Gebrauch von Kokosöl in Schwangerschaft

Gebrauch von Kokosöl in Schwangerschaft

Die meisten Mütter werden bestätigen, dass eine Schwangerschaft eine ganz besondere Erfahrung ist. Während diesem Zeitraum ist die Vorfreude auf den neuen Erdenbürger groß. Dem Körper stehen Veränderungen bevor, wie beispielsweise das Wachsen der Brüste und des Bauchumfangs. Beginnt man schon frühzeitig mit der Pflege des Bauchs, können sie Schwangerschaft- bzw. Dehnungsstreifen vorgebeugt werden. Verwendet man bereits im frühen Schwangerschaftsstadium Kokosöl zur Hautpflege, wird sie geschmeidig und dehnbar – Streifen kommen somit erst gar nicht zum Vorschein, da das Bindegewebe nicht reißt.

Einfach den Bauch mit Kokosöll einreiben und sanft in die Haut einmassieren. Besonders beliebt ist die Verwendung von Kokosöl, da es rasch einzieht und dezent nach Kokos duftet. Erfahrungen zufolge können bereits entstandene Streifen unter der Kokosöl-Pflege zurückgehen.

Die Ernährung in der Schwangerschaft sollte ausgewogen und vitaminreich sein (an die Gesundheit des Ungeborenen denken) – weshalb die Zubereitung der Speisen mit Kokosöl empfehlenswert ist.

Nichts ist besser als die Ernährung des Neugeborenen mit Muttermilch. Denn die Muttermilch enthält alles, was ein Baby benötigt. Vor allem der darin enthaltene Laurinsäuregehalt kann durch regelmäßige Zufuhr von Kokosöl verbessert werden (Laurinsäure schützt das Baby vor Krankheitskeimen).

Allerdings verläuft das Stillen nicht immer unproblematisch. Ab und an kann es zu Entzündungen der Brustwarzen kommen, welche durch zu starkes Saugen sowie Pilze ausgelöst werden. Doch auch dafür gibt es Abhilfe – es genügt schon etwas Kokosöl auf und um die entzündete Brustwarze herum aufzutragen. Es sorgt für Schmerzlinderung und fördert die Heilung. Außerdem kann das Verzehren von Nahrungsmitteln, die mit Kokosöl zubereitet werden,  die Milchbildung unterstützen.

 

Kokosöl im Haushalt – die Allzweckwaffe

Kokosöl im Haushalt – die Allzweckwaffe
Spa setting on wooden background
Kokosöl im Haushalt

Im Bezug auf Schönheit und Gesundheit ist Kokosöl als Alleskönner bereits fest etabliert. Noch nicht so bekannt dagegen ist es, dass Kokosöl auch im Haushalt wertvolle Dienste leisten kann. Mit Kokosöl im Haushalt hat man einen zuverlässigen Helfer, der manches besser kann, als gängige Produkte – oder zumindest dessen Wirkung ergänzt. Zudem ist es platzsparend, wenn man Kokosöl im Haushalt benutzt, da im Haushaltsschrank nicht mehr unzählige Dosen oder Tuben für die verschiedensten Tätigkeiten stehen, sondern nur noch ein Glas Kokosöl.

Weiches, glänzendes Leder – dank Kokosöl

Jacken, Schuhe, Taschen und Co.– hochwertige Produkte aus echtem Leder sind teuer und deshalb möchte man auch lange Freude daran haben. Denn wie heißt es so schön – zeige mir deine Schuhe und ich sage dir, wer du bist. Dank dem Einsatz von  Kokosöl, kann man prüfenden Blicken wiederstehen. Und so geht es: einfach etwas auftragen und einreiben und schon darf man sich über weiche Geschmeidigkeit und überwältigenden Glanz freuen. Ab sofort gehören rissiges und sprödes Leder der Vergangenheit an!

