenden. Denn darin sind noch alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten. Es ist frei von Konservierungsstoffen und belastet dadurch die Haut nicht. Kokosöl schützt die Haut dank seiner antioxidativen Wirkung vor freien Radikalen und verzögert die Hautalterung.

Zutaten:

10-20 Tropfen ätherisches Öl

5 g Kokosöl

5 g Mandelöl

100 g Kakaobutter

100 g Sheabutter

Zusätzlich:

1 Schneebesen

1 Trichter

1 Schüssel mit heißem Wasser

1 dunkles Glas mit Schraubverschluss

Zubereitung:

In ein Wasserbad kommt eine kleine Schale, die gefüllt ist mit Kakaobutter, Sheabutter und dem Kokosöl. Wenn alles flüssig ist, gut miteinander verrühren. Für die Konsistenz des Massageöls ist später die Sheabutter verantwortlich. Jetzt wird das Mandelöl hinzugegeben und danach das ätherische Öl. Für belebende und fruchtige Düfte ist Bergamotte und Grapefruit sehr gut geeignet. Wer lieber auf Duft wie Kokos oder Schokolade steht, kann auch Duft Öle in dieser Richtung dazugeben. Nachdem die Flüssigkeit in einem dunklen Schraubglas durch einen Trichter abgefüllt wurde, kann sie für eine halbe Stunde im Kühlschrank aufbewahrt werden und das Öl wird etwas härter und kann als Massagecreme verwendet werden. Denn wenn Kokosöl auskühlt wird es hart und verflüssigt sich wieder sobald es in den Händen mit einer Haselnussgroßen Menge verrieben wird.

Tipp:

Achten Sie beim Kauf der ätherischen Öle auf hohe Qualität und wählen nur 100 % reine Öle.

Pro 100 ml Basis Öl gibt man ca. 15 Tropfen ätherisches Öl hinzu.

Ätherische Öle können aufgrund ihrer hohen Konzentration Allergien auslösen, deshalb vorher an einem kleinen Fleck am Handgelenk testen und eine halbe Stunde abwarten wie Sie darauf reagieren.

Stillende und auch Schwangere sollten mit der Hebamme oder dem Arzt sprechen bevor sie das selbst gemacht Massageöl verwenden.

Kokosöl Feuchtigkeitsbehandlung für das Gesicht

Kokosöl Feuchtigkeitsbehandlung für das Gesicht
Kokosöl Feuchtigkeitsbehandlung
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Das Gesicht jedes Menschen ist sehr empfindlich und steht überall im Fokus.
Es ist den Witterungen ausgesetzt und einige werden noch zusätzlich von Augenringen, Pickeln oder Akne geplagt.
Begegnet man einem neuen Menschen, schaut man zuerst in sein Gesicht.

Da ist es kein Wunder, dass die Industrie eine Menge Kosmetik auf den Markt bringt mit wilden Bezeichnungen und absurden Inhaltsstoffen.

Doch immer mehr greifen auf natürliche Präparate zurück, wie zum Beispiel Kokosöl.
Mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen versorgt es das Gesicht und hilft dabei Probleme zu lindern oder in den Griff zu bekommen.

Kokosöl Feuchtigkeitsbehandlung – Die Anwendung

Zuerst wird das Gesicht auf übliche Art und Weise gereinigt. Der eine spritzt sich Wasser ins Gesicht, der andere peelt mit einer Bürste oder reinigt sein Gesicht mit Öl. Anschließend wir mit einem weichen Tuch das Gesicht abgetupft, auf keinen Fall gerubbelt oder daran gezogen, denn die Gesichtshaut ist sehr empfindlich und kann dadurch beschädigt werden.

Für das Oberlid und den Bereich unter den Augen ist Kokosöl eine wunderbare Creme und spendet der papierdünnen Haut sehr viel Feuchtigkeit. Außerdem vertreibt es Falten und dunkle Augenringe. Deshalb mit einer kleinen erbsengroßen Menge von dem Kokosöl die Augenpartien mit den Falten bearbeiten. Vorsicht, dass kein Öl in das Auge kommt, da die Sicht dann beeinträchtigt werden kann.

Wenn trockene Stellen z. B. an den Schläfen oder zwischen den Augenbrauen zu sehen sind, dann trage auch dort sparsam das Kokosöl auf und massiere es sanft mit kreisenden Bewegungen ein.

