So nutzt man Kokosöl für das Immunsystem

Kokosöl für das Immunsystem

So lässt sich das Immunsystem mit Kokosöl stärken

Wusstet ihr schon, dass sich natives Kokosöl für das Immunsystem einsetzen lässt? Und das sowohl beim Menschen als auch beim Tier. Für die positive Wirkung auf unsere Abwehrkräfte sind vor allem die in Kokosöl enthaltenen, mittelkettigen Fettsäuren verantwortlich. Neben der Laurinsäure haben auch die Caprin- und Caprylsäure besondere Eigenschaften, die unser Immunsystem stärken und unterstützen.

Was ist das Immunsystem genau? Wie funktioniert es?

Kokosöl für das Immunsystem
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Als Immunsystem bezeichnet man den biologischen Abwehrmechanismus, der verschiedenste Krankheitserreger daran hindert, das menschliche Gewebe anzugreifen und es zu schädigen. Zu diesen krankmachenden Erregern zählen unterschiedliche Bakterienstämme, Viren, Parasiten und ebenso Pilze. Erfahrungsgemäß ist unser Körper zu jeder Zeit mit eben diesen Erregern besiedelt, sowohl innerlich als auch äußerlich und sie können, wenn unser Abwehrmechnismus nicht richtig funktioniert, lebensgefährliche Infektionen auslösen. Unser körpereigenes Immunsystem ist permanent im Einsatz, um solch massive Schädigungen zu vermeiden.

Unspezifische und spezifische Abwehrmechanismen des Körpers

Man unterscheidet zwischen der angeborenen, unspezifischen Abwehr und der spezifischen Abwehr. Als unspezifisch gelten sowohl die äußeren als auch die inneren Abwehrmechanismen, die uns als chemische und physikalische Barriere vor Angriffen von außen schützen.

Unspezifische Abwehrfunktionen

Äußere Abwehr

Die erste wichtige Schutzbarriere bildet unsere Haut. Ob das nun unsere äußere Körperhaut (Bildung von Talg), die Schleimhäute (Schleimbildung), die Augen (Tränenflüssigkeit), Urin (leitet Schadstoffe aus und reinigt den Harnleiter) oder unser Speichel, Magensäfte und Scheidensekret sind – sie alle sind dafür zuständig, dass keine Keime oder andere schädigenden Substanzen von außen in unseren Körper eindringen können.

Innere Abwehr

Dann gibt es noch die innere Abwehr. Sollten also trotz äußerer Schutzbarrieren dennoch Erreger in unseren Körper eindringen, treffen sie hier auf weitere Abwehrsubstanzen und -mechanismen. Zum einen ist hier die angeborene  Entzündungsfunktion zu nennen.

Kokosöl für das Immunsystem
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Ziel einer Entzündung ist in erster Linie die Entfernung von störenden Reizen, um die Voraussetzung der körpereigenen Reparaturfunktion zu schaffen. Hierzu gehört auch Fieber, das unter anderem das Wachstum der Krankheitserreger verhindern kann und die Wirkung von Interferonen verstärkt.

Bei Interferonen handelt es sich um Proteine oder Glykoproteine, die unsere Immunabwehr stimulieren. Diese Gewebehormone können in menschlichen Zellen gebildet werden, sofern diese gut funktionieren. Aber auch natürliche Killer- und Fresszellen gehen gegen ungeliebte Eindringlinge vor. Ihr seht… unser Körper kämpft jeden Tag, auch wenn es uns gar nicht recht bewusst ist.
Mit nativem Kokosöl können wir ihn bei diesem ständigen Kampf gut unterstützen.

Spezifische Abwehrfunktionen

Die spezifische Abwehr hingegen richtet sich lediglich gegen bestimmte Erreger, die gezielt eliminiert werden. Es werden Antikörper gebildet, die sich beispielsweise gegen Fremdgewebe oder fremde Blutzellen (z.B. bei Transfusionen oder Transplantationen) richten. Für Substanzen, die unser Körper als fremd einstuft und die aus diesem Grund abwehrende Reaktionen hervorrufen, wird generell der Begriff “Antigene” verwendet. Der Körper ist in der Lage, sich dieses Antigen zu merken, um bei einer späteren “Kontaminierung” schneller dagegen anzugehen. Man kennt das vom Impfungen – der Impfschutz, in Form von Antikörpern, zählt also zu den spezifischen Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers. Hierauf haben die in Kokosöl enthaltenen Wirkstoffe allerdings keinen allzu großen Einfluss.

