Reinigungslotion und Gesichtsmaske gegen unreine Haut

Reinigungslotion und Gesichtsmaske gegen unreine Haut
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Reinigungslotion und Gesichtsmaske gegen unreine Haut, hier ganz einfach selbst machen. Die Lotion dient zur Behandlung, Reinigung oder Pflege der Haut. Sie ist äußerlich anzuwenden, der Zustand flüssig bis wässrig und in ihr enthalten sind suspendierte oder emulgierte pharmazeutische Wirk- und Hilfsstoffe.

Nach einem stressigen Arbeitstag oder Stress mit der Familie, wird das heimische Bad gerne mal in eine Wohlfühloase verwandelt. Da hilft eine Gesichtsmaske ungemein, egal ob bei Mann oder Frau. Die Gesichtsmaske hilft gegen Pickel, trockene Haut, Falten oder einfach mal als reichhaltige Feuchtigkeitspflege zwischendurch. Sie lässt sich vor allem ganz günstig und leicht selbst herstellen und ist dazu noch umweltfreundlich.

Diese Gesichtsreinigungslotion trägt dazu bei, die Akne-Narben zu beseitigen:

Zutaten:

1 TL Honig

3 Tropfen Teebaumöl

1 Spritzer Zitronensaft

1 EL Kokosfett

Zubereitung:

Setzen Sie ein Wasserbad auf und schmelzen das Kokosfett darin, damit es zu einem Kokosöl wird. Die übrigen Zutaten werden unter gemischt und zu einer homogenen Masse verrührt. Beim Auftragen werden die Mund- und Augenpartien ausgespart und der Rest vorsichtig mit den Fingerspitzen einmassiert. Waschen Sie die Lotion nach einer kurzen Einwirkzeit mit viel lau warmen Wasser wieder ab. Sie werden spüren wie zart Ihre Gesichtshaut geworden ist.

Gesichtsmaske zur Beruhigung

Um Ihrer Haut bei der Heilung von Akne-Entzündungen zu helfen, die Haut zu beruhigen und gegen Flecken und Akne-Narben vorzugehen, stellen Sie einfach folgende Gesichtsmaske her:

Zutaten:

3 EL Haferflocken

1 Tasse Kamillentee

2 EL Kokosfett

1 TL Aloe Vera Gel

1 TL Naturjoghurt

Zubereitung:

Die Haferflocken werden in einer Schüssel mit dem Kamillentee übergossen und dann für gut eine Stunde eingeweicht um sich gut vollsaugen zu können. In einem Wasserbad wird das Kokosfett geschmolzen. Die eingeweichten Haferflocken nun zusammen mit dem Joghurt und dem Aloe Vera Gel gut zu einem einheitlichen Brei verrühren. Diese Masse wird jetzt für eine viertel Stunde kühl gestellt. Mit Hilfe eines Wattepads wird die kalte Gesichtsmaske aufgetragen und auch dort wie immer die Augen- und Mundpartie ausgespart. Nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten wird die Beruhigungsmaske mit viel lau warmen Wasser wieder abgewaschen und die Haut mit Kosmetiktüchern trocken getupft.

Gesichtsmaske gegen unreine Haut

Haben Sie eine unreine Haut, dann stellen Sie einfach diese natürliche Gesichtsmaske her:

Zutaten:

1 EL Kokosfett

2 EL Quark

2 EL Sonnenblumenkerne

7 Bärlauchblätter

Zubereitung:

Das im Wasserbad geschmolzene Kokosfett wird in einen hohen Rührbecher gefüllt. Dazu werden die restlichen Zutaten hinzugefügt und mit einem Pürierstab gut püriert. Diese Maske wird dann aufgetragen ohne die Augen- und Mundpartie. Nach zehn Minuten Einwirkzeit wird die Gesichtsmaske mit warmen Wasser abgewaschen.

 

Peeling und Lotion gegen Pickel

Peeling und Lotion gegen Pickel
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Peeling und Lotion gegen Pickel, dafür ist Kokosöl ein natürliches Mittel. Wichtig beim Kauf ist es, darauf zu achten nur unraffiniertes Kokosöl zu nehmen. Das kalt gepresste Kokosöl sollte außerdem unbehandelt sein. Wenn man an dem Kokosöl riecht, wird ein typischer Geruch von Kokosnuss in die Nase steigen. Ist dies nicht der Fall, dann handelt es sich um raffiniertes Öl, welches seinen Duft schon fast verloren hat.

Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure wirkt antibakteriell, lindert Entzündungen und mildert Schwellungen. Der Pickel geschädigten Haut kann das Kokosöl nichts anhaben, da es die Talgdrüsenzellen nicht angreift. Zusätzlich unterstützt es bei dem Heilungsprozess der Haut und mindert Narbenbildungen.

Wichtig ist, dass man bei der Anwendung von Kokosöl auf eine gute Hygiene achtet. Es reicht nicht aus nur die Hände zu waschen bevor das Öl aufgetragen wird, sondern besser ist es die Hände auch vorher zu desinfizieren. Dadurch wird vermieden, noch zusätzliche Bakterien über die Hände auf die unreine Haut zu bringen. Das Kokosöl kann alternativ auch mit einem Wattepad bei großen Flächen und einem Wattestäbchen bei Pickeln aufgetragen werden.

Um eine erfolgreiche Behandlung zu erzielen, ist es wichtig, das Kokosöl regelmäßig anzuwenden.

Zutaten für eine Peeling-Gesichtsmaske:

1 TL Zucker

1 EL Kokosfett

½ TL Mandelöl

Zubereitung:

Das Kokosfett wird in einem Wasserbad geschmolzen und dann durch die Zugabe von dem Mandelöl und Zucker gründlich verrührt. Jetzt kann das Peeling in einen Behälter mit Deckel umgefüllt werden.

Anwendung:

Das Peeling wird mit den Fingerspitzen leicht auf das Gesicht einmassiert und die Augen und Mundpartie dabei weggelassen. Jetzt noch gut 15 Minuten einwirken lassen und anschließend wird die Gesichtsmaske mit lauwarmen Wasser abgespült.

Zutaten für eine Bodylotion:

2 TL Bienenwachs

100 ml Kokosfett

5 Tropfen ätherisches Lavendelöl

Zubereitung:

Das Bienenwachs wird zusammen mit dem Kokosfett in einem Wasserbad erhitzt. Ist beides flüssig, dann aus dem Wasserbad nehmen und miteinander verrühren, bis eine einheitliche, homogene Masse entsteht. Diese Flüssigkeit nach dem Abkühlen mit dem Zusatz von Lavendelöl verfeinern und alles noch einmal kräftig miteinander vermischen, bevor die Bodylotion in die Fläschchen gefüllt wird.

Fazit:

Diese Lotion beugt Pickeln vor und hat zudem noch einen angenehmen Duft.

Tipp:

Da die selbstgemachte Lotion und das Peeling keine Konservierungsstoffe enthält, ist es besser diese im Kühlschrank zu lagern, da sie sich so länger halten.

Gut für die Gesundheit – Kokosfett

Gut für die Gesundheit – Kokosfett
Gesundheit Kokosfett
Bild: Africa-Studio – Fotolia.com

Die Früchte der Kokospalmen bringen einen exotischen Genuss in die Küche und sind extrem vielseitig in ihrer Verwendung. Das weisse Fruchtfleisch dient neben dem rohen Verzehr auch als Ausgangsstoff für die Gewinnung von Kokosfett, Kokosmehl sowie Kokosflocken.

Die Kokospalme trägt ganzjährig Früchte, sodass zu jeder Zeit reife Kokosnüsse geerntet werden können. Speziell in den tropischen Regionen gilt die süsse, beinahe klare Flüssigkeit der Kokosnuss (wird grün und unreif geerntet), als ein wichtiger Trinkwasserersatz.

Knapp 1 Liter Kokoswasser ist im Inneren der unreifen Früchten vorhanden. Je reifer also eine Kokosnuss ist, desto weniger Kokoswasser befindet sich in ihr.

Der hohle Kokosnusskern ist ausgekleidet mit dem weissen, aromatischem Fruchtfleisch. Je reifer die Nuss ist, umso trockener wird das Fruchtfleisch, welches im getrockneten Zustand Kopra genannt wird.

Das frische Fruchtfleisch besteht aus bis zu 50 Prozent Wasser. Durch den Trockenvorgang, vor der Weiterverarbeitung, wird der Wassergehalt auf circa 5 Prozent verringert und der Fettgehalt der Kopra liegt dann zwischen 60 und 70 Prozent.

Dem Kokosfett – gewonnen aus der Kopra – fällt eine enorme wirtschaftliche Bedeutung zu. Denn die gesättigten Fettsäuren, welche bei der Margarineherstellung eine nennenswerte Rolle spielen, sowie bei der Süsswarenherstellung zum Einsatz kommen, überwiegen hier. Dank seiner Hitzebeständigkeit ist Kokosfett hervorragend zum Braten, Kochen und Backen geeignet.

