Kokosöl bei Schilddrüsenüberfunktion

Kokosöl bei Schilddrüsenüberfunktion

Hyperthyreose

Bildquelle: Jürgen Fälchle/Fotolia.com

Eine Schilddrüsenüberfunktion ist das genaue Gegenteil einer Schilddrüsenunterfunktion. Von den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin und Thyroxin werden zu viel produziert und an den Körper ausgeschüttet. Mögliche Ursache für die übersteigerte Funktion kann ein Jodmangel sein. Eine vergrößerte Schilddrüse erkennt man an einer Vorwölbung des Kehlkopfes. In den häufigsten Fällen sind ältere Menschen und Frauen betroffen, viel seltener aber Männer. Die Einnahme von Kokosöl bei Schilddrüsenüberfunktion kann daher schon sehr hilfreich sein.

Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion:

  • Starkes schwitzen
  • Gewichtsabnahme
  • Rastlosigkeit
  • Zittern
  • Plötzlichen Durchfall
  • Rasender Puls
  • Herzrasen
  • Schlafstörungen
  • Muskelschmerzen
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel

Eine Schilddrüsenüberfunktion sollte dringend therapiert werden da sie nicht von alleine ausheilen kann. Denn der Überschuss an Hormonen und der übersteigerte Stoffwechsel ist eine permanente Überlastung für den gesamten Organismus. Die Folgen dadurch können lebensbedrohliche Komplikationen mit sich bringen.

Eventuelle Ursachen:

Bei der Autoimmunkrankheit Morbus Basedow werden unterschiedliche Antikörper gegen die Schilddrüse gebildet. Die Zellen die die Hormone bilden, werden stimuliert durch die Antikörper und dadurch kommt es zu einer gesteigerten Bildung von Hormonen. Eine Vergrößerung der Schilddrüse entsteht, die auch Kropf oder Struma genannt wird. Auch das anschwellen des Gewebes der Augäpfel ist ein typisches Krankheitszeichen dafür. Die Augäpfel treten unnatürlich aus den Augenhöhlen hervor.

Durch Knoten in der Schilddrüse werden bei der Schilddrüsenautonomie unkontrolliert und eigenständig Hormone gebildet. Die Steuerung erfolgt nicht mehr durch die Hirnanhangdrüse sondern steuert automatisch. Schüttet das Schilddrüsenhormone mehr Hormone an den Körper ab, wie Bedarf besteht, so spricht man von einer Schilddrüsenüberfunktion.

Die Häufigkeit der ansteigenden Schilddrüsenerkrankungen in den letzten Jahren liegt vermutlich laut den Forschern und Ärzten an der gesteigerten Einnahme von Omega-6-reichen-Öle wie zum Beispiel Diestel-, Soja-, Raps- und Sonnenblumenöl. In den Ölen sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, die die Hormone behindern und Entzündungsprozesse begünstigen.

Tipp:

Die in dem Kokosöl zu fünfzig Prozent enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren wirken dagegen antifungal, antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend. Das Kokosöl greift die Darmwände nicht an und die gesunden Darmbakterien werden nicht negativ beeinträchtigt. Versuche täglich das gesunde Kokosöl in deine Ernährung mit einzubinden und die ersten Erfolge werden sich bald einstellen.

Kokosöl – die Wahrheit über den Alleskönner

Kokosöl – die Wahrheit über den Alleskönner

Fragt man 10 Personen, ob Kokosöl gesund ist, erhält man 10 unterschiedliche Antworten.

Was ist also dran an dem ganzen Gerede?

So glauben einige dass Kokosöl beim abnehmen hilft, andere wiederum sagen dem Kokosöl Heilkräfte zu. Beleuchten wir einmal den Hype um das Kokosöl.

Für über ein halbes Jahrhundert wurden Kokosöl, Butter und Co. pauschal als ungesund und herzschädigend verurteilt. Heute weiß man dass das ein Irrglauben war.

Kokosöl, was ist das?

Kokosöl der Alleskönner
Alleskönner Kokosöl?
Gewonnen wird Kokosöl aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss. Für die Ureinwohner tropischer Gebiete zählt es seit Jahrtausenden zum festen Bestandteil der Ernährung.

Auch in der indischen Ayurveda findet es Verwendung – nicht nur als Lebensmittel, sondern auch bei der Therapie von Hautkrankheiten.

