Kokosöl bei Bindehautentzündung

Kokosöl bei Bindehautentzündung

Augenöffner Kokosöl

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Die Symptome einer Bindehautentzündung können über gerötete bis tränende Augen sein. Oder sogar bei jedem Wimpernschlag kann das Auge schmerzen. Doch in den meisten Fällen ist eine Bindehautentzündung harmlos. Der Fachbegriff dafür heißt Konjunktivitis und egal ob Baby oder bis zum älteren Menschen, jeder kann daran erkranken. Durch Viren oder Bakterien wird die Infektion ausgelöst und die Erreger übertragen die Krankheit. Aber auch ohne Medikamente bekommt man die Bindehautentzündung in den Griff und sie heilt im Normalfall in spätestens zehn Tagen wieder ab. Kokosöl bei Bindehautentzündung wird eine Linderung bringen.

Was ist die Bindehaut?

Sie ist eine Schleimhaut in der Höhle der Augen und überzieht die dem Augapfel zugewandte Seite der Augenlider. Bei jedem Lidschlag wird Tränenflüssigkeit über der Hornhaut verteilt und hält es dadurch sauber und feucht. Wird die Bindehaut von außen irritiert, reagiert sie sofort darauf und kann sich entzünden.

Typische Symptome:

Das Auge hört auf, den Impuls zum Zusammenkneifen auszuführen, die Lidspalte ist verengt und die Augen röten sich und schwellen an. Sie werden lichtempfindlicher und tränen vermehrt. Ein jucken setzt ein und das Gefühl durch die Verunreinigung eines Fremdkörpers stellt sich ein. Die brennenden und schmerzenden Augen können Eiter oder auf der Schleimhaut Bläschen und Belege bilden.

Ursachen:

Äußere Faktoren wie Umweltreize oder Erreger sind zum Beispiel die Ursache für eine Bindehautentzündung. Oder aber Störungen am Auge selbst können die Erkrankung auslösen. Bereits bei Neugeborene ist es möglich, dass sie sich durch eine Schmierinfektion mit Gonokokken anstecken. Beim Geschlechtsverkehr können die Chlamydien über die Hand zum Auge wandern. Und bei der Pseudomonas aeruginosa, die sich in feuchten Umgebungen wie Waschbecken, Kontaktlinsenlösungen oder Seifenbehältern wohlfühlt, gelangt der Erreger ebenfalls über die Hand zum Auge. Es gibt also ganz viele Erreger die die Bindehautentzündung auslösen können. Aber auch Rauch, Staub, Kälte, gechlortes Wasser oder trockene Luft können eine Entzündung auslösen. Ebenso wenn das Auge überlastet ist oder durch Kontaktlinsen gereizt wurde besteht die Gefahr einer Entzündung. Des Weiteren spielen allergische Reaktionen wie zum Beispiel Heuschnupfen, ein Mangel an Tränenflüssigkeit oder Lidschlussprobleme eine Rolle.

Maßnahme:

Gegen bakterielle Bindehautentzündungen wird der Arzt Augentropfen oder Augensalben mit Antibiotika empfehlen. Bei gut 10% beschleunigt das die Heilung der Erkrankung.

Bei einer nicht bakteriellen Bindehautentzündung und Augenreizungen bringt Kokosöl Linderung. Während der Behandlung wird der Augenbereich schnell beruhigt, der Juckreiz gelindert und der Heilungsprozess beschleunigt. Das Kokosöl kann dadurch schnell Erleichterung schaffen.

Anwendung:

Von einem fusselfreien, sauberen Baumwolltuch einfach eine Ecke in das flüssige Kokosöl tränken. Das Kokosöl wurde zuvor in einem Wasserbad geschmolzen. Jetzt damit vorsichtig von außen nach innen zur Nase über das geschlossene Auge reiben. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt und das Öl gut einziehen gelassen. Sollten beide Augen betroffen sein, dann einfach eine andere Ecke des Tuches für das andere Auge benutzen. Nicht wundern, wenn anfangs ein Schleier auf den Augen verbleibt. Das ist normal und dieser verschwindet auch nach kurzer Zeit. Dieser Vorgang wird mehrmals täglich wiederholt und nach nur ein paar Tagen wird spürbar eine Verbesserung der Symptome eintreten.

