Kokosöl bei Bindehautentzündung

Kokosöl bei Bindehautentzündung

Augenöffner Kokosöl

Bildquelle: DOC RABE Media/Fotolia.com

Die Symptome einer Bindehautentzündung können über gerötete bis tränende Augen sein. Oder sogar bei jedem Wimpernschlag kann das Auge schmerzen. Doch in den meisten Fällen ist eine Bindehautentzündung harmlos. Der Fachbegriff dafür heißt Konjunktivitis und egal ob Baby oder bis zum älteren Menschen, jeder kann daran erkranken. Durch Viren oder Bakterien wird die Infektion ausgelöst und die Erreger übertragen die Krankheit. Aber auch ohne Medikamente bekommt man die Bindehautentzündung in den Griff und sie heilt im Normalfall in spätestens zehn Tagen wieder ab. Kokosöl bei Bindehautentzündung wird eine Linderung bringen.

Was ist die Bindehaut?

Sie ist eine Schleimhaut in der Höhle der Augen und überzieht die dem Augapfel zugewandte Seite der Augenlider. Bei jedem Lidschlag wird Tränenflüssigkeit über der Hornhaut verteilt und hält es dadurch sauber und feucht. Wird die Bindehaut von außen irritiert, reagiert sie sofort darauf und kann sich entzünden.

Typische Symptome:

Das Auge hört auf, den Impuls zum Zusammenkneifen auszuführen, die Lidspalte ist verengt und die Augen röten sich und schwellen an. Sie werden lichtempfindlicher und tränen vermehrt. Ein jucken setzt ein und das Gefühl durch die Verunreinigung eines Fremdkörpers stellt sich ein. Die brennenden und schmerzenden Augen können Eiter oder auf der Schleimhaut Bläschen und Belege bilden.

Ursachen:

Äußere Faktoren wie Umweltreize oder Erreger sind zum Beispiel die Ursache für eine Bindehautentzündung. Oder aber Störungen am Auge selbst können die Erkrankung auslösen. Bereits bei Neugeborene ist es möglich, dass sie sich durch eine Schmierinfektion mit Gonokokken anstecken. Beim Geschlechtsverkehr können die Chlamydien über die Hand zum Auge wandern. Und bei der Pseudomonas aeruginosa, die sich in feuchten Umgebungen wie Waschbecken, Kontaktlinsenlösungen oder Seifenbehältern wohlfühlt, gelangt der Erreger ebenfalls über die Hand zum Auge. Es gibt also ganz viele Erreger die die Bindehautentzündung auslösen können. Aber auch Rauch, Staub, Kälte, gechlortes Wasser oder trockene Luft können eine Entzündung auslösen. Ebenso wenn das Auge überlastet ist oder durch Kontaktlinsen gereizt wurde besteht die Gefahr einer Entzündung. Des Weiteren spielen allergische Reaktionen wie zum Beispiel Heuschnupfen, ein Mangel an Tränenflüssigkeit oder Lidschlussprobleme eine Rolle.

Maßnahme:

Gegen bakterielle Bindehautentzündungen wird der Arzt Augentropfen oder Augensalben mit Antibiotika empfehlen. Bei gut 10% beschleunigt das die Heilung der Erkrankung.

Bei einer nicht bakteriellen Bindehautentzündung und Augenreizungen bringt Kokosöl Linderung. Während der Behandlung wird der Augenbereich schnell beruhigt, der Juckreiz gelindert und der Heilungsprozess beschleunigt. Das Kokosöl kann dadurch schnell Erleichterung schaffen.

Anwendung:

Von einem fusselfreien, sauberen Baumwolltuch einfach eine Ecke in das flüssige Kokosöl tränken. Das Kokosöl wurde zuvor in einem Wasserbad geschmolzen. Jetzt damit vorsichtig von außen nach innen zur Nase über das geschlossene Auge reiben. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt und das Öl gut einziehen gelassen. Sollten beide Augen betroffen sein, dann einfach eine andere Ecke des Tuches für das andere Auge benutzen. Nicht wundern, wenn anfangs ein Schleier auf den Augen verbleibt. Das ist normal und dieser verschwindet auch nach kurzer Zeit. Dieser Vorgang wird mehrmals täglich wiederholt und nach nur ein paar Tagen wird spürbar eine Verbesserung der Symptome eintreten.

Achtung!

Eine Bindehautentzündung ist hochgradig ansteckend. Deshalb ist es wichtig sich immer gut die Hände zu waschen, damit keine Erreger an die Hände gelangen und andere Personen damit anstecken. Auch das andere, gesunde Auge soll von den Erregern fern gehalten werden. Denn man reibt sich unbewusst das kranke Auge und dann das gesunde und schon ist die Übertragung geschehen.

Gebrauch von Kokosöl in Schwangerschaft

Gebrauch von Kokosöl in Schwangerschaft

Die meisten Mütter werden bestätigen, dass eine Schwangerschaft eine ganz besondere Erfahrung ist. Während diesem Zeitraum ist die Vorfreude auf den neuen Erdenbürger groß. Dem Körper stehen Veränderungen bevor, wie beispielsweise das Wachsen der Brüste und des Bauchumfangs. Beginnt man schon frühzeitig mit der Pflege des Bauchs, können sie Schwangerschaft- bzw. Dehnungsstreifen vorgebeugt werden. Verwendet man bereits im frühen Schwangerschaftsstadium Kokosöl zur Hautpflege, wird sie geschmeidig und dehnbar – Streifen kommen somit erst gar nicht zum Vorschein, da das Bindegewebe nicht reißt.

Einfach den Bauch mit Kokosöll einreiben und sanft in die Haut einmassieren. Besonders beliebt ist die Verwendung von Kokosöl, da es rasch einzieht und dezent nach Kokos duftet. Erfahrungen zufolge können bereits entstandene Streifen unter der Kokosöl-Pflege zurückgehen.

Die Ernährung in der Schwangerschaft sollte ausgewogen und vitaminreich sein (an die Gesundheit des Ungeborenen denken) – weshalb die Zubereitung der Speisen mit Kokosöl empfehlenswert ist.

Nichts ist besser als die Ernährung des Neugeborenen mit Muttermilch. Denn die Muttermilch enthält alles, was ein Baby benötigt. Vor allem der darin enthaltene Laurinsäuregehalt kann durch regelmäßige Zufuhr von Kokosöl verbessert werden (Laurinsäure schützt das Baby vor Krankheitskeimen).

Allerdings verläuft das Stillen nicht immer unproblematisch. Ab und an kann es zu Entzündungen der Brustwarzen kommen, welche durch zu starkes Saugen sowie Pilze ausgelöst werden. Doch auch dafür gibt es Abhilfe – es genügt schon etwas Kokosöl auf und um die entzündete Brustwarze herum aufzutragen. Es sorgt für Schmerzlinderung und fördert die Heilung. Außerdem kann das Verzehren von Nahrungsmitteln, die mit Kokosöl zubereitet werden,  die Milchbildung unterstützen.