Kokosöl bei Schilddrüsenüberfunktion

Kokosöl bei Schilddrüsenüberfunktion

Hyperthyreose

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Eine Schilddrüsenüberfunktion ist das genaue Gegenteil einer Schilddrüsenunterfunktion. Von den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin und Thyroxin werden zu viel produziert und an den Körper ausgeschüttet. Mögliche Ursache für die übersteigerte Funktion kann ein Jodmangel sein. Eine vergrößerte Schilddrüse erkennt man an einer Vorwölbung des Kehlkopfes. In den häufigsten Fällen sind ältere Menschen und Frauen betroffen, viel seltener aber Männer. Die Einnahme von Kokosöl bei Schilddrüsenüberfunktion kann daher schon sehr hilfreich sein.

Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion:

  • Starkes schwitzen
  • Gewichtsabnahme
  • Rastlosigkeit
  • Zittern
  • Plötzlichen Durchfall
  • Rasender Puls
  • Herzrasen
  • Schlafstörungen
  • Muskelschmerzen
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel

Eine Schilddrüsenüberfunktion sollte dringend therapiert werden da sie nicht von alleine ausheilen kann. Denn der Überschuss an Hormonen und der übersteigerte Stoffwechsel ist eine permanente Überlastung für den gesamten Organismus. Die Folgen dadurch können lebensbedrohliche Komplikationen mit sich bringen.

Eventuelle Ursachen:

Bei der Autoimmunkrankheit Morbus Basedow werden unterschiedliche Antikörper gegen die Schilddrüse gebildet. Die Zellen die die Hormone bilden, werden stimuliert durch die Antikörper und dadurch kommt es zu einer gesteigerten Bildung von Hormonen. Eine Vergrößerung der Schilddrüse entsteht, die auch Kropf oder Struma genannt wird. Auch das anschwellen des Gewebes der Augäpfel ist ein typisches Krankheitszeichen dafür. Die Augäpfel treten unnatürlich aus den Augenhöhlen hervor.

Durch Knoten in der Schilddrüse werden bei der Schilddrüsenautonomie unkontrolliert und eigenständig Hormone gebildet. Die Steuerung erfolgt nicht mehr durch die Hirnanhangdrüse sondern steuert automatisch. Schüttet das Schilddrüsenhormone mehr Hormone an den Körper ab, wie Bedarf besteht, so spricht man von einer Schilddrüsenüberfunktion.

Die Häufigkeit der ansteigenden Schilddrüsenerkrankungen in den letzten Jahren liegt vermutlich laut den Forschern und Ärzten an der gesteigerten Einnahme von Omega-6-reichen-Öle wie zum Beispiel Diestel-, Soja-, Raps- und Sonnenblumenöl. In den Ölen sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, die die Hormone behindern und Entzündungsprozesse begünstigen.

Tipp:

Die in dem Kokosöl zu fünfzig Prozent enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren wirken dagegen antifungal, antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend. Das Kokosöl greift die Darmwände nicht an und die gesunden Darmbakterien werden nicht negativ beeinträchtigt. Versuche täglich das gesunde Kokosöl in deine Ernährung mit einzubinden und die ersten Erfolge werden sich bald einstellen.

Mousse au chocolat mit Kokosmilch

Mousse au chocolat mit Kokosmilch

Französischer Dessertklassiker!

Bildquelle: mizina/Fotolia.com

Dies ist eine klassische französische Nachspeise und bedeutet übersetzt so viel wie Schokoladenmus oder Schokoladenschaum. Eine hochwertige Block- oder Bitterschokolade wird zur Zubereitung vorsichtig geschmolzen. Die Mousse au chocolat mit Kokosmilch lässt sich durch die Verwendung von anderen Schokoladensorten wie z. B. weiße oder zartbittere Schokolade variieren. Möglich sind auch die Zugaben von Spirituosen wie Cognac, Rum und Kaffe oder auch Orangenlikör. Unser Dessert hier haben wir für Euch verfeinert mit Kokosmilch und Kokosöl. Für ein winterliches Menü zum Beispiel bildet er einen hervorragenden Abschluss. Du und deine Gäste werdet feststellen, wie lecker die Kombination aus Kokosmilch und Schokolade sein kann.