Kokosfett – Natur pur

Naturreiner als das reine, kalt gepresste Kokosfett (Virgin Coconut Oil) welches hierzulande im Handel ist, gibt es nicht. Auf schonendste Weise wird das Kokosfett aus der Kopra gepresst und nicht weiter aufbereitet. Auf diese Art und Weise bleiben alle natürlichen Inhaltsstoffe erhalten.

Man kann Kokosfett als Brotaufstrich, pur oder mit anderen Zutaten gemischt, verwenden. Speziell für Veganer, die auf Tierprodukte verzichten, ist dies eine interessante Alternative.

Anbau in Mischkultur

Nahrungsmittel, welche aus biologischem Anbau stammen, sind nicht nur aufgrund ihrer Verarbeitung wertvoll. Nimmt man Bio-Kokosnüsse, bringt dies zu den Umwelt-Vorteilen, auch positive Aspekte für die Bauern in den Kokosnuss-Anbauländern. Bei herkömmlichen Plantagen kommen Kunstdünger zum schnelleren Wachstum der Kokospalmen zum Einsatz. Anders die Bio-Bauern, sie setzen auf kaliumreiche Kokosfasern und natürlichen Dünger.

Zudem wachsen die Bio-Kokosnüsse nicht in Monokultur, sondern werden in Mischkultur mit Ananas oder Bananen angepflanzt. Werden Produkte aus Bio-Kokosnüssen aus fairem Handel angeboten, schützt dies zum einen die soziale Situation der Bio-Bauern und zum anderen garantiert es ihnen soziale Arbeitsbedingungen sowie bessere Preise bei der Abnahme. Desweiteren können durch einen fairen Handel Projekte in den Anbauländern unterstützt werden, welche z.B. für eine Verbesserung der Bodenqualität sorgen.

Kokosöl oder Kokosfett ?

Kokosöl oder Kokosfett ?

“Was ist der Unterschied zwischen Kokosfett und Kokosöl?” Das ist hier die Frage – und die Antwort ist eigentlich ganz einfach, denn Kokosfett und Kokosöl sind ein und das selbe Produkte. Die einzige Unterscheidung liegt darin, je nach dem in welchem Aggregatzustand sich das Produkt befindet.

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Kokosnussöl verfestigt sich bei Temperaturen unter 25 Grad und erhält eine cremige bis feste Konsistenz, welche man streichen kann. In diesem Zustand bezeichnet man es als Kokosfett. Klettern die Temperaturen auf über 25 Grad wird das Kokosfett flüssig, dann spricht man von Kokosnussöl.

In unseren europäischen Gefilden ist Kokosfett (fast) ausschließlich in seiner festen oder cremigen Form zu bekommen. In den südlichen Regionen dagegen findet man das Fett, wo die Temperaturen das ganze Jahr über meistens über 25 Grad liegen, beinahe ausschließlich in flüssiger Form, also als Kokosöl vor.

Bekanntermaßen unterscheidet zwischen kalt gepresstem, naturbelassenem Kokosfett und raffiniertem oder desodoriertem Kokosfett. In industriell produziertem , hitzebehandeltem,  Kokosfett (z.B. “Palmin”), sind kaum noch Nährstoffe enthalten. Dieses raffinierte Kokosfett verfügt über keinen natürlichen Kokosgeruch mehr, es riecht und schmeckt neutral.

Im Gegensatz dazu enthält ein naturbelassenes, kalt gepresstes Kokosfett noch fast alle der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe – außderdem lässt es sich an dem unverkennbaren milden Kokosgeruch/ -geschmack erkennen. Einzig das naturbelassene Öl/Fett bietet alle gesundheitlich relevanten sowie pflegenden Eigenschaften der Kokosnuss.

In fester Form lässt sich das Kokosnussfett ein wenig leichter dosieren als das flüssige Kokosnussöl. Hilfreich ist, wenn man das flüssige Öl in ein Glas abfüllt und für kurze Zeit in den Kühlschrank stellt – es verfestigt es sich und man kann dann mit einem Löffel die Wunschmenge entnehmen. Möchte man das feste Kokosfett verflüssigen, genügt es, wenn man das Behältnis für einen Augenblick unter einen warmen Wasserstrahl hält. Ebenso lässt sich das Fett  im Wasserbad schmelzen – doch Vorsicht, keinesfalls sollte das Wasser  kochen, denn das wiederum reduziert die wertvollen Nährstoffe des Öls.

Beim Kauf von Biokokosfett oder Biokokosöl sollte man unbedingt auf die Bezeichnung “nativ” und “kaltgepresst” achten.