So wirkt Kokosöl auf unser Immunsystem

Natives Kokosöl enthält als Hauptbestandteil (etwa 50%) Laurinsäure. In unserem Körper wird diese mittelkettige Fettsäure in Monolaurin umgewandelt. Dabei handelt es sich um ein Monoglycerid, welches eine starke Wirkung gegen zahlreiche Bakterien, Viren und Protozoen aufweist. Lipidumhüllte Viren, wie beispielsweise Grippe-, Herpes-, HI- und Cytomegaloviren, aber auch Bakterien und Protozoen werden sowohl im menschlichen als auch im tierischen Organismus wirksam abgewehrt. Einige Untersuchungen wiesen auch die antimikrobielle Wirkung der freien Laurinsäure nach.

Ähnlich ist auch die Wirkung der in nativem Kokosöl enthaltenen Caprinsäure. Diese wird im Körper in Monocaprin umgewandelt. Mittlerweile ist auch hier wissenschaftlich bestätigt, dass dieses antimikrobielle Eigenschaften gegen lipidumhüllte Viren und bestimmte Bakterien zeigt. Vor allem beim Kampf gegen Candida-Viren zeigte Monocaprin in medizinischen Studien eine ausgesprochen effektive Wirkung.

So nutzt ihr Kokosöl für das Immunsystem

Kokosöl für das Immunsystem
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Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man Kokosöl für das Immunsystem einsetzen kann. Könnt ihr das Öl nicht pur mit dem Löffel einnehmen (etwa drei TL täglich), dann habt ihr immer noch die Möglichkeit, es unter eure Speisen und Getränke zu mischen. In Smoothies und Shakes, Kaffee oder Tee, aber auch im Müsli und über gegartem Gemüse schmeckt es gut und unterstreicht den Eigengeschmack.

Kokosöl ist recht hitzebeständig und ihr könnt es deshalb auch perfekt zum Braten und Backen verwenden. Setzt man das Öl mehrmals täglich auf unterschiedliche Weise ein, kommt man über Tag auf eine ausreichende Ration an Wirkstoffen, die unser Immunsystem unterstützen.

Weiter bleibt die Möglichkeit, Kokosöl als Hautpflegeprodukt zu verwenden. Die enthaltenen Wirkstoffe sind nämlich in der Lage, auch über die Haut in den Körper einzudringen. Bei einem Hautpilz (Tinea) wie z.B. Fußpilz, Nagelpilz und anderen, kann Kokosöl direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Am bestens benutzt man dafür ein sauberes Wattestäbchen oder Wattepad, um die Hände nicht mit dem Pilz zu kontaminieren. Gerade bei Pilzinfektionen sollte man sehr auf Hygiene achten. Handtücher, Waschhandschuhe, Badematten etc. solltet ihr nach jedem Benutzen austauschen und bei mindestens 60°C im Vollwaschgang waschen.

Auf die Qualität des Kokosöls kommt es an

Wichtig für die Immunkraft stärkende Wirkung ist vor allem die Qualität des Kokosöls. Besonders empfehlenswert ist Rohkost-Öl, denn dieses weist neben den mittelkettigen Fettsäuren auch noch alle von Natur aus enthaltenen Vitamine auf. Auch diese unterstützen das Immunsystem, können aber bei nativem, kaltgepresstem Kokosöl unter Umständen zum Teil fehlen.

Bei Rohkostölen darf das Fruchtfleisch vor dem Pressvorgang nicht erhitzt werden, ansonsten kann es nicht als rohköstlich angeboten werden. Manche Hersteller bedienen sich dieser Herstellungsmethode, um eine höhere Ölausbeute zu erzielen, denn durch die Hitzeeinwirkung schmilzt das Öl und lässt sich leichter auspressen. Die so hergestellten Produkte dürfen trotzdem als kaltgepresst und nativ bezeichnet werden. Allerdings gehen durch die Wärmezufuhr auch die wärmeempfindlichen Vitamine der Frucht verloren. Nicht-rohköstliches Öl enthält also nicht zwangsläufig alles Gute aus der “Nuss”, auch wenn es als nativ und kaltgepresst deklariert wird.

Nur die Bezeichnungen “Rohkost”, “nativ” und “kaltgepresst” sichern euch auch tatsächlich den kompletten Pool an natürlichen Wirkstoffen aus der Kokosnuss.
Bestenfalls erfüllt euer Öl alle drei Kriterien.