Zutaten:

50 g Kokosblütenzucker

130 ml Kokosmilch

60 g Kokosöl

130 g dunkle Schokolade

2 große Eier

1/3 Tütchen Gelatine

1 Handvoll Kokosflakes

Zubereitung:

Lasse die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und füge das Kokosöl hinzu. Nun beide Zutaten gut miteinander verrühren und danach zum Abkühlen hinstellen. Jetzt die Eier trennen und 25 Gramm Kokosblütenzucker mit dem Eigelb im Mixer verrühren, bis eine cremige und helle Masse entsteht. Das Eiweiß wird in einer anderen Schüssel mit dem Rest des Kokosblütenzuckers vermischt und zu Eischnee geschlagen. In einem kleinen Topf die Kokosmilch kurz aufkochen lassen und dann die Gelatine einrühren. Damit sich keine Klümpchen bilden am besten einen Schneebesen verwenden, gut rühren und dann abkühlen lassen. Am Ende werden alle Massen, der Eischnee und die Kokosmilch miteinander zu einer homogenen Masse vermischt. Im Kühlschrank jetzt für mindestens 4 Stunden fest werden lassen und zum Schluss mit Kokosflakes obendrauf servieren.

Kokossahne Haarkur gegen krauses, gelocktes Haar

Kokossahne Haarkur gegen krauses, gelocktes Haar

Krauskopf Ade!

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Du möchtest dein krauses oder gelocktes Haar gerne bändigen, in den Griff bekommen und ihm die widerspenstigkeit nehmen? Aus Erfahrung ist krauses Haar immer trockener als glattes Haar und wirkt dadurch stumpf, ungepflegt und glanzlos im Gegensatz zu glattem Haar. Das krause Haar ist schwer zu frisieren, es hält keine Haarspange im Haar und hat was gegen Haarstyling Produkte. Besonders im Nebel, in feuchter Luft bei Regen oder im feuchten Klima, macht das Haar was es möchte. Das passiert, da die Haarschuppen nicht glatt anliegen sondern aufgestellt sind. Um die gesunde und natürliche Haarstruktur wieder zu bekommen, ist diese Kur hier genial. Um dem Spliss vorzubeugen, bietet sich unsere Kokossahne Haarkur gegen krauses, gelocktes Haar geradezu an. Die Kur besitzt nicht nur einen umwerfenden exotischen Kokosduft sondern enthält auch sehr viele Pflegestoffe.

Zur eigenen Herstellung benötigen Sie folgende Zutaten:

½ Becher Schlagsahne

Ca. 50 ml Kokosöl

1 unbehandelte Zitrone

Zubereitung:

In einem Wasserbad oder unter warmen Wasser das Kokosöl schmelzen lassen. Achte darauf, dass das Öl nicht aufkocht sonst gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Messe von dem Öl 50 ml ab und kühle es ein wenig ab.

Danach die Sahne in das Öl einrühren und beides gut miteinander vermischen. Der Saft einer halben unbehandelten Zitrone wird unter die Kokossahne-Mischung gerührt.

Auf das feuchte Haar gebe nun die Haarkur, wickel ein Handtuch um den Kopf und lasse das für eine halbe Stunde gut einwirken. Anschließend wasche mit handwarmen Wasser die Kur gründlich aus.

Tipp:

Wird dein Haar täglich durch billige Bürsten strapaziert, hilft auch die beste Haarpflege nichts. Deshalb ist es wichtig, dass deine Borsten nicht aus Plastik sind. Denn die scharfen Kanten von den Plastikborsten machen dein Haar noch kaputter. Zwar sind Naturborsten teurer aber deine Haare werden dir für die Schonung danken.

Drücke dein nasses Haar nur sanft aus, da das Haar jetzt sehr empfindlich und aufgequollen ist. Auch das rubbeln mit dem Handtuch ist schlecht, lieber leicht ausdrücken. Die nassen Haare bitte mit Vorsicht bürsten oder kämmen.

Hitze trocknet das Haar noch mehr aus. Versuche daher Föhn, Trockenhaube, Lockenstab oder Glätteisen zu vermeiden. Am besten ist es immer noch die Haar an der Luft trocknen zu lassen.

Paprika-Kürbis-Salat mit Apfeldressing

Paprika-Kürbis-Salat mit Apfeldressing

Kürbis. Ein Sattmacher mit wenig Kalorien!