Auf die Lippen aufgetragen, werden diese weich und bekommen eine extra Portion Pflege. Sollte davon etwas in deinen Mund geraten ist es nicht schlimm, da Kokosöl essbar und zudem auch sehr gesund ist.

Achte aber darauf, das Kokosöl nicht im ganzen Gesicht zu verteilen sondern nur auf den kleinen trockenen Stellen. Im ganzen Gesicht könnte es die Poren verstopfen und zu Verunreinigungen wie Pickel führen. Auch für die Reinigung zuvor sollte kein Kokosöl verwendet werden sondern lieber ein leichtes Öl wie eine Mischung aus Rapsöl und Arganöl.

Gesichtsmaske aus Kokosöl:

Damit die Gesichtshaut gestrafft und mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird müssen nur folgende Zutaten vermischt werden um eine Gesichtsmaske herzustellen.

  • 1 EL Mascobado-Zucker
  • ½ EL kaltgepresstes Kokosöl
  • ½ EL Mandelöl
  • Je nach Wunsch ätherische Öle für den Duft

Alle Zutaten mischen, bis eine zähflüssige Masse entstanden ist und diese wie ein Peeling als Gesichtsmaske leicht ein massieren. Nach 15 Minuten Einziehzeit wird die Maske mit lauwarmen Wasser abgewaschen.

Tipp:

Steht man nicht so auf den Peeling-Effekt, einfach den Zucker durch Meersalz ersetzen und die Haut dadurch zusätzlich mit Mineralstoffe versorgen.

Fazit:

Die Haut wird durch die wertvollen und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe des Kokosöls gestrafft und revitalisiert. Erkrankungen wie zum Beispiel Herpes werden schnell gelindert oder können sogar ganz verschwinden. Die Gesichtshaut sieht einfach besser, einheitlicher, gesünder und glatter aus, wenn sie mit Kokosöl behandelt wird.

 

Kokosöl gegen Schuppen und Haarausfall

Kokosöl gegen Schuppen und Haarausfall
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Haarausfall ist nicht unbedingt altersbedingt, das kann in jedem Alter passieren. Wer unter Haarausfall leidet, kennt das Gefühl, wenn sogar der Griff zur Bürste einen ängstigt. Natürlich gibt es verschiedenste Mittelchen die eine Besserung versprechen, doch liest man sich die Inhaltsstoffe durch hat man es nur mit Chemiekeulen zu tun und lässt lieber die Finger davon. Viele von uns leiden an Schuppen oder Haarausfall. Das schöne ist, dass auch das Kokosöl dabei behilflich ist, in kürzester Zeit dieses Problem zu lösen. Da das Kokosöl vor allem aus mittelkettigen Triglyzerid-Fetten besteht, welches die perfekte molekulare Struktur besitzt. Diese können schnell in die Kopfhaut und in die Haarfollikel eindringen, um dort gezielt eine Verbesserung der Nährstoffzufuhr zu erreichen. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure ist das wichtigste Fett gegen Haarausfall. Die auf der Kopfhaut bestehende Mikroflora wirkt mit der Laurinsäure aufeinander ein und bildet Monolaurin. Dieses Monolaurin besitzt anti-fungale und antibakterielle Eigenschaften und zerstört somit jegliche Form der Candida oder anderen infektiösen Erregern. Das schützt wiederum die Follikel vor Schädigung durch freie Radikale und ebenso vor dem gefürchteten Haarausfall.

Kokosöl Anwendung bei Schuppen:

Geben Sie das Kokosöl auf Ihre Fingerspitzen und massieren Sie es mehrmals pro Woche in Ihre Kopfhaut ein. Sie werden feststellen, dass nur eine kleine Menge davon genügt, um Ihre Schuppen zuverlässig von Ihrer Kopfhaut zu befreien. Gerade auch für Babys oder Kleinkinder mit Milchschorf ist diese Behandlung mit dem Kokosöl hervorragend geeignet.

Kokosöl Anwendung bei Haarausfall:

Auch bei dem Problem mit dem Haarausfall wird das Kokosöl regelmäßig vor der Haarwäsche in die Kopfhaut einmassiert. Gerade da die Laurinsäure in dem Kokosöl einen hohen Anteil hat, wirkt diese für die verschiedensten Arten von Haarausfall. Da spielt es auch keine Rolle ob der Haarausfall durch eine mangelhafte Ernährung zustande kommt oder erblich bedingt ist.

