Shampoo, Spülung & Co mit Kokosöl

Shampoo, Spülung & Co mit Kokosöl
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Nicht nur Laurinsäure, Palmitinsäure und Myristinsäure ist in dem Kokosöl enthalten, auch Spuren von Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Eisen und Phosphor sind dort zu finden. Erreger, die das Haarwachstum negativ beeinträchtigen, werden durch die antifugale und antibakterielle Wirkung der Laurinsäure zerstört. Sie trägt außerdem dazu bei, dass die Haare schneller wachsen und schützt vor Haarausfall. Trockenes und sprödes Haar wird regeneriert. Matte, stumpfe und aufgeraute Haare werden wieder strahlend, weich und glatt durch die enthaltene Laurinsäure im Kokosöl.

Zutaten Kokosöl Shampoo:

3 EL gerieben Kernseife

8 EL heißes Wasser

1 EL Apfelessig

1 TL Koksöl

Zubereitung:

In einem Wasserbad alle angegebenen Zutaten langsam erhitzen und gründlich so lange verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Das in Flaschen umgefüllte Shampoo hält sich ca. 8 Wochen.

Anwendung:

Geben Sie einen vollen Teelöffel von Ihrem selbst gemachten Haarshampoo auf den nassen Kopf und massieren das Shampoo mit den Fingerspitzen ein. Jetzt einen kurzen Moment einwirken lassen und dann gründlich auswaschen.

Tipp:

Um vor Haarausfall zu schützen, kann eine antibakterielle Spülung mit Kokosöl hilfreich sein. Das im Wasserbad erhitzte Kokosfett (1 TL) wird in das ungewaschene Haar und auf die Kopfhaut einmassiert und ein paar Minuten einwirken gelassen. Danach werden die Haare wie gewohnt gewaschen. Die Spülung nach dem Haare waschen kann getrost weg gelassen werden, da das Kokosöl die Spülung ersetzt und die Haare dadurch geschmeidig und weich sind.

Zutaten Spliss-Glanz-Haarkur mit Kokosöl:

100 ml Sahne

½ Zitrone

50 ml Kokosöl

Zubereitung:

Die halbe Zitrone auspressen und das Kokosöl im Wasserbad erhitzen. Jetzt mit dem Handmixer das flüssige Kokosöl, den Zitronensaft und die Sahne gut vermischen.

Anwendung:

Auf das gereinigte und handtuchtrockene Haar wird die fertige Haar-Kur einmassiert. Dann mit einer Frischhaltefolie und einem Handtuch der Kopf gut eingepackt. Nach 30 minütiger Einwirkzeit kann die Kopfsauna entfernt werden und mit lauwarmen Wasser die Haarkur ordentlich ausspülen.

Tipp:

Für trockene Haare empfehlen wir eine kräftigende Haarkur mit Banane und Kokosöl:

Zutaten:

4 EL Kokosöl

1 Eigelb

2 EL Honig

Zubereitung:

In das im Wasserbad erhitzte Kokosöl wird Honig untergerührt und am Ende kommt das Eigelb hinzu. Vorsicht, dass das Kokosöl nicht zu heiß ist, sonst gerinnt das Ei. Jetzt so lange mischen, bis eine homogene Masse entsteht.

Anwendung:

Die Haarmaske auf die gekämmten Haare auftragen und aus Frischhaltefolie und Handtuch wieder eine Kopfsauna herstellen. Jetzt für mindestens eine Stunde die Maske einwirken lassen und danach mit einem milden Shampoo gründlich auswaschen.

Kokosmilch-Curry mit Ananas und Paprika

Kokosmilch-Curry mit Ananas und Paprika
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Neben der gesunden Ananas mit ihren zahlreichen Vitalstoffen und Enzyme ist auch das Kokosöl ein wahrer Alleskönner. Die in ihr enthaltene Laurinsäure schützt vor Viren und Bakterien. Sie enthält viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralien, sowie Aminosäuren die sich leistungssteigernd auf Geist und Körper auswirken. Auch die enthaltenen Antioxidantien schützen wirksam gegen Krebs und andere Erkrankungen. Dieses Rezept ist für 4 Portionen gedacht und in 45 Minuten zubereitet.