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Erstaunlich aber wahr, ist der Kürbis eigentlich eine Beere und man zählt ihn zu den Kürbisgewächsen. So ein Kürbis kann bis zu 100 kg schwer werden und somit auf der Welt die größte Beere. Nur 27 Kalorien enthalten 100 Gramm seines Fruchtfleisches. Egal ob er gefüllt wird, als Suppe verspeist, als Chutney, Marmelade, Auflauf, Kuchen oder als Gemüsebeilage, er macht immer eine gute Figur. Er liefert Nährstoffe wie Vitamin A, Magnesium, Beta-Karotin, Kalzium und Kalium. Es gibt mittlerweile ca. 800 verschiedene Kürbisarten, welche sich von Geschmack, Farbe, Größe und Form unterscheiden. Dieser Paprika-Kürbis-Salat mit Apfeldressing ist im nu zubereitet und schmeckt super lecker.

Zutaten:

1 Hokkaidokürbis

2 rote Paprikaschoten

2 gelbe Paprikaschoten

2 EL gehobelte Haselnusskerne

3 Stiele frischen Salbei

4 EL Kokosöl

2 Knoblauchzehen

4 EL Himbeer- oder Apfelessig

Saft von 1 Zitrone

Prise Zucker

Prise Salz

Weißer Pfeffer aus der Mühle

1 TL körnigen Senf

4 EL Nuss- oder Sonnenblumenöl

1 großer Apfel (säuerlich)

1 Kopf Friséesalat

1 Schalotte

Zubereitung:

Die Paprika wird halbiert, entkernt und mit der Schnittfläche nach unten auf dem Backpapier ausgelegt. Bei 225 Grad wird die Paprika so lange geröstet, bis die Schale langsam anfängt schwarz zu werden. Nach dem herausnehmen wird die Paprika mit einem feuchten Tuch abgedeckt und abgekühlt.

Den Kürbis nach dem waschen und trocknen in zwei Hälften schneiden und die Kerne entfernen. Jetzt nur noch in ca. 3 cm dicke Spalten schneiden. In einer Pfanne werden die Nüsse geröstet, bis diese anfangen zu duften, dann herausnehmen. Bei dem abgespülten Salbei werden die Blättchen von den Stielen gezupft. Der geschälte Knoblauch in Scheiben geschnitten und in heißem Kokosöl andünsten lassen. Nun den Zitronensaft zusammen mit dem Salbei und dem Kürbis hinzugeben und alles bei mittlerer Hitze für gut 15 Minuten weich kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Dressing wird der Essig zusammen mit dem Pfeffer, Salz, Zucker, Senf und dem übrigen Öl verrührt. Die Äpfel geviertelt, entkernt und in Stifte geschnitten, sowie die Schalotten geschält und fein gewürfelt, wird alles mit dem Dressing gemischt.

Der geputzte Friséesalat wird in mundgerechte Stücke gezupft. Von den Paprikaschoten wird die Schale abgezogen und dann zusammen mit dem Salat und dem Kürbis schön angerichtet. Am Ende noch den Dressing darüber geben und mit den Nussblättchen anrichten.

Kokosöl bei Bindehautentzündung

Kokosöl bei Bindehautentzündung

Augenöffner Kokosöl

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Die Symptome einer Bindehautentzündung können über gerötete bis tränende Augen sein. Oder sogar bei jedem Wimpernschlag kann das Auge schmerzen. Doch in den meisten Fällen ist eine Bindehautentzündung harmlos. Der Fachbegriff dafür heißt Konjunktivitis und egal ob Baby oder bis zum älteren Menschen, jeder kann daran erkranken. Durch Viren oder Bakterien wird die Infektion ausgelöst und die Erreger übertragen die Krankheit. Aber auch ohne Medikamente bekommt man die Bindehautentzündung in den Griff und sie heilt im Normalfall in spätestens zehn Tagen wieder ab. Kokosöl bei Bindehautentzündung wird eine Linderung bringen.

Was ist die Bindehaut?

Sie ist eine Schleimhaut in der Höhle der Augen und überzieht die dem Augapfel zugewandte Seite der Augenlider. Bei jedem Lidschlag wird Tränenflüssigkeit über der Hornhaut verteilt und hält es dadurch sauber und feucht. Wird die Bindehaut von außen irritiert, reagiert sie sofort darauf und kann sich entzünden.

