Massage-Kokosöl selbst gemacht

Massage-Kokosöl selbst gemacht
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Massage-Kokosöl selbst gemacht, geht besonders schnell und einfach. Benötigt wird dazu nur ein Basis Öl, was in unserem Fall das Kokosöl ist und ein ätherisches Öl nach Belieben, was den Duft ausmacht. Beides miteinander vermischt ergibt ein Massageöl, welches nicht nur im Wellnessbereich sondern auch zu Therapie- und Heilzwecken eingesetzt werden kann. Massageöl kann auch sehr gut zur Selbstmassage angewendet werden. Zum einen wirken die Massagen über Berührungen, Streicheleinheiten und Kneten der Haut und zum anderen wirken die enthaltenen Öle. Das Basis Öl pflegt und nährt die Haut und macht das leichte Gleiten der Hände über den Körper möglich. Die ätherischen Öle hingegen können beruhigen, beleben, heilen, desinfizieren, wärmen, kühlen, Schmerz lindern, Schleim lösen, Stimmungen aufhellen, Entzündungen hemmen, Immunsystem stärken, die Konzentrationsfähigkeit und Durchblutung fördern. Für die Herstellung dieses Massageöls unbedingt nur natives und kaltgepresstes Kokosöl verwenden. Denn darin sind noch alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten. Es ist frei von Konservierungsstoffen und belastet dadurch die Haut nicht. Kokosöl schützt die Haut dank seiner antioxidativen Wirkung vor freien Radikalen und verzögert die Hautalterung.

Zutaten:

10-20 Tropfen ätherisches Öl

5 g Kokosöl

5 g Mandelöl

100 g Kakaobutter

100 g Sheabutter

Zusätzlich:

1 Schneebesen

1 Trichter

1 Schüssel mit heißem Wasser

1 dunkles Glas mit Schraubverschluss

Zubereitung:

In ein Wasserbad kommt eine kleine Schale, die gefüllt ist mit Kakaobutter, Sheabutter und dem Kokosöl. Wenn alles flüssig ist, gut miteinander verrühren. Für die Konsistenz des Massageöls ist später die Sheabutter verantwortlich. Jetzt wird das Mandelöl hinzugegeben und danach das ätherische Öl. Für belebende und fruchtige Düfte ist Bergamotte und Grapefruit sehr gut geeignet. Wer lieber auf Duft wie Kokos oder Schokolade steht, kann auch Duft Öle in dieser Richtung dazugeben. Nachdem die Flüssigkeit in einem dunklen Schraubglas durch einen Trichter abgefüllt wurde, kann sie für eine halbe Stunde im Kühlschrank aufbewahrt werden und das Öl wird etwas härter und kann als Massagecreme verwendet werden. Denn wenn Kokosöl auskühlt wird es hart und verflüssigt sich wieder sobald es in den Händen mit einer Haselnussgroßen Menge verrieben wird.

Tipp:

Achten Sie beim Kauf der ätherischen Öle auf hohe Qualität und wählen nur 100 % reine Öle.

Pro 100 ml Basis Öl gibt man ca. 15 Tropfen ätherisches Öl hinzu.

Ätherische Öle können aufgrund ihrer hohen Konzentration Allergien auslösen, deshalb vorher an einem kleinen Fleck am Handgelenk testen und eine halbe Stunde abwarten wie Sie darauf reagieren.

Stillende und auch Schwangere sollten mit der Hebamme oder dem Arzt sprechen bevor sie das selbst gemacht Massageöl verwenden.

Gleitgel-Kugeln aus Kokosöl

Gleitgel-Kugeln aus Kokosöl
gleitgel-kugeln aus kokosöl
Bildquelle: Peter Hermes Furian-Fotolia.com

Viele Frauen leiden an vaginaler Trockenheit die sich mit zunehmendem Alter häuft, was dem veränderten Hormonhaushalt und dem unregelmäßigem Zyklus zuzuschreiben ist. Die Pille oder auch andere Hormonpräparate können ebenfalls diese Trockenheit herbeiführen. Doch um trotzdem der schönsten Sache der Welt schmerzfrei nachgehen zu können, sei es durch leichteres eindringen, Analverkehr oder Spiele mit Sextoys, gibt es auch eine sehr gute Alternative.

