Zahnpasta mit Kokosöl

Zahnpasta mit Kokosöl
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Hast du dir einmal die Zutaten auf deiner Zahncreme angeschaut? Wenn du wüsstest was da wirklich drin ist, würdest du sie sicher nicht mehr in den Mund nehmen wollen. Denn die meisten Zahnpflegeprodukte aus der Drogerie und dem Supermarkt enthalten teilweise unerwünschte und sogar giftige Zutaten. Und wenn du die Zähne putzt und die Pasta wieder ausspuckst, gelangt leider trotzdem ein Teil davon in deinen Körper, indem die Giftstoffe  durch die Mundschleimhaut aufgenommen wurden. Um dem zu entgehen, hast du hier die Möglichkeit, in noch nicht einmal 5 Minuten und mit nur 3 Zutaten deine eigene Zahnpasta selbst herzustellen, welche ausschließlich aus natürlichen Stoffen besteht und nicht gesundheitsschädlich ist.

Zutaten :

2 EL Kokosöl

2 EL Natron (kein Backpulver)

10 Tropfen Pfefferminzöl

Küchenutensilien:

1 leeres Glas mit Schraubverschluss oder leere Tube

1 Große Schüssel mit heißem Wasser

1 kleine Schüssel

1 Trichter

Zubereitung:

Zuerst muss das Kokosfett geschmolzen werden, damit es zu flüssigem Kokosöl wird. Dazu lässt du das Kokosfett in der kleinen Schüssel in einem Wasserbad (der großen Schüssel) oder auf der Heizung schmelzen bis es flüssig ist. Jetzt kommt das reine Natron hinzu (kein Backpulver) und wird mit dem Kokosöl so lange verrührt, bis eine homogene Masse entstanden ist. Damit nach dem Zähneputzen auch der frische Geschmack nicht fehlt, gebe einfach ca. 10 Tropfen des Pfefferminzöls hinzu. Dann alle Zutaten gut miteinander vermischen und mit dem Trichter in das Glas mit Schraubverschluss oder einer leeren Tube abfüllen.

Tipp:

Da es im Bad doch immer recht warm ist und die Zahnpasta flüssiger wird, würde ich das Glas mit dem Schraubverschluss bevorzugen. Solltest du allerdings nicht der alleinige Benutzer dieser selbst gemachten Paste sein, dann nehme eine Tube, sonst wird es schnell unhygienisch wenn jeder seine Zahnpasta in das Glas steckt.

Fazit:

Die Zahnpasta selbst herzustellen ist gerade dann eine sehr gute Idee, wenn du zum Beispiel Zahnfleischentzündungen hast. Die in dem Kokosöl enthaltene Laurinsäure bekämpft die Entzündungen und beugt weitere Infektionen im Mund- und Rachenraum vor. Zusätzlich werden Giftstoffe, die sich im Mundraum befinden durch das Öl aufgenommen und gelöst. Das kann man sehr gut beim Ölziehen praktizieren (siehe Sparte Gesundheit).

Kokosöl Deo-Rezept

Kokosöl Deo-Rezept
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Kennen Sie den unangenehmen Geruch von Schweiß gerade im Hochsommer in Aufzügen, Arztpraxen oder öffentlichen Verkehrsmitteln? Oder geht es auch Ihnen so, dass Sie sich manchmal selbst nicht mehr riechen können? Es ist normal, dass man bei körperlicher Anstrengung oder bei Hitze leicht ins Schwitzen kommt und anfängt zu riechen. Die Bakterien fangen dann an sich in den feuchten und warmen Körperzonen zu zersetzen und bilden dadurch den Schweißgeruch. Dem kann Abhilfe geschaffen werden mit der Verwendung von naturbelassenem, kaltgepresstem Kokosöl. Es lässt die Gerüche erst gar nicht entstehen, da es einen hohen Anteil an antibakteriell wirkender Laurinsäure enthält. Natürlich muss man sich weiterhin regelmäßig waschen, da das Kokosöl allein nur ein Hilfsmittel ist um dem Geruch entgegen zu wirken.

