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Die Kokospalme ist eine der wenigen Pflanzen, von der alle Bestandteile, vom Stamm über die Blätter bis hin zur Frucht, verwendet werden können. Hier könnt ihr nachlesen, welche Produkte zum Großteil daraus entstehen.

Kokosseife

Natives Kokosöl eignet sich hervorragend zur Herstellung hochwertiger Feinseifen. Kalt gerührt ist die Kokosseife optimal zur sanften Reinigung und Pflege der Haut, denn das Glycerin, als natürlicher Bestandteil von Pflanzenölen und –fetten bleibt vollständig erhalten.
Glycerin reguliert die Feuchtigkeit der Haut und schützt sie vor dem Austrocknen. Die Kokosseife hat den Vorteil, dass sie einen Überschuss an Öl enthält, wodurch die Haut eine wertvolle Rückfettung erhält. Die Haut Haut wird geschützt und geschmeidig. Der mit nur wenig Wasser erzeugbare cremige Schaum einer qualitativ hochwertigen Kokosseife lässt einen sparsamen Verbrauch zu. Kokos Seife ist ideal für Kinder und auch zum Haarewaschen bestens geeignet.
Bei der Verwendung von Naturseife brennt der Schaum nicht in den Augen, wie bei herkömmlicher industriell gefertigter Seife.

Kokosmehl

Kokosmehl ist fein gemahlenes, entöltes und getrocknetes Kokosfleisch. Es ist glutenfrei, hyperallergen und das ballaststoffreichste Mehl. Kokosmehl lässt sich als Getreideersatz verwenden und hat ein angenehmes Aroma. Die wenigen Kohlenhydrate sind bei der Kontrolle des Blutzucker- und Insulinspiegels von Vorteil. Kokosmehl ist zudem frei von der in Getreide- und Sojaprodukten enthalten Phytinsäure, die die Aufnahme von Nährstoffen während der Verdauung stört. Da es kein Gluten und weniger Eiweiß enthält, sollte zum Backen Eiweiß in Form von Eiern hinzugefügt werden. Für eine gute Konsistenz gilt mindestens ein Ei pro 40g Kokosmehl. Wie bei alen Kokosprodukten ist auch hier die Qualität von entscheidender Bedeutung.

Kokosnussstreifen, Kokoschips und Kokosraspeln

Der essbare Teil der Kokosnuss, das Fruchtfleisch, wird mithilfe eines geeigneten, sehr scharfen Messers freigelegt. Die Lamellen der Kokosnuss werden je nachdem fein oder weniger fein geschnitten oder geraspelt. Danach werden die Kokosstreifen, -chips oder -raspeln z. B. in einem Trockenofen bei ca. 45°C getrocknet. Bei einer schonenden Verarbeitung wird das wertvolle Kokosöl weder herausgepresst noch extrahiert, sodass das volle Aroma und die Nährwerte erhalten bleiben.

Kokoszucker für Desserts und Cocktails

Kokoszucker wird aus dem erntefrischen Saft der Kokosblüten gewonnen. Dabei wird der Saft karamellisiert, bis der Zucker auskristallisiert. Kokosblütenzucker zeichnet sich durch sein besonderes Aroma und seine Mineralstoffe aus. Er ist besonders reich an Kalium, Zink, Eisen und enthält die Vitamine B1, B2, B3, B6 und C.

Kokoszucker
Bildquelle: Jessmine – Fotolia.com
Ebenso spricht der hohe antioxidative Wert für den Kokosblütenzucker, der entsprechender Studien zudem einen niedrigen glykämischen Index (GI = 35) aufweist. Ein niedriger Glukose Index ist ein wesentlicher Bestandteil des gesunden und richtigen Ernährung für Diabetiker. Durch seine besondere natürliche Süße und seine sanfte karamellige Note eignet sich Kokosblütenzucker hervorragend für Desserts, Cocktails und andere süße Speisen wie z. B. Müsli Auch zum Backen und Kochen oder für Kaffee ist Kokoszucker eine süße Alternative. Zu empfehlen ist naturbelassener, nicht raffinierter Bio-Kokoszucker.