Beeindruckende Holzmöbel – dank Kokosöl

Holzmöbel bestechen durch ihren ganz eigenen Charme. Sie sind edel und massiv und können oftmals ein ganzes Leben lang halten. Viele schaffen das auch – jedoch läßt im Lauf der Jahre die Farbintensivität nach und das ehemals schmucke Stück wird stumpf und glanzlos. Sicher hat jeder so ein Lieblingsstück zu Hause, an dem man sich noch lange erfreuen möchte. Das Zaubermittel dafür heißt Kokosöl – einfach zur Holzpflege benutzen. Es wirkt (in kreisenden Bewegungen ins Holz eingerieben) wie ein Jungbrunnen für alle Holzmöbel – es lässt sie wieder glänzen und versorgt das strapazierte Holz wieder mit Feuchtigkeit.

Kokosöl kann auch bei unschönen Rotweinrändern auf dem Holztisch abhilfe schaffen – einfach reinigen und danach das Kokosöl einmassieren. Man darf staunen wie frisch der Holztisch später wieder aussieht.

Zudem legt sich Kokosöl wie ein Schutzfilm auf die Möbel, weshalb es sich auch prima eignet, Holz-Schneidebrettchen sowie Kochlöffel zu imprägnieren, dadurch nehmen diese weniger Gerüche an und lassen sich besser säubern.

Und keine Sorge –  die Möbel werden nicht nach altem Fett riechen. Aufgrund der Struktur von Kokosöl (die ungesättigten Fettsäuren sind gleichmäßig verteilt) kommt es zu keiner Kettenreaktion freier Radikale, welche andere Fette rasch ranzig werden lassen. Übrigens – Kokosöl muss nicht gekühlt aufbewahrt werden.

Strahlendes Metall – dank Kokosöl

Im Haushalt lässt sich Kokosöl auch ohne Bedenken zur Metallpflege verwenden, wie beispielsweise zum Polieren von Beschlägen und Türklinken. Keine Angst – es schmiert nicht, vielmehr reinigt und pflegt das Kokosöl auch hier zuverlässig. Altes Metall profitiert ebenfalls von der Pflege mit dem wertvollen Naturprodukt.

Problemlos Aufkleber entfernen – dank Kokosöl

Aus Ur-Omas-Zeit stammt das Rezept, wie Kokosöl unser Leben erleichtern kann. Aufkleber, welche oftmals ein großes Problem sind, können ganz einfach entfernt werden. Dafür verrührt man Kokosöl mit etwas Backpulver und bringt es auf der betreffenden Stelle auf. Nach einer kurzen Einwirkzeit können Kleberreste und Kokosölgemisch mit einem rauen Tuch oder Schwamm problemlos abgenommen werden.

Gut für die Gesundheit – Kokosfett

Gut für die Gesundheit – Kokosfett
Gesundheit Kokosfett
Bild: Africa-Studio – Fotolia.com

Die Früchte der Kokospalmen bringen einen exotischen Genuss in die Küche und sind extrem vielseitig in ihrer Verwendung. Das weisse Fruchtfleisch dient neben dem rohen Verzehr auch als Ausgangsstoff für die Gewinnung von Kokosfett, Kokosmehl sowie Kokosflocken.

Die Kokospalme trägt ganzjährig Früchte, sodass zu jeder Zeit reife Kokosnüsse geerntet werden können. Speziell in den tropischen Regionen gilt die süsse, beinahe klare Flüssigkeit der Kokosnuss (wird grün und unreif geerntet), als ein wichtiger Trinkwasserersatz.

Knapp 1 Liter Kokoswasser ist im Inneren der unreifen Früchten vorhanden. Je reifer also eine Kokosnuss ist, desto weniger Kokoswasser befindet sich in ihr.

Der hohle Kokosnusskern ist ausgekleidet mit dem weissen, aromatischem Fruchtfleisch. Je reifer die Nuss ist, umso trockener wird das Fruchtfleisch, welches im getrockneten Zustand Kopra genannt wird.

Das frische Fruchtfleisch besteht aus bis zu 50 Prozent Wasser. Durch den Trockenvorgang, vor der Weiterverarbeitung, wird der Wassergehalt auf circa 5 Prozent verringert und der Fettgehalt der Kopra liegt dann zwischen 60 und 70 Prozent.

Dem Kokosfett – gewonnen aus der Kopra – fällt eine enorme wirtschaftliche Bedeutung zu. Denn die gesättigten Fettsäuren, welche bei der Margarineherstellung eine nennenswerte Rolle spielen, sowie bei der Süsswarenherstellung zum Einsatz kommen, überwiegen hier. Dank seiner Hitzebeständigkeit ist Kokosfett hervorragend zum Braten, Kochen und Backen geeignet.

