Kokosöl – Doping für das Gehirn

Kokosöl – Doping für das Gehirn
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Die in dem Kokosöl enthaltenen gesättigten Fette sind sehr nützlich für eine gesunde Gehirnfunktion. Es wurde oft behauptet, dass diese Fette ungesund sind, aber das Gegenteil ist der Fall. Der Körper nimmt diese zum Schutz z. B. vor Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer. Im Jahr 2008 berichtete die Kinderärztin Dr. Mary Newport in ihrem Buch, wie sie mit der Behandlung von Kokosöl bei ihrem Mann, der an einer degenerativen Erkrankung des Gehirns litt, gute Erfolge erzielte. Sie sagt, wenn keine Glukose zur Verfügung steht, dann nehmen unsere Zellen als alternativen Treibstoff Ketonkörper. Mehr als alle anderen Zellen in unserem Körper sind unsere Gehirnzellen, auch Neuronen genannt nur von geringer Anzahl. Um gesund zu bleiben und gut arbeiten zu können benötigen sie normalerweise Zucker, also Glukose. Ist dieser nicht vorhanden, können die Gehirnzellen ebenso mit Ketonkörper zurechtkommen. Steve Newport zum Beispiel schaffte es mit der Hilfe von Kokosöl seine Alzheimer zu bekämpfen. Er nahm täglich Kokosöl ein und seine schweren Symptome bildeten sich deutlich zurück. Die Einnahme des Kokosöls hat seinem Gehirn wohl neue Energie verschafft und seine Fähigkeiten wieder funktionstüchtig gemacht.

Die Funktion des Gehirns:

Bekommt unser Gehirn keine konstante Energie, sterben die Gehirnzellen langsam ab, da sie unterversorgt sind. Um alle komplexen Tätigkeiten durchführen zu können ist andauernde und ausreichende Energie sehr wichtig. Ist dies nicht der Fall und das Gehirn wird kurzfristig unterversorgt, können Kopfschmerzen, Müdigkeit und kognitive Dysfunktionen entstehen. Bei einer langfristigen Unterversorgung kann es zu schweren neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Alzheimer oder Morbus Parkinson kommen.

Glukose als Energiequelle:

Damit wir genug Energie haben, versorgt die Glukose unser Gehirn. Normalerweise gelangt sie über das Blut in das Gehirn und wird mit Hilfe von Insulin in die Gehirnzellen transportiert. Die dort ansässigen Mitochondrien verwandeln die Glukose in Energie um. Da bei vielen betroffenen die Nervenzellen in bestimmten Gehirnregionen Resistent gegen Insulin geworden sind, können diese Hirnzellen die Glukose nicht mehr aufnehmen und die Energie wird immer weniger. Die Folge ist, dass die nicht aufgenommene Glukose im Gehirn verbleibt und den Blutzuckerspiegel drastisch erhöht. Dieser wirkt sich toxisch auf die Nerven aus, erhöht den oxidativen Stress im Körper und führt zur Bildung von freien Radikalen, die das Gewebe der Nerven angreift und beschädigt. Das Absterben der Gehirnzellen wird dadurch regelrecht gefördert.

Alternativ Energie:

Bekommen die unterversorgten Gehirnzellen wieder genug Energie, kann das Absterben der Zellen verhindert oder deutlich verlangsamt werden. Eine alternative Energiequelle für das Gehirn, was als Glukoseersatz dient und nicht auf die Insulinrezeptoren angewiesen ist, gibt es tatsächlich. Denn der Lieferant genau dieser Fettsäuren ist das Kokosöl. Es ist neben der Muttermilch die beste natürliche Quelle für die mittelkettige Triglyzeride und liefert so viel wie kein anderes Öl oder Fett davon. In der Leber wird der Überschuss an Kokosöl in Ketone umgewandelt und gelangt bei einem Glukosemangel über den Blutkreislauf direkt in das Gehirn. Durch diese alternative Energiequelle profitiert das unterversorgte Gehirn ebenso, wie auch die Zellen, die durch Sauerstoffmangel oder oxidativen Stress bereits beeinträchtigt sind in ihrer Funktion. Im Vergleich zur Glukose-Verwertung fallen bei der Keton-Verwertung weniger Abfallprodukte an und erzeugt sogar bis zu einem Viertel mehr Energie als die Glukose.

Kokosöl für Vögel, Nagetiere und Exoten

Kokosöl für Vögel, Nagetiere und Exoten
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Nicht nur die Pflege von großen Tieren sondern auch die kleinen Tierchen darf man nicht vergessen. Alle Vögel Liebhaber oder Freunde von jeglichen Nagetieren und Exoten können das Kokosöl zur gesundheitlichen Förderung ihres Tieres benutzen. Wenden Sie natives Kokosöl für Ihr Tier auf dem Fell oder der Haut an. Sie werden merken, dass die Wunden besser und schneller heilen und ein trockenes, irritiertes und raues Fell innerhalb weniger Tage wieder geschmeidig und glänzend wird.

