Paprika-Kürbis-Salat mit Apfeldressing

Paprika-Kürbis-Salat mit Apfeldressing

Kürbis. Ein Sattmacher mit wenig Kalorien!

Bildquelle: Ruslan Mitin/Fotolia.com

Erstaunlich aber wahr, ist der Kürbis eigentlich eine Beere und man zählt ihn zu den Kürbisgewächsen. So ein Kürbis kann bis zu 100 kg schwer werden und somit auf der Welt die größte Beere. Nur 27 Kalorien enthalten 100 Gramm seines Fruchtfleisches. Egal ob er gefüllt wird, als Suppe verspeist, als Chutney, Marmelade, Auflauf, Kuchen oder als Gemüsebeilage, er macht immer eine gute Figur. Er liefert Nährstoffe wie Vitamin A, Magnesium, Beta-Karotin, Kalzium und Kalium. Es gibt mittlerweile ca. 800 verschiedene Kürbisarten, welche sich von Geschmack, Farbe, Größe und Form unterscheiden. Dieser Paprika-Kürbis-Salat mit Apfeldressing ist im nu zubereitet und schmeckt super lecker.

Zutaten:

1 Hokkaidokürbis

2 rote Paprikaschoten

2 gelbe Paprikaschoten

2 EL gehobelte Haselnusskerne

3 Stiele frischen Salbei

4 EL Kokosöl

2 Knoblauchzehen

4 EL Himbeer- oder Apfelessig

Saft von 1 Zitrone

Prise Zucker

Prise Salz

Weißer Pfeffer aus der Mühle

1 TL körnigen Senf

4 EL Nuss- oder Sonnenblumenöl

1 großer Apfel (säuerlich)

1 Kopf Friséesalat

1 Schalotte

Zubereitung:

Die Paprika wird halbiert, entkernt und mit der Schnittfläche nach unten auf dem Backpapier ausgelegt. Bei 225 Grad wird die Paprika so lange geröstet, bis die Schale langsam anfängt schwarz zu werden. Nach dem herausnehmen wird die Paprika mit einem feuchten Tuch abgedeckt und abgekühlt.

Den Kürbis nach dem waschen und trocknen in zwei Hälften schneiden und die Kerne entfernen. Jetzt nur noch in ca. 3 cm dicke Spalten schneiden. In einer Pfanne werden die Nüsse geröstet, bis diese anfangen zu duften, dann herausnehmen. Bei dem abgespülten Salbei werden die Blättchen von den Stielen gezupft. Der geschälte Knoblauch in Scheiben geschnitten und in heißem Kokosöl andünsten lassen. Nun den Zitronensaft zusammen mit dem Salbei und dem Kürbis hinzugeben und alles bei mittlerer Hitze für gut 15 Minuten weich kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Dressing wird der Essig zusammen mit dem Pfeffer, Salz, Zucker, Senf und dem übrigen Öl verrührt. Die Äpfel geviertelt, entkernt und in Stifte geschnitten, sowie die Schalotten geschält und fein gewürfelt, wird alles mit dem Dressing gemischt.

Der geputzte Friséesalat wird in mundgerechte Stücke gezupft. Von den Paprikaschoten wird die Schale abgezogen und dann zusammen mit dem Salat und dem Kürbis schön angerichtet. Am Ende noch den Dressing darüber geben und mit den Nussblättchen anrichten.

Herbstliche Kichererbsenpfanne mit Kokosöl

Herbstliche Kichererbsenpfanne mit Kokosöl

Weit mehr als unscheinbare Hülsenfrüchte!

Bildquelle: Printemps/Fotolia.com

In vielen subtropischen Gebieten der Erde wird die Kichererbse angebaut. Weltweit führend in der Produktion sind Australien und Indien. Die Kichererbse stellt nur geringe Ansprüche an den Boden für den Wachstum, da sie mit wenig Wasser auskommt. Sie kann in getrockneter Form als Samen oder fertig gekocht in der Dose gekauft werden. Die trockenen Samen werden für mindestens 12 Stunden in Wasser kalt eingeweicht und anschließend für Brühe, Eintopf oder Püree verwendet. Außerdem können sie auch geröstet und wie Nüsse verzehrt werden. Falafel, Hummus, Farinata, Socca und Leblebi sind nur ein paar wenige Gerichte, in der die Kichererbse verwendet wird. Die jungen Kichererbsenpflanzen werden in Indien gerne im Salat verzehrt und in der Provence stellt man Gebäck aus einer Mischung von Weizen- und Kichererbsenmehl her. Das Kichererbsenmehl ist im Vergleich zum Weizenmehl glutenfrei und sehr eiweißreich. Zusammen mit Joghurt gemischt, dient es sogar als Peeling. Diese Herbstliche Kichererbsenpfanne mit Kokosöl ist Glutenfrei, vegan und vor allem Kalorien- und Fettarm.

Zutaten:

200 g Champignons

200 g Pastinaken

150 ml Wasser

50 g getrocknete Kichererbsen

1 TL Kokosöl

50 g Ziegenfrischkäse

Prise Kräutersalz

Prise Pfeffer

Prise Curry

Petersilie zur Dekoration

Zubereitung:

Für mindestens 12 Stunden werden die Kichererbsen in Wasser eingeweicht. Anschließend das Wasser abgeschüttet und die Erbsen mit 150 ml frischem Wasser nach Anleitung gar gekocht.

Die geputzten und gewaschenen Pastinaken und Champignons in Scheiben geschnitten, werden sie in der Pfanne mit heißem Kokosöl leicht angebraten. Bei geschlossenem Deckel nun für 10 bis 15 Minuten gedünstet.

Überschüssiges Kichererbsen Wasser wird abgeschüttet und zum Gemüse hinzugefügt. Der unterhobene Ziegenfrischkäse wird jetzt noch mit Pfeffer, Kräutersalz und ein wenig Curry abgeschmeckt und anschließend mit der Petersilie dekoriert serviert.

Das steckt in der Kichererbse

Die Kichererbse schmeckt nicht nur lecker sondern ist auch noch sehr gesund dazu. Sie enthält Magnesium, Zink, Eisen und viele andere wichtige Vitamine. Die Auswirkung auf Blutzuckerspiegel und Verdauung ist positiv und sie mach schnell und lange satt.