Kokosöl für das Immunsystem

Kokosöl gegen Schnupfen

Kokosöl gegen Schnupfen

Der Schnupfen-Killer

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Der Schnupfen kann chronisch werden, auf eine Allergie hinweisen oder ein akutes Symptom einer Erkältung sein. Es gibt zahlreiche Ursachen für die unterschiedlichen Formen von Rhinitis (Schnupfen). Meistens mehrmals im Jahr fängt plötzlich die Nase an zu jucken, Niesattacken kommen, das Atmen fällt schwer vor allem durch die Nase, da die Schleimhäute angeschwollen sind. Eine Beeinträchtigung des Geruchssinns kommt hinzu und lassen sich dann auch noch Husten, Hals- und Kopfschmerzen blicken, dann spricht man von einer Erkältung. Das ist eine Virusinfektion, die am häufigsten im Winter und Herbst auftritt. Ein akuter Schnupfen verlässt uns im Normalfall nach 1-2 Wochen. Mit Kokosöl gegen Schnupfen wird dir das früher gelingen!

Heuschnupfen:

Viele denken bei dem Wort Schnupfen erstmal an den Heuschnupfen, der plagt wenn Gräser oder Bäume blühen. Denn die Pollen verursachen attackenartig oder auch dauerhaft eine laufende, juckende Nase. Hinzu kommen tränende und gerötete Augen. Je nach Art und Ausprägung der Allergie kann auch im Gaumen ein brennendes Gefühl bis hin zu Atembeschwerden entstehen.

Chronischer Schnupfen:

Bei einem chronischen Schnupfen ist das Atmen durch die Nase häufig erschwert und der Schleim fließt in den Rachen ab. Folgen sind dann oft ein brennen im Rachen sowie Hustenreiz. Es können Kopf- oder Gesichtsschmerzen, Konzentrationsstörungen sowie Müdigkeit auftreten.

Entstehung eines Schnupfens:

Meistens sind über die Luft übertragene Viren dafür verantwortlich dass man sich einen Schnupfen eingefangen hat. Diese Viren setzen sich an den Nasenschleimhäuten fest. Es gibt mittlerweile etwa 250 unterschiedliche Virenarten die einen Schnupfen auslösen können. Unser Körper reagiert mit der Bildung eines wässrigen Sekrets. Dieses Sekret soll nun die Viren aus der Nase herausspülen. Die oberen Atemwege entzünden sich oft und das anschwellen der Nasenschleimhäute erschwert deutlich die Atmung. Bei einem stabilen Immunsystem kämpft man mit dem Schnupfen zwischen drei und sechs Tagen. Ist der Körper aber zu geschwächt, kann die Krankheit durchaus auch über Wochen andauern.

Kokosöl Anwendung:

Die Nasenschleimhäute können sich erholen und die Entzündungen zurückgehen, wenn man Kokosöl darauf gibt. Außerdem bekämpft das Kokosöl auch die festgesetzten Viren an den Schleimhäuten. Auf jeden Fall werden die Symptome gelindert, auch wenn der Schnupfen nicht ganz beseitigt wird.

Nimm einfach ein sauberes Taschentuch oder ein Wattestäbchen und reibe deine Nasenschleimhäute mit dem Kokosöl ein. Das hört sich vielleicht erstmal merkwürdig an. Aber wenn du nur ein wenig riechen kannst fühlst du dich durch den exotischen Duft wie im Urlaub und es fühlt sich zusätzlich noch wohltuend und gut an. Das kannst du mehrmals täglich wiederholen und auch die wunde Haut um die Nasenpartie herum wird es dir danken.

Kochen mit Kokosöl

Kochen mit Kokosöl
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Für die gesunde Küche ist das Kokosöl eine echte Bereicherung und ergänzt den herkömmlichen Speiseplan ganz hervorragend. Natürlich ist es wichtig auf die Qualität des Kokosöls zu achten und nur kaltgepresstes Öl am besten im Glas verpackt zu kaufen. Solange das Kokosöl eine Temperatur von ca. 25° Celsius hat, besitzt es eine feste Konsistenz und wird daher auch Kokosfett genannt. Erst bei ca. 26° Celsius fängt es an zu schmelzen und wird zu flüssigem Kokosöl. Für die Anwendung in der Küche bringt das enormen Vorteil. Das Öl lässt sich leichter dosieren, verliert dadurch aber nicht an der Haltbarkeit oder dem Geschmack. Nicht nur bei exotischer, nein auch bei gutbürgerlicher Küche kann das Kokosöl hervorragend verwendet werden. Ihr Gaumen wird begeistert sein, wenn das leckere Gulasch, der frische Fisch oder ein ordentliches Steak mit Kokosöl zubereitet wird.