Tipp:

Wickeln Sie sich ein Handtuch um den gerade behandelten Kopf, damit Sie sich Ihre Wäsche nicht ruinieren und lassen das Kokosöl über Nacht einziehen. Morgens nur noch die Haare gut ausspülen, bis kein Öl mehr spürbar ist und die Haarausfall Behandlung ist fertig.

Fazit:

Schon nach wenigen Anwendungen werden Sie merken, wie Ihr Haar glänzender, gesünder, kräftiger und voller wird und das alles ohne Chemie. Die Kopfhaut wird sich regenerieren und das Haarwachstum sich sichtbar verbessern.

Kokosöl zur Wundheilung

Kokosöl zur Wundheilung
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Wie schnell hat man sich doch eine Schnitt- oder Schürfwunde zugezogen. Mit der Benutzung von Kokosöl wird die Wundheilung durch seine Wirkstoffe unterstützt und der Prozess beschleunigt. Das Kokosöl schützt vor möglichen Infektionen dank der antiviralen und antibakteriellen sowie fungiziden Wirkung. Es hilft die Narbenbildung nach einer Wunde abzuschwächen durch seine wertvollen Fettsäuren. Kokosöl wird nicht ranzig und ist lange haltbar, da die Fettsäuren nicht oxidieren dank ihrer Reaktionsträgheit.

Anwendung des Kokosöls:

Das wohlriechende Öl wird nicht nur zur Wundheilung sondern auch für Sonnenbrand und Brandwunden verwendet. Wie bei einer Wund- und Heilsalbe, wird es lokal als Creme auf und um die Wunde herum aufgetragen und unterstützt dadurch den natürlichen Heilungsprozess der Haut. Viren, Bakterien, Pilze, bzw. Sporen werden durch das Kokosöl abgetötet und verhindern eine weitere Ausbreitung. Rund um die Wunde herum werden die Blutgefäße wieder Erneuert. Sehr wirkungsvoll ist das Kokosöl auch bei einem Schnupfen, wenn Nase und Mund vom vielen schnäuzen wund ist. Einfach mehrmals am Tag die betroffene Hautstelle mit etwas Kokosöl einreiben und die Linderung genießen. Auch die Hände und Füße, welche im Winter oft rissig und rau werden oder sogar aufplatzen, können sehr schmerzhaft sein. Mit der Behandlung von Kokosöl heilen Hautirritationen und Hautverletzungen schnell wieder ab.

Hilfe bei bestimmten Berufen:

Gerade für Friseure, Köche, Reinigungskräfte, Küchenhilfen und die, die viel mit Wasser in Berührung kommen, stehen aufgeplatzte, rissige und raue Hände auf der Tagesordnung. Die Haut saugt sich voll wie ein Schwamm und platzt bei Temperaturen um die 0°C regelrecht auf. Werden aber Handschuhe und das Kokosöl zusammen benutzt, kann dem entgegengewirkt werden. Die Hände werden am Abend, am besten vor dem zu Bett gehen dick mit Kokosöl eingerieben und dann dünne Baumwollhandschuhe angezogen. Über Nacht kann das Kokosöl tief einziehen in die Haut und die Beschleunigung des Heilungsprozesses beginnt. Kurz vor der Arbeit nochmals eine kleine Menge in die Hände verreiben und wenn möglich auch die Handschuhe mitnehmen.

 

Kokosöl für Katzen

Kokosöl für Katzen
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Auch herumstreunende Katzen bleiben leider nicht vor Zeckenbissen verschont. Auch hier können die Zecken gefährliche Krankheitserreger übertragen und in schlimmen Fällen auch zum Tod der Katze führen, was Ihnen bei einer Hauskatze nicht passieren kann, da diese ja das Haus nicht verlässt. Leider sind die meisten Anti-Zeckenmittel chemischer Natur und können nicht vom Körper abgebaut werden. Die beste alternative ist ein naturbelassenes natives Kokosöl, was das festbeißen der Schmarotzer weitgehend vermeidet. Die darin enthaltene Laurinsäure wehrt die Plagegeister ab und pflegt zusätzlich die Haut und das Fell des Tieres.

