Süßkartoffel-Kokos-Suppe

Süßkartoffel-Kokos-Suppe
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Die Süßkartoffel-Kokos-Suppe ist gerade für Liebhaber von Schärfe ein Gedicht. Denn die feuerscharfen Hähnchenwürfel lassen die Geschmacksknospen explodieren und verleihen der milden Cremesuppe erst so den richtigen Pep. Die Süßkartoffel gehört zu den Windengewächsen und ist eine Nutzpflanze. Als Nahrungsmittel werden die unterirdischen Speicherwurzeln und teilweise auch die Laubblätter genutzt. Die Volksrepublik China ist einer der größten Produzenten der Süßkartoffel. Die Süßkartoffel ist mit der normalen Kartoffel, die zur Familie der Nachtschattengewächse zählt, nur ganz entfernt verwandt.

Zutaten:

2 Hähnchenbrustfilets

2 EL Kokosöl

1 TL Chilipulver

1 Bund Frühlingszwiebeln

2 Knoblauchzehen

1 Stück Ingwer

1 Süßkartoffel

2 Tomaten

500 ml Geflügelbrühe

200 ml Kokosmilch

Prise Salz

Prise Pfeffer

½ Limette

4 Koriander Stiele

Zubereitung:

Nachdem die Hähnchen gewaschen sind, werden sie trocken getupft und in Würfel geschnitten. Das Chilipulver wird zusammen mit einem Esslöffel Kokosöl in einer Schüssel verrührt und darin die Fleischwürfel gewendet. Im Kühlschrank das Fleisch in der Marinade für gut 30 Minuten ziehen gelassen.

Die Frühlingszwiebeln werden geputzt, gewaschen und fein geschnitten. Der Ingwer zusammen mit dem Knoblauch geschält und fein gehackt.

Die Süßkartoffeln werden geschält und in 2 cm große Stücke geschnitten. Anschließend die Tomaten gewaschen, den Stiel herausgeschnitten und grob gewürfelt.

Das restliche Kokosöl wird in der Pfanne erhitzt und darin der Knoblauch mit den Zwiebeln und dem Ingwer mit angedünstet. Die Kartoffelwürfel werden nach gut zwei Minuten dazu gegeben und alles für weitere drei Minuten weiter gedünstet. Jetzt werden noch die Tomaten hinzugefügt sowie die Brühe und die Kokosmilch. Alles zusammen aufkochen gelassen und wird am Ende mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt und nochmals 20 Minuten köcheln gelassen.

Das marinierte Hähnchenfleisch wird nun in einer beschichteten Pfanne rund herum gut angebraten für jeweils 4 Minuten und danach gesalzen.

Als nächster Schritt wird die Limette ausgepresst, der Koriander gewaschen und trocken geschüttelt. Die fein pürierte Suppe wird mit dem Limettensaft abgeschmeckt. Anschließend werden die Hähnchenwürfel in die Suppe gegeben und zusammen mit dem Koriander serviert.

Karamellisierte Möhrchen mit pikanter Kokossauce

Karamellisierte Möhrchen mit pikanter Kokossauce
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Das aus dem 19. Jahrhundert stammende karamellisieren entsteht wenn Zucker stark erhitzt wird. Von goldgelb bis tiefbraun kann sich der Zucker je nach Temperatur verfärben und entwickelt dadurch sein typisches Röstaroma und den Karamellgeruch. Je nach Röstungsgrad kann Karamell bitter oder süß schmecken.

Für jeden der großen Wert auf hochwertige und gesunde Lebensmittel legt, sowie auch für Veganer ist dieses Rezept Karamellisierte Möhrchen mit pikanter Kokossauce hervorragend geeignet.

Zutaten:

3 EL Bio-Kokosmilch

2 EL Bio-Kokosblütensirup

1 EL Bio-Kokosöl

100 ml Weißwein

300 g junge, bunte Möhren

100 g Blattspinat

½ Bund Rucola

Ein wenig Shiso-Kresse

2 EL Cashewkerne

1 rote Chilischote

Prise Meersalz

Ein wenig Basilikum (für die Garnitur)

Zubereitung:

In einer Schüssel mit kaltem Wasser werden die Cashewkerne für gut 5 Stunden eingeweicht und danach in einem Sieb aufgefangen, ebenso wie das Einweichwasser. Die gewaschenen Möhren schälen und das obere Drittel vom Grün entfernen. Der gewaschene und geputzte Spinat und auch der Rucola werden trocken geschleudert. Die Blätter werden von den Stielen der gewaschenen und trocken getupften Shiso-Kresse abgeschnitten. Die gewaschene Chilischote der Länge nach halbiert und von den Kernen befreit, danach grob gehackt.

In einem Standmixer nun Rucola, Spinat, Chili, Basilikum, Kokosmilch und die Cashewkerne zu einer cremigen Sauce mixen. Die Sauce kann durch Zugabe von dem Einweichwasser der Cashewkerne flüssiger gemacht werden.