Typische Symptome:

Das Auge hört auf, den Impuls zum Zusammenkneifen auszuführen, die Lidspalte ist verengt und die Augen röten sich und schwellen an. Sie werden lichtempfindlicher und tränen vermehrt. Ein jucken setzt ein und das Gefühl durch die Verunreinigung eines Fremdkörpers stellt sich ein. Die brennenden und schmerzenden Augen können Eiter oder auf der Schleimhaut Bläschen und Belege bilden.

Ursachen:

Äußere Faktoren wie Umweltreize oder Erreger sind zum Beispiel die Ursache für eine Bindehautentzündung. Oder aber Störungen am Auge selbst können die Erkrankung auslösen. Bereits bei Neugeborene ist es möglich, dass sie sich durch eine Schmierinfektion mit Gonokokken anstecken. Beim Geschlechtsverkehr können die Chlamydien über die Hand zum Auge wandern. Und bei der Pseudomonas aeruginosa, die sich in feuchten Umgebungen wie Waschbecken, Kontaktlinsenlösungen oder Seifenbehältern wohlfühlt, gelangt der Erreger ebenfalls über die Hand zum Auge. Es gibt also ganz viele Erreger die die Bindehautentzündung auslösen können. Aber auch Rauch, Staub, Kälte, gechlortes Wasser oder trockene Luft können eine Entzündung auslösen. Ebenso wenn das Auge überlastet ist oder durch Kontaktlinsen gereizt wurde besteht die Gefahr einer Entzündung. Des Weiteren spielen allergische Reaktionen wie zum Beispiel Heuschnupfen, ein Mangel an Tränenflüssigkeit oder Lidschlussprobleme eine Rolle.

Maßnahme:

Gegen bakterielle Bindehautentzündungen wird der Arzt Augentropfen oder Augensalben mit Antibiotika empfehlen. Bei gut 10% beschleunigt das die Heilung der Erkrankung.

Bei einer nicht bakteriellen Bindehautentzündung und Augenreizungen bringt Kokosöl Linderung. Während der Behandlung wird der Augenbereich schnell beruhigt, der Juckreiz gelindert und der Heilungsprozess beschleunigt. Das Kokosöl kann dadurch schnell Erleichterung schaffen.

Anwendung:

Von einem fusselfreien, sauberen Baumwolltuch einfach eine Ecke in das flüssige Kokosöl tränken. Das Kokosöl wurde zuvor in einem Wasserbad geschmolzen. Jetzt damit vorsichtig von außen nach innen zur Nase über das geschlossene Auge reiben. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt und das Öl gut einziehen gelassen. Sollten beide Augen betroffen sein, dann einfach eine andere Ecke des Tuches für das andere Auge benutzen. Nicht wundern, wenn anfangs ein Schleier auf den Augen verbleibt. Das ist normal und dieser verschwindet auch nach kurzer Zeit. Dieser Vorgang wird mehrmals täglich wiederholt und nach nur ein paar Tagen wird spürbar eine Verbesserung der Symptome eintreten.

Achtung!

Eine Bindehautentzündung ist hochgradig ansteckend. Deshalb ist es wichtig sich immer gut die Hände zu waschen, damit keine Erreger an die Hände gelangen und andere Personen damit anstecken. Auch das andere, gesunde Auge soll von den Erregern fern gehalten werden. Denn man reibt sich unbewusst das kranke Auge und dann das gesunde und schon ist die Übertragung geschehen.

Herbstliche Kichererbsenpfanne mit Kokosöl

Herbstliche Kichererbsenpfanne mit Kokosöl

Weit mehr als unscheinbare Hülsenfrüchte!

Bildquelle: Printemps/Fotolia.com

In vielen subtropischen Gebieten der Erde wird die Kichererbse angebaut. Weltweit führend in der Produktion sind Australien und Indien. Die Kichererbse stellt nur geringe Ansprüche an den Boden für den Wachstum, da sie mit wenig Wasser auskommt. Sie kann in getrockneter Form als Samen oder fertig gekocht in der Dose gekauft werden. Die trockenen Samen werden für mindestens 12 Stunden in Wasser kalt eingeweicht und anschließend für Brühe, Eintopf oder Püree verwendet. Außerdem können sie auch geröstet und wie Nüsse verzehrt werden. Falafel, Hummus, Farinata, Socca und Leblebi sind nur ein paar wenige Gerichte, in der die Kichererbse verwendet wird. Die jungen Kichererbsenpflanzen werden in Indien gerne im Salat verzehrt und in der Provence stellt man Gebäck aus einer Mischung von Weizen- und Kichererbsenmehl her. Das Kichererbsenmehl ist im Vergleich zum Weizenmehl glutenfrei und sehr eiweißreich. Zusammen mit Joghurt gemischt, dient es sogar als Peeling. Diese Herbstliche Kichererbsenpfanne mit Kokosöl ist Glutenfrei, vegan und vor allem Kalorien- und Fettarm.