Kokosöl Anwendung:

Das Kokosöl kann entweder über die Nahrung, durch eine Massage im Fell oder durch die Haut aufgenommen werden. Das Kokosöl kann pur angeboten werden oder wird unter das Futter gemischt. Es gibt wenige Tiere, die das Kokosöl nicht mögen. Es gibt zwar keine Überdosierung aber Experten empfehlen pro 10 kg Gewicht einen Teelöffel, bei Vögeln nicht mehr als drei Teelöffel (á 5 Gramm) pro Tag. Je nach Größe und Gewicht bei Hunden und Katzen bis zu 5 Esslöffel (à 30 Gramm) pro Tag und ein Pferd könnte sogar am Tag 100 bis 300 Gramm Kokosöl vertragen. Die Taubenzüchter berichten, dass ihre Brieftauben durch die Verwendung von Kokosöl viel leistungsfähiger geworden sind und ein schöneres, glänzenderes Gefieder bekommen. Ebenso können Sie bei Ihren Nagern mit einer winzigen Menge Kokosöl, die sie in der Hand verreiben und in das Fell massieren, ihrem liebsten etwas Gutes tun. Nicht nur die Massage wird ihr Tier genießen, auch das Fell wird davon profitieren und gesund und glänzend rüberkommen. Bei einer Therapie oder Entzündung kann verhältnismäßig viel Kokosöl mehrmals pro Tag genommen werden. Das Kokosöl kann auch einmal pro Woche oder täglich einfach als Hautpflege verwendet werden.

Positives mit Kokosöl:

  • Wirkt antiviral auf der Haut und im Verdauungstrakt
  • Verbessert die Abwehrkräfte
  • Erhöht das Energieniveau
  • Der Zustand des Fells und der Haut wird verbessert
  • Der Körpergeruch von Tieren verringert sich
  • Wunden, Infektionen und Bisse heilen schneller und besser
  • Trockenes Fell wird wieder geschmeidig und glänzend
  • Heilt Ausschläge bei Tieren
  • Wehrt Zecken und andere Parasiten ab

Fazit:

Das Kokosöl ist ein günstiges und zielorientiertes Produkt für Hunde, Katzen, Pferde, Vögel, Schafe, Schweine, Kühe, Brieftauben, jegliche Art von Nagetieren, Exoten und vielen mehr. Nicht nur der Mensch, auch das Tier liebt das Kokosöl.

 

Kokosöl für den Stoffwechsel

Kokosöl für den Stoffwechsel
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In folgendem Bericht können Sie viele allgemeine Tipps und Tricks lesen, wie der Stoffwechsel angeregt werden kann. Außerdem auch, was das Kokosöl im menschlichen Organismus alles bewirkt und worauf man beim Kauf von Kokosöl unbedingt achten sollte.

Was ist ein Stoffwechsel?

Alles was wir zu uns nehmen muss zerkleinert, verarbeitet und verdaut werden. Nützliches wird verteilt und zu den einzelnen Zellen im ganzen Körper transportiert, das unbrauchbare wird schnellstmöglich wieder ausgeschieden. Bei diesem Vorgang spricht man von Stoffwechsel. Durch den Stoffwechsel werden wir mit Wärme (Energie) versorgt und können zunehmen, wachsen oder uns erholen. Unsere Körperfunktionen werden dadurch am laufen gehalten. Es gibt Menschen mit einem schnellen und daher effektiven Stoffwechsel, die Probleme haben Gewicht zuzunehmen und andere mit einem langsamen Stoffwechsel die schnell zunehmen und Probleme damit haben Pfunde los zu werden.

Kokosöl und der Organismus:

Das Kokosöl kurbelt richtig angewendet nicht nur den Stoffwechsel an, es beeinflusst den Cholesterinspiegel positiv und schützt vor Herz-Kreislauferkrankungen. Die Laurinsäure, welche sich im Kokosöl befindet, wird im Körper zu Monolaurin umgewandelt, was wiederum das Immunsystem stärkt. Es besteht dadurch keine Chance für Bakterien und Grippeviren, Zahnfleischerkrankungen oder Harnwegsinfektionen auszulösen. Mittelkettige Fettsäuren können im Körper besser verstoffwechselt werden als langkettige Fettsäuren. Denn diese langkettigen Fettsäuren führen zu Trägheit, Abgeschlagenheit und einer stetigen Gewichtszunahme. Bei den mittelkettigen Fettsäuren ist das anders, diese werden über die Leber aufgenommen und in Energie umgewandelt. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wird sofort gesteigert. Auftretende Ermüdungserscheinungen und Erschöpfungszustände kommen erst gar nicht zustande. Die Aufnahme von Calcium und Magnesium in den Körper wird ebenfalls erleichtert.

Unterschied zwischen raffiniertem und nativem Kokosöl:

Durch starkes erhitzen verliert das raffinierte Öl wertvolle und wichtige Vitamine. Und da es mittels Wasserstoff gehärtet wird, kann es zu gefährlichen Transfettsäuren kommen, die dem Menschlichem Organismus schaden. Bei dem kalt gepressten (nativem) Kokosöl sind die wertvollen Fettsäuren enthalten, die auch viele positive Effekte auf unseren Stoffwechsel und Körper ausüben. Das Kokosöl steigert den Stoffwechsel und hilft zusätzlich Fett zu verbrennen. Deshalb beim Kauf auf die richtige Beschreibung des Kokosöls achten und nur hochwertiges, biologisches und kaltgepresstes Kokosöl kaufen.

Fazit:

Um mehr als das 3-Fache wird der Stoffwechsel erhöht durch die Einnahme von mittelkettigen Fettsäuren im Kokosöl. Um ganze 5% wird der Stoffwechsel gesteigert durch die Einnahme von 15 bis 30 Gramm mittelkettiger Fettsäuren innerhalb von 24 Stunden. Pro Tag entspricht das etwa 120 Kalorien mehr. Ein Austausch der Fettsäuren auf längere Sicht, kann zu einem erheblichen Gewichtsverlust führen wenn man von langkettige auf mittelkettige Fettsäuren umsteigt.