Nach dem duschen reicht es, eine kleine Menge in den Händen schmelzen zu lassen und sich damit die abgetrockneten Achseln einzucremen. Kokosöl hinterlässt keinen Fettfilm auf der Kleidung, da es sehr schnell einzieht in die Haut. Die meisten Deodorants sind stark parfümiert und reizen die Haut nach der Rasur noch mehr. Das kann Ihnen mit dem Kokosöl nicht passieren, da es antibakteriell und entzündungshemmend wirkt. Stellen Sie Ihr Deo ohne jegliche Zusätze selbst her. Kokosöl wirkt pflegend, antibakteriell und pilzfeindlich. Maisstärke nimmt die Feuchtigkeit auf und Natron absorbiert Gerüche. Sie werden feststellen, wie Ihren Achseln ein samtweiches und pflegendes Gefühl gegeben wird. Je nach Wunsch können Sie zu Ihrem Deo noch ätherische Öle hinzufügen, die ebenfalls ihre individuellen Eigenschaften dazu beitragen. Antibakteriell und antiseptisch, sowie auch gegen Pilze, wirken zum Beispiel Teebaumöl und Lavendel.

Zutaten:

  • 4 Esslöffel Kokosöl
  • ¼ Tasse reines Natron (kein Backpulver)
  • ¼ Tasse Maisstärke
  • 10 Tropfen ätherisches Öl
  • Glasgefäß mit Deckel

Zubereitung:

In einer Schüssel werden Maisstärke und Natron miteinander vermischt und das Kokosöl mit dem ätherischen Öl hinzugegeben und gut verrührt, bis das Natron sich aufgelöst hat. In noch flüssiger Form in das Glasgefäß füllen und gut verschließen. Nehmen Sie täglich mit einem Spatel (nicht mit den Fingern) ein wenig heraus, lassen das Gemisch flüssig werden in den Händen und cremen damit Ihre Achseln ein.

Kokosöl-Hilfe bei Karies

Kokosöl-Hilfe bei Karies
Kokosöl-Hilfe bei Karies
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Karies entsteht dadurch, dass die Menschheit sich sehr zuckerhaltig und nährstoffarm ernährt. So schwinden die Abwehrkräfte und die Mundflora gerät aus dem Gleichgewicht. Dadurch können sich natürlich Bakterien rasant vermehren, den Zahnschmelz zerstören und Entzündungen bis zum Zahnverfall auslösen. Das Kokosöl hilft durch seine antiviralen, antifugalen sowie antibakteriellen und antiparasitären Eigenschaften. Durch die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure, meiden die Bakterien das Kokosöl, da sie es nicht vertragen.

Wirkung von Kokosöl:

Die mittelkettige Fettsäure (Laurin) entfaltet im Körper ihre Wirkung und geht gezielt gegen die Bakterien vor. Da die Zellmembrane der Bakterie aus einer sehr dünnen Fettschicht besteht, bricht sie auf, sobald sie in Kontakt mit der Laurinsäure kommt und löst sich auf. Auch in der Muttermilch ist Laurinsäure enthalten, die ausschließlich pathogene Bakterien angreift, da das Immunsystem des Babys noch nicht komplett ausgebildet ist.

Fluorid schützt nicht:

Fluorid schützt ihre Zähne nicht, im Gegenteil. Wird eine Überdosis Fluorid eingenommen, dann kann es zur Dentalfluorose kommen wie wissenschaftliche Studien ergeben haben. Das sind bräunliche oder weiße Flecken oder auch Streifen auf dem Zahnschmelz. Die gesamte Zahnoberfläche kann sich verfärben und im schlimmsten Fall auch den Zahnschmelz aufweichen, so dass die Bakterien dann noch einen besseren Zugriff haben um schlimmes anzurichten.

Ölziehen als Maßnahme:

Leider gibt es sie noch nicht, die Zahnpflegeprodukte mit Kokosöl. Also können nur Sie selbst was dagegen tun. Profitieren Sie von der antibakteriellen Wirkung des Kokosöls und führen das tägliche Ölziehen durch. Auf nüchternen Magen nehmen Sie morgens 1 Esslöffel Kokosöl zu sich und halten das Öl für gut 15 Minuten im Mund. Zwischen den Zähnen wird es hin und her gezogen. Deshalb nennt man diese Methode auch Ölziehen. Ist die Zeit rum wird das Öl zusammen mit den Keimen komplett ausgespuckt. Der Mund sollte danach mehrmals mit warmen Wasser ausgespült werden. Anschließend die Zähne wie jeden Tag sorgfältig reinigen.

Tipp:

Verwenden Sie das Kokosöl auch in der Küche und die pathogenen Keime werden das nicht überleben. Egal ob zur Suppe, im Smoothie, im Gemüse oder auch nur als Bratöl für Fleisch und Fisch oder auch zum Backen, der dezente Kokosgeschmack verleiht allem eine excellente Note.