Zutaten:

200 g Champignons

200 g Pastinaken

150 ml Wasser

50 g getrocknete Kichererbsen

1 TL Kokosöl

50 g Ziegenfrischkäse

Prise Kräutersalz

Prise Pfeffer

Prise Curry

Petersilie zur Dekoration

Zubereitung:

Für mindestens 12 Stunden werden die Kichererbsen in Wasser eingeweicht. Anschließend das Wasser abgeschüttet und die Erbsen mit 150 ml frischem Wasser nach Anleitung gar gekocht.

Die geputzten und gewaschenen Pastinaken und Champignons in Scheiben geschnitten, werden sie in der Pfanne mit heißem Kokosöl leicht angebraten. Bei geschlossenem Deckel nun für 10 bis 15 Minuten gedünstet.

Überschüssiges Kichererbsen Wasser wird abgeschüttet und zum Gemüse hinzugefügt. Der unterhobene Ziegenfrischkäse wird jetzt noch mit Pfeffer, Kräutersalz und ein wenig Curry abgeschmeckt und anschließend mit der Petersilie dekoriert serviert.

Das steckt in der Kichererbse

Die Kichererbse schmeckt nicht nur lecker sondern ist auch noch sehr gesund dazu. Sie enthält Magnesium, Zink, Eisen und viele andere wichtige Vitamine. Die Auswirkung auf Blutzuckerspiegel und Verdauung ist positiv und sie mach schnell und lange satt.

Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch

Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch

Halloween kann kommen !

Bildquelle: Alexander Raths/Fotolia.com

Jetzt wo langsam der Herbst einzieht, ist so eine leckere Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch genau das richtige. Gleichzeitig ist das eine super Idee für eine Halloween-Party. Egal ob groß oder klein, die Begeisterung von beiden Seiten wird riesig sein. Und wenn man die Suppe dann tatsächlich noch in dem ausgehöhlten Kürbis serviert, dann ist die Sensation perfekt. Diese vegane Suppe ist in gerade mal nur 30 Minuten fertig und kann dann sofort serviert werden. Der Hokkaidokürbis ist erkennbar durch seine runde, breite Form und seiner orangeroten Farbe. Bei ihm kann die Schale sogar mit verzehrt werden. Er schmeckt leicht nussig, so ähnlich wie Maronen und harmonisiert besonders gut mit Chili und Ingwer. Gerade für Suppen, Aufläufe oder als Gemüse eignet er sich sehr gut. Sogar roh und in Salaten ist er sehr schmackhaft.

Zutaten:

1 Hokkaido-Kürbis mittelgroß

1 Zwiebel groß

1 EL Kokosöl

3 Knoblauchzehen

1 EL frischen Ingwer

400 ml Gemüsefond

200 ml Kokosmilch

2 EL Zitronensaft

Prise Salz

Prise Pfeffer

Etwas Petersilie zur Dekoration

Zubereitung:

Von dem Hokkaido-Kürbis den oberen Teil, der auch später als Deckel verwendet wird durchschneiden. Den Kürbis von den Kernen befreien und das Fruchtfleisch herausschneiden.

In einem großen Topf mit heißem Kokosöl der fein gehackte Knoblauch zusammen mit dem Ingwer und den Zwiebeln anbraten und danach nur noch die Kürbiswürfel kurz mit braten.

Die Gemüseteile werden von dem Fond so abgedeckt, dass nichts mehr zu sehen ist und für gut 15 Minuten köcheln gelassen. Nach einer kurzen Abkühlung mit dem Zauberstab oder dem Mixer alles klein pürieren.

Jetzt die Suppe wieder auf den Herd stellen und Zitronensaft sowie Kokosmilch hinzufügen. Das Ganze noch einmal gut 5 Minuten köcheln lassen.