Die Möhren werden in einer Pfanne mit dem erhitzen Kokosöl für nur wenige Minuten rundherum angebraten, so dass diese leicht angebräunt sind. Mit dem Kokosblütensirup werden die Möhrchen nun karamellisiert und mit ein wenig Weißwein abgelöscht. Anschließend mit dem Meersalz die Möhren würzen und auf Tellern anrichten. Die Shiso-Kresse kommt als Garnitur dazu und die Sauce wird separat in einem Schälchen oder am Tellerrand serviert.

 

Apfelkuchen mit Kokosöl

Apfelkuchen mit Kokosöl
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Ein klassischer Obstkuchen ist der Apfelkuchen und kann in verschiedenen Varianten zubereitet werden. Egal ob als Rührteig, mit Mürbeteig in einer Springform oder als Blechkuchen mit Hefeteig, er sieht immer gut aus und schmeckt fantastisch. Und gerade mit der Zugabe des Kokosöls wird er besonders locker und vom Geschmack her einzigartig. Mit Vorbereitungs- und Backzeit ist er in gut 1,5 Stunden fertig und kann, wer das mag, warm serviert werden.

 

Zutaten:

900 g Äpfel (am besten Cox Orange oder Elstar)

500 g Dinkelmehl

200 g Rosinen

200 ml Kokosöl

25 g Kokosmehl

2,5 dl Birnendicksaft (oder Agavesirup)

1 Eierersatz

2 EL Zimt

1 Prise Ursalz

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° Celsius vorwärmen und den Eierersatz in einer Schüssel verquirlen. Um später den Apfelkuchen damit bestreichen zu können, wird ein Esslöffel von der Masse zur Seite gestellt.

In einer Teigschüssel den Eierersatz zusammen mit dem Mehl, Kokosöl, Dicksaft und Salz mit einer Gabel vermischen und mit kalten Händen die Masse zu einer homogenen Teigkugel verkneten und kühl stellen.

Die gewaschenen Rosinen abtropfen lassen in einem Sieb und die geviertelten Äpfel ohne Kerngehäuse in dünne Scheiben schneiden. Die Rosinen jetzt zusammen mit den Äpfeln, dem Kokosmehl und dem Zimt vermischen.

Mit dem Kokosöl wird die Springform eingefettet und dann der Teig der sich noch im Kühlschrank befindet auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche aufgeteilt in 2/3 und 1/3 Teile. Der 2/3 Teil wird zum auslegen des Bodens und für die Seiten der Springform benötigt

Mit einer dünnen Zimt/Kokosmischung Schicht wird der Boden bestreut und dann 1/3 von den Apfelscheiben belegt und darüber 1/3 der Rosinen gestreut. Dann kommt wieder eine dünne Schicht Zimt/Mehlmischung. Das ganze wird noch zweimal wiederholt und die letzte Schicht ist dann wieder eine Zimt/Mehl Decke. Der Rest des Teiges wird wieder auf der bestäubten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit 26 Zentimetern Durchmesser ausgerollt um damit den Kuchen zu bedecken. Die Ränder müssen gut aneinander gedrückt werden und dann den Rest der Eiersatzmischung darauf verstreichen. In der Mitte des Backofens wird er nun für gute 50 Minuten gebacken bis er gar und goldbraun ist.

Pizzatortillas mit Kokosöl

Pizzatortillas mit Kokosöl
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Dünne Pfannkuchen aus Weizen- oder Maismehl werden in Mexiko Tortillas genannt. Zu fast jedem Gericht oder Mahlzeit werden sie als Beilage dazu gereicht. Egal ob gerollt, gefüllt oder frittiert ist sie kaum noch weg zu denken. Der Unterschied bei der Tortilla ist ihre härte. Besser zum Rollen sind Weizentortillas geeignet. Für Enchiladas und Tacos werden eher Mais-Tortillas genommen. Aber das ist auch alles eine reine Geschmackssache.

 

Zutaten:

100 g grüne Spargelköpfe

80 g Basilikum

6 Tomaten

4 Tortillas

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 EL getrocknete Hefeflocken

2 EL ganze geschälte Mandeln

1 EL Kokosöl

Ein wenig Olivenöl

2 EL Pfeffer aus der Mühle

Eine Prise Ursalz

 

Zubereitung:

Die Tomaten werden in kleine Stücke geschnitten und die Knoblauchzehe zusammen mit der Zwiebel in kleine feine Stücke gehackt. Im Kokosöl wird der Knoblauch zusammen mit der Zwiebel angedünstet und anschließend die Tomate hinzugefügt. Alles so lange schmoren lassen, bis eine feste Soße entsteht. Dann wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Die Basilikumblätter werden kurz in kochendes und dann direkt in eiskaltes Wasser getaucht, gut ausgepresst und mit dem Olivenöl zusammen gemixt. Im Olivenöl werden die grünen Spargelköpfe kurz angebraten bis sie bissfest sind.

Jetzt werden die Tortillas mit dem Tomatenpüree bestrichen und die Spargelköpfe hinzugegeben. Die Hefeflocken kommen auf den Spargel und gewürzt wird mit Ursalz und dem Pfeffer aus der Mühle.

Bei 200° die Tortillas für gut 5 Minuten in den Ofen geben und das Basilikumöl drüber träufeln. Die Tortillas können so als Snack oder zusammen mit einer Salatbeilage wunderbar serviert werden.