Woran erkenne ich gutes Kokosöl?

  • Durch das Tragen eines anerkannten Bio-Siegels, weiß ich, dass das Kokosöl ökologisch angebaut wurde
  • Die Bezeichnung „Virgin Coconut Oil“ ist geschützt und bedeutet, dass das Kokosöl aus reifen und frischen Kokosnüssen stammt
  • Manchmal wird durch die Hersteller beschrieben, wie durch das besonders schonende trocknen der Kopra oder der direkten Weiterverarbeitung nach der Ernte, das Öl gewonnen wird und sich daher von anderen positiv unterscheidet.

Selbst bei den hohen Temperaturen gehen die zahlreichen gesunden Eigenschaften des kaltgepressten Bio Kokosöls nicht verloren. Jedes Gericht bekommt durch den milden und angenehmen Geschmack seine eigene feine Note.

Warum sollte ich mit Kokosöl kochen?

Da unser Stoffwechsel ohne Fett nicht funktioniert und ein Essen ohne Fett nicht schmeckt, kommt das Kokosöl ins Spiel. Es enthält kein Cholesterin, ist leicht verdaulich und ein schneller Energielieferant. Zusätzlich hat es eine antivirale und pilzhemmende Wirkung. Für alle die auf ihre Figur achten, ist das Kokosöl ebenfalls ein Pluspunkt. Hier noch einmal die Vorteile von Kokosöl:

  • Der Geschmack ist angenehm leicht und aromatisch
  • Kokosöl mach fit, aktiv und schlank
  • Bei chronischen Erkrankungen ist es eine Hilfe
  • Der Zellstoffwechsel wird vitalisiert
  • Zur Gewichtsreduzierung ideal bei Diäten
  • Der Alterungsprozess wird verlangsamt und das Immunsystem gefördert

 

 

 

Kann man mit Kokosöl Krebs bekämpfen?

Kann man mit Kokosöl Krebs bekämpfen?

Mit Kokosöl Krebs eindämmen? Ist das möglich?

Eines vorweg: Man kann mit Kokosöl Krebs nicht heilen! Aber es kann uns möglicherweise beim Kampf gegen das Tumorwachstum unterstützen.
Wir gewinnen in unseren Zellen Energie, indem die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) die Glucose mit Hilfe von Sauerstoff verbrennen. Diesen Vorgang nennt man allgemein Zellatmung. Durch chronische Entzündungen, Viren, Umweltgifte, freie Radikale oder einem permanent übersäuerten Milieu können diese Mitochondrien geschädigt werden und verlieren dadurch die Fähigkeit zur gesunden Zellatmung.

Kokosöl Krebs
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Die Zelle bekommt praktisch keine Luft mehr und leidet unter Atemnot. Ab sofort produziert sie Energie über Gärprozesse, um nicht zu ersticken. Die Chancen stehen jetzt sehr hoch, dass sich die Zelle in eine Krebszelle verwandelt, da das Hauptmerkmal von Krebszellen dieser sauerstofffreie Stoffwechselweg ist.

Da die Energieausbeute über die Gärung sehr hoch ist, können Tumore auf diesem Ernährungsweg rasant wachsen.
Die Krebszelle benötigt für ihre Gärprozesse Zucker, welches sie über die Ernährung durch reichlich Kohlenhydrate erhält.
Bei einer kohlenhydratreichen Ernährung haben es Krebszellen demnach wesentlich leichter, sich zu vermehren und auszubreiten. Verzichtet man in der Ernährung weitestgehend auf Kohlenhydrate, ist dies ein recht guter Weg der Krebsprävention.

Die ketogene Reinigung

In der Leber werden die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls zu Ketonen umgewandelt, die vom Körper als Energiequelle genutzt werden können. Gesunde Zellen sind in der Lage die Ketone als Brennstoff zu verwenden, Krebszellen hingegen sind unfähig, Ketone effektiv als Energiequelle zu nutzen. Bei einer komplett kohlenhydratfreien und zuckerfreien Ernährung können diese regelrecht „verhungern“.

Wie funktioniert eine ketogene Reinigung?

