Naturseife aus Kokosöl

Naturseife aus Kokosöl
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Kokosöl ist günstig, leicht zu organisieren, macht die Naturseife aus Kokosöl sehr hart, ist schön weiß, mit einer glatten Textur, hat einen angenehmen Duft und ist als Schaumbildner bekannt. Deshalb bildet Kokosöl mit seinen vielen guten Eigenschaften, zusammen mit anderen Ölen von den meisten Seifen die Schaumgrundlage. Die anderen Öle werden dazu genommen, da das Kokosöl alleine nicht so stabil ist und alleine nur blasen werfen würde. Soll beim Seifen machen viel Kokosöl verwendet werden, muss auch dem entsprechend viel Wasser dazu. Das Wasserbindevermögen des Öls ist sehr hoch. Menschen die sehr trockene Haut haben, sollten die Kokosölseife nicht benutzen, da das Kokosöl eine sehr gute Waschkraft besitzt. Das wiederum könnte dazu führen, dass die Haut noch mehr austrocknet, muss aber nicht bei jedem der Fall sein. Da das Öl ohne Probleme schnell hart wird, kann die Naturseife nach dem Sieden schon am nächsten Tag geschnitten werden.

Zutaten:

1 L Rapsöl

1 kg Kokosöl

450 ml destilliertes Wasser

294 g Natronlauge (Apotheke)

3 Zitronen (davon die Schale klein hacken)

Zubereitung:

Das Natron wird nach und nach zu dem destillierten Wasser hinzugegeben. Da jetzt eine chemische Reaktion entsteht, entstehen Dämpfe die nicht eingeatmet werden sollten. Besser das Gesicht dabei zur Seite drehen und dann die Flüssigkeit so lange rühren bis diese klar geworden ist.

In einem Wasserbad werden das Raps- und Kokosöl zusammen erwärmt, bis sie flüssig geworden sind. Unter ständigem Rühren wird das abgekühlte Natron-Wassergemisch hinzugegeben. Mit einem alten Mixer, der nicht mehr für die Küche verwendet wird, alles zu einer puddingähnlichen Masse verrühren. Zum Schluss kommen die klein gehackten Zitronenschalen hinzu.

Als Gefäße oder Formen können leere Milchpackungen, alte Joghurtbecher oder ähnliches verwendet werden. Diese sollten nach dem sie zurecht geschnitten wurden gut eingefettet sein. Jetzt die Masse einige Zentimeter hoch hineingießen und mit einer Folie oder einem Karton abgedeckt an einem Kindersicheren Ort ruhen lassen. Zum Schluss nur noch den Arbeitsplatz sauber hinterlassen.

Spätestens nach zwei Tagen wird die Seife aus der Form gelöst und in beliebige Stücke geschnitten. Da das Kokosöl das Wasser sehr gut bindet wird die Seife schön weiß und schnell fest.

Tipp:

Die Seife wird fester und schaumiger, je länger sie liegt bevor sie zugeschnitten wird. Außerdem ist diese selbst hergestellte Seife ein schönes Geschenk für Geburtstage oder Weihnachten!

ACHTUNG !!!

Da es sich bei dem Natron um eine starke Base handelt sollte man unbedingt Schutzbrille und Handschuhe tragen. Optimal ist es auch die Naturseife entweder im freien oder einem gelüfteten Raum herzustellen. Die Gefäße sollten danach nicht mehr für Nahrungsmittel verwendet werden. Mit Zeitungen den Arbeitsplatz abgedeckt, kann die Seifenproduktion beginnen. Von der Natronlauge auf jeden Fall Kinder fernhalten.

Zahnpasta mit Kokosöl

Zahnpasta mit Kokosöl
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Hast du dir einmal die Zutaten auf deiner Zahncreme angeschaut? Wenn du wüsstest was da wirklich drin ist, würdest du sie sicher nicht mehr in den Mund nehmen wollen. Denn die meisten Zahnpflegeprodukte aus der Drogerie und dem Supermarkt enthalten teilweise unerwünschte und sogar giftige Zutaten. Und wenn du die Zähne putzt und die Pasta wieder ausspuckst, gelangt leider trotzdem ein Teil davon in deinen Körper, indem die Giftstoffe  durch die Mundschleimhaut aufgenommen wurden. Um dem zu entgehen, hast du hier die Möglichkeit, in noch nicht einmal 5 Minuten und mit nur 3 Zutaten deine eigene Zahnpasta selbst herzustellen, welche ausschließlich aus natürlichen Stoffen besteht und nicht gesundheitsschädlich ist.