Achtung!

Eine Bindehautentzündung ist hochgradig ansteckend. Deshalb ist es wichtig sich immer gut die Hände zu waschen, damit keine Erreger an die Hände gelangen und andere Personen damit anstecken. Auch das andere, gesunde Auge soll von den Erregern fern gehalten werden. Denn man reibt sich unbewusst das kranke Auge und dann das gesunde und schon ist die Übertragung geschehen.

Kokosöl lindert Magen-, Darm- und Verdauungsprobleme

Kokosöl lindert Magen-, Darm- und Verdauungsprobleme
kokosöl
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Bei Menschen mit Verdauungsproblemen und gerade bei älteren Menschen und Kleinkindern ist es ratsam, Oliven-, Soja-, Mais- und Sonnenblumenöl durch Kokosöl zu ersetzen. Das Kokosöl kann durch seine kleinen Moleküle besser verdaut werden als die anderen Öle mit ihrer langen Fettsäurekette. Auch bei Krankheiten wie Gastritis, Crohn, Verstopfung, chronischer Darmentzündung oder einem spastischem Darm, ist es ratsam Kokosöl zu konsumieren. Das Kokosöl kann helfen den kranken Darm zu entlasten. Wichtig ist es, die Darmflora mit ballaststoffreicher, unraffinierter Ernährung und unbehandeltem Obst und Gemüse aufzubauen.

Wie wirkt das Kokosöl?

Zum Vorbeugen von Entzündungen kann das Kokosöl im Verdauungskanal einen großen Beitrag dazu leisten. Wenn der Körper auf infizierende Organismen reagiert, entstehen Entzündungen. Die im Kokosöl enthaltenen, entzündungshemmenden Bestandteile, verringern die Irritation des Darms. Viren, Bakterien und vielleicht auch Schimmel belasten den Darm oder können eine Ursache der Krankheit darstellen. Auch da helfen wieder die antimikrobiellen Bestandteile welche im Kokosöl enthalten sind und bekämpfen die Krankheitserreger. Kokosöl kann auf natürliche Art und Weise Linderung gegen den pathogenen Hefepilz im Darm bringen. Die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren Capryl- und Laurinsäure wirken als natürliches Hausmittel gegen Darmpilz oder andere Pilzinfektionen. Für eine funktionierende Darmflora sorgt der sogenannte Candida albicans, ein Hefepilz, der sich bei gut 75 Prozent aller Menschen im Darm befindet. Es kommt zu einer Infektion wenn der Pilz sich zu stark vermehrt. Ein geschwächtes Immunsystem oder eine aus der Balance geratene Darmflora ist der Hauptgrund für einen übermäßigen Darmpilz.

Ursachen von Darmpilz:

Zucker, Nikotin, Alkohol, Stress, Bewegungsmangel usw.

Wie erkenne ich die Symptome?

Auf sehr unterschiedliche und vielfältige Weise können die Darmpilz-Symptome auftreten. Gerade das macht das Erkennen so schwierig und die Anzeichen können immer wieder anders sein beim nächsten Mal. Für einen vermehrten Darmpilz kann es verschiedene Anzeichen geben wie z. B.:

Blähbauch

Kurzatmigkeit

Juckreiz im Anal- und Vaginalbereich

Allergien

Gesteigerter Harndrang

Heißhunger auf Süßes

Ungewohnte Müdigkeit

Konzentrationsmangel

usw.

Anwendung von Kokosöl:

Wird das Kokosöl mit in den Alltag und vor allem in der Küche mit einbezogen, dann wird der Darm sehr gut gegen Viren, Pilze und Bakterien geschützt. Ratsam ist eine Kur mit Kokosöl, bei der man über den Tag verteilt 3 Löffel zu sich nimmt. So lassen sich entstehende Entzündungen lindern und gleichzeitig wird der Magen und der Darm geschützt vor neu entstehenden Entzündungen.