Kokosfett – Natur pur

Naturreiner als das reine, kalt gepresste Kokosfett (Virgin Coconut Oil) welches hierzulande im Handel ist, gibt es nicht. Auf schonendste Weise wird das Kokosfett aus der Kopra gepresst und nicht weiter aufbereitet. Auf diese Art und Weise bleiben alle natürlichen Inhaltsstoffe erhalten.

Man kann Kokosfett als Brotaufstrich, pur oder mit anderen Zutaten gemischt, verwenden. Speziell für Veganer, die auf Tierprodukte verzichten, ist dies eine interessante Alternative.

Anbau in Mischkultur

Nahrungsmittel, welche aus biologischem Anbau stammen, sind nicht nur aufgrund ihrer Verarbeitung wertvoll. Nimmt man Bio-Kokosnüsse, bringt dies zu den Umwelt-Vorteilen, auch positive Aspekte für die Bauern in den Kokosnuss-Anbauländern. Bei herkömmlichen Plantagen kommen Kunstdünger zum schnelleren Wachstum der Kokospalmen zum Einsatz. Anders die Bio-Bauern, sie setzen auf kaliumreiche Kokosfasern und natürlichen Dünger.

Zudem wachsen die Bio-Kokosnüsse nicht in Monokultur, sondern werden in Mischkultur mit Ananas oder Bananen angepflanzt. Werden Produkte aus Bio-Kokosnüssen aus fairem Handel angeboten, schützt dies zum einen die soziale Situation der Bio-Bauern und zum anderen garantiert es ihnen soziale Arbeitsbedingungen sowie bessere Preise bei der Abnahme. Desweiteren können durch einen fairen Handel Projekte in den Anbauländern unterstützt werden, welche z.B. für eine Verbesserung der Bodenqualität sorgen.

Kokosöl – Zielscheibe der Speiseölindustrie

Kokosöl – Zielscheibe der Speiseölindustrie

… ODER vom Opfer zum Held

Erstaunlich ist, dass die positiven Eigenschaften und Wirkungen des Kokosöls schon seit Jahrzehnten hinlänglich bekannt sind (wie etliche Studien belegen), man sie aber einfach unter den Tisch fallen liess, um den Verbrauchern mit großem Aufwand produzierte Industrieöle, aus zum Teil gentechnisch veränderter Saat (Rapsöl, Sojaöl ), als sehr gesund verkaufen zu können.

Schlimmer noch – man ließ nicht nur die Vorteile des Kokosöls unter den Tisch fallen, man zog es es auch noch in den Dreck. So wollte man jeden einzelnen von uns auf die Seite der mehrfach ungesättigten Öle ziehen.

Kokosöl
Bild: utah778 – Fotolia.com

Über 30 Jahre lang litten das Kokosöl samt Erzeuger unter der Verleumdung, deren Ursprung aus den USA kam ( z.B. Veröffentlichungen der Verbraucherschutzorganisation Centres for Science oder Vertretern der Speiseölindustrie). Zur gleichen Zeit gab es Veröffentlichungen der wissenschaftlichen und medizinischen Fachwelt, die ihre Fehlinformationen ebenfalls von Institutionen wie der CSPI und der ASA (American Soybean Association) bekamen.

Aber wie kam es zu den Desinformationen?

Alles begann damit, das in den 50ern ein Wissenschaftler in Minnesota die Behauptung aufstellte, dass gehärtete Pflanzenfette der Auslöser für den Anstieg von Herzerkrankungen sei.

Daraufhin befürchtete die Speiseölindustrie einen Umsatzeinbruch und erklärte, nicht die Härtung stelle ein Problem dar, vielmehr seien es die vorhandenen gesättigten Fettsäuren in den Fetten.

Gleichzeitig berichtete ein Wissenschaftler aus Philadelphia, der Verzehr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren würde zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.

Auf Grund dieser wissenschaftlichen Veröffentlichung sowie der  Anerkennung dieser, reagierte die Speiseölindustrie prompt – nun wurde der Fokus darauf gesetzt, die in den Nahrungsmitteln vorhandenen “gesättigten Fette” durch ” mehrfach ungesättigte Fette” zu ersetzen.