Wie bei einer Fastenkur nimmt man nichts anderes zu sich als Kokosöl, Wasser und spezielle antioxidative Zusätze und Komponenten wie bei einem Darmreinigungsprogramm. Zwischen drei und zehn Tage lang sollte die ketogene Reinigung durchgeführt werden. Sind bereits entartete Krebszellen vorhanden und die persönliche Konstitution lässt es zu, sollte die Reinigung zehn Tage durchgeführt werden.

Anwendung von Kokosöl gegen Krebs

Täglich werden alle drei Stunden zwei Teelöffel voll Kokosöl genommen. Dazu ungefähr 4 Liter klares Wasser, das mit antioxidativen Zusätzen wie z. B. frischer Zitrone, Curcumin, Weizengraspulver, Gerstengraspulver, Chlorophyll, Apfelessig usw. versehen ist. Zur Reinigung des Darms und zum Aufbau der Darmflora sollten nur natürliche, pflanzliche Präparate, wie z. B. Bentonit aus der Mineralerde, welche schädliche Bakterien und Gifte an sich binden und ausleiten kann, benutzt werden, oder Flohsamenschalenpulver was den Darm reinigt und die Darmflora beruhigt.

Die Wirkung mit Kokosöl

Die gesunden Zellen des menschlichen Organismus werden durch das Kokosöl mit Ketonen, in dem Fall mit Brennstoff versorgt. Dieses ernährt aber nicht die Krebszellen. Auf diese Weise ist es möglich, ein gesünderes Milieu aufzubauen und den Abbau von entzündlichen Prozessen zu unterstützen. Das Immunsystem kann dadurch entlastet und die Darmflora reguliert werden, da das Kokosöl eine antibakterielle, antivirale und antimykotische Wirkung aufweist. Bei Krebspatienten herrscht in vielen Fällen eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora oder ein Pilzbefall vor, auch Dysbiose genannt. Hier kann das Kokosöl auf vielen Ebenen gleichzeitig aktiv werden.
Die Einnahme von nativem Kokosöl ist sicher kein Weg, um Krebs vollkommen zu heilen, aber durch ein „Aushungern“ der Krebszellen könnte unter Umständen das weitere Wachstum verhindert bzw. verzögert werden, während gesunde Zellen nach wie vor ausreichend mit Energie versorgt werden.

Es gibt inzwischen zahlreiche Studien bezüglich der Wirkung von Kokosöl und der enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren gegen Krebs:

Kokosöl Krebs

Kokosöl gegen Schuppenflechten

Kokosöl gegen Schuppenflechten
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Die Schuppenflechte wird auch Psoriasis genannt und ist eine Systemerkrankung, welche sich als Hauterkrankung bemerkbar macht. Auf der Haut erscheinen punktförmige bis zu handtellergroße Entzündungen, welche stark schuppen aber nicht unbedingt immer jucken. Auch die Gelenke, Augen, Sehnen und Blutgefäße können von der Schuppenflechte befallen werden. Bisher hat man den Betroffenen Kortisonsalben verschrieben, welche aber sehr umstritten sind. Immer mehr Patienten sind auf der Suche nach einem Heilungsverfahren was auf natürlichem Weg zu erreichen ist.

Ursachen:

Wie die Schuppenflechte entsteht ist noch nicht wirklich geklärt. Vermutet wird, dass Autoimmunprozesse und eine Vererbung eine Rolle spielen. Die Entzündungen werden gefördert, durch ein Milieu, welches im Gewebe entsteht.

Behandlung:

Bei der Behandlung von Psoriasis (Schuppenflechte) sind Mineralien, Vitamine, Spurenelemente & sekundäre Pflanzenstoffe ein fester Bestandteil. Schon lange wird Vitamin A erfolgreich eingesetzt und die Zugabe von natürlichen Carotinoiden und Vitamin D verstärkt die Wirkung von Vitamin A und die benötigte Dosis kann gesenkt werden. Das Vitamin D hat einen großen Einfluss auf das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und kann Autoimmunkrankheiten positiv beeinträchtigen. Bei den erkrankten ist auch der Selen-Spiegel und das Vitamin C im Körper so niedrig, dass die Erkrankung umso stärker ausgeprägt ist. Wer viel Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt, verbessert den Cholesterinspiegel im Blut und schützt die gefährdeten Blutgefäße. Tomaten und Karotten schützen nicht nur die Augen und Blutgefäße sondern schützen auch die Gelenkknorpel. Von außen und auch von innen regelmäßig angewendet, wirkt Aloe Vera sehr gut. Es dämmt die Schuppenflechte deutlich ein, stärkt die Abwehrkräfte und kräftigt den Organismus. Sehr hilfreich bei der Erkrankung und eine Wohltat für Körper und Seele ist regelmäßig Sport zu treiben. Die körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf die Lebensqualität und die Psyche der Patienten aus. Jeder Stress wirkt negativ und kann einen neuen Schub auslösen. Die besten Sportarten dafür sind joggen, walken, Rad fahren oder schwimmen, die eine Ausdauer erfordern. Auch Entspannungsübungen wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga, Tai Chi oder Chi Gong sind sehr hilfreich zur Stressbewältigung.

