Kokosöl nimmt den Krebszellen die “Luft zum Atmen”

kokosöl wissenschaftliche Studien

Um dies verstehen zu können, muss man etwas ausholen.

Die Zellen im Organismus gewinnen Energie, indem sie, oder besser gesagt ihre winzigen Kraftwerke (Mitochondrien) Glucose mit Hilfe von Sauerstoff verbrennen, die sogenannte Zellatmung.

Nun können die Mitochondrien durch freie Radikale, Umweltgifte, Viren, ein übersäuertes Milieu oder durch Entzündungen geschädigt werden. Tritt dieser Fall ein, können sie ihre Fähigkeit zur gesunden Zellatmung verlieren. Dann leidet die Zelle praktisch an Atemnot. Damit die Zelle nicht erstickt, wechselt sie in einen anderen Stoffwechselmodus. Ab sofort produziert sie Energie über Gärprozesse. Daraus resultiert das die Glucose jetzt nicht mehr mit Sauerstoff verbrannt wird, sondern ohne Sauerstoffbeteiligung fermentiert wird. Die Möglichkeit, dass diese Zelle zu einer Krebszelle mutiert, ist enorm, da ein Hauptmerkmal von Krebszellen eben dieser sauerstofffreie Stoffwechselweg ist.

Selbst wenn dem Organismus genügend Sauerstoff zur Verfügung stehen würde, würde die Krebszelle diesen nicht nutzen, denn ihre Energieausbeute über die Gärung ist um einiges höher. So produzieren schnell wachsende Metastasen ca. 200-mal so viel Energie wie eine gesunde Zelle.

Otto Warburg (Zellbiologe) ist der Entdecker dieser krebszellentypischen Stoffwechselveränderung. Er bewieß, dass Krebszellen unfähig sind, mittels der normalen Zellatmung ausreichend Energie zu produzieren, sie stattdessen Gärprozesse verwenden.

Krebs benötigt Zucker

Für diese Gärprozesse brauchen Krebszellen jedoch Zucker – Glucose. Enthält die Ernährung einer Person also viel Zucker oder Kohlenhydrate (besonders isolierte Kohlenhydrate), dann werden die (vorhandenen) Krebszellen permanent gut gefüttert. Wodurch sie wachsen und gedeihen.

Krebszellen verfügen an der Zelloberfläche über 10-mal mehr Insulinrezeptoren als gesunde Zellen. Je mehr Insulinrezeptoren vorhanden sind, umso mehr Zucker kann aufgenommen werden. Daher kann eine Krebszelle, Glucose sowie andere Nährstoffe wesentlich rascher verschlingen als alle anderen Zellen. Sie saugt regelrecht alle Nährstoffe auf, während die restlichen gesunden Zellen immer weniger Nahrung bekommen. Fazit: der Tumor wächst stetig – der Körper zehrt aus und wird zusehendst weniger.

Aushungern – ist das die Lösung?

Wie lässt sich dieser Prozess durchbrechen? Nichts mehr essen? Nein – zwar würden die Krebszellen dann verhungern, der Mensch aber auch. Die sogenannte “ketogene Reinigung” ist die Lösung.

So werden in der Leber die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls zu Ketonen umgewandelt und von den meisten Körperzellen als Energiequelle genutzt. Stehen Ketone zur Verfügung, brauchen gesunde Zellen keine Glucose mehr. Sie verwenden die Ketone als Brennstoff. Krebszellen allerdings können mit Ketonen überhaupt nichts anfangen. Sie benötigen Glucose, um ihren enormen Energieumsatz aufrecht erhalten zu können. Verfügt der Blutkreislauf nur noch über Ketone, verhungern die Krebszellen.

Ketogene Reinigung

Doktor Thomas Seyfried – er entwickelte Warburgs Theorien weiter – stellte fest, dass sich die optimalen Blutzuckerwerte für die Abtötung von Krebszellen zwischen 55 bis 65 mg/dl befinden. Die Keton-Werte sollten über drei und unter sieben mmol/Liter liegen.

Diese Werte sollten sich auch mit der ketogenen Reinigung erreichen lassen. Bei dieser Art Fastenkur, bei der man einzig und alleine Kokosöl, Wasser, spezielle antioxidative Zusätze und die Komponenten eines Darmreinigungsprogrammes zu sich nimmt.

Die ketogene Reinigung sollte über einen Zeitraum von 3 bis 10 Tage durchgeführt werden. Bei bestehender Krebserkrankung (mit Metastasen) wird die Reinigung Dr. Seyfried zufolge – soweit es die Konstitution zulässt – für komplette 10 Tage durchgeführt.

Ketogene Reinigung mit Kokosöl

Hier die Anleitung für die ketone Reinigung mit Kokosöl nach den Empfehlungen von Dr. Seyfried:

  • den Tag über, alle 3 Stunden 2 Teelöffel Kokosöl zu sich nehmen (idealerweise 8 – 10 Teelöffel täglich) – am Besten natives Bio-Kokosöl.
  • rund 3,8 Liter klares Wasser mit antioxidativen Zusätzen (z. B. frische Zitrone, Cucurmin) trinken. Curcuma kann auch als Kapsel eingenommen werden. Dabei sollte man auf den Anteil an schwarzem Pfefferextrakt achten, der die Bioverfügbarkeit auf ein Vielfaches erhöht. Die antioxidativen Zusätze beschützen die Mitochondrien in den noch gesunden Zellen vor freien Radikalen.
  • natürliche pflanzliche Präparate verwenden, um den Darm zu reinigen und die Darmflora aufzubauen. Ein hochwertiges Darmreinigungsprogramm setzt sich beispielsweise aus Mineralerde Bentonit ( bindet Gifte und schädliche Bakterien an sich und leitet diese aus), Flohsamenschalenpulver ( reinigt den Darm und beruhigt die Darmschleimhäute) und aus einem Probiotikum, das die Darmflora wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringt, zusammen.

Lange Rede kurzer Sinn :  Kokosöl versorgt die gesunden Zellen mit Ketonen – also mit Brennstoff – ohne dass die Krebszellen genährt werden können.