Ohne erwünschte Nebenwirkungen und ein Garant für risikofreie Gesundheit ist das naturbelassene Kokosöl ein natürliches Gleitmittel. Der exotische Geruch des Kokosöls stimuliert die sexuellen Reize und ist daher ebenso gut zur Körper- und Intimmassage geeignet. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure beugt zudem Pilzinfektionen wie z. B. dem Candida vor. Viele Frauen benutzen es daher auch gerne nach dem Duschen oder Baden und massieren das Öl rund um den Scheideneingang ein. Zusätzlich kann die Einnahme des Kokosöls den weiblichen Hormonhaushalt stabilisieren und Hitzewallungen mindern. Es wirkt kühlend und beuhigend, ist unparfümiert und völlig natürlich.

Gleitgel-Kugeln aus Kokosöl

Herstellung:

Das Kokosöl wird in einem Wasserbad oder auf der Heizung erhitzt, bis es flüssig wird. Anschließend so lange abkühlen lassen, bis eine Masse entsteht, die sich gut Kneten lässt. Danach aus der Masse haselnussgroße Kugeln formen, die wochenlang im Kühlschrank aufbewahrt werden können.

Anwendung:

Eine Kugel nehmen und möglichst weit in die Scheide einführen. Sobald die Kugel im Körper Inneren ist, löst sich die Kokosölkugel langsam auf bei einer Temperatur um die 26°. Die Vaginalkugeln können kurz vor dem Geschlechtsakt oder aber auch bis zu drei Mal wöchentlich gegen eine chronische Vaginaltrockenheit eingeführt werden.

Tipp:

Es können in das flüssige, lauwarme Kokosöl auch heilende Wirkstoffe wie zum Beispiel Rotklee-Urtinktur eingerührt werden. Dieser enthält östrogenähnlich wirkende Phytohormone, die wie Östrogencremes wirken. Jedoch nicht mehr als 10% der Menge des Kokosöl sollte die Rotklee-Urtinktur übersteigen.

Achtung:

Das Kokosöl sollte nicht zusammen mit Kondomen verwendet werden, da dieses porös werden kann. Ebenso sollte bei einigen Sexspielzeugen darauf geachtet werden, aus welchem Material sie bestehen.

Kokosöl und Babypflege

Kokosöl und Babypflege
Kokosöl Babypflege
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Ein Baby hat es schon am Anfang seines Lebens nicht so leicht und muss sich an vieles erst gewöhnen. Es lernt täglich neu dazu und muss mit Anpassungsschwierigkeiten kämpfen. Mit der richtigen Babypflege ist schon mal ein großer Schritt getan. Das Kokosöl enthält zur Hälfte genau die gleichen gesättigten Fettsäuren, die in der nahrhaften Muttermilch enthalten sind. Hier zeigen wir, für was das Kokosöl, welches frei von chemischen Substanzen und ohne Pestiziden angereichert ist,  alles verwendet werden kann bei Ihrem Baby oder Ihnen selbst.

Kokosöl Babypflege – Massage:

Durch eine Massage bekommt das Baby nach der Geburt ein Gefühl von Nähe und Geborgenheit vermittelt. So wie es sich auch die ganze Zeit im Bauch gefühlt hat. Mit streichelnden Bewegungen wird die Haut massiert, die Seele bekommt ihre Nahrung und die Haut eine zusätzliche Pflege. Achten Sie darauf, dass das Zimmer sowie Ihre Hände warm sind bei der Massage oder legen Sie Ihr Baby unter die Wärmelampe. Nehmen Sie ein wenig Kokosöl in die Hände und lassen es durch reiben flüssig werden. Streichen Sie mit sanften Bewegungen über Stirn, Gesicht und den Brustbereich und schauen selbst wie ihr Kind das genießen wird. Mit dem Daumen sollten nur leicht die Fußsohlen massiert werden. Vielleicht noch eine Entspannungsmusik dazu auflegen und ihr Baby wird friedlich während der Massage einschlummern. Das Kokosöl verstopft die Poren nicht und bildet auch keinen Film auf der Haut, sondern dringt tief in die Haut ein. Behandeln Sie aber Ihr Baby nicht zu oft mit dem Kokosöl, da dieses erst noch einen Schutzmantel aufbauen muss. Am besten machen Sie die Massage vor dem baden, dann kann das überschüssige Öl mit abgewaschen werden.

Kokosöl gegen einen wunden Po:

Sie als Mutter müssen natürlich darauf achten was Sie essen oder welche Säuglingsnahrung sie verwenden. Nur dadurch entsteht ein wunder Po, wenn ihr Baby das nicht verträgt. Auch häufiges Windelwechseln hilft nicht immer dem Wund sein vorzubeugen.

Anwendung:

Waschen Sie ihr Baby vorsichtig mit einem sauberen Waschhandschuh und klarem Wasser ab und reiben dann sanft eine kleine Menge des Kokosöls auf den wunden Hintern. Das Öl zieht rasch ein und die wunde Stelle wird schnell wieder abheilen.

