Kokosöl gegen Neurodermitis

Kokosöl gegen Neurodermitis
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Neurodermitis, Dermatitis, Ekzem und viele andere Bezeichnungen machen deutlich, dass bis heute noch keine eindeutige Ursache für die Neurodermitis gefunden wurde. Ist man an einer Neurodermitis erkrankt besteht ein hohes Risiko später an Heuschnupfen oder einem allergischen Asthma zu erkranken. Aber nicht jedes Ekzem ist eine Neurodermitis, dafür muss genauer diagnostiziert werden.

Hinweise auf Neurodermitis:

Das Ekzem sieht unterschiedlich aus.

Schuppende und manchmal auch nässende Hautveränderungen, meistens an Ellenbeugen, Nacken, Hals, Gesicht und Kniekehlen. Die Haut ist trocken und das Haar oft spröde.

Es ist vererbt worden, da in der Familie schon Neurodermitis, Heuschnupfen oder Asthma auftritt

Sehr starker Juckreiz

Krankheitsverlauf geht länger als 6 Monate

Sichtbare Hautveränderungen

Nach dem kratzen wird die Haut nicht rot sondern weiß

Als Kind schon mit Milchschorf befallen

Auslöser und Ursachen:

Bis heute sind die Ursachen für den Ausbruch einer Neurodermitis noch ungeklärt, doch geht man in den meisten Fällen von einer erblichen Veranlagung aus. Die Faktoren die dazu führen sind allerdings inzwischen bekannt. Die psychische Verfassung eines Menschen spielt ebenso eine Rolle, wie auch Licht, Klima, Allergien und Nahrungsmittel. Bei gut 20% der Kinder mit Neurodermitis spielt die Nahrungsmittelallergie neben anderen Einflüssen eine Rolle. Die Allergie wird im Laufe der Zeit weniger, so dass Erwachsene nur noch selten an Allergien leiden. Die Neurodermitis kann zwar nicht vollends geheilt werden, aber bei regelmäßiger Vorsorge kann eine Symptomfreiheit erreicht werden.

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Aktives und passives Rauchen vermeiden
  • Bis zu 6 Monaten stillen/gestillt worden zu sein
  • In den ersten zwei Lebensjahren Erdnüsse, Fisch, Soja und Eier vermeiden
  • Kuhmilchprodukte vermeiden
  • Keine Tiere mit Fell im Haushalt halten

Eine extreme Belastung für Kinder und auch Erwachsene ist der massive Juckreiz, der zu unbeherrschten Kratzanfällen führen kann. Es entsteht eine Hilflosigkeit und Machtlosigkeit und Aussichtslosigkeit auf eine Besserung des Hautzustandes. Dies kann zu Depressionen, Schlaflosigkeit, Antriebs- und Lustlosigkeit führen. Gerade im Winter ist der Juckreiz bei den meisten Patienten am schlimmsten.

Kokosöl und seine Wirkung:

Kaltgepresstes, natives Kokosöl mindert den starken Juckreiz ist eine willkommene Linderung die bei den Beschwerden erzielt werden kann. Mit Kokosöl können auch starke Ekzeme behandelt werden. Das Öl wirkt entzündungshemmend, feuchtigkeitsspenden und kühlend. Das Naturprodukt ist auch für Menschen mit Hauproblemen gut verträglich. Es hemmt die Entzündungen und wirkt gegen Bakterien, Pilze und Viren. Bei heftigen Neurodermitis Schüben hilft das im Kühlschrank aufbewahrte Kokosöl sofort und bringt kühlende Linderung. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure heilt die Haut schneller und nach einer Anwendung von nur wenigen Wochen wird die Haut wieder geschmeidig und die Elastizität kehrt zurück. Das Neurodermitis kann schneller abklingen und zukünftige Ausbrüche werden vorgebeugt.

Kokosöl für Pferde

Kokosöl für Pferde
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Das Kokosöl ist nicht nur bei Menschen ein Wunder- und Heilmittel, auch bei Pferdebesitzern wird es immer beliebter. Gerade bei Pferden mit Sommerekzemen hilft das Kokosöl hervorragend. Durch sogenannte Gnitzen, Stech- oder Kriebelmücken wird dieses Sommerekzem ausgelöst. Durch den Stich gelangt der Speichel in das Pferd, welches wiederum allergisch darauf reagiert. Es entstehen winzige Pusteln die bei dem Pferd einen Juckreiz auslösen. Je länger das Pferd sich an den betroffenen Stellen scheuert um so mehr offene Stellen entstehen, die auch anfangen können zu eitern. Dieser Eiterherd zieht wiederum neue Insekten an. Ein ewiger Kreislauf entsteht, wenn nicht gehandelt wird. Gerade robustere Pferderassen wie Norweger oder Isländer sind häufiger davon betroffen, aber in der Haupt-Mückenzeit, also im Hochsommer wird kaum eine Pferderasse verschont. Jetzt kommt das Biokokosöl zum Einsatz. Bei akutem Juckreiz und wunden Stellen entfaltet das Kokosöl seine heilende und beruhigende Wirkung. Aufgrund der pflegenden Wirkung von Kokosöl werden die angegriffenen Hautstellen geschmeidig gepflegt. So kann sich die Haut schneller regenerieren und gesundes Fell nachwachsen. Durch die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure wird das Ungeziefer ferngehalten und lange Ausritte oder der Weidegang im Sommer stellen kein Problem mehr dar. Außerdem eignet sich das Öl hervorragend zur Fellpflege und macht das Fell, den Schweif und die Mähne geschmeidig. Die gelbliche Verfärbung bei den Haaren wird weniger, Schweif und Mähne lassen sich besser frisieren, da sie jetzt griffiger sind. Das Hufhorn des Pferdes bleibt elastisch, wenn es regelmäßig mit Kokosöl versorgt wird. Im Enddefekt sieht ihr Pferd viel gesünder und gepflegter aus.

Anwendung:

Bei Zimmertemperatur oder auch in der Handfläche wird das Kokosöl weich und kann dann sehr gut verarbeitet werden. Immer wieder werden kleine Mengen in den Schweif und die Mähne des Pferdes einmassiert. Mit einer Bürste lässt sich das Öl besser auf dem Fell verteilen.

Wirkung:

Die Durchblutung wird angeregt und die Laurinsäure und Nährstoffe des Kokosöls wirkt im inneren des Pferdes. Wie ein Mantel legt sich das Öl um die Haare und hält so den Schmutz, die Bremsen und die Kriebelmücken ab. Der angenehme Geruch und die ausgiebige Massage wird Ihr Pferd erfreuen.

Tipp:

Bauch, Mähnenkamm, Schweifrübe und die Ohren sind die anfälligsten Stellen für Einstiche. Die Insekten erhalten wegen der senkrechten Stellung der Haare dort besseren Zugang. Also diese Stellen besonders sorgfältig einreiben.