Allerdings besteht bei der industriellen Verarbeitung ungesättigter Fette die Gefahr, dass sich wegen der Unbeständigkeit jener Fette, schädliche Abbauprodukte, im Besonderen die Transfette entwickeln können. Jedoch war dies seinerzeit nicht von Interresse.

Später (1986) puplizierte die bereits erwähnte Verbraucherschutzorganisation CSPI eine Pressemitteilung, worin  “Palm-, Kokos- und Palmkernöl” als “reich an arterienverstopfenden gesättigten Fetten” betitelt wurde. Zudem forderte die CSPI den Kennzeichnungszusatz “gesättigtes Fett”, sobald Kokosöl oder Palmöl in einem Produkt vorkam.

1988 veröffentlichte die CSPI eine Info-Broschüre mit dem Titel “Saturated Fat Attack” – Angriff auf gesättigte Fette. Diese enthielt eine Aufstellung mit Produkten, welche “unerwünschte tropische Öle” enthielten, damit man diese Produkte meiden konnte.

Dieses Heft wies zahlreiche schwerwiegende Fehler auf.  So gab es zum Beispiel eine fehlerhafte Beschreibung der Biochemie von Fetten und Ölen und es wurden falsche Angaben über die Fett- und Ölzusammensetzung vieler Produkte gemacht.

Das alles wurde zur Nebensache – Hauptsache man ließ die Finger von tropischen Fetten wie Kokosöl und kaufte nur noch einheimische Öle und Fette.

Kokosöl am Pranger

Zeitgleich startete die American Soybean Association eine Kampagne gegen Kokosöl und andere tropische Öle. Sie versand beispielsweise Anti-Kokosöl-Briefe an die Sojabohnenbauern oder schaltete Anzeigen mit einer “Anleitung zur Bekämpfung von tropischen Fetten”. Ein weiteres ASA-Projekt war, das ein “Ernährungswissenschaftler” zur Überwachung von Supermärkten in Washington eingestellt wurde, welcher die Nahrungsmittel auf ihren Gehalt an Kokosöl und anderen tropischen Ölen überprüfen sollte. Dann stellte die ASA `87 die Forderung an die amerikanische Gesundheitsbehörde, dass die Kennzeichnungspflicht “enthält tropische Fette” eingeführt werden soll – und blies damit in das gleiche Horn wie schon die CSPI zuvor.

Und weiter ging es mit der ASA-Kampagne gegen Kokosöl. In der New York Times erschien im Juni der Artikel ” The Truth About Vegetable Oil” (Die Wahrheit über pflanzliche Öle), worin Kokosöl sowie andere tropische Öle als – die billigeren, arterienverstopfenden Öle aus Malaysia und Indonesien – benannt. Außerdem wurde die Behauptung aufgestellt, dass tropische Öle nicht den amerikanischen Ernährungsrichtlinien entsprechen würden, was keinesfalls geklärt war.

Angriff auf Kokosöl verschleiert echten Übeltäter

So ging es weiter und weiter – bis zum heutigen Tag, an dem noch viele Menschen, sogar Ärzte und Ernährungswissenschaftler von Kokosöl aufgrund der gesättigten Fettsäuren abraten. In Wirklichkeit jedoch haben die sich alle nur von den Anti-Kokosöl-Kampagnen der Sojaölindustrie und anderer Interessengruppen einen Bären aufbinden lassen.

Was war nun das Resultat der Anti-Kokosöl-Aktionen? Die Verbraucher konzentrierten sich auf das Meiden von Kokosöl. Sie kauften und verzehrten die einheimischen,  meist industriell hergestellten Pflanzenöle (Soja-, Sonnenblumen-,Rapsöl) und passten beim Kauf von Fertigprodukten darauf auf, dass nur kein Kokosöl enthalten war.

Auf die wahren Übeltäter jedoch achtete niemand – nämlich auf die Transfette in gehärteten Ölen und Fetten. Transfette entstehen einzig aus ungesättigten Fettsäuren, nie, niemals aus gesättigten Fettsäuren.

Deshalb sollte man das köstliche Kokosöl genießen – in kalt gepresster Bio-Qualität – und lieber verarbeitete Fette (Fertigprodukten) aus ungesättigten Fettsäuren meiden.