Anwendung von Kokosöl:

Nicht nur zur Hautpflege, auch bei Hautkrankheiten ist die Anwendung von Kokosöl ein non plus Ultra. Die im Kokosöl enthaltenen Lipide sorgen für viel Feuchtigkeit, lassen Entzündungen abklingen und besitzen wertvolle Inhaltsstoffe. Durch die nachhaltige Wirkung des Kokosöls bleibt die Haut gefühlt sauber und wird auch weicher. Das Kokosöl wird auf die betroffene Hautstelle mit massierenden Bewegungen aufgetragen. Um auch von Innen seine Wirkung zu entfalten, kann das Kokosöl pur oder als Zusatz in den Speisen eingenommen werden.

Was ist drin im Kokosöl?

Die im hohen Maße enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelementen sowie Aminosäuren machen das Kokosöl besonders wertvoll für unseren Organismus. Das weiß-gelbliche, wachsähnliche Öl ist in seiner Zusammensetzung der Inhaltsstoffe einzigartig. Durch diese zpezielle Kombination der hochwertigen Inhaltsstoffe trägt das Kokosöl einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit bei.

Rundum eine gute Versorgung

Denn der hohe Anteil der Mineralstoffe (Magnesium, Kalium, Phosphor,Calcium) und der Spurenelementen (Eisen, Mangan, Kupfer, Zink) sorgen für

  • schöne Haut,
  • stabile Knochen,
  • genügend Energie
  • ausgeglichenen Stoffwechsel.

Außerdem wird durch die Aufnahme der Mineralstoffe eine ausreichende Sauerstoffzufuhr der roten Blutkörperchen sowie ein gut funktionierendes Immunsystem sichergestellt. Desweiteren sorgen die im Kokosöl vorhandenen Vitaminen B und E für einen ausgeglichenen Vitaminhaushalt. Unter anderem schützt und verjüngt das Vitamin E die menschlichen Zellen, das Vitamin B kümmert sich um ein stabiles Nervenkostüm sowie eine gute Konzentration.

Gelenkschmerzen am gesamten KrperBesonders wertvoll aber wird das Kokosöl durch die essentiellen Aminosäuren wie dem Tryptophan, Lysin, Threonin, Methionin, Phenylalanin, Valin, Leucin sowie Isoleucin und durch den Fettgehalt an Laurinsäure. Eine optimale Versorgung mit Aminosäuren ist nicht nur für Sportler von Vorteil.

Die Laurinsäure ist ein besonders gesundheitsfördernder Bestandteil. Diese gesättigte Fettsäure wirkt gegen Bakterien und Viren, zusätzlich stärkt sie das Immunsystem. Auch schlechte Cholesterinwerte lassen sich durch die Verwendung des hochwertigen Kokosöls verbessern, da Laurinsäure die Bildung des guten HDL-Cholesterins verstärkt und so die Blutfettwerte nachhaltig verbessert. Das ganze Herz-Kreislauf-System profitiert so von dem Einsatz von Kokosöl.

Stärkung von Nerven, Gehirn, Herz

Die vielfälltigen Inhaltsstoffe werden von unserem Organismus sehr gut verwertet und – ähnlich wie Kohlenhydrate – schnell, in vom Körper benötigte Energie umgewandelt. Wegen der speziellen Zusammensetzung der Fettsäuren kann der Gebrauch von Kokosöl durchaus einen positiven Effekt auf die Versorgung der Gehirnzellen haben und so bei der Prophylaxe und Behandlung von Erkrankungen (z.B. Alzheimer) haben.

Nicht jedes Produktionsverfahren für Kokosöl ist geeignet um alle wichtigen Inhaltsstoffe zu erhalten. Nur in einem hochwertig hergestellten Kokosöl sind auch nach der Produktion alle wertvollen Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Fettsäuren vorhanden.