Kokosöl in der Küche

Kokosöl in der Küche
Kokosöl in der Küche
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Das Kokosöl eignet sich nicht nur im kosmetischen und antibakteriellen Bereich, sondern ist gerade in der Küche eine echt gesunde Bereicherung. Gerade wenn man Wert auf eine ausgewogene Ernährung legt, sollte auf die Qualität des Öls geachtet werden. Am besten erwirbt man das native, kaltgepresste Öl im hygienisch einwandfreien Glas aus einem Bio-Laden. Im Glas hat das Kokosfett eine feste und weiße Konsistenz, erst ab einer Temperatur von ca. 26° Grad schmilzt es zum Kokosöl. Auf den Geschmack oder die Haltbarkeit des Öls hat dieser Zustandswechsel keinerlei Auswirkungen.

 

Braten mit Kokosöl:

Kokosöl eignet sich hervorragend zum Braten, da es im Gegensatz zu anderen Ölen bei starker Hitze keine ungesunden Stoffe entwickelt. Von großem Vorteil ist, dass das Kokosöl beim Braten nicht spritzt, da es ein Fettgehalt von 96% und höher hat. Ihre Küche bleibt sauber und wird von lästigen Fettspritzern verschont. Aufgrund des hohen Rauchpunktes eignet sich das Öl auch hervorragend zum Frittieren. Gerade bei thailändischen, orientalischen oder indischen Speisen macht sich die leichte, dezente Kokosnote sehr gut.

Kochen mit Kokosöl:

Nicht nur in der exotischen sondern auch in der gut bürgerlichen Küche kann das Kokosöl verwendet werden. Sei es bei der Zubereitung von einem deftigen Steak, Dinkel-Bratlinge in der Pfanne oder einem leckeren geschmorten Gulasch. Für Ihren Gaumen wird das kochen von Fleisch und Fisch mit dem Kokosöl eine ganz neue Erfahrung werden. Auch leckere und leichte Vorspeisen und köstliche Desserts können neben den herzhaften Hauptspeisen mit Kokosöl angerichtet werden. Ein weiterer großer Pluspunkt des Kokosöls ist, dass es weniger Kalorien enthält zu anderen Pflanzenölen. Nicht nur für Ihr Wohlbefinden sondern auch für Ihre Figur tun Sie sich damit etwas Gutes wenn Butter und andere Fette durch Kokosöl ersetzt werden.

Tipp:

Köstliches Eis und cremige Desserts mit Kokosöl können gerade im Sommer eine Erfrischung sein. Oder Sie peppen Fruchtsäfte wie Mango, Maracuja oder Smoothie mit Kokosöl auf.

Backen mit Kokosöl:

Das Kokosöl ist ergiebiger als Butter, Margarine oder andere Öle. Nehmen Sie ca. 3 Esslöffel Wasser und 60 g Kokosöl anstatt 100 g Butter. Das Kokosöl ist in flüssiger und in fester Form anwendbar, je nachdem für welches Rezept man es benötigt. Lagert man es im Kühlschrank ist es fest, erhält es eine Temperatur über 25 Grad, fängt es an flüssig zu werden. Beim Rührteig ersetzt das Kokosöl die Butter oder Margarine und bei dem Teig für die Muffins wird das Öl mit den anderen feuchten Zutaten verquirlt und dann mit den trockenen Zutaten vermischt. Das Kokosöl eignet sich besonders gut für vegane rohe Kuchen oder Kühlschrankkuchen. Man schmeckt auch nicht sehr viel von dem Kokosöl heraus. Der Geschmack ist dezent aber super lecker.

Mit Kokosöl braten

Mit Kokosöl braten

Mit Kokosöl braten – Gesund und lecker

Kokosöl braten
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Wer mit Kokosöl braten will, muss sich keine großen Gedanken über ungesunde Transfette machen. Diese werden, im Gegensatz zum Braten mit anderen Fetten und Ölen, beim Erhitzen von Kokosöl nicht gebildet.

Der Rauchpunkt liegt bei Kokosfett relativ hoch, was es auch zu einem hoch erhitzbaren Fett für Wok, Fondue und Fritteuse werden lässt.
Mit Kokosnussöl lassen sich ganz leckere asiatische Gerichte zaubern und die zarte Kokosnote von kaltgepresstem Kokosöl gibt diesen Speisen einen wunderbar exotischen Geschmack.

Ein natives Kokosöl sollte auf jeden Fall naturbelassen, unbehandelt und aus biologischem Anbau sein. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Bezeichnungen kaltgepresst, nativ oder virgin. Im besten Fall wählen Sie ein Kokosöl in Rohkostqualität (oft auch als Raw bezeichnet). Rohkost-Kokosöl wird besonders schonend und ohne zusätzliche Wärmezufuhr gepresst, sodass es sich nach dem Pressvorgang in einem außerordentlich natürlichen Zustand befindet. Während des kompletten Herstellungsprozesses wird die Temperatur so niedrig gehalten, dass man von einem rohen und unbehandelten Lebensmittel sprechen kann. Hierin sind dann noch alle gesundheitlich relevanten Nährstoffe, die von Natur aus in der Kokosnuss zu finden sind, enthalten.

100ProBio Kokosöl

Im Gegensatz dazu weist ein industriell behandeltes Kokosöl bzw. -fett meist nur noch geringe Anteile dieser wertvollen Inhaltsstoffe auf. Findet man auf der Verpackung Hinweise wie z.B. raffiniert, gebleicht, desodoriert (engl. = refined, bleached, deodorized), dann sollte man das Produkt lieber im Supermarktregal stehen lassen. Einen gesundheitlichen Nutzen kann man aus diesen Fetten kaum noch ziehen.

Ausschließlich kaltgepresste Öle in natürlichem, unbehandeltem Zustand bieten dieses Füllhorn an guten Inhaltsstoffen für die Gesundheit, Schönheit und das Wohlbefinden. Zudem werden die in Kokosöl enthaltenen Fette, im Gegensatz zu anderen gesättigten Fetten, im Körper vorrangig verarbeitet (siehe auch “Mit Kokosöl abnehmen“) und nicht in Gewebe oder Blutgefäßen abgelagert.Stammen die verwendeten Kokosnüsse aus biologischem Anbau, kann man sicher sein, dass das daraus gewonnene Öl keine Rückstände von Düngemitteln oder Pestiziden aufweist.

Welches Kokosöl zum Braten?

Zusammenfassend also noch einmal die wichtigen Anhaltspunkte zur Auswahl für das beste Kokosöl zum Braten:

  • Nativ, kalt gepresst, virgin
  • Rohkost, raw
  • nicht raffiniert (unrefined)
  • nicht gebleicht (unbleached)
  • nicht desodoriert (not deodorized)
  • Bio, Bioanbau, biologischer Anbau

Wenn man diese Ratschläge beherzigt, kann man ziemlich sicher sein, ein hochwertiges Produkt von bester Qualität in seinem Küchenschrank stehen zu haben.