Kokosöl gegen Milchschorf:

Ab etwa dem dritten Lebensmonat kann bei einem Säugling der Milchschorf auftreten. Es ist ein juckender Hautausschlag, der oft mit dem Kopfgneis verwechselt wird. Bei einem Milchschorf bilden sich an den Augenbrauen, auf der Kopfhaut manchmal auch im Gesicht oder am Körper eine weiß-gelbliche Kruste. Ihr Baby wird versuchen sich zu kratzen, da es furchtbar juckt. Das Kokosöl kann hier durch seine kühlende Eigenschaft den Juckreiz ein wenig lindern. Gehen Sie zum Kinderarzt wenn es ein echter Milchschorf ist, damit er Ihnen ein juckreizstillendes Arzneimittel verschreiben kann, dass den Ausschlag mildert.

Kokosöl gegen Kopfgneis:

Im ersten Lebensmonat entwickelt sich eine weiche, fettige, gelb bis bräunliche Schicht auf dem Kopf des Babys. Das Ekzem sieht zwar nicht schön aus, ist aber völlig harmlos. Behandeln Sie die Stellen am Kopf vor dem baden oder waschen mit dem Kokosöl. Lassen Sie es ein wenig einwirken und reinigen Sie es danach mit einem weichen, feuchten Tuch. Meistens lässt sich das Ekzem nicht beim ersten Mal entfernen sondern es sind mehrere Behandlungen nötig. Sie können auch vor dem auftragen des Öls den Kopfgneis mit einer weichen Babybürste auflockern. Aber seien Sie vorsichtig, da der Kopf Ihres Säuglings noch sehr empfindlich ist.

Kokosöl gegen Schwangerschaftsstreifen:

Bei Ihnen sind nach der Geburt Schwangerschaftsstreifen übrig geblieben an Po, Bauch oder Oberschenkel? Nach dem Duschen oder baden werden die betroffenen Stellen mit einer Fingerspitze voll Kokosöl eingecremt und mit sanften, kreisenden Bewegungen einmassiert.

Tipp für stillende Mütter:

Die Qualität der Muttermilch kann verbessert werden, wenn Sie täglich einen Teelöffel Kokosöl zu sich nehmen. Da der Körper die guten Fettsäuren direkt aufnimmt, reichern diese auch Ihre Muttermilch an. Die wertvollen Stoffe werden durch das Stillen an das Baby weitergegeben.

Kokosöl im Babybrei:

Sie sind bereits am Abstillen und beginnen mit dem Zufüttern? Geben Sie hin und wieder dem Babybrei eine kleine Menge (gestrichenen Teelöffel voll) Kokosöl hinzu. Das Öl dient als wichtiger Energieträger und wirkt sich positiv auf die Verdauung Ihres Babys aus.

Feuchttücher selbst herstellen:

Nicht nur der Baby Po muss gereinigt werden sondern auch feste Krusten in den Halsfalten, hinter den Ohren, am Kopf, unter den Armen oder in den Leisten. Dafür sind Öltücher eine sehr praktische Hilfe und funktionieren besser wie die Reinigung mit Wasser. Zusätzlich pflegt das Öl in den Tüchern die angegriffene Haut und dient auf Reisen als Feuchttücher Ersatz. Die in den Drogerien erhältlichen Feuchttücher sind voller Chemie und auf die Dauer auch recht teuer.

Zutaten:

Rolle Klopapier

1 Dose mit einem Deckel der Dicht abschließt

Bio Kokosöl

Herstellung:

Zuerst werden einige abgerissene Klopapierblätter in der Dose gestapelt und dann das Bio Kokosöl, welches im Wasserbad erhitzt und dadurch flüssig wird drauf gegeben. Bis die Dose voll ist werden diese Schritte wiederholt. Am Ende noch ein paar Blätter obendrauf legen, Deckel gut verschließen und an einem warmen Ort ziehen lassen. Zwischendurch die Dose gerne mal umdrehen oder noch Öl nachgießen wenn nicht alle Blätter etwas abbekommen haben. Nach gut einem Tag sollten alle Blätter getränkt und einsatzbereit sein. Achten Sie darauf, dass kein Öl in der Dose steht, sondern nur in die Blätter eingezogen ist.

Tipp:

Für unterwegs kann man sich ein paar Tücher in eine Plastiktüte mit Zipper umfüllen.