Kokosöl Anwendung:

Reiben Sie das Fell Ihrer geliebten Katze mehrmals in der Woche mit dem Kokosöl ein. Nehmen Sie eine Messerspitze voll Kokosöl, lassen das Öl in der Hand schmelzen und massieren das Öl mit einer extra Portion Streicheleinheiten ein. Nach der Behandlung schlecken die meisten Katzen das Kokosöl ab, was wiederum gut gegen die inneren Parasiten ist. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure zerstört die Parasiten, welche dann mit dem Kot ausgeschieden werden. Sie können auch einmal in der Woche einen Teelöffel voll Kokosöl oder auch Kokosflocken dem Futter als wertvolle Nahrungsergänzung beimischen. Das hält Zecken und weiteres Ungeziefer ab.

Kokosöl gegen Flöhe und Milben:

Milben fühlen sich besonders wohl in Wiesen, an Waldrändern und in verwilderten Gartenanlagen. Da streunen auch gerne Katzen herum und die Larven heften sich an das vorbeistreifende Tier und beißen sich fest. Hat eine Milbe die Katze befallen, äußert sich das durch heftigen Juckreiz, Hautausschlägen und stellenweisen Haarausfall. Das hat zur Folge, dass viele Hautstellen aufgekratzt und wund sind. Ganz oft sind die Ohren stark betroffen. Auch die Flöhe vermehren sich rasend schnell wenn sie einmal eingefangen wurden. Die Flöhe können über einen Meter weit springen und nicht nur Tiere sondern auch Menschen befallen. Sie übertragen nicht nur Bandwürmer und andere Krankheiten sondern lösen auch schwere Allergien aus. Auch hier hilft wieder einmal mehrmals wöchentlich das Tierfell mit Kokosöl einzureiben. Vorbeugend sollten in regelmäßigen Abständen die Katzendecken bei 60°C gewaschen und alle Spiel- und Liegeplätze öfters ordentlich abzusaugen.

Kokosöl gegen Wurmbefall:

Einfach einmal in der Woche einen Teelöffel Kokosöl dem Futter beimischen. Der Darm wird dadurch saniert und die Würmer über den Kot ausgeschieden und neue Parasiten finden keinen Halt mehr an den Darmwänden um sich festzusaugen. Ganz natürlich und ohne Nebenwirkungen ist das Kokosöl ein begleitendes Medikament.

Kokosöl für Hunde

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Jeder Hundebesitzer freut sich auf den Frühling nach einem langen dunklen Winter. Doch auf den naturbelassenen Wiesen und im Wald lauert eine winzig kleine, nicht zu unterschätzende Gefahr: Zecken. Diese kann das 200-fache ihres Gewichts aufnehmen in Form von Blut und legt bis zu 3000 Eier. Noch schlimmer ist aber, dass sie gefährliche Krankheiten nicht nur auf Menschen sondern auch auf Tiere übertragen können. Gerade Hunde sind anhand ihrer Größe sehr gefährdet, da sie sich oft im hohen Gras oder unter niedrigen Büschen bewegen. Denn auf einer Höhe bis zu 1,50 Metern lauern die Zecken auf ihre Opfer, springen das Tier an und saugen sich an einer schönen warmen weichen Stelle fest. Ist der Hund infiziert, tritt nach 2 bis 90 Tagen Inkubationszeit Fieber und Appetitlosigkeit auf. Er könnte lahmen wegen Gelenkentzündung oder teilnahmslos wirken. Besonders langhaarige Hunde sind gefährdet, da sich die Zecke dort gut verstecken kann. Mit einem Zeckenkamm kann man vorsichtig nach jedem Spaziergang auf die Suche gehen. Am meisten beißen sie sich an warmen und gut durchbluteten Stellen wie Hals, Ohren, Bauch oder Gesicht fest. Entfernen Sie die Zecke mit einer Zeckenzange und benutzen Sie auf keinen Fall Öl oder Klebstoff um sie zu ersticken, denn dann scheidet sie noch mehr giftige Stoffe in den Hundekörper aus.

Zeckenschutz:

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass es sowohl für Mensch als auch für Tier ein ungefährliches und sogar essbares Mittel gegen Zecken gibt. Es wurde die Wirkung von Kokosöl als Zeckenschutz und Schutz vor anderen Parasiten nachgewiesen. Durch die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure wird die Zecke daran gehindert sich niederzulassen. In Indien ist diese Methode zur Zeckenvertreibung schon seit Jahrhunderten bekannt. Bevor die Inder raus in die Natur gehen, bestreichen sie ihre Arme, Beine und den Kopf mit Kokosöl.

