Kokosnussöl aus Indien

Kokosnussöl aus Indien

Der Großteil an Kokosöl aus Indien stammt von Kerala

Kokosöl aus Indien
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Ins Deutsche übersetzt heißt Kerala „Land der Kokospalmen“. Das hat seine Berechtigung, denn die gut 590 Kilometer lange Küste am indischen Ozean ist gesäumt von Palmenhainen. Von der gesamten indischen Kokosnuss Ernte stammen etwas 45% aus Kerala. Die Fair Trade Alliance Kerala arbeitet mit gut 3.500 Kokosbauern zusammen, die dort ansässig sind. Der erwirtschaftete Mehrgewinn wird zum Beispiel in Schulküchen gesteckt, wo Kinder aus armen Familien kostenfrei versorgt werden.

Kokosöl aus Indien – Reiche Ernte dank perfektem Klima

In Kerala ist immer Erntesaison, da die Kokospalmen das ganze Jahr über Früchte durch die tropischen Temperaturen tragen. Der ergiebige Monsunregen bestimmt zum größten Teil das Klima und die Temperaturen schwanken nur gering. So ist für die Kokospalmen ein ideales Wachstumsklima geschaffen. Die Palmen erreichen bis zu 25 Meter Höhe und werden bis zu 40 Stück täglich pro Mann/Frau mit der Hand abgepflückt, was nicht gerade ungefährlich ist. Mittlerweile kann man eine spezielle Fortbildung zum Palmenkletterer machen und das ist dort einer der am besten bezahlten Jobs. Die Palmkletterer oder auch -kletterinnen werden meist mit Naturalien bezahlt. Das sind oft Kokosnüsse die dann entweder selbst verbraucht oder verkauft werden.

Wertvolle Nährstoffe durch schonende Verarbeitung

Ist die Nuss geerntet, wird sie aufgeschlagen und das kostbare Kokos Öl aus Indien daraus gewonnen. Durch die schonende Kaltpressung werden die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. In der Region verfeinern die Einwohner diverse Speisen mit dem Kokosöl oder es wird für die Herstellung von Kosmetika weiter verkauft. Das Vieh bekommt die dabei entstanden Rückstände als Futter.
Das Kokosöl hat seinen festen Platz nicht nur in der ayurvedischen Küche sondern auch in der traditionellen Schönheitspflege. Dort werden der Haut und dem Haar eine intensive Geschmeidigkeit verliehen, die vor allem den Vitaminen und Mineralstoffen zu verdanken sind, die das Kokosöl enthält. Das Kokosöl lässt sich sehr gut auf der Haut verteilen und zieht schnell ein. Zurück bleibt ein weiches, angenehmes Gefühl auf der Haut.

 

Kokosöl – gesund trotz gesättigter Fettsäuren!?

Kokosöl – gesund trotz gesättigter Fettsäuren!?

Immer wieder kommt einem zu Ohren, das Kokosöl neuerdings so gesund ist, obwohl das Profil seiner Fettsäuren größere Mengen an gesättigten Fettsäuren enthält. Und bekanntermaßen gelten diese seit den 80ern als ungesund. Weshalb dies nicht unbedingt auf Kokosöl zutrifft – nachfolgen die Erklärung.

Bereits in den 30er Jahren begannen Wissenschaftler das Kokosöl zu erforschen. Damals bereiste der Zahnarzt Dr. Weston Price die Pazifikinseln und war über den Gesundheitszustand der Ureinwohner überrascht. Denn diese hatten kaum mit den aufkommenden Zivilisationskrankheiten zu kämpfen, im Gegesatz zu der amerikanischen sowie europäischen Bevölkerung.

Bild: joanna wnuk - Fotolia.com
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Im Anschluss daran wurde Kokosöl unter dem Markennamen Palmin äußerst populär. Das 1892 eingeführte Produkt bestand zu 100 Prozent aus erhitzem, gehärtetem Kokosfett und erfreute sich rasch großer Beliebtheit.

Dieser Hype brach allerdings in den 1980er Jahren abrupt ein. Ausschlaggebend von eine Kampagne des Physiologen Ancel Keys (hat den Body-Mass-Index “erfunden” ) wurden gesättigte Fettsäuren als schädlich erachtet. Unter anderem galten sie als Ursache von Herzinfakten, Schlaganfällen sowie Übergewicht.