Wissenschaftler stellten bereits in den 80ern fest, dass Menschen, die mit ihrer Nahrung regelmäßig Kokosöl zu sich nehmen, wesentlich seltener an Herz-Kreislauf-Leiden erkranken.

Kokosöl besteht zu knapp 90 Prozent aus gesättigten Fetten, wovon 65 Prozent davon aus so genannten MCT-Fetten besteht (MCT = “medium chain triglycerides”mittlerer Kettenlänge). Zahlreiche der positiven Auswirkungen von Kokosöl auf die Gesundheit werden den MCT-Fettsäuren zugeschrieben.

Tatsächlich wissen nur wenige, wie gesund das “richtige” Kokosöl ist. Denn Kokosöl ist nicht gleich Kokosöl. Benutzt man das falsche Kokosöl, kann man unter Umständen der Gesundheit sogar schaden.

Ist Kokosöl gesund ? – das ist hier die Frage?

Nach wie vor bekommen manche Kardiologen einen Herzinfarkt, wenn sie feststellen müssen, das immer mehr Menschen Kokosöl genießen.

Tatsächlich wird das Kokosöl noch immer wegen seines hohen Anteils gesättigter Fette an den Pranger gestellt.

“Gesättigte Fette sind schlecht fürs Herz?!” –  der Mythos ist nicht kleinzukriegen. Doch wir sollten es besser wissen!Denn mittlerweile gibt es zahlreiche Studien, die belegen, dass Kokosöl gesund ist.

Ausschlaggebend sind dabei in erster Linie die MCT Fettsäuren, die in Form von Laurinsäure im Kokosöl vorkommen.

Ja –  Kokosöl ist gesund, denn :

  • Kokosöl erhöht die geistige Leistungsfähigkeit.
  • Kokosöl senkt den Cholesterinspiegel und unterstützt das Herz-Kreislauf-System.
  • Kokosöl ist eine sehr gute Energiequelle, denn es fördert die Bildung von Ketonkörpern (besser als andere Fette).
  • Kokosöl kann Muskelabbau trotz eines großen Kalorienmangels bremsen.
  • Die enthaltenen MCT-Fettsäuren sind ein wirksames Mittel gegen Alzheimer.

Kokosöl verjüngt nicht nur von innen, sondern auch von außen. Studien zufolge soll das Kokosöl eine ebenso gute oder sogar bessere Wirkung auf Haut und Haare haben, als das in Kosmetik-Produkten üblicherweise verwendete Mineralöl:

  • Kokosöl wirkt effektiv gegen trockene Haut.
  • Kokosöl erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut besser als jedes andere Öl.

Kokosnussöl hilft beim Abnehmen ?

Zunächst klingt es paradox – aber Studien belegen, dass Kokosöl beim abnehmen helfen kann.

Offensichtlich liegt der Knackpunkt in den bereits erwähnten MCT Fettsäuren. So wandelt die Leber diese in eine hocheffiziente Energiequelle um – und diese wiederum unterstützt den Körperfett- abbau.

Bedeutet das, je mehr Kokosöl, desto schlanker? Einige haben es getestet. Und beispielsweise ihren Kaffee esslöffelweise mit Kokosöl “gepimpt” – mehrfach täglich. Keiner nahm ab, sondern zu. Besser immer das Kleingedruckte lesen, denn: Kokosöl hilft nur dann beim Abnehmen, wenn man damit andere – am besten weniger gesunde – Fette ersetzt!

Fehlkäufe schaden der Gesundheit!

Kokosöl kann nur dann mit seine Stärken punkten, wenn man das richtige Produkt kauft.

Einige Herstellungsverfahren kehren die positive Wirkung um – und können sogar Kokosöl ungesund machen.

Diese Produkte sollte man meiden!

Produkt mit folgender Kennzeichnung, sollte man links liegen lassen:

  • Das Kokosöl oder Kokosfett wurde raffiniert, gebleicht oder auf andere Weise verarbeitet. Oft schreibt der Hersteller in seiner Produktbeschreibung: “Dies ist ein reines Kokosfett, zeichnet sich aber durch seine geschmacksneutralen Eigenschaften aus.”
  • Wenn weder die Bezeichnung kaltgepresstnativ oder extra nativ auf der Packung zu finden ist !