Zum Abschluss wird die Suppe mit Pfeffer und Salz gewürzt und dann kurz abgekühlt in den ausgehöhlten Kürbis gefüllt, welcher mit der Petersilie obenauf noch dekoriert werden kann.

Natürlich ist es auch möglich viele kleine Kürbisse dafür zu benutzen, damit später jeder seine eigene kleine Suppenschale hat.

Kokosöl gegen Cellulite

Kokosöl gegen Cellulite

Orangenhaut Adieu ! Kokosöl gegen Cellulite

Wer hat nicht, vor allem als Frau, mit Cellulite (auch Orangenhaut genannt) zu kämpfen? Es bilden sich Hautveränderungen in Form von Dellen die aus Ablagerungen in den unteren Hautschichten unter der Haut entstehen.

Kokosöl gegen Cellulite
Bildquelle: deagreez/Fotolia.com

Dadurch sieht die Haut nicht mehr schön aus und man fühlt sich nicht wohl und verzichtet daher auch auf kurze Hosen und Röcke, bzw. Kleider. Es gibt mittlerweile viele spezielle Cremes und Duschgels die zur Cellulite Behandlung eingesetzt werden, aber dementsprechend auch unbezahlbar sind. Ohne Chemie aber mindestens genauso hilfreich beim Bekämpfen der Cellulite ist der Einsatz von Kokosöl gegen Cellulite.

Das Kokosöl zieht tief in die Haut ein und strafft sämtliche Hautschichten. So werden die typischen Dellen der Cellulite nach außen hin weniger sichtbar.

Zusätzlich wird die Haut noch durch das Kokosöl gepflegt und ein zarter frischer Teint kommt zum Vorschein.

Materialeinsatz:

4 EL Kokosöl (pro Oberschenkel zwei)

1 Trockenbürste oder Sisalhandschuhe

Anwendung in 3 Schritten:

Schritt I
Eine ausreichende Trinkzufuhr ist wichtig zum Bekämpfen der Cellulite. Trinke zwei große Gläser vor der Behandlung der Cellulite.

Schritt II
Spüle unter der Dusche Po und Oberschenkel mit heißem Wasser ab. Achte darauf, dass das Wasser wirklich heiß ist, damit sich die Hautporen besser öffnen und das Kokosöl später besser aufgenommen werden kann. Die abgetrocknete Haut massierst du jetzt mit einem Sisal-Handschuh oder einer Trockenbürste. Die Trockenbürste sollte allerdings nur mittelharte Borsten haben, damit die Massage nicht unangenehm wird und die Haut noch mehr schaden nimmt.

Schritt III
Jetzt nimmst du dein Kokosöl und massierst es für gut 10 Minuten auf die betroffenen Hautstellen ein um eine optimale Cellulite Behandlung zu erzielen. Die Inhaltsstoffe des Kokosöls können jetzt tiefer in die Haut eindringen, da diese erwärmt ist. Der eigene Lymphfluss wird angeregt womit der Abbau der Schlacke im Cellulite Gewebe besser stattfinden kann.

Tipp:

Wenn man seine Orangenhaut stark reduzieren möchte, dann sollte die Cellulite Behandlung mindestens dreimal in der Woche durchgeführt werden. Je öfter, desto besser ist natürlich die Erfolgsgarantie.

Zwetschgen-Kokos-Auflauf

Zwetschgen-Kokos-Auflauf

Ein Auflauf der besonderen Art

Bildquelle: karepa/Fotolia.com

Ein im Backofen gegartes, süßes oder salzig abgeschmecktes Gericht, wird als Auflauf bezeichnet. Er ist fast mit einem Soufflé gleichzusetzen. Aber auch Gratins bezeichnet man als Auflauf, wobei dort mehrere Schichten an verschiedenen Zutaten übereinander geschichtet werden. Es gibt z. B. Reis-, Nudel- und Kartoffelauflauf sowie ein süßer Auflauf, der auch Scheiterhaufen in Österreich genannt wird. Bei dem Scheiterhaufen werden Brot- und Apfelscheiben abwechselnd aufgeschichtet.

Unser Zwetschgen-Kokos-Auflauf ist eine leckere Vereinigung zwischen Frucht und Kokosprodukten wie Kokosöl und Kokosmehl. Wer nicht auf Zwetschgen steht, kann den Auflauf auch mit Äpfeln zubereiten.