Kokoswasser – ein idealer Fitnessdrink!

Fit mit Kokoswasser

Kokoswasser
Bildquelle: Janusz Klosowski – pixelio.de
Kokoswasser ist die klare Flüssigkeit aus der weniger reifen, grünen Kokosnuss. Das durchsichtige Kokoswasser ist kalorienarm und es enthält Eiweiß, natürliche Mineralstoffe und Kohlenhydrate. Kokoswasser dient in einigen Regionen der Erde als Trinkwasserersatz. Es ist von Natur aus steril und dient mancherorts sogar als Ersatz für natürliche Muttermilch oder als Infusionslösung.

Laut einer Studie der Indiana University Southeast in New Albany zeigte sich, dass die Flüssigkeit aus der Kokosfrucht ein idealer Drink für Sportler ist. Das süßliche Kokoswasser kann demnach problemlos mit den im Handel erhältlichen isotonischen Getränken mithalten. Da diese sogar oftmals zusätzlichen Zucker enthalten, bietet sich der Genuss der Flüssigkeit aus der Kokosnuss noch eher als ein Iso-Drink an. Zudem schmeckt Kokoswasser vorzüglich und wirkt erfrischend auf den ganzen Organismus.

„Es ist ein wirklich gesundes Getränk, das die Nährstoffe wieder auffüllt, die der Körper bei einem moderaten Training verloren hat“, so die Wissenschaftler. Die Flüssigkeit aus der Frucht der Kokospalme enthält bis zu 1.500 Milligramm Kalium pro Liter und damit um das Fünffache mehr als die zum Vergleich untersuchten Fitnessdrinks.

Kalium hilft besonders gut gegen Krämpfe in den Muskeln. Auch das enthaltene Magnesium und die Kohlenhydrate sind perfekt für Sportler. Lediglich der Natriumgehalt ist geringer als bei handelsüblichen Sportgetränken, bei moderatem Training aber völlig ausreichend.

Wer zusätzlich seine Ausdauer und Muskelkraft stärken möchte, kann auf Kokosöl zurückgreifen. Eine Einreibung der Muskeln, beispielsweise vor dem Training, gibt dem Körper eine direkte Energiezufuhr, die sofort bereitgestellt wird und vom Körper genutzt werden kann. Viele Ausdauersportler wissen diese Eigenschaft des Kokosöls zu schätzen und wenden das Öl sowohl äußerlich als auch innerlich vor Wettkämpfen an. Da Kokosöl kaum Einfluss auf den Blutzuckerspiegel ausübt, fällt dieser, im Gegensatz zur Einnahme von Trauben- und Fruchtzucker-Präparaten, auch nicht schnell wieder ab. Der gestiegene Energiepegel bleibt nach der Anwendung von Kokosöl länger erhalten.

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Kokosmilch

Kokosmilch wird aus dem ausgedrückten Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Kokosmilch ist nicht das Kokoswasser aus dem Inneren der Kokosnuss. Die schneeweiße bis gräuliche Kokosmilch wird durch Pressen des geriebenen Kokosfleisches hergestellt. Die „erste“ oder „dicke Milch” wird dabei aus puren Kokosraspeln ausdrückt. Bei der Herstellung der “zweiten“ oder “dünnen Milch” werden zu den Kokosraspeln etwas Wasser dazugegeben. Dabei wird etwa 1/4 Liter Wasser nach und nach unter das geriebene Fleisch einer Kokosnuss geknetet. Danach wird die Flüssigkeit ausgepresst und durch ein Tuch passiert. Kokosmilch ist gesund, hebt den “guten Cholesterinspiegel” und ist ein schneller Energielieferant!

Kokosmus

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Kokosmus ist vom Prinzip her das gleiche wie Apfelmus, nur nicht mit Äpfeln sondern mit Kokosnüssen. Die Konsistenz von Kokosmus ist geleeartig und ideal für Brotaufstriche oder als Zugabe von Speisen.

Das Kokosfleisch wird fein gemahlen und mit Kokoswasser verfeinert.