Höchswahrscheinlich wurde in diesen Fällen das Kokosöl mechanisch stark verarbeitet und erhitzt. Oftmals werden Chemikalien benutzt, um das Öl aus der Kokosnuss zu extrahieren. Dann werden die gesunden Inhaltsstoffe entweder chemisch modifiziert oder ganz herausgefiltert. Hierbei kann sich die Zusammensetzung der Fettsäuren verändern. Manchmal werden auch Zusatzstoffe beigesetzt, welche das Öl haltbar machen sollen.

Hier darf man zugreifen!

Kokosöl

Das Herstellungsverfahren ist ausschlaggebend – deshalb sollte man auf einer dieser Kennzeichnungen achten:

  • kaltgepresst,
  • nativ (extra),
  • (extra) virgin oder
  • vierge (extra).

Denn dann wurde das Kokosöl besonders schonend und sorgfältig bei niedrigen Temperaturen gepresst (kaltgepresst). Dabei bleiben die Inhaltsstoffe und Fettsäuren erhalten.

Kokosöl-Empfehlung

Möchte man Kokosöl aufgrund seiner positiven Auswirkungen beim Abnehmen und für die Gesundheit ganz gezielt verwenden, sollte man dies berücksichtigen:

  • Die Menge!  Studien zufolge kann extra natives Kokosöl seine ganze Wirkung entfalten, wenn man ca. 8-15 gr. täglich zu sich nimmt.
  • Energieüberschuß? Hier sollte man andere, ungesündere Fette durch Kokosöl ersetzen. Da Kokosöl sehr energiereich ist, können die Abnehmerfolge leicht gebremst werden, wenn das Kokosöl zusätzlich eingenommen wird.
  • Erhitzen? Kokosöl ist eines der besten Öle zum heißen Kochen, Braten und Schmoren. Es behält seine gesunden Eigenschaften auch bei hohen Temperaturen (Rauchpunkt erst bei 177 °C) – ganz im Gegensatz zu wenig hitzebeständigen Ölen wie z.B. Leinöl (Rauchpunkt bei 107 °C).
  • Welches Produkt? Achte darauf, dass das Kokosöl als kaltgepresst, nativ oder virgin gekennzeichnet ist.

Zum Abschluss

Fett macht Fett?  Nein – denn allmählich spricht es sich herum, dass die richtigen Fette unbedingt ein fester Bestandteil der Ernährung sein sollten.

Kokosöl ist ein solches richtiges Fett. Auch, oder gerade weil es einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren enthält. Darunter die MCT Fette, die wahrscheinlich ein Hauptgrund für die gesunden und schlank machenden Eigenschaften des Kokosöls sind.

Ein nicht ganz unwesentlicher Punkt fehlt noch – Kokosöl riecht und schmeckt einfach lecker!

 

Kokosöl gegen Cholesterin

Kokosöl gegen Cholesterin
Bildquelle: yulia furman-fotolia.com

Wer fürchtet sich nicht vor dem Cholesterin, welches durch einige Lebensmittel der Hauptauslöser für Herzerkrankungen mit Todesfolge sein soll? So wurde der Menschheit Jahrzehntelang Angst gemacht. Die Pharmazie und die Light-Industrie reibt sich die Hände und kassiert großen Profit ein durch den Verkauf von Light-Produkten und angeblich Cholesterin senkenden Mitteln, auch Statine genannt. Diese Statine haben schon vielen Menschen das Leben gekostet, verursachen Muskelschwäche, Leber- und Nierenprobleme oder auch grauen Star. Auch das Diabetes und Parkinson kann sich durch die Statine erhöhen. Die ersten Tests wurden damals an Kaninchen ausgeführt, die aber wiederum Pflanzenfresser sind und nichts mit Butter anfangen können. So kam erst die Panik mit Cholesterin-Herzerkrankungen ins rollen. Später wurde eine Versuchsreihe an Ratten durchgeführt, die wie der Mensch ja auch Allesfresser sind. Dort kam heraus, dass die Ernährungsweise keine negativen Konsequenzen hatte.

Warum ist das Cholesterin so wichtig?

Das Cholesterin stellt für unsere Stoffwechselfunktionen 20% unserer Gehirnmasse und den Großteil unserer Zellwände dar. Unser Körper stellt das Cholesterin selbst her und baut es wenn nötig auch wieder selbst ab. Bei einem Mangel kommt es zu Schäden, die am meisten das Gehirn betreffen. Durch die Stetine sinkt der Cholesterinspiegel und das Gehirn wird dadurch automatisch unterversorgt.

Warum ist der Cholesterinspiegel heutzutage so hoch?

Es entsteht ein Ungleichgewicht durch eine ungesunde Lebens- und Ernährungsweise. Die schlechte Qualität der heutigen Fette trägt dazu bei, man nennt diese schlechten Fette auch Transfettsäuren. Sie erhöhen das LDL (schlechte Cholesterin) und verringern das HDL (gute Cholesterin). Gerade durch viele Fertigprodukte und Fastfood wird schnell Transfettsäure aufgenommen, mehr als der Körper kompensieren kann.

Was gibt es für Möglichkeiten, den Cholesterinspiegel auf eine gesunde Art und Weise zu senken?

Geradezu für eine gesunde Ernährung sind die Fette und Öle in naturbelassenen Lebensmitteln wie Ölsaaten, Nüssen, Oliven oder Avocados geeignet. Zum Braten z. B. eignet sich hervorragend naturbelassenes Kokosöl, welches nicht nur gut schmeckt sondern viele positive Einflüsse auf die Gesundheit hat. Das Kokosöl erhöht nur das gute und nützliche HDL-Cholesterin. Diese Form des Cholesterins ist nicht nur unschädlich für das Herz, im Gegenteil, es verbessert sogar den Schutz des Herzens.

Hat Kokosöl nicht zu viele Kalorien?

Da das Kokosöl einen hohen Anteil an mittelkettigen Fettsäuren aufweist, bekommt der Körper weniger Kalorien zugeführt als bei den langkettigen Fettsäuren. Der Körper wird zur Bildung von Wärme angeregt, durch die im Kokosöl enthaltenen Fettsäuren. Der Energieverbrauch steigt und ein Teil der Kalorien verbrennt, bevor sie sich als Fett im Körper einlagern können. So kann man Kokosöl durchaus zum Abnehmen benutzen, sofern man es in vernünftigem Maß verwendet. Die Laurinsäure im Kokosöl z. B. bekämpft Krankheitserreger im Körper, tötet Bakterien und Viren ab und hält einem Pilze vom Leib.

 

Kokosöl – Zielscheibe der Speiseölindustrie

Kokosöl – Zielscheibe der Speiseölindustrie

… ODER vom Opfer zum Held

Erstaunlich ist, dass die positiven Eigenschaften und Wirkungen des Kokosöls schon seit Jahrzehnten hinlänglich bekannt sind (wie etliche Studien belegen), man sie aber einfach unter den Tisch fallen liess, um den Verbrauchern mit großem Aufwand produzierte Industrieöle, aus zum Teil gentechnisch veränderter Saat (Rapsöl, Sojaöl ), als sehr gesund verkaufen zu können.

Schlimmer noch – man ließ nicht nur die Vorteile des Kokosöls unter den Tisch fallen, man zog es es auch noch in den Dreck. So wollte man jeden einzelnen von uns auf die Seite der mehrfach ungesättigten Öle ziehen.

Kokosöl
Bild: utah778 – Fotolia.com

Über 30 Jahre lang litten das Kokosöl samt Erzeuger unter der Verleumdung, deren Ursprung aus den USA kam ( z.B. Veröffentlichungen der Verbraucherschutzorganisation Centres for Science oder Vertretern der Speiseölindustrie). Zur gleichen Zeit gab es Veröffentlichungen der wissenschaftlichen und medizinischen Fachwelt, die ihre Fehlinformationen ebenfalls von Institutionen wie der CSPI und der ASA (American Soybean Association) bekamen.

Aber wie kam es zu den Desinformationen?

Alles begann damit, das in den 50ern ein Wissenschaftler in Minnesota die Behauptung aufstellte, dass gehärtete Pflanzenfette der Auslöser für den Anstieg von Herzerkrankungen sei.

Daraufhin befürchtete die Speiseölindustrie einen Umsatzeinbruch und erklärte, nicht die Härtung stelle ein Problem dar, vielmehr seien es die vorhandenen gesättigten Fettsäuren in den Fetten.

Gleichzeitig berichtete ein Wissenschaftler aus Philadelphia, der Verzehr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren würde zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.

Auf Grund dieser wissenschaftlichen Veröffentlichung sowie der  Anerkennung dieser, reagierte die Speiseölindustrie prompt – nun wurde der Fokus darauf gesetzt, die in den Nahrungsmitteln vorhandenen “gesättigten Fette” durch ” mehrfach ungesättigte Fette” zu ersetzen.

Allerdings besteht bei der industriellen Verarbeitung ungesättigter Fette die Gefahr, dass sich wegen der Unbeständigkeit jener Fette, schädliche Abbauprodukte, im Besonderen die Transfette entwickeln können. Jedoch war dies seinerzeit nicht von Interresse.

Später (1986) puplizierte die bereits erwähnte Verbraucherschutzorganisation CSPI eine Pressemitteilung, worin  “Palm-, Kokos- und Palmkernöl” als “reich an arterienverstopfenden gesättigten Fetten” betitelt wurde. Zudem forderte die CSPI den Kennzeichnungszusatz “gesättigtes Fett”, sobald Kokosöl oder Palmöl in einem Produkt vorkam.

1988 veröffentlichte die CSPI eine Info-Broschüre mit dem Titel “Saturated Fat Attack” – Angriff auf gesättigte Fette. Diese enthielt eine Aufstellung mit Produkten, welche “unerwünschte tropische Öle” enthielten, damit man diese Produkte meiden konnte.

Dieses Heft wies zahlreiche schwerwiegende Fehler auf.  So gab es zum Beispiel eine fehlerhafte Beschreibung der Biochemie von Fetten und Ölen und es wurden falsche Angaben über die Fett- und Ölzusammensetzung vieler Produkte gemacht.

Das alles wurde zur Nebensache – Hauptsache man ließ die Finger von tropischen Fetten wie Kokosöl und kaufte nur noch einheimische Öle und Fette.

Kokosöl am Pranger

Zeitgleich startete die American Soybean Association eine Kampagne gegen Kokosöl und andere tropische Öle. Sie versand beispielsweise Anti-Kokosöl-Briefe an die Sojabohnenbauern oder schaltete Anzeigen mit einer “Anleitung zur Bekämpfung von tropischen Fetten”. Ein weiteres ASA-Projekt war, das ein “Ernährungswissenschaftler” zur Überwachung von Supermärkten in Washington eingestellt wurde, welcher die Nahrungsmittel auf ihren Gehalt an Kokosöl und anderen tropischen Ölen überprüfen sollte. Dann stellte die ASA `87 die Forderung an die amerikanische Gesundheitsbehörde, dass die Kennzeichnungspflicht “enthält tropische Fette” eingeführt werden soll – und blies damit in das gleiche Horn wie schon die CSPI zuvor.

Und weiter ging es mit der ASA-Kampagne gegen Kokosöl. In der New York Times erschien im Juni der Artikel ” The Truth About Vegetable Oil” (Die Wahrheit über pflanzliche Öle), worin Kokosöl sowie andere tropische Öle als – die billigeren, arterienverstopfenden Öle aus Malaysia und Indonesien – benannt. Außerdem wurde die Behauptung aufgestellt, dass tropische Öle nicht den amerikanischen Ernährungsrichtlinien entsprechen würden, was keinesfalls geklärt war.

Angriff auf Kokosöl verschleiert echten Übeltäter

So ging es weiter und weiter – bis zum heutigen Tag, an dem noch viele Menschen, sogar Ärzte und Ernährungswissenschaftler von Kokosöl aufgrund der gesättigten Fettsäuren abraten. In Wirklichkeit jedoch haben die sich alle nur von den Anti-Kokosöl-Kampagnen der Sojaölindustrie und anderer Interessengruppen einen Bären aufbinden lassen.

Was war nun das Resultat der Anti-Kokosöl-Aktionen? Die Verbraucher konzentrierten sich auf das Meiden von Kokosöl. Sie kauften und verzehrten die einheimischen,  meist industriell hergestellten Pflanzenöle (Soja-, Sonnenblumen-,Rapsöl) und passten beim Kauf von Fertigprodukten darauf auf, dass nur kein Kokosöl enthalten war.

Auf die wahren Übeltäter jedoch achtete niemand – nämlich auf die Transfette in gehärteten Ölen und Fetten. Transfette entstehen einzig aus ungesättigten Fettsäuren, nie, niemals aus gesättigten Fettsäuren.

Deshalb sollte man das köstliche Kokosöl genießen – in kalt gepresster Bio-Qualität – und lieber verarbeitete Fette (Fertigprodukten) aus ungesättigten Fettsäuren meiden.