Inzwischen setzt sich allerdings immer mehr die Erkenntnis durch, dass man diese Thematik differenzierter sehen muss. So machen beispielsweise einige gesättigte Fettsäuren die “bösen” LDL-Cholesterinpartikel größer und somit unschädlicher. Zudem hat die Laurinsäure (50g/100g Kokosöl ) eine positive Eigenschaft auf das “gute” HDL-Cholesterin. Desweiteren unterstützt die Laurinsäure die Immunabwehr, wirkt antibakteriell und antiviral. Am bedeutensten aber ist vermutlich die Tatsache, dass es sich bei den in Kokosöl enthaltenen Fettsäuren zum Großteil um sogenannte mittelkettige gesättigte Fettsäuren handelt. Diese sind sehr leicht verdaulich, denn sie werden vom Darm direkt zur Leber weitergeführt, so dass sich die Kalorien nicht unmittelbar an der Hüfte niederlassen. Ebenfalls vermutet man eine positive Wirkung auf die Psyche, denn die Leber verstoffwechselt die mittelkettigen Fettsäuren zum Teil zu Ketone, welche das Gehirn vor schädlichen Einflüssen (Stress, Entzündungen) schützt.

Trotz all der Euphorie im Bezug auf die positiven Eigenschaften von Kokosöl sollte man eine gesunde Skepsis an den Tag legen. Denn kein Nahrungsmittel kann alleine eine blühende Gesundheit bis ins hohe Alter garantieren. Hier ist es wichtig, sich an eine alles in allem ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise zu gewöhnen. Auch sollte man darauf achten, ungehärtestes Kokosöl, sogenanntes Virgin Coconut Oil,  zu sich zu nehmen. Denn bei der Fetthärtung wird das Kokosöl zunächst raffiniert, dann desodorisiert und zuletzt gebleicht. Hierbei kann es zur Entstehung der gefürchteten Transfette kommen.

Fazit –  Panik, vor den im Kokosöl enthaltenen gesättigten Fettsäuren ist unangebracht. Trotz allem sollte Kokosöl im Sinne einer ausgewogenen Ernährung immer kombiniert werden.

Kokosöl und sein Nutzen

Kokosöl und sein Nutzen

Eigentlich kann man gar nicht oft genug den positiven Nutzen des nativen Kokosöls und seiner Eigenschaften für die Ernährung, für das Wohlbefinden und für den kompletten Körper betonen. Denn Kokosöl steht für unvergleichliche Vitalität, ganz gleich ob für eine innere oder äußere Anwendung.

Kokosöl und sein Nutzen
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Für unsere Ernährung sind Fette wie auch Öle von immenser Bedeutung. Die unterschiedlichen Fette und Öle enthalten von Natur aus eine spezifische Zusammensetzung an verschiedenen Fettsäuren. Man unterscheidet ob eine Fettsäure zu den ungesättigten (ein-/mehrfach) oder zu den gesättigten Fettsäuren gehört und wie viele Kohlenstoffatome diese enthält und somit zu den kurz- mittel- oder langkettigen Fettsäuren zählt.

Diese speziellen Eigenschaften einer Fettsäure sind ausschlaggebend für seine physikalischen und chemischen Eigenschaften, was sich wiederum auch auf die Wirkung und Verstoffwechslung im Körper auswirkt.

Essentielle Fettsäuren können von unserem Organismus nicht synthetisiert werden und müssen dashalb über die Nahrung zugeführt werden, wie beispielsweise die Fettsäuren Omega 6 und Omega 3. Allerdings neigen die mehrfach ungesättigten Fette schnell zu oxidieren, was durch Licht, Sauerstoff oder Wärme geschehen kann. Aus diesem Grund sollten diese Fette nicht erhitzt werden, weder bei der Verarbeitung zum Nahrungsmittel, noch beim Kochen. Es entstehen freie Radikale, die im Organismus eine toxische Wirkung haben können. Ebenso veränderen sich bei der industriellen Härtung die Eigenschaften der Öle – Trans-Fettsäuren entstehen.