Anwendung am Hund:

Reiben Sie ihren Hund am Anfang der Behandlung täglich vor dem spazieren gehen mit dem Kokosöl ein. Das Kokosöl ist bei Zimmertemperatur noch fest, wird aber auf der warmen Haut schnell weich. Zwischen die Finger eine Erbsen- bis Walnussgroße Menge Kokosöl nehmen, das Öl auf der Handfläche verreiben und dann mit beiden Händen in das Fell ihres Hundes einreiben. Ganz wichtig ist dabei, das Gesicht, die Ohren, den Hals und den Bauch gut einzureiben. Nach dem Spaziergang aber trotzdem weiter nach Zecken absuchen. Entweder müssen sie die Menge an Kokosöl erhöhen oder noch sorgfältiger verteilen. Nach einer täglichen Anwendung innerhalb von zwei Wochen, können Sie langsam die Behandlung verringern. Dann reicht es wenn der Hund zwei bis drei Mal pro Woche noch eingerieben wird.

Kokosöl im Futter:

Mischen Sie auch Kokosöl in das Futter ihres Hundes unter. Die Zecken schreckt es ab, wenn der Hund im Blut einen hohen Laurinsäure Wert hat. Außerdem hilft das Öl gegen Viren, Bakterien und Pilzen im Inneren des Hundes. Auch Flöhe und Milben mögen das Kokosöl nicht.

Kokosöl für Pfoten und Fell:

Nicht nur unliebsame Tiere werden vom Hund ferngehalten. Das Kokosöl hilft auch im Winter, wenn durch Streusalz, Granulat, Eis und Kälte Schäden an den Pfoten entstehen. Schmieren Sie die Pfoten mit Kokosöl ein und wenn es zu Hause länger einwirken soll dann ziehen sie ihrem Hund Söckchen über. Die Risse und Schrunden auf den Ballen verschwinden oder werden erst gar nicht entstehen. Ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, dass das Fell vom Hund glänzend und geschmeidig wird und auch ihre Hände dabei samtweich werden wenn Sie ihn damit einreiben und massieren.

Kokosöl gegen Würmer und Giardien:

Im Darm des Hundes niesten sich Parasiten wie Würmer und Giardien ein und vermehren sich rasant. Eine Behandlung mit Kokosöl kann auch hier hilfreich sein. Pro 20 Kilogramm mischen Sie einen Teelöffel Kokosöl unter das Futter. Mehr sollte es nicht sein, da sonst Durchfall entstehen kann. Mit einer vierwöchigen Kokos Öl Kur sollte das Problem Parasiten erledigt sein. Das Kokosöl verhindert das Festsaugen der Parasiten an den Darmschleimhäuten. Da sie sich nicht einnisten können werden die Parasiten mit dem Darm ausgeschieden. Mit einer vierwöchigen Kokos Öl Kur sollte das Problem Parasiten erledigt sein.

Tipp:

Nicht nur Kokosöl sondern auch Kokosflocken enthalten Laurinsäure und sind bei Hunden sehr beliebt als Futterbeigabe.

Kokosöl im Haushalt – die Allzweckwaffe

Kokosöl im Haushalt – die Allzweckwaffe
Spa setting on wooden background
Kokosöl im Haushalt

Im Bezug auf Schönheit und Gesundheit ist Kokosöl als Alleskönner bereits fest etabliert. Noch nicht so bekannt dagegen ist es, dass Kokosöl auch im Haushalt wertvolle Dienste leisten kann. Mit Kokosöl im Haushalt hat man einen zuverlässigen Helfer, der manches besser kann, als gängige Produkte – oder zumindest dessen Wirkung ergänzt. Zudem ist es platzsparend, wenn man Kokosöl im Haushalt benutzt, da im Haushaltsschrank nicht mehr unzählige Dosen oder Tuben für die verschiedensten Tätigkeiten stehen, sondern nur noch ein Glas Kokosöl.

Weiches, glänzendes Leder – dank Kokosöl

Jacken, Schuhe, Taschen und Co.– hochwertige Produkte aus echtem Leder sind teuer und deshalb möchte man auch lange Freude daran haben. Denn wie heißt es so schön – zeige mir deine Schuhe und ich sage dir, wer du bist. Dank dem Einsatz von  Kokosöl, kann man prüfenden Blicken wiederstehen. Und so geht es: einfach etwas auftragen und einreiben und schon darf man sich über weiche Geschmeidigkeit und überwältigenden Glanz freuen. Ab sofort gehören rissiges und sprödes Leder der Vergangenheit an!

