Erkältungssalbe mit Kokosöl

Erkältungssalbe mit Kokosöl

Eine sehr gute Alternative zu Wick VapoRub!

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Schon seit Jahrzehnten setzen Eltern auf die Wirksamkeit der Erkältungssalbe, die jetzt auch wissenschaftlich belegt wurde. Sei es die verstopfte Nase oder der hartnäckige Husten, was die Kinder und auch Erwachsene nachts stundenlang wach hält. Ein eincremen mit rezeptfreier oder wie hier selbst gemachter Erkältungssalben, die Öle wie Eukalyptus, Menthol oder Kampher enthalten versprechen schnelle Linderung. In Apotheken oder Reformhäusern können die Zutaten für die Salben erworben werden. Sie hat dieselbe Wirkung wie Wick VapoRub, nur als natürliche Alternative.

1. Rezept

Für die selbstgemachte Erkältungssalbe werden folgende Zutaten benötigt:

200g Kakaobutter

20 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl

10 Tropfen ätherisches Rosmarinöl

20 Tropfen ätherisches Eukalyptusöl

100 ml Kokosöl

Zubereitung:

In einem Wasserbad wird die Kakaobutter langsam erwärmt und im flüssigen Zustand das Kokosöl hinzu gegeben und immer gut verrührt. Anschließend kommen die verschiedenen ätherischen Öle hinzu und werden ebenfalls unterrührt. Ist eine homogene Mischung entstanden, wird die Salbe in einem dunklen Glasbehälter mit Deckel am besten an einem dunklen Ort aufbewahrt, bis sie fest wird. Bis zu einem Jahr ist die Salbe bei richtiger Lagerung und Anwendung haltbar.

2. Rezept

Das folgende Rezept enthält mehr Inhaltsstoffe, welche aber auch einfach erhältlich sind.

Zutaten:

10 Tropfen ätherisches Campheröl

15 Tropfen ätherisches Lavendelöl

15 Tropfen ätherisches Rosmarinöl

30 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl

35 Tropfen ätherisches Eukalyptusöl

170 ml geriebenen Bienenwachs

240 ml Kokosöl

120 ml Olivenöl

Zubereitung:

Alle Zutaten werden zusammen im Wasserbad erwärmt und gut verrührt. Das wird so lange gemacht, bis auch das Bienenwachs geschmolzen und eine homogene Mischung entstanden ist. Anschließend in einem Glasbehälter abgefüllt fest werden lassen. Achtung, nicht geeignet ist diese Salbe für Kleinkinder unter zwei Jahren.

3. Rezept

Diese Salbe ist im Unterschied zu den beiden anderen auch schon für Babies geeignet. Da dieses Hausmittel keine schädlichen Chemikalien enthält, ist es eine ausgezeichnete Alternative, Erkältungen auch bei Babies und Kindern zu lindern.

Zutaten:

12 Tropen ätherisches Eukalyptusöl

¼ Tasse Kokosöl (entspricht 60ml)

Zubereitung:

Hier wird das Kokosöl in einem Wasserbad erwärmt und zusammen mit dem Eukalyptusöl gut vermischt. Wenn alles gut vermischt ist, die flüssige Masse vom Wasserbad nehmen und abkühlen lassen. Nach gut einer Stunde sollte die Salbe fest sein und kann auch schon angewendet werden. Falls kein Eukalyptusöl aufzutreiben war, kann als Alternative auch Lavendelöl genommen werden. Für Babies unter zwei Monaten verwendet man Kamillenöl und für Babies über 6 Monaten Teebaumöl.

Anwendung:

Für jede Anwendung wird empfohlen die Salbe am besten mit einem Holzspatel aus dem Glas zu holen. Würde man die Finger benutzen, könnten sich unliebsame Bakterien in der Salbe einnisten. Eine kleine Menge in den Händen verrieben wird etwas flüssiger und kann dann gut auf der Brust einmassiert werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit ein wenig unter die verstopfte Nase einzureiben. Waschen Sie danach gut Ihre Hände.

Tipp:

Um flüssiges Kokosöl schneller fest werden zu lassen, kann es auch im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Kokosnussöl und seine Verträglichkeit

Kokosnussöl und seine Verträglichkeit

Meldungen über allergische Reaktionen auf Kokosnussprodukte gibt es, kommen jedoch sehr selten vor. Aufgrund dessen eignet sich Kokosöl in der Küche hervorragend als Alternative für all diejenigen, die andere Lebensmittelallergien haben.

Kokosöl Verträglichkeit
Kokosöl und seine Verträglichkeit

Verhältnismäßig oft kommen Nussallergien vor. Etwa ein Kind von zehn sowie ein Erwachsener von 200 sind davon betroffen. Nicht dazu gehört die Unverträglichkeit auf Kokosnüsse, denn trotz des Namens sind Nüsse und Kokosnüsse nicht miteinander verwandt. Allergien auf Kokosprodukte sind sehr selten. 2010 veröffentlichte die australische Gesellschaft für Allergologie eine Studie, in der von sehr wenigen Betroffenen die Rede ist.

Die Kokospalme gehört nicht zur gleichen Pflanzenfamilie, wie Nussbäume. Deshalb ist es derart unwahrscheinlich, dass jemand, der eine Nussallergie hat auch allergisch auf Kokosnüsse reagiert. Daher gehört es bislang auch zu keiner ärztlichen Routine, Nuss-Allergiker auf eine Kokosnussallergie zu testen. Besteht gegen ein Lebensmittel eine Allergie, sind es die Proteine in dem jeweiligen Produkt, die vom Immunsystem des Körpers als “gefährlich” eingestuft und somit bekämpft werden. Während Berichte über Unverträglichkeit von Kokosöl beim Essen so gut wie gar nicht vorkommen, verzeichnet die Gesellschaft für Allergologie ein etwas häufigeres Aufkommen von Kontaktallergien beim Auftragen auf die Haut, jedoch sei auch dies eher selten.

Da Kokosöl lactose- sowie glutenfrei ist, bietet es sich daher als eine gute Alternative für Personen an, die auf andere Lebensmittel allergisch reagieren. So leiden z.B. immer mehr Menschen an einer Intoleranz gegen Milchprodukte. Sie können beim Kochen oder zum Backen alternativ Kokosnussprodukte verwenden, wie beispielsweise Kokosöl. Ebenso für all die, welche auf Histamin intolerant reagieren, ist Kokosöl eine prima Variante. Denn es setzt beim Erhitzen keine Schadstoffe frei, wie andere Öle, zudem gibt den Mahlzeiten eine angenehme Note.

Prinzipiell gilt – ein Kokosprodukt ist immer dann am verträglichsten, wenn es naturbelassen ist, ganz gleich ob man es unter die Speisen mischt oder auf die Haut aufträgt. Das qualitativ beste Kokosöl erhält man durch Kaltpressung der frisch geernteten Kokosnüsse.