Kokosöl und sein Nutzen

Ganz anders sieht es dagagen bei Kokosöl aus, denn es besteht aus einem extrem hohen Anteil aus mittelkettigen gesättigten Fettsäuren, was es zu einem der sichersten Koch-/Bratöle macht. Dank des gesättigten Charakters des Öls ist es chemisch stabil und somit kaum anfällig für Oxidation. Kokosöl ist eines der wenigen pflanzlichen Öle, welches hoch erhitzt sowie Licht oder Sauerstoff ausgesetzt werden kann, ohne dass es oxidiert. Daher ist es ideal zum Erhitzen geeignet, ohne dass sich dabei im hohem Maße freie Radikale bilden oder es wie bei anderen Backfetten Trans-Fettsäuren entwickeln. Kokosöl stellt zum Kochen und Braten, unter allen Speisefetten, eines der sichersten Öle dar.

Schon in den 60ern erkannte Dr. Budwig ( Forscherin) die Bedeutung von Fetten und Ölen für die Lebensfunktion sowie Gesundheit des Menschen. Sie betonte die Wichtigkeit der Ausschaltung von den “ungesunden falschen” Ölen und Fetten – wie z.B. erhitzte ungesättigte Fette, raffinierte Öle, gehärtete Fette, Margarine und Co. . Die für den Nobelpreis nominierte Wissenschaftlerin, warnte davor, dass sich erhitzte ungesättigte Fette in äußerst schädliche Stoffe umwandeln können. Zum Braten empfahl sie Kokosöl.
Zahlreiche Produkte – auch Bio Ware (Backwaren, Brotaufstriche) enthalten ungesättigte Fette und Öle die zuvor raffiniert oder erhitzt wurden.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls für unseren Körper sehr leicht verdaulich sind. Die mittelkettigen Fettsäuren können sofort in Energie umgewandelt und genutzt werden, anstatt als Körperfett gespeichert zu werden.
Eine besondere Bedeutung kommt der Laurinsäure – mittelkettige Fettsäure – des Kokosöls zu. Das Kokosöl ist die beste und reichste natürliche Quelle von Laurinsäure. Unter anderem ist sie ein wichtiger, natürlicher Bestandteil der Muttermilch. Daher sind mittelkettige Fettsäuren oder auch Kokosöl in beinahe allen Babynahrungsmitteln enthalten.

 

 

 

Kokosöl – wissenschaftliche Studien

kokosöl wissenschaftliche Studien

Allmählich wird auch der Wissenschaft klar, welches Potential im Kokosöl für die menschliche sowie die tierische Gesundheit steckt. Unter anderem liegt das wohl an den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Studien, die im Laufe der Zeit zu diesem Thema abgehandelt wurden.

kokosöl - wissenschaftliche studien
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Diese Studien zeigen auf, dass das Kokosöl abgesehen von einer äußerst positiven Wirkung auf den ganzen Körper, es auch etliche degenerative Erkrankungen des Gehirns, wie z.B. Parkinson, Alzheimer oder Demenz stoppen, lindern oder sogar heilen kann.

Nachfolgend die aussagekräftigsten Studien:

Mittel- und langkettige Triglyzeride im Kokosöl beeinflussen maßgeblich den Fettstoffwechsel

Bei Blutuntersuchungen werden unter anderem die Trigylceridwerte gemessen – sind diese erhöht, kann das ein Anzeichen für eine Fettstoffwechselstörungen sein, welche sich typischerweise bei übergewichtigen Menschen entwickeln. Auch Nierenerkrankungen oder Schilddrüsen-Überfunktion machen sich so bemerkbar. Werte über der Norm sind ein Anzeichen für  ein Gesundheitsrisiko, besonders dann, wenn gleichzeitig auch der Cholesterinspiegel erhöht ist. Es droht die Gefahr von Arterienverkalkung, Thrombosenbildung  sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Chinesische Forscher führten,  um die Triglyzerid-Werte bei übergewichtigen, aber nicht extrem adipösen Probanden zu senken, bei mehr als 100 Patienten eine 8-wöchige Studie durch. Die Teilnehmer waren angehalten, über diesen Zeitraum für ihre Mahlzeiten nur reines Kokosöl zu benutzen.

Das Resultat überzeugte, auch wenn die Wirksamkeit von Kokosöl vom BMI der Probanden abhängig ist und als therapeutische Maßnahme bei extremer Adipositas sowie fortgeschrittener Insulin-Resistenz nicht ausreicht. Alle Studieteilnehmer konnten einen BMI zwischen 24- 28 aufweisen – waren folglich normal bis deutlich übergewichtig.