Zutaten:

50 g Cashewkerne

250 g frische Ananas

600 ml Kokosmilch

½ Zwiebel klein geschnitten

1 Knoblauchzehe klein geschnitten

1 EL Kokosöl

2-3 EL Curry

4 rote Paprikaschoten

2 EL Grapefruitsaft

¼ TL geriebene Nelken

¼ TL Koriander

1 Topf Basilikum

1 Prise Salz

Zubereitung:

In dem Kokosöl wird die Knoblauchzehe zusammen mit der Zwiebel angedünstet und die in Streifen geschnittene Paprika hinzugefügt. Anschließend mit der Kokosmilch ablöschen und gute 10 Minuten leicht köcheln lassen. Am Schluss mit Gewürzen und dem Salz gut abschmecken. Von dem Basilikum wird die Hälfte in Streifen geschnitten und mit ebenso klein geschnittener Ananas dazu gegeben. Das ganze nun weitere fünf Minuten vor sich hin köcheln lassen. Nun noch den Curry mit dem Grapefruitsaft abschmecken. Kurz vor dem servieren mit den gerösteten Cashewkernen und der anderen Hälfte der Basilikumblätter garnieren.

Tipp:

In ausgehölten Ananashälften, die längs durchgeschnitten wurden, lässt sich das Gericht sehr schön und dekorativ servieren. Ihre Gäste werden begeistert sein.

Kokosöl für Hunde

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Jeder Hundebesitzer freut sich auf den Frühling nach einem langen dunklen Winter. Doch auf den naturbelassenen Wiesen und im Wald lauert eine winzig kleine, nicht zu unterschätzende Gefahr: Zecken. Diese kann das 200-fache ihres Gewichts aufnehmen in Form von Blut und legt bis zu 3000 Eier. Noch schlimmer ist aber, dass sie gefährliche Krankheiten nicht nur auf Menschen sondern auch auf Tiere übertragen können. Gerade Hunde sind anhand ihrer Größe sehr gefährdet, da sie sich oft im hohen Gras oder unter niedrigen Büschen bewegen. Denn auf einer Höhe bis zu 1,50 Metern lauern die Zecken auf ihre Opfer, springen das Tier an und saugen sich an einer schönen warmen weichen Stelle fest. Ist der Hund infiziert, tritt nach 2 bis 90 Tagen Inkubationszeit Fieber und Appetitlosigkeit auf. Er könnte lahmen wegen Gelenkentzündung oder teilnahmslos wirken. Besonders langhaarige Hunde sind gefährdet, da sich die Zecke dort gut verstecken kann. Mit einem Zeckenkamm kann man vorsichtig nach jedem Spaziergang auf die Suche gehen. Am meisten beißen sie sich an warmen und gut durchbluteten Stellen wie Hals, Ohren, Bauch oder Gesicht fest. Entfernen Sie die Zecke mit einer Zeckenzange und benutzen Sie auf keinen Fall Öl oder Klebstoff um sie zu ersticken, denn dann scheidet sie noch mehr giftige Stoffe in den Hundekörper aus.

Zeckenschutz:

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass es sowohl für Mensch als auch für Tier ein ungefährliches und sogar essbares Mittel gegen Zecken gibt. Es wurde die Wirkung von Kokosöl als Zeckenschutz und Schutz vor anderen Parasiten nachgewiesen. Durch die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure wird die Zecke daran gehindert sich niederzulassen. In Indien ist diese Methode zur Zeckenvertreibung schon seit Jahrhunderten bekannt. Bevor die Inder raus in die Natur gehen, bestreichen sie ihre Arme, Beine und den Kopf mit Kokosöl.

Anwendung am Hund:

Reiben Sie ihren Hund am Anfang der Behandlung täglich vor dem spazieren gehen mit dem Kokosöl ein. Das Kokosöl ist bei Zimmertemperatur noch fest, wird aber auf der warmen Haut schnell weich. Zwischen die Finger eine Erbsen- bis Walnussgroße Menge Kokosöl nehmen, das Öl auf der Handfläche verreiben und dann mit beiden Händen in das Fell ihres Hundes einreiben. Ganz wichtig ist dabei, das Gesicht, die Ohren, den Hals und den Bauch gut einzureiben. Nach dem Spaziergang aber trotzdem weiter nach Zecken absuchen. Entweder müssen sie die Menge an Kokosöl erhöhen oder noch sorgfältiger verteilen. Nach einer täglichen Anwendung innerhalb von zwei Wochen, können Sie langsam die Behandlung verringern. Dann reicht es wenn der Hund zwei bis drei Mal pro Woche noch eingerieben wird.

Kokosöl im Futter:

Mischen Sie auch Kokosöl in das Futter ihres Hundes unter. Die Zecken schreckt es ab, wenn der Hund im Blut einen hohen Laurinsäure Wert hat. Außerdem hilft das Öl gegen Viren, Bakterien und Pilzen im Inneren des Hundes. Auch Flöhe und Milben mögen das Kokosöl nicht.

