Kokosöl für Sportler

Kokosöl für Sportler
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Mit Kokosöl können Sportler ihr Training unterstützen und die Essgewohnheiten dadurch verbessern. Die Eiweißaufnahme, Fettverbrennung und die Aufnahme von Mineralien werden durch die Fette des Kokosöls gefördert.

Viele Bodybuilder verwenden vor Ihren Wettkämpfen Kokosöl, da sich dadurch ihre Muskeln besser abzeichnen. An MCT-Fetten, also Fetten mit mittellangen Fettsäuren ist Kokosöl ein sehr reicher Brunnen. Es enthält zweimal mehr Energie als Kohlenhydrate oder Eiweiße pro Gramm. Da die Fette sich im Training schnell verbrennen und in Energie umwandeln, sind sie perfekt. Kokosöl kann beim Aufbau der Muskeln einen wertvollen Beitrag leisten, da es kein Carnitin zur Verbrennung benötigt.

Wenn viel Sport getrieben wird, verbraucht der Körper in erster Linie Glukose, also Blutzucker und den Zuckervorrat in den Zellen. Manchmal sind diese Vorräte nach 1 bis 2 Stunden aufgebraucht. Sprechen da die Körperfette nicht gut an, kann es passieren, dass Muskeleiweiß als Energiespender abgebaut wird. Durch das Kokosöl wird das verhindert, da das einen viel größeren Vorrat an Energie aufbauen kann. Längeres Training ist möglich, ohne Angst zu haben die Muskelmasse abzubauen. Auch die Ausdauer des Sportlers wird durch die tägliche Einnahme verlängert.

Anwendung:

Gerade in Milch-, Eiweiß- oder Molke Shakes, Suppen und Eiergerichten, ist Kokosöl ideal. Es schmeckt nicht nur köstlich, sondern ist auch noch ganz einfach anzuwenden. Über drei bis sechs Mahlzeiten am Tag verteilt werden einfach drei bis sechs Teelöffel Kokosöl genommen. Vor allem eine Stunde vor dem Sport und direkt danach zur Verhinderung des Eiweißabbaus, ist es ratsam Kokosöl zu sich zu nehmen. Ab 25° Celsius erhält es einen flüssigen Zustand.

Tipp:

  • Als Antioxidant-Booster kann die Zugabe von rotem Palmöl wirken. Es enthält viel Vitamin E und Carotine.
  • Reiben Sie beanspruchte Muskeln vor dem Sport mit Kokosöl ein.
  • Wer das Öl nicht herunterbekommt, kann auch alternativ pur Kokosnusstücke essen.
  • Durch die Zugabe von Kokosflocken, Kokosstifte oder Kokosmehl im Müsli, erhält der Sportler einen zusätzlichen Energieboost.
  • Kokosöl eignet sich auch hervorragend als Butter- oder Margarineersatz.

Fazit:

Mäßiges Sporttreiben mit Verwendung von Kokosöl, sei es pur oder in Getränken oder Gerichten zu sich genommen, hält jung und die Abwehrkräfte werden zusätzlich gestärkt.

Kokos-Garnelen mit Reis

Kokos-Garnelen mit Reis
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Egal ob kalt oder warm, Garnelen schmecken sehr gut zu Pasta, Reis und Salaten. Vor langer Zeit war es ein Luxus Garnelen anbieten zu können doch heut zu Tage sind sie ein günstiger Massenartikel. Das Fleisch der Garnelen enthält viel Eiweiß und kann gebraten oder gegrillt werden. Die Garnelen schmecken am intensivsten, je salziger das Wasser ist in dem sie gefangen wurden. Die Süßwassergarnelen dagegen sind sehr mild. Die Garnelen werden gefroren angeboten, da sie sehr schnell verderben. Frei von Konservierungsstoffen sind nur die Garnelen, die mit der Schale direkt vom Kutter kommen. Die großen Garnelen heißen korrekt Riesengarnelen und werden in England Prawns genannt. Die kleineren Garnelen werden eher als Shrimps bezeichnet.

Zutaten:

250 g Basmatireis

1 rote Chilischote

2 Knoblauchzehen

500 g Garnelen küchenfertig

2 EL Kokosöl

3 Lorbeerblätter

1 Zimtstange

1 TL braune Senfkörner

60 g frisch gehobeltes Kokosfleisch

1 TL Garam Masala

1 Hand voll Koriander

Zubereitung:

Zuerst wird der Reis nach Packungsanleitung gegart. Die Chilischoten gewaschen, geputzt und fein gehackt. Der geschälte Knoblauch in feine Scheiben geschnitten und die Garnelen nach dem abbrausen trocken getupft. In einem Topf wird das Kokosöl erhitzt und der Zimt mit den Lorbeerblättern und Senfkörnern hinzugegeben. Danach wird das Chili, der Knoblauch und das Kokosfleisch mitgebraten und ständig umgerührt. Das Garam Masala wird eingerührt und dann die Garnelen für 2-3 Minuten gebraten. Nachdem das Koriandergrün abgebraust und trocken geschüttelt wurde, kann es grob gehackt werden. Auf den Tellern wird der Reis verteilt und die Garnelen darauf angerichtet. Am Ende noch mit dem Koriandergrün dekoriert, kann das Gericht serviert werden.