Zutaten :

2 EL Kokosöl

2 EL Natron (kein Backpulver)

10 Tropfen Pfefferminzöl

Küchenutensilien:

1 leeres Glas mit Schraubverschluss oder leere Tube

1 Große Schüssel mit heißem Wasser

1 kleine Schüssel

1 Trichter

Zubereitung:

Zuerst muss das Kokosfett geschmolzen werden, damit es zu flüssigem Kokosöl wird. Dazu lässt du das Kokosfett in der kleinen Schüssel in einem Wasserbad (der großen Schüssel) oder auf der Heizung schmelzen bis es flüssig ist. Jetzt kommt das reine Natron hinzu (kein Backpulver) und wird mit dem Kokosöl so lange verrührt, bis eine homogene Masse entstanden ist. Damit nach dem Zähneputzen auch der frische Geschmack nicht fehlt, gebe einfach ca. 10 Tropfen des Pfefferminzöls hinzu. Dann alle Zutaten gut miteinander vermischen und mit dem Trichter in das Glas mit Schraubverschluss oder einer leeren Tube abfüllen.

Tipp:

Da es im Bad doch immer recht warm ist und die Zahnpasta flüssiger wird, würde ich das Glas mit dem Schraubverschluss bevorzugen. Solltest du allerdings nicht der alleinige Benutzer dieser selbst gemachten Paste sein, dann nehme eine Tube, sonst wird es schnell unhygienisch wenn jeder seine Zahnpasta in das Glas steckt.

Fazit:

Die Zahnpasta selbst herzustellen ist gerade dann eine sehr gute Idee, wenn du zum Beispiel Zahnfleischentzündungen hast. Die in dem Kokosöl enthaltene Laurinsäure bekämpft die Entzündungen und beugt weitere Infektionen im Mund- und Rachenraum vor. Zusätzlich werden Giftstoffe, die sich im Mundraum befinden durch das Öl aufgenommen und gelöst. Das kann man sehr gut beim Ölziehen praktizieren (siehe Sparte Gesundheit).

Kokosöl Deo-Rezept

Kokosöl Deo-Rezept
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Kennen Sie den unangenehmen Geruch von Schweiß gerade im Hochsommer in Aufzügen, Arztpraxen oder öffentlichen Verkehrsmitteln? Oder geht es auch Ihnen so, dass Sie sich manchmal selbst nicht mehr riechen können? Es ist normal, dass man bei körperlicher Anstrengung oder bei Hitze leicht ins Schwitzen kommt und anfängt zu riechen. Die Bakterien fangen dann an sich in den feuchten und warmen Körperzonen zu zersetzen und bilden dadurch den Schweißgeruch. Dem kann Abhilfe geschaffen werden mit der Verwendung von naturbelassenem, kaltgepresstem Kokosöl. Es lässt die Gerüche erst gar nicht entstehen, da es einen hohen Anteil an antibakteriell wirkender Laurinsäure enthält. Natürlich muss man sich weiterhin regelmäßig waschen, da das Kokosöl allein nur ein Hilfsmittel ist um dem Geruch entgegen zu wirken.

Nach dem duschen reicht es, eine kleine Menge in den Händen schmelzen zu lassen und sich damit die abgetrockneten Achseln einzucremen. Kokosöl hinterlässt keinen Fettfilm auf der Kleidung, da es sehr schnell einzieht in die Haut. Die meisten Deodorants sind stark parfümiert und reizen die Haut nach der Rasur noch mehr. Das kann Ihnen mit dem Kokosöl nicht passieren, da es antibakteriell und entzündungshemmend wirkt. Stellen Sie Ihr Deo ohne jegliche Zusätze selbst her. Kokosöl wirkt pflegend, antibakteriell und pilzfeindlich. Maisstärke nimmt die Feuchtigkeit auf und Natron absorbiert Gerüche. Sie werden feststellen, wie Ihren Achseln ein samtweiches und pflegendes Gefühl gegeben wird. Je nach Wunsch können Sie zu Ihrem Deo noch ätherische Öle hinzufügen, die ebenfalls ihre individuellen Eigenschaften dazu beitragen. Antibakteriell und antiseptisch, sowie auch gegen Pilze, wirken zum Beispiel Teebaumöl und Lavendel.

Zutaten:

  • 4 Esslöffel Kokosöl
  • ¼ Tasse reines Natron (kein Backpulver)
  • ¼ Tasse Maisstärke
  • 10 Tropfen ätherisches Öl
  • Glasgefäß mit Deckel

Zubereitung:

In einer Schüssel werden Maisstärke und Natron miteinander vermischt und das Kokosöl mit dem ätherischen Öl hinzugegeben und gut verrührt, bis das Natron sich aufgelöst hat. In noch flüssiger Form in das Glasgefäß füllen und gut verschließen. Nehmen Sie täglich mit einem Spatel (nicht mit den Fingern) ein wenig heraus, lassen das Gemisch flüssig werden in den Händen und cremen damit Ihre Achseln ein.