 

Kokosöl Massage

Kokosöl Massage

Das Kokosöl ist eine wohltuende Pflege für die Haut mit einer kühlenden Wirkung. Sein exotischer Duft bringt Sie während der wohltuenden Massage in andere Welten. Sie werden sich wie im Urlaub fühlen und danach entspannt und erholt wieder erwachen. Die Nährstoffe des Kokosöls dringen tief in Ihre Haut ein und versorgen diese mit Mineralstoffen und Vitaminen. Sie bietet Pflege und zugleich eine große Feuchtigkeitsspende für die Haut. Durch Ihre Konsistenz, die ab 25 Grad zu schmelzen beginnt, lässt sie sich super leicht einmassieren. Das Kokosöl kann mit anderen Ölen gemischt werden wie z. B. Mandelöl, Olivenöl oder Avocadoöl. Auch ätherische Öle wie Rose, Lavendel oder Sandelholz können mit vermischt werden und geben eine individuelle Note ab. Beim mischen niemals die Öle kochen lassen sondern nur in einem Wasserbad erwärmen. Dieses Vitamin E ist besonders wohltuend und wichtig für die Haut und wirkt sehr gut bei trockener und sonnengeschädigter Haut, da sie pflegt und entspannt.

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Cellulite (Orangenhaut):

Die Bindegewebsschwäche, auch Cellulite genannt, kann nicht nur mit richtiger Ernährung und Sport sondern auch mit der Anwendung von Kokosöl durch eine gezielte Massage bekämpft werden. Vor der Massage sollten 2-3 Gläser Wasser getrunken werden, weil dadurch die gelösten Schlacken und Gifte später besser durch den Urin ausgeschieden werden können. Nur so kann sich das Hautbild erneuern. Außerdem sollten Sie davor eine heiße Duschen nehmen, damit sich die Poren öffnen können und das Öl leichter in die Haut eindringen kann. Anschließend gut abtrocknen. Das Kokosöl wird mit einer weichen Massagebürste für gut 15 Minuten gezielt einmassiert und dadurch auch trockene Hautschuppen entfernt. Die Massage steigert die Durchblutung und das handwarme Kokosöl kann besser und tiefer in die Hautschicht eindringen und seine Wirkung entfalten. Außerdem fördert sie den natürlichen Lymphfluss und Abbau der Schlacken im Bindegewebe. Die Behandlung sollte dreimal pro Woche wiederholt werden, damit sie auch wirklich anschlägt. Nach der Massage können die Überreste mit einem weichen Tuch entfernt werden oder man geht danach einfach duschen. Das eincremen kann getrost weggelassen werden, da die Haut durch die Massage genug Öl aufgenommen hat.

 

Massageöl selbst herstellen:

Für die Herstellung dieses Massage Öls sollten Sie unbedingt natives und kaltgepresstes Kokosöl verwenden, nur darin sind alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten die Sie benötigen. Frei von Konservierungsstoffen wird Ihre Haut nicht belastet und dank der antioxidativen Wirkung, schütz das Kokosöl vor freien Radikalen und hemmt zusätzlich noch die Hautalterung.

 

Zutaten:

100 g Sheabutter

100 g Kakaobutter

5 g Mandelöl

5 g natives Kokosöl

10-20 Tropfen ätherisches Öl

 

Zum Anmischen und aufbewahren:

eine Schüssel heißes Wasser

ein Glas mit Schraubverschluss

einen Trichter zum Abfüllen

einen Schneebesen

 

Anleitung:

Die Sheabutter, Kakaobutter und das Kokosöl werden in einem Wasserbad langsam erwärmt und gut miteinander vermischt. Die Sheabutter dient später als Konsistenzgeber beim Massageöl. Haben sich alle drei Öle gut verflüssigt und vermischt, wird das Mandelöl hineingetropft und gut verrührt. Danach noch das ätherisch Öl hinzugeben. Bei den ätherischen Ölen ist es eine reine Geschmacksache. Das können fruchtig belebende Öle wie Bergamotte oder Grapefruit sein, Schoko oder Kokos oder Duft Öle. Damit die Massagecreme besser verwendet werden kann, kommt sie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Das Kokosöl wird hart wenn es ausgekühlt ist. Möchte man es verwenden, einfach in die Hand nehmen und durch die Körperwärme fängt es an zu schmelzen und kann dann wunderbar zur Massage verwendet werden.

 

Achtung:

Es können Aufgrund der hohen Konzentration der ätherischen Öle allergische Reaktionen auftreten. Deshalb das selbst gemachte Öl mit einer kleinen Mengen, z. B. am Handgelenk erst mal testen und warten ob eine Reaktion eintritt. Stillende und Schwangere sollten mit dem Arzt oder der Hebamme sprechen, ob sie diese selbst gemachten ätherischen Öle benutzen dürfen.