Tipp:

Um dem Gericht die Schärfe zu nehmen, können auch weiße milde Senfkörner benutzt werden. Für die schnelle Küche tun es auch TK-Garnelen aus dem Supermarkt. Diese können gefroren in dem Topf oder in der Pfanne garen und werden aufgetaut, indem man sie noch kurz mit heißem Wasser übergießt.

Kokos-Shrimps auf Reisnudeln

Kokos-Shrimps auf Reisnudeln
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Diese leckeren Krustentiere überzeugen durch ihren optimalen Gesundheitswert. Sie enthalten wenig Fett aber dafür viel Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine. Nur eine kleine Portion reicht schon, damit sich das Sättigungsgefühl schnell einstellt. Die Reisnudel ist ein aus Reismehl hergestelltes, nudelartiges und spaghettidünnes Lebensmittel. Um die Transparenz zu erhöhen oder auch das Aussehen und die Konsistenz zu verbessern, wird auch Tapiokamehl oder Maisstärke hinzugegeben. Im Ostasiatischen Raum zählt die Reisnudel zu den meistbenutzten Zutaten.

Zutaten:

400 g feine Reisnudeln

400 g küchenfertige Garnelen

1 Stängel Zitronengras (davon nur das hellgrün und weiß)

1 Knoblauchzehe

2 cm frischer Ingwer

150 g Shiitake Pilze

2 EL Kokosöl

1 TL grüne Currypaste

250 ml Kokossahne

1 EL helle Sojasauce

1 EL Limettensaft

Frisch gehackte Petersilie (zum bestreuen)

Zubereitung:

Zuerst werden die Nudeln nach der Packungsanleitung gegart. Die Garnelen nach dem waschen trocken getupft und das Zitronengras geputzt und in feine Ringe geschnitten. Der Ingwer und der Knoblauch werden geschält und fein gehackt. Die geputzten Pilze in Streifen geschnitten. Das Kokosöl wird im Wok erhitzt und darin Zitronengras, Ingwer und Knoblauch kurz angeschwitzt. Nun die Garnelen und Pilze hinzugefügt und unter Rühren gute 2 Minuten gebraten. Wer keine Shiitake Pilze mag, kann diese auch gerne weg lassen. Anschließend wird die Currypaste untergemengt und mit Kokossahne abgelöscht. Kurz ziehen lassen, bis alles gar ist und mit der Sojasauce und dem Limettensaft wird abgeschmeckt. Die Nudeln können, sobald sie abgetropft sind auf die Schüsseln der Gäste verteilt werden. Darüber kommen die Kokosgarnelen und als Garnitur wird Petersilie obenauf gestreut.

Kochen mit Kokosöl

Kochen mit Kokosöl
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Für die gesunde Küche ist das Kokosöl eine echte Bereicherung und ergänzt den herkömmlichen Speiseplan ganz hervorragend. Natürlich ist es wichtig auf die Qualität des Kokosöls zu achten und nur kaltgepresstes Öl am besten im Glas verpackt zu kaufen. Solange das Kokosöl eine Temperatur von ca. 25° Celsius hat, besitzt es eine feste Konsistenz und wird daher auch Kokosfett genannt. Erst bei ca. 26° Celsius fängt es an zu schmelzen und wird zu flüssigem Kokosöl. Für die Anwendung in der Küche bringt das enormen Vorteil. Das Öl lässt sich leichter dosieren, verliert dadurch aber nicht an der Haltbarkeit oder dem Geschmack. Nicht nur bei exotischer, nein auch bei gutbürgerlicher Küche kann das Kokosöl hervorragend verwendet werden. Ihr Gaumen wird begeistert sein, wenn das leckere Gulasch, der frische Fisch oder ein ordentliches Steak mit Kokosöl zubereitet wird.

Woran erkenne ich gutes Kokosöl?

  • Durch das Tragen eines anerkannten Bio-Siegels, weiß ich, dass das Kokosöl ökologisch angebaut wurde
  • Die Bezeichnung „Virgin Coconut Oil“ ist geschützt und bedeutet, dass das Kokosöl aus reifen und frischen Kokosnüssen stammt
  • Manchmal wird durch die Hersteller beschrieben, wie durch das besonders schonende trocknen der Kopra oder der direkten Weiterverarbeitung nach der Ernte, das Öl gewonnen wird und sich daher von anderen positiv unterscheidet.

Selbst bei den hohen Temperaturen gehen die zahlreichen gesunden Eigenschaften des kaltgepressten Bio Kokosöls nicht verloren. Jedes Gericht bekommt durch den milden und angenehmen Geschmack seine eigene feine Note.

Warum sollte ich mit Kokosöl kochen?

Da unser Stoffwechsel ohne Fett nicht funktioniert und ein Essen ohne Fett nicht schmeckt, kommt das Kokosöl ins Spiel. Es enthält kein Cholesterin, ist leicht verdaulich und ein schneller Energielieferant. Zusätzlich hat es eine antivirale und pilzhemmende Wirkung. Für alle die auf ihre Figur achten, ist das Kokosöl ebenfalls ein Pluspunkt. Hier noch einmal die Vorteile von Kokosöl:

  • Der Geschmack ist angenehm leicht und aromatisch
  • Kokosöl mach fit, aktiv und schlank
  • Bei chronischen Erkrankungen ist es eine Hilfe
  • Der Zellstoffwechsel wird vitalisiert
  • Zur Gewichtsreduzierung ideal bei Diäten
  • Der Alterungsprozess wird verlangsamt und das Immunsystem gefördert