Kokosöl-Linsensuppe mit Zitronengras

Kokosöl-Linsensuppe mit Zitronengras
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Zitronengras gehört zu der Pflanzenart der Süßgräser Familie. Sie wird gerne als Heil- und Gewürzpflanze angebaut und verwendet. Die immer grünende, ausdauernde, krautige Pflanze hat eine Wuchshöhe bis zu zwei Meter. Der aromatische Duft wird von den Laubblättern entwickelt. Frisch in der Küche wird das Zitronengras als Gewürz verwendet. In getrocknetem Zustand weist er nur noch ein schwaches Aroma auf. In vielen Ländern Asiens wird das Zitronengras auch gerne als Tee aufgebrüht, da er ein prima Durstlöscher ist. Auch in alkoholfreien Getränken, sowie in Backwaren und Konfekt wird das Gras benutzt. Es schmeckt frisch, leicht nach Zitrone und duftet herrlich nach Rose.

Zutaten:

2 Suppenlöffel Fenchelsamen

2 Suppenlöffel Koriandersamen

4 Suppenlöffel Kokosöl

2 rote Zwiebeln (fein gehackt)

2 Karotten (fein geraspelt)

2 Zitronenblätter

2 cm Galangawurzel

2 Stängel Zitronengras (in Stücke geschnitten)

4 Knoblauchzehen (fein gehackt)

2 getrocknete Chilischoten (fein gestampft)

4 cm Ingwer (frisch geraspelt)

40 cl Kokosmilch

10 cl rote Linsen

2 Suppenlöffel Sojasoße

Saft von 1 Limone

150 cl Wasser

1 Strauß frischen Koriander (alternativ Blattpetersilie)

Meersalz angereichert mit Meeresalgen

Zubereitung:

Die Koriander- und Fenchelsamen werden in einer Pfanne gegrillt, bis sich das Aroma entfaltet. Danach die Samen abkühlen lassen und mit einem Mörser fein mahlen. In einem Topf mit Kokosöl werden die Karotten, Lauch, Zwiebeln, Ingwer, Zitronenblätter, Zitronengras, Chilischoten und die Galangawurzel für gut 5 Minuten angebräunt. Anschließend Kräuter, Wasser und die Kokosmilch hinzufügen und alles zum Kochen bringen und die Linsen hinzugeben. Die Suppe wird so lange kochen gelassen, bis die Linsen gar sind. Am Ende wird die Linsensuppe mit Limonensaft, Sojasoße, frischem Koriander und mit dem Meersalz angereicherte Meeresalgen abgeschmeckt.

Zahnpasta mit Kokosöl

Zahnpasta mit Kokosöl
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Hast du dir einmal die Zutaten auf deiner Zahncreme angeschaut? Wenn du wüsstest was da wirklich drin ist, würdest du sie sicher nicht mehr in den Mund nehmen wollen. Denn die meisten Zahnpflegeprodukte aus der Drogerie und dem Supermarkt enthalten teilweise unerwünschte und sogar giftige Zutaten. Und wenn du die Zähne putzt und die Pasta wieder ausspuckst, gelangt leider trotzdem ein Teil davon in deinen Körper, indem die Giftstoffe  durch die Mundschleimhaut aufgenommen wurden. Um dem zu entgehen, hast du hier die Möglichkeit, in noch nicht einmal 5 Minuten und mit nur 3 Zutaten deine eigene Zahnpasta selbst herzustellen, welche ausschließlich aus natürlichen Stoffen besteht und nicht gesundheitsschädlich ist.

Zutaten :

2 EL Kokosöl

2 EL Natron (kein Backpulver)

10 Tropfen Pfefferminzöl

Küchenutensilien:

1 leeres Glas mit Schraubverschluss oder leere Tube

1 Große Schüssel mit heißem Wasser

1 kleine Schüssel

1 Trichter

Zubereitung:

Zuerst muss das Kokosfett geschmolzen werden, damit es zu flüssigem Kokosöl wird. Dazu lässt du das Kokosfett in der kleinen Schüssel in einem Wasserbad (der großen Schüssel) oder auf der Heizung schmelzen bis es flüssig ist. Jetzt kommt das reine Natron hinzu (kein Backpulver) und wird mit dem Kokosöl so lange verrührt, bis eine homogene Masse entstanden ist. Damit nach dem Zähneputzen auch der frische Geschmack nicht fehlt, gebe einfach ca. 10 Tropfen des Pfefferminzöls hinzu. Dann alle Zutaten gut miteinander vermischen und mit dem Trichter in das Glas mit Schraubverschluss oder einer leeren Tube abfüllen.

Tipp:

Da es im Bad doch immer recht warm ist und die Zahnpasta flüssiger wird, würde ich das Glas mit dem Schraubverschluss bevorzugen. Solltest du allerdings nicht der alleinige Benutzer dieser selbst gemachten Paste sein, dann nehme eine Tube, sonst wird es schnell unhygienisch wenn jeder seine Zahnpasta in das Glas steckt.

Fazit:

Die Zahnpasta selbst herzustellen ist gerade dann eine sehr gute Idee, wenn du zum Beispiel Zahnfleischentzündungen hast. Die in dem Kokosöl enthaltene Laurinsäure bekämpft die Entzündungen und beugt weitere Infektionen im Mund- und Rachenraum vor. Zusätzlich werden Giftstoffe, die sich im Mundraum befinden durch das Öl aufgenommen und gelöst. Das kann man sehr gut beim Ölziehen praktizieren (siehe Sparte Gesundheit).