Zutaten:

2 Eier

2 EL Kokosöl

6 Zwetschgen oder Äpfel

4 EL Kokosmilch

1 TL Vanille

4 EL Kokosmehl

0,5 TL Backpulver

0,5 TL Zimt

3 EL Pinienkerne

1 Prise Ursalz

Kokosöl für die Form

Zubereitung:

 Nach dem entkernen werden die Zwetschgen in kleine Stücke geschnitten und verteilt in die Auflauf-Förmchen. Jetzt die Zutaten wie Kokosöl, Kokosmilch, Gewürze und Eier gut mit einem Handrührgerät mixen und Backpulver zusammen mit dem Kokosmehl hinzufügen. Über die Zwetschgen in der Auflaufform wird nun der flüssige, leicht cremige Teig verteilt. Obendrauf kommen die Pinienkerne, welche zum Abschluss noch mit Zimt bestreut werden. Die Förmchen sind ebenfalls mit Kokosöl eingestrichen, damit sich der Auflauf später besser daraus lösen kann.  Der Auflauf wird bei 180° Grad für gut 30 Minuten gebacken bis er goldbraun geworden ist.

Kokosnussöl aus Indonesien

Kokosnussöl aus Indonesien

Einer der bedeutendsten Kokosöl-Lieferanten der Welt!

Bildquelle: Andrea Izzotti/Fotolia.com

Indonesien zählt zu der größten Republik Südostasiens und natürlich werden auch dort viele Kokospalmen angebaut. Mit einer Jahresproduktion von gut 20 Millionen Tonnen, gehört Indonesien zu einem der bedeutendsten Kokosöl-Lieferanten der ganzen Welt. Dort herrscht ein feuchtwarmes und tropisches Klima, was gerade für das Wachstum der Kokospalme sehr wichtig ist. Die Durchschnittstemperatur beträgt ca. 26°C und die Niederschlagsmenge etwa 3000 mm. Für eine gute Ernte des Kokosnussöl aus Indonesien, sind das die besten Voraussetzungen die man haben kann. In einer Mischkultur mit Betelnüssen, Zuckerrohr und Bananenstauden sind die meisten Kokosplantagen angelegt.

Kopra – das wertvolle Fruchtfleisch der Kokosnuss

Nicht nur Palmkletterer, sondern auch dressierte Affen werden zur Kokosnuss-Ernte geschickt. Aus dem Fruchtfleisch (Kopra) der Kokosnuss wird das Kokosöl gewonnen. Die Nuss wird nach der Ernte gespalten und für einen Tag im Ofen erhitzt, damit die Feuchtigkeit aus dem Fruchtfleisch geht. Selbstständig löst sich dann die Schale und das Fruchtfleisch voneinander ab. Die gewonnene Kopra wird in einer Ölmühle ausgepresst oder zu Kokosraspeln verarbeitet. Die Hauptfettquelle in Indonesien stellt das Kokosöl dar.

Verwertung der Kokosnuss

Weltweit gibt es gut 11 Millionen Kokosnussbauer die von der Kokosnuss leben und noch viele weitere Menschen, die die Nuss weiter verarbeiten. Daraus werden dann Gefäße, Knöpfe oder andere Souvenirs hergestellt, um sich nebenher noch etwas dazu verdienen zu können. Das Kokoswasser dient in Trockenzeiten als Trinkwasser Ersatz. In den indonesischen Gerichten wird sehr viel Kokos verwendet. Denn egal ob als Kokosflocken, Kokosmilch oder Öl, die Indonesier schätzen die gesundheitlichen Vorzüge der Kokosnuss schon seit Jahrtausenden und gehört einfach zur täglichen Ernährung dazu.

Verwendung der Kokosfasern

Das strahlend weiße Fruchtfleisch der Kokosnuss wird meistens als Hauptprodukt gewonnen und nach Europa, Japan oder in die USA exportiert. Die anfallenden Kokosfasern benutzen die indonesischen Produzenten zur Gewinnung von Fasermaterial oder sie verbrennen die Fasern zum Trocknen der Kopra. Da den Insulanern das Geld für Düngemittel und sonstigen chemischen Hilfsmitteln fehlt, sind die meisten Plantagen trotzdem unter Bio-Bedingungen geführt. Auch wenn sie kein Biosiegel besitzen, da die Zertifikation und Kontrolle nicht stattfindet.