Beeindruckende Holzmöbel – dank Kokosöl

Holzmöbel bestechen durch ihren ganz eigenen Charme. Sie sind edel und massiv und können oftmals ein ganzes Leben lang halten. Viele schaffen das auch – jedoch läßt im Lauf der Jahre die Farbintensivität nach und das ehemals schmucke Stück wird stumpf und glanzlos. Sicher hat jeder so ein Lieblingsstück zu Hause, an dem man sich noch lange erfreuen möchte. Das Zaubermittel dafür heißt Kokosöl – einfach zur Holzpflege benutzen. Es wirkt (in kreisenden Bewegungen ins Holz eingerieben) wie ein Jungbrunnen für alle Holzmöbel – es lässt sie wieder glänzen und versorgt das strapazierte Holz wieder mit Feuchtigkeit.

Kokosöl kann auch bei unschönen Rotweinrändern auf dem Holztisch abhilfe schaffen – einfach reinigen und danach das Kokosöl einmassieren. Man darf staunen wie frisch der Holztisch später wieder aussieht.

Zudem legt sich Kokosöl wie ein Schutzfilm auf die Möbel, weshalb es sich auch prima eignet, Holz-Schneidebrettchen sowie Kochlöffel zu imprägnieren, dadurch nehmen diese weniger Gerüche an und lassen sich besser säubern.

Und keine Sorge –  die Möbel werden nicht nach altem Fett riechen. Aufgrund der Struktur von Kokosöl (die ungesättigten Fettsäuren sind gleichmäßig verteilt) kommt es zu keiner Kettenreaktion freier Radikale, welche andere Fette rasch ranzig werden lassen. Übrigens – Kokosöl muss nicht gekühlt aufbewahrt werden.

Strahlendes Metall – dank Kokosöl

Im Haushalt lässt sich Kokosöl auch ohne Bedenken zur Metallpflege verwenden, wie beispielsweise zum Polieren von Beschlägen und Türklinken. Keine Angst – es schmiert nicht, vielmehr reinigt und pflegt das Kokosöl auch hier zuverlässig. Altes Metall profitiert ebenfalls von der Pflege mit dem wertvollen Naturprodukt.

Problemlos Aufkleber entfernen – dank Kokosöl

Aus Ur-Omas-Zeit stammt das Rezept, wie Kokosöl unser Leben erleichtern kann. Aufkleber, welche oftmals ein großes Problem sind, können ganz einfach entfernt werden. Dafür verrührt man Kokosöl mit etwas Backpulver und bringt es auf der betreffenden Stelle auf. Nach einer kurzen Einwirkzeit können Kleberreste und Kokosölgemisch mit einem rauen Tuch oder Schwamm problemlos abgenommen werden.

Kokosöl für Pferde

Kokosöl für Pferde
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Das Kokosöl ist nicht nur bei Menschen ein Wunder- und Heilmittel, auch bei Pferdebesitzern wird es immer beliebter. Gerade bei Pferden mit Sommerekzemen hilft das Kokosöl hervorragend. Durch sogenannte Gnitzen, Stech- oder Kriebelmücken wird dieses Sommerekzem ausgelöst. Durch den Stich gelangt der Speichel in das Pferd, welches wiederum allergisch darauf reagiert. Es entstehen winzige Pusteln die bei dem Pferd einen Juckreiz auslösen. Je länger das Pferd sich an den betroffenen Stellen scheuert um so mehr offene Stellen entstehen, die auch anfangen können zu eitern. Dieser Eiterherd zieht wiederum neue Insekten an. Ein ewiger Kreislauf entsteht, wenn nicht gehandelt wird. Gerade robustere Pferderassen wie Norweger oder Isländer sind häufiger davon betroffen, aber in der Haupt-Mückenzeit, also im Hochsommer wird kaum eine Pferderasse verschont. Jetzt kommt das Biokokosöl zum Einsatz. Bei akutem Juckreiz und wunden Stellen entfaltet das Kokosöl seine heilende und beruhigende Wirkung. Aufgrund der pflegenden Wirkung von Kokosöl werden die angegriffenen Hautstellen geschmeidig gepflegt. So kann sich die Haut schneller regenerieren und gesundes Fell nachwachsen. Durch die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure wird das Ungeziefer ferngehalten und lange Ausritte oder der Weidegang im Sommer stellen kein Problem mehr dar. Außerdem eignet sich das Öl hervorragend zur Fellpflege und macht das Fell, den Schweif und die Mähne geschmeidig. Die gelbliche Verfärbung bei den Haaren wird weniger, Schweif und Mähne lassen sich besser frisieren, da sie jetzt griffiger sind. Das Hufhorn des Pferdes bleibt elastisch, wenn es regelmäßig mit Kokosöl versorgt wird. Im Enddefekt sieht ihr Pferd viel gesünder und gepflegter aus.