Tipp:

Konsultieren Sie unbedingt einen fachkundigen Arzt wenn Sie bei sich eine Pilzinfektion vermuten. Nur er kann eine sichere Diagnose stellen.

Fazit:

Über Jahre wurde die Caprylsäure erforscht und man hat festgestellt, dass sie gegen Bakterien, Viren und Pilzerkrankungen hilfreich sein kann. Das Kokosöl schüttet die Caprylsäure aus und bekämpft alles unliebsame. Denken Sie aber nicht, dass wenn Sie einmal Kokosöl nehmen, der Pilz nie wieder kommt. Dafür sind bestimmte Gewohnheiten verantwortlich um den Pilz wieder auszulösen. Genau um diese Gewohnheiten müssen Sie sich kümmern, damit der Pilz dauerhaft im Keim erstickt werden kann.

Kokosöl gegen Neurodermitis

Kokosöl gegen Neurodermitis
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Neurodermitis, Dermatitis, Ekzem und viele andere Bezeichnungen machen deutlich, dass bis heute noch keine eindeutige Ursache für die Neurodermitis gefunden wurde. Ist man an einer Neurodermitis erkrankt besteht ein hohes Risiko später an Heuschnupfen oder einem allergischen Asthma zu erkranken. Aber nicht jedes Ekzem ist eine Neurodermitis, dafür muss genauer diagnostiziert werden.

Hinweise auf Neurodermitis:

Das Ekzem sieht unterschiedlich aus.

Schuppende und manchmal auch nässende Hautveränderungen, meistens an Ellenbeugen, Nacken, Hals, Gesicht und Kniekehlen. Die Haut ist trocken und das Haar oft spröde.

Es ist vererbt worden, da in der Familie schon Neurodermitis, Heuschnupfen oder Asthma auftritt

Sehr starker Juckreiz

Krankheitsverlauf geht länger als 6 Monate

Sichtbare Hautveränderungen

Nach dem kratzen wird die Haut nicht rot sondern weiß

Als Kind schon mit Milchschorf befallen

Auslöser und Ursachen:

Bis heute sind die Ursachen für den Ausbruch einer Neurodermitis noch ungeklärt, doch geht man in den meisten Fällen von einer erblichen Veranlagung aus. Die Faktoren die dazu führen sind allerdings inzwischen bekannt. Die psychische Verfassung eines Menschen spielt ebenso eine Rolle, wie auch Licht, Klima, Allergien und Nahrungsmittel. Bei gut 20% der Kinder mit Neurodermitis spielt die Nahrungsmittelallergie neben anderen Einflüssen eine Rolle. Die Allergie wird im Laufe der Zeit weniger, so dass Erwachsene nur noch selten an Allergien leiden. Die Neurodermitis kann zwar nicht vollends geheilt werden, aber bei regelmäßiger Vorsorge kann eine Symptomfreiheit erreicht werden.

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Aktives und passives Rauchen vermeiden
  • Bis zu 6 Monaten stillen/gestillt worden zu sein
  • In den ersten zwei Lebensjahren Erdnüsse, Fisch, Soja und Eier vermeiden
  • Kuhmilchprodukte vermeiden
  • Keine Tiere mit Fell im Haushalt halten

Eine extreme Belastung für Kinder und auch Erwachsene ist der massive Juckreiz, der zu unbeherrschten Kratzanfällen führen kann. Es entsteht eine Hilflosigkeit und Machtlosigkeit und Aussichtslosigkeit auf eine Besserung des Hautzustandes. Dies kann zu Depressionen, Schlaflosigkeit, Antriebs- und Lustlosigkeit führen. Gerade im Winter ist der Juckreiz bei den meisten Patienten am schlimmsten.