Die 67 Männer und 34 Frauen sollten bei ihrer Essenszubereitung für die Zeit von 8 Wochen ausschließlich Kokosöl verwenden (zwischen 25 und 30 Milligramm täglich).

Alle Daten wie Blut- /Körperfettwerte der Probanden wurden jeweils zu Beginn und am Ende der Testzeit ermittelt.

Bei den Studienteilnehmern war der Rückgang des Gesamtkörpergewichts sowie des Body-Mass-Index am Ende der achtwöchigen Versuchsreihe deutlich sichtbar, verglichen mit den Werten der Kontrollgruppe. Ebenso hatte sich der reine Körperfettanteil, das Unterhaut-Fettgewebe sowie die Fett-Depots im Bauchbereich  ( besondere Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen) reduziert. Die Blutfettwerte hatten sich ebenfalls bei allen Teilnehmern auf Norm-Werte eingependelt.

Die im Kokosöl enthaltenen mittel- und langkettigen, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren unterstützen nicht nur, Fett-Depots im Körper zu verringern, sondern sie modulieren auch den Fettstoffwechsel. Diese werden bei dem Verdauungsprozess schneller verstoffwechselt und gelangen von der Pfortader direkt zur Leber (unterstützt die Therapie mancher Darmerkrankungen). Zudem liegt der Energiegehalt von Mittelkettigen Triglyzeriden liegt um 10 Prozent niedriger als der anderer Fette. Dadurch steigt der körpereigene Energieverbrauch zur Produktion von Körperwärme und kann so eine Diät unterstützen.

In diesem Zusammenhang weist eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung auf die Vorteile, Grenzen sowie Besonderheiten von Kokosöl hin.

Kokosöl wirkt gegen kariesauslösende Bakterien – Studie des Athlone Institute of Technology (2012)

Die Zähne – wie wertvoll und unverzichtbar sie sind, bemerkt man erst, wenn man Probleme damit hat. Heutzutage gibt es diese oft, aufgrund der ungesunden Ernährung in fast allen Ländern der westlichen Welt. Hier nehmen die Menschen zu viel Zucker sowie andere gesundheitsschädliche Stoffe zu sich, die sich auf die Zähne negativ auswirken können.

Um zu erfahren, wie sich unterschiedliche Öle und Fette auf die Bakterien im Mund- und Rachenraum auswirken, untersuchten dies die Wissenschaftler des “Athlone Institute of Technology Irland” ausführlich. Unter anderem wurde für diese Studie Kokosöl verwendet, aber auch einige andere Öle, denen man jeweils fettspaltende Enzyme beimischte, um die Wirkung im Körper nachzuahmen. Diese behandelten Öle wurden anschließend mit verschiedenen Bakterien zusammengebracht. Danach testete man, welche Population des Bakteriums überlebt hatte.

Schon vor der Testreihe war bekannt, dass es grundsätzlich 2 Hauptverursacher von Karies gibt. Zum einen die Bakterien “Streptococcus mutans”, die sich aus der Saccharose im zerkauten Speisebrei entwickeln, zum anderen eine spezielle Form eines Hefepilzes, der ebenfalls für diverse Entzündungen im Mundraum verantwortlich gemacht wird.

Fazit der Studie – das einzige der getesteten Öle und Fette, welches in der Lage war, beide Karieserreger komplett zu eliminieren, war das Kokosöl. Aber es kommt noch besser – Kokosöl lässt zudem die guten Bakterien im Mund- /Rachenraum überleben, so dass diese für eine gesunde, ausgeglichene Mundflora sorgen. Die restlichen untersuchten Öle und Fette kamen nicht annähernd an die durchschlagende Wirkung des Kokosöls heran.

Bemerkenswerte Gesundheit durch naturbelassene Ernährung mit Kokosöl – die “Pukapuka Studie” von Dr. Ian. A. Prior (60er-Jahre)

Der neuseeländische Forscher Dr. Ian A. Priorauf stieß in den 60-Jahren auf ein bis dato völlig isoliert lebendes Inselvolk in Polynesien – dies weckte sein Interesse. Bereits bei seinem ersten Besuch fiel ihm sofort der scheinbar perfekte Gesundheitszustand der Insulaner auf. Hierbei drehte es sich um rund 2.500 Personen. Der Arzt untersuchte das Phänomen genauer und führte einige medizinische Tests mit den Bewohnern durch. Er fand erstaunliches heraus. Beinahe alle Inselbewohner hatten den idealen Body-Mass-Index, d.h. es gab so gut wie kein Übergewicht. Hinzu kam, dass die Zahl der Herz-Kreislauf-Krankheiten unter den Insulanern verschwindend geringen waren. Bereits Jahre zuvor hatte ein Zahnarzt bemerkt, dass die Insel Bewohner einen überdurchschnittlich gesunden Zahnstatus hatten.