Anwendung:

Bei Zimmertemperatur oder auch in der Handfläche wird das Kokosöl weich und kann dann sehr gut verarbeitet werden. Immer wieder werden kleine Mengen in den Schweif und die Mähne des Pferdes einmassiert. Mit einer Bürste lässt sich das Öl besser auf dem Fell verteilen.

Wirkung:

Die Durchblutung wird angeregt und die Laurinsäure und Nährstoffe des Kokosöls wirkt im inneren des Pferdes. Wie ein Mantel legt sich das Öl um die Haare und hält so den Schmutz, die Bremsen und die Kriebelmücken ab. Der angenehme Geruch und die ausgiebige Massage wird Ihr Pferd erfreuen.

Tipp:

Bauch, Mähnenkamm, Schweifrübe und die Ohren sind die anfälligsten Stellen für Einstiche. Die Insekten erhalten wegen der senkrechten Stellung der Haare dort besseren Zugang. Also diese Stellen besonders sorgfältig einreiben.

Kokosöl Rasur

Kokosöl Rasur
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Wer kennt ihn nicht, den typischen Rasurbrand mit kleinen roten Pickelchen. Durch das Kokosöl wird die Haut beruhigt und pflegt gleichzeitig. Gerade nach dem duschen ist die Haut schön weich, elastisch und verhindert Reizungen, so dass die Rasur gut durchzuführen ist. Man sollte nur gut aufpassen, da die Duschwanne durch das Öl sehr rutschig werden kann. Durch den leichten angenehmen Kokosduft tritt gleichzeitig eine Entspannung beim Duschen ein und versetzt in Urlaubslaune.

Kokosöl Rasur

Für die Rasierseife wird das Kokosöl in den Händen leicht erwärmt. Zwar wird es nicht schäumen wie ein Rasierschaum, aber es legt sich ein leichter Film auf die Haut, der dann rasiert werden kann. Durch seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung lässt es die kleinen Pickelchen erst gar nicht entstehen.

Zutaten für die selbst hergestellte Rasiercreme:

80 g Sheabutter

80 g Kokosöl

55 g Mandelöl

10 Tropfen Rosmarinöl

40 g Aloe Vera Gel

Arbeitsmaterial:

1 große Schüssel mit heißem Wasser

1 Handmixer

1 Messbecher

1 leerer Behälter mit ca. 300 g Fassungsvermögen plus Schraubverschluss

Herstellung:

In einem Wasserbad werden das Kokosöl und die Sheabutter geschmolzen. Nach dem Schmelzvorgang die Flüssigkeit aus dem Wasserbad nehmen und das Rosmarin- und Mandelöl, welches antibakteriell wirkt, unterrühren. Ist die gesamte Mischung abgekühlt, wird das Aloe Vera Gel hinzugefügt. Das Aloe Vera tut der gereizten Haut gut und wirkt heilend, sollte man sich beim Rasieren verletzen. Danach kommt die Rasiercreme für ein paar Stunden zum Abkühlen in den Kühlschrank. Die erkaltete Masse wird nun noch mit einem Mixer aufgeschlagen, damit eine cremige Konsistenz entsteht. Jetzt noch in einen Behälter mit Schraubverschluss umfüllen und die gekühlte Creme hält bis zu vier Wochen.

Tipp:

In vielen gut sortierten Reformhäusern ist das Kokosöl, welches aus nativer Kaltpressung gewonnen wird, erhältlich. Durch diese Kaltpressung erhält es seine gesunden Inhaltsstoffe. Es ist auch schön sich einmal von seinem Partner rasieren zu lassen, Sie werden es sehen und vor allem fühlen!