Bulgursalat mit Sesam-Joghurt-Dip

Bulgursalat mit Sesam-Joghurt-Dip

Die Nährwertbombe Bulgur!

Bildquelle: Andre Bonn/Fotolia.com

Der etwas gröbere Vetter vom feinen Couscous ist nicht nur bei Veggies beliebt, sondern bei jedem der sich gesundheitsbewusst ernähren möchte. Denn der Getreideschrot schmeckt super, ist gesund und lässt sich vielseitig verwenden. Bulgur ist ein vorgekochter Weizen. Die freigelegte Kleie wird nach der Trocknung mechanisch entfernt. Mit einem Grützeschneider wird das Korn fein oder grob geschnitten. In der Türkei und im Vorderen Orient ist er ein Hauptnahrungsmittel und wird hauptsächlich aus Hartweizen hergestellt. Die Nährwertbombe Bulgur wird gerne zusammen mit Fleisch oder Gemüse gekocht und wie bei uns der Reis behandelt. Er kann nach Einweichen ohne Kochen oder gedämpft als Bulgursalat mit Sesam-Joghurt-Dip gegessen werden und wird den Gaumen ihrer Freunde begeistern.

Zutaten:

225 g Bulgur

Prise Salz

1 EL Balsamessig

500 g Granatapfelsaft

4 Frühlingszwiebeln

400 g Tomaten

450 g Fenchel

1 Bund glatte Petersilie

Halber Bund Minze

3 EL Zitronensaft

6 EL Kokosöl

100 g Tahin (weiße Sesampaste)

150 g Sahnejoghurt

3 EL Mineralwasser (mit Kohlensäure)

Schwarzer Mühlenpfeffer

1 Granatapfel

Zubereitung:

Bei niedriger Hitze in einem Topf den Essig mit dem Granatapfel sirupartig einkochen und danach vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ist der Sirup zu dick nachdem er kalt ist, einfach mit ein wenig Wasser verdünnen.

Das Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen und den Bulgur dazugeben und rührend kurz aufkochen lassen. Anschließend auf der Seite zugedeckt gut 30 Minuten quellen und das Wasser im Sieb abtropfen lassen.

Die geputzten Frühlingszwiebeln in feine Ringe, sowie die entkernten Tomaten klein schneiden. Der gesäuberte Fenchel wird in 5 mm große Würfel geschnitten und die Petersilie und Minze vom Stiel gezupft und klein gehackt. Der Bulgur zusammen mit dem Zitronensaft, Kokosöl, Tomaten, Zwiebeln und Fenchel mischen. Mit Salz und Pfeffer wird am Ende noch gut abgeschmeckt.

Das Tahin wird mit dem Joghurt, dem restlichem Kokosöl, Mineralwasser und Zitronensaft verrührt und ebenfalls mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und kalt gestellt.

Die Kerne vom Granatapfel werden beim Aufbrechen herausgelöst und der Bulgursalat mit Kernen bestreut. Separat dazu wird der Sirup zum Beträufeln und der Joghurtdip dazu gereicht.

Steckrübenpüree mit Kichererbsen-Tofu

Steckrübenpüree mit Kichererbsen-Tofu

100% Glutenfreies Rezept

Bildquelle: dream79-Fotolia.com

Steckrübenpüree mit Kichererbsen-Tofu ist ein sojafreies und glutenfreies Rezept und gerade die Zutat von Kichererbsen die vor allem im Orient sehr beliebt sind ist ein Genuss. Doch auch bei uns erfreuen sich die Hülsenfrüchte immer mehr an Beliebtheit. Cicer ist das lateinische Wort für Erbse und wurde bereits 600 v. Christus in Kleinasien angebaut. Da die Kichererbsen ein warmes Klima zum Wachstum bevorzugen werden sie hauptsächlich in Pakistan, Indien, Türkei, Latein- und Südamerika sowie Spanien angebaut und gehören dort auch zum Grundnahrungsmittel. Der Samen der Kichererbse ist haselnussgroß und in den Farben hellbraun, beige, rot, braun oder schwarz erhältlich. Sie schmecken leicht nussig und sind mehlig kochend. In gegartem Zustand behalten sie trotzdem ihre Form. Kichererbsen und auch das Kichererbsen Mehl ist zu 100% glutenfrei und kann beschwerdefrei verzehrt werden bei Menschen mit Zöliakie.

Zutaten:

600 ml Gemüsebrühe

180 g Kichererbsenmehl

1 mittelgroße Zwiebel

3 mittelgroße Möhren

1 TL Kokosöl

Püree-Zutaten:

700 g Steckrüben

125 ml Reissahne

1,5 TL Salz

1 Prise Muskat

1 Prise Pfeffer

Zubereitung:

In die aufgekochte Gemüsebrühe wird das Kichererbsenmehl nach und nach mit dem Schneebesen reingerührt. Wenn sich Klümpchen bilden ist das nicht schlimm, da die Masse nachher weiter verarbeitet wird. Den Herd ausschalten und so lange weiter rühren bis ein dicker Brei entsteht. Auf einem Backblech wird Backpapier ausgelegt und darauf kommt dann die Mischung. Anschließend gut auskühlen lassen.

Die gewürfelten Steckrüben werden nun für gut 20 Minuten im Wasser gegart. Ist die Kichererbsen Masse gut ausgekühlt, werden diese in Würfel geschnitten. Die gewaschenen Möhren werden genauso wie die Zwiebeln fein gewürfelt und anschließend im Kokosöl angebraten. Danach noch die Kichererbsen Würfel hinzugeben und gut mit anbraten.

Die abgegossenen Steckrüben-Würfel werden mit einem Stampfer oder auch Mixer mit allen übrig gebliebenen Zutaten cremig püriert.

Tipp:

Sollte man nicht auf sojafreies Essen angewiesen sein und eher auf würziges Essen stehen, dann fügt man einfach in der Pfanne noch etwas Sojasauce hinzu.