Kokosöl und seine Wirkung:

Kaltgepresstes, natives Kokosöl mindert den starken Juckreiz ist eine willkommene Linderung die bei den Beschwerden erzielt werden kann. Mit Kokosöl können auch starke Ekzeme behandelt werden. Das Öl wirkt entzündungshemmend, feuchtigkeitsspenden und kühlend. Das Naturprodukt ist auch für Menschen mit Hauproblemen gut verträglich. Es hemmt die Entzündungen und wirkt gegen Bakterien, Pilze und Viren. Bei heftigen Neurodermitis Schüben hilft das im Kühlschrank aufbewahrte Kokosöl sofort und bringt kühlende Linderung. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure heilt die Haut schneller und nach einer Anwendung von nur wenigen Wochen wird die Haut wieder geschmeidig und die Elastizität kehrt zurück. Das Neurodermitis kann schneller abklingen und zukünftige Ausbrüche werden vorgebeugt.

Kokosöl für Pferde

Kokosöl für Pferde
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Das Kokosöl ist nicht nur bei Menschen ein Wunder- und Heilmittel, auch bei Pferdebesitzern wird es immer beliebter. Gerade bei Pferden mit Sommerekzemen hilft das Kokosöl hervorragend. Durch sogenannte Gnitzen, Stech- oder Kriebelmücken wird dieses Sommerekzem ausgelöst. Durch den Stich gelangt der Speichel in das Pferd, welches wiederum allergisch darauf reagiert. Es entstehen winzige Pusteln die bei dem Pferd einen Juckreiz auslösen. Je länger das Pferd sich an den betroffenen Stellen scheuert um so mehr offene Stellen entstehen, die auch anfangen können zu eitern. Dieser Eiterherd zieht wiederum neue Insekten an. Ein ewiger Kreislauf entsteht, wenn nicht gehandelt wird. Gerade robustere Pferderassen wie Norweger oder Isländer sind häufiger davon betroffen, aber in der Haupt-Mückenzeit, also im Hochsommer wird kaum eine Pferderasse verschont. Jetzt kommt das Biokokosöl zum Einsatz. Bei akutem Juckreiz und wunden Stellen entfaltet das Kokosöl seine heilende und beruhigende Wirkung. Aufgrund der pflegenden Wirkung von Kokosöl werden die angegriffenen Hautstellen geschmeidig gepflegt. So kann sich die Haut schneller regenerieren und gesundes Fell nachwachsen. Durch die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure wird das Ungeziefer ferngehalten und lange Ausritte oder der Weidegang im Sommer stellen kein Problem mehr dar. Außerdem eignet sich das Öl hervorragend zur Fellpflege und macht das Fell, den Schweif und die Mähne geschmeidig. Die gelbliche Verfärbung bei den Haaren wird weniger, Schweif und Mähne lassen sich besser frisieren, da sie jetzt griffiger sind. Das Hufhorn des Pferdes bleibt elastisch, wenn es regelmäßig mit Kokosöl versorgt wird. Im Enddefekt sieht ihr Pferd viel gesünder und gepflegter aus.

Anwendung:

Bei Zimmertemperatur oder auch in der Handfläche wird das Kokosöl weich und kann dann sehr gut verarbeitet werden. Immer wieder werden kleine Mengen in den Schweif und die Mähne des Pferdes einmassiert. Mit einer Bürste lässt sich das Öl besser auf dem Fell verteilen.

Wirkung:

Die Durchblutung wird angeregt und die Laurinsäure und Nährstoffe des Kokosöls wirkt im inneren des Pferdes. Wie ein Mantel legt sich das Öl um die Haare und hält so den Schmutz, die Bremsen und die Kriebelmücken ab. Der angenehme Geruch und die ausgiebige Massage wird Ihr Pferd erfreuen.

Tipp:

Bauch, Mähnenkamm, Schweifrübe und die Ohren sind die anfälligsten Stellen für Einstiche. Die Insekten erhalten wegen der senkrechten Stellung der Haare dort besseren Zugang. Also diese Stellen besonders sorgfältig einreiben.