Dr. Prior wollte wissen, woran die extreme Gesundheit der Einwohner von Pukapuka liegen könnte. Er entdeckte, dass dies mit der täglichen Nahrung zusammenhängen muss. Alle Nahrungsmittel nahmen die Bewohner dort völlig naturbelassen zu sich, außer frischem Fisch, viel Obst und Gemüse, aber auch Fleisch wie Huhn oder Schwein. Doch in erster Linie aßen alle nahezu jeden Tag, Kokosnüsse in jeglicher Form, unter anderem auch als extrahiertes Kokosöl bzw. Fett.

Nun liegt es nahe, dass durch den Genuss von naturbelassenen Nahrungsmitteln in Verbindung mit Kokosnuss-Produkten, insbesondere Kokosfett/Öl, sich ein natürlicher Schutz gegen nahezu allen bekannten Zivilisationskrankheiten ergibt. Die Pukapuka-Bewohner kennen weder Herz-Kreislaufbeschwerden noch Schilddrüsenprobleme bzw. Unter- oder Überfunktionen einzelner Organe.

Erstaunlicher Erfolg durch Kokosöl bei Alzheimer Erkrankungen – Studie der Kinderärztin Dr. Mary Newport, England (2000)

Zwar handelt es sich hier im engesten Sinne nicht um eine wissenschaftliche Studie, trotz alle dem gelten die Erkenntnisse der Kinderärztin Dr. Newport als die heute wichtigsten in Verbindung mit dem Kokosöl.

Im Alter von 59 Jahren erkrankte ihr Ehemann an Alzheimer. Die Erkrankung nahm einen raschen, heftigen Verlauf. Schon nach kürzester Zeit traten die Alzheimer-typischen Symptome auf, welche sich zusehends verschlimmerten. So konnte er sich z.B. nicht mehr an die Jahreszeit, den Monat oder den Tag erinnern. Bei den Ärzten war die Ratlosigkeit groß. Nicht eines der verabreichten Medikamente konnte die Krankheit aufhalten oder auch nur lindern. Irgendwann resignierten sie und überließen den Patient seinem Schicksal.

Dr. Mary Newport wollte das Todesurteil nicht akzeptieren und beschäftigte sich fortan eingehend mit der Krankheit. Sie stellte fest, dass eine der Hauptgründe für den Ausbruch von Alzheimer, ein Problem bei der Nutzung von Glucose im Hirn ist. Trotz ausreichender Glucosezufuhr  kann das Gehirn der Alzheimer-Patienten diese nicht in die notwendige Energie umwandeln.

Die Ärztin fand aber auch heraus, dass der Glucosemangel mittels Zufuhr von Ketonen behoben werden kann. Diese Ketone wiederum können aus mittelkettigen Triglyceriden gewonnen werden, welche im nativem Kokosöl vorkommen.

Dank dieser Erkenntnis verabreichte Dr. Newport, ihrem Mann täglich Kokosöl. Fazit –  innerhalb kürzester Zeit änderte sich der Krankheitsverlauf dramatisch. Erst kam Erkrankung zum Stillstand, dann entwickelte sie sich rückwärts. Newport konnte sich plötzlich wieder an Dinge erinnern, die er längst vergessen hatte. Nach einiger Zeit, stellte sich wie durch ein Wunder, eine vollständige Genesung ein. Die Ärztin hielt die Ergebnisse ihrer selbst erstellten Studie für so sensationell, dass sie sie 2008 als detaillierten Bericht in der Fachpresse veröffentlichte. Bis heute gilt diese Studie als wichtigster Beweis für die Wirksamkeit von Kokosöl bei degenerativen Erkrankungen des menschlichen Gehirns.

Außer diesen Studien wurden weitere, oft sehr fachspezifische Studien über die Wirksamkeit von Kokosöl erstellt, deren Ergebnisse jedoch der allgemeinen Öffentlichkeit nicht immer zuteil wurden.