Kokosöl für Pfoten und Fell:

Nicht nur unliebsame Tiere werden vom Hund ferngehalten. Das Kokosöl hilft auch im Winter, wenn durch Streusalz, Granulat, Eis und Kälte Schäden an den Pfoten entstehen. Schmieren Sie die Pfoten mit Kokosöl ein und wenn es zu Hause länger einwirken soll dann ziehen sie ihrem Hund Söckchen über. Die Risse und Schrunden auf den Ballen verschwinden oder werden erst gar nicht entstehen. Ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, dass das Fell vom Hund glänzend und geschmeidig wird und auch ihre Hände dabei samtweich werden wenn Sie ihn damit einreiben und massieren.

Kokosöl gegen Würmer und Giardien:

Im Darm des Hundes niesten sich Parasiten wie Würmer und Giardien ein und vermehren sich rasant. Eine Behandlung mit Kokosöl kann auch hier hilfreich sein. Pro 20 Kilogramm mischen Sie einen Teelöffel Kokosöl unter das Futter. Mehr sollte es nicht sein, da sonst Durchfall entstehen kann. Mit einer vierwöchigen Kokos Öl Kur sollte das Problem Parasiten erledigt sein. Das Kokosöl verhindert das Festsaugen der Parasiten an den Darmschleimhäuten. Da sie sich nicht einnisten können werden die Parasiten mit dem Darm ausgeschieden. Mit einer vierwöchigen Kokos Öl Kur sollte das Problem Parasiten erledigt sein.

Tipp:

Nicht nur Kokosöl sondern auch Kokosflocken enthalten Laurinsäure und sind bei Hunden sehr beliebt als Futterbeigabe.

Kokosöl Fußpflege

Kokosöl Fußpflege
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Gönnen Sie sich nach einem langen harten Arbeitstag oder einer durchtanzten Nacht eine wohltuende Fußpflege mit einer Kokosöl Massage. Die Füße des Menschen sind wie eine Landkarte aufgebaut. Auf ihr befinden sich ganz viele wichtige Punkte, die durch eine entspannende Massage angeregt werden können. Zusätzlich bekommen Ihre trockenen und rauen Füße eine extra Pflege mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Dadurch werden sie schön geschmeidig und weich. Sie werden sehen, die rauen, unschönen Stellen an den Füßen sind Vergangenheit. So bekommen Ihre Füße gleichzeitig eine Massage und eine Pflege. Spannen Sie Ihren Partner dazu ein und wechseln sich danach ab.

Das native Kokosöl fängt bei einer Temperatur ab 25°C flüssig zu werden. Das geht auch gut in einem Wasserbad oder sogar in den eigenen Händen. Es ist reich an Mineralstoffen, Vitaminen, Nährstoffen und vor allem an Laurinsäure. Die Laurinsäure macht gut 50% ihrer Fettsäure aus. Sie ist wegen ihrer antiviralen, pilztötenden und natürlichen antibakteriellen Wirkung sehr beliebt.

Kokosöl Fußpeeling:

Wenn Sie gerne offene Schuhe tragen, gerade im Sommer, dann empfehlen wir Ihnen dieses Fußpeeling. Es bekämpft mühelos Ihre trockene und raue Haut und die Füße werden tiefenrein und weich.

Zutaten:

Bio Kokosöl

Zucker (z. B. Bio-Kokosblütenzucker)

Olivenöl

Anwendung:

Alle Zutaten werden miteinander vermischt und die Füße damit ordentlich abgerubbelt. Dadurch lösen sich die abgestorbenen Hautschüppchen . Der Vorteil an dem Bio Kokosöl ist, dass er ohne Gefahr in das Abwasser gelangen darf, da er ein ökologisch einwandfreies Kosmetikprodukt ohne Plastikzusätze ist.

Kokosöl gegen Fußpilz:

Ein brennen oder unangenehmes Jucken zwischen den Fußzehen deutet bei den meisten Menschen auf eine Pilzinfektion hin. In Schwimmbädern, in der Sauna oder in Umkleidekabinen. Überall kann Ihnen der Fußpilz begegnen. Deshalb sollten Sie nicht nur durch das tragen von Badeschuhen, sondern auch durch die richtige Fußpflege vorsorgen.

Das Bio Kokosöl enthält eine pilzbekämpfende Fettsäure die den Namen Caprylsäure trägt in sich. Diese kann Pilzinfektionen verhindern und eine Ausbreitung bekämpfen.

Tipp:

Zur vorbeugenden Maßnahme gegen eine Fußpilz Infektion wird das Bio Kokosöl angewendet. Reiben Sie Ihre Füße vor dem Saunabesuch oder dem Schwimmbad mit einer kleinen Menge davon ein und lassen es gut einziehen. Wollen Sie langfristig vor einer Infektion geschützt sein, dann achten Sie auf eine regelmäßige Fußpflege. Die Zehenzwischenräume nach jedem waschen immer gut trocknen und mit Bio Kokosöl einreiben. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass die verhornten Füße wieder geschmeidig und weich werden.