Kokosöl und sein Nutzen

Kokosöl und sein Nutzen

Eigentlich kann man gar nicht oft genug den positiven Nutzen des nativen Kokosöls und seiner Eigenschaften für die Ernährung, für das Wohlbefinden und für den kompletten Körper betonen. Denn Kokosöl steht für unvergleichliche Vitalität, ganz gleich ob für eine innere oder äußere Anwendung.

Kokosöl und sein Nutzen
Bild: Mara Zemgaliete – Fotolia.com

Für unsere Ernährung sind Fette wie auch Öle von immenser Bedeutung. Die unterschiedlichen Fette und Öle enthalten von Natur aus eine spezifische Zusammensetzung an verschiedenen Fettsäuren. Man unterscheidet ob eine Fettsäure zu den ungesättigten (ein-/mehrfach) oder zu den gesättigten Fettsäuren gehört und wie viele Kohlenstoffatome diese enthält und somit zu den kurz- mittel- oder langkettigen Fettsäuren zählt.

Diese speziellen Eigenschaften einer Fettsäure sind ausschlaggebend für seine physikalischen und chemischen Eigenschaften, was sich wiederum auch auf die Wirkung und Verstoffwechslung im Körper auswirkt.

Essentielle Fettsäuren können von unserem Organismus nicht synthetisiert werden und müssen dashalb über die Nahrung zugeführt werden, wie beispielsweise die Fettsäuren Omega 6 und Omega 3. Allerdings neigen die mehrfach ungesättigten Fette schnell zu oxidieren, was durch Licht, Sauerstoff oder Wärme geschehen kann. Aus diesem Grund sollten diese Fette nicht erhitzt werden, weder bei der Verarbeitung zum Nahrungsmittel, noch beim Kochen. Es entstehen freie Radikale, die im Organismus eine toxische Wirkung haben können. Ebenso veränderen sich bei der industriellen Härtung die Eigenschaften der Öle – Trans-Fettsäuren entstehen.

Kokosöl und sein Nutzen

Ganz anders sieht es dagagen bei Kokosöl aus, denn es besteht aus einem extrem hohen Anteil aus mittelkettigen gesättigten Fettsäuren, was es zu einem der sichersten Koch-/Bratöle macht. Dank des gesättigten Charakters des Öls ist es chemisch stabil und somit kaum anfällig für Oxidation. Kokosöl ist eines der wenigen pflanzlichen Öle, welches hoch erhitzt sowie Licht oder Sauerstoff ausgesetzt werden kann, ohne dass es oxidiert. Daher ist es ideal zum Erhitzen geeignet, ohne dass sich dabei im hohem Maße freie Radikale bilden oder es wie bei anderen Backfetten Trans-Fettsäuren entwickeln. Kokosöl stellt zum Kochen und Braten, unter allen Speisefetten, eines der sichersten Öle dar.

Schon in den 60ern erkannte Dr. Budwig ( Forscherin) die Bedeutung von Fetten und Ölen für die Lebensfunktion sowie Gesundheit des Menschen. Sie betonte die Wichtigkeit der Ausschaltung von den “ungesunden falschen” Ölen und Fetten – wie z.B. erhitzte ungesättigte Fette, raffinierte Öle, gehärtete Fette, Margarine und Co. . Die für den Nobelpreis nominierte Wissenschaftlerin, warnte davor, dass sich erhitzte ungesättigte Fette in äußerst schädliche Stoffe umwandeln können. Zum Braten empfahl sie Kokosöl.
Zahlreiche Produkte – auch Bio Ware (Backwaren, Brotaufstriche) enthalten ungesättigte Fette und Öle die zuvor raffiniert oder erhitzt wurden.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls für unseren Körper sehr leicht verdaulich sind. Die mittelkettigen Fettsäuren können sofort in Energie umgewandelt und genutzt werden, anstatt als Körperfett gespeichert zu werden.
Eine besondere Bedeutung kommt der Laurinsäure – mittelkettige Fettsäure – des Kokosöls zu. Das Kokosöl ist die beste und reichste natürliche Quelle von Laurinsäure. Unter anderem ist sie ein wichtiger, natürlicher Bestandteil der Muttermilch. Daher sind mittelkettige Fettsäuren oder auch Kokosöl in beinahe allen Babynahrungsmitteln enthalten.

 

 

 

Kokosöl oder Kokosfett ?

Kokosöl oder Kokosfett ?

“Was ist der Unterschied zwischen Kokosfett und Kokosöl?” Das ist hier die Frage – und die Antwort ist eigentlich ganz einfach, denn Kokosfett und Kokosöl sind ein und das selbe Produkte. Die einzige Unterscheidung liegt darin, je nach dem in welchem Aggregatzustand sich das Produkt befindet.

Bild: Eskymaks – Fotolia.com

Kokosnussöl verfestigt sich bei Temperaturen unter 25 Grad und erhält eine cremige bis feste Konsistenz, welche man streichen kann. In diesem Zustand bezeichnet man es als Kokosfett. Klettern die Temperaturen auf über 25 Grad wird das Kokosfett flüssig, dann spricht man von Kokosnussöl.

In unseren europäischen Gefilden ist Kokosfett (fast) ausschließlich in seiner festen oder cremigen Form zu bekommen. In den südlichen Regionen dagegen findet man das Fett, wo die Temperaturen das ganze Jahr über meistens über 25 Grad liegen, beinahe ausschließlich in flüssiger Form, also als Kokosöl vor.

Bekanntermaßen unterscheidet zwischen kalt gepresstem, naturbelassenem Kokosfett und raffiniertem oder desodoriertem Kokosfett. In industriell produziertem , hitzebehandeltem,  Kokosfett (z.B. “Palmin”), sind kaum noch Nährstoffe enthalten. Dieses raffinierte Kokosfett verfügt über keinen natürlichen Kokosgeruch mehr, es riecht und schmeckt neutral.

Im Gegensatz dazu enthält ein naturbelassenes, kalt gepresstes Kokosfett noch fast alle der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe – außderdem lässt es sich an dem unverkennbaren milden Kokosgeruch/ -geschmack erkennen. Einzig das naturbelassene Öl/Fett bietet alle gesundheitlich relevanten sowie pflegenden Eigenschaften der Kokosnuss.

In fester Form lässt sich das Kokosnussfett ein wenig leichter dosieren als das flüssige Kokosnussöl. Hilfreich ist, wenn man das flüssige Öl in ein Glas abfüllt und für kurze Zeit in den Kühlschrank stellt – es verfestigt es sich und man kann dann mit einem Löffel die Wunschmenge entnehmen. Möchte man das feste Kokosfett verflüssigen, genügt es, wenn man das Behältnis für einen Augenblick unter einen warmen Wasserstrahl hält. Ebenso lässt sich das Fett  im Wasserbad schmelzen – doch Vorsicht, keinesfalls sollte das Wasser  kochen, denn das wiederum reduziert die wertvollen Nährstoffe des Öls.

Beim Kauf von Biokokosfett oder Biokokosöl sollte man unbedingt auf die Bezeichnung “nativ” und “kaltgepresst” achten.

 

Kokosöl – wissenschaftliche Studien

kokosöl wissenschaftliche Studien

Allmählich wird auch der Wissenschaft klar, welches Potential im Kokosöl für die menschliche sowie die tierische Gesundheit steckt. Unter anderem liegt das wohl an den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Studien, die im Laufe der Zeit zu diesem Thema abgehandelt wurden.

kokosöl - wissenschaftliche studien
Bild: Jale-Ibrak – Fotolia.com

Diese Studien zeigen auf, dass das Kokosöl abgesehen von einer äußerst positiven Wirkung auf den ganzen Körper, es auch etliche degenerative Erkrankungen des Gehirns, wie z.B. Parkinson, Alzheimer oder Demenz stoppen, lindern oder sogar heilen kann.

Nachfolgend die aussagekräftigsten Studien:

Mittel- und langkettige Triglyzeride im Kokosöl beeinflussen maßgeblich den Fettstoffwechsel

Bei Blutuntersuchungen werden unter anderem die Trigylceridwerte gemessen – sind diese erhöht, kann das ein Anzeichen für eine Fettstoffwechselstörungen sein, welche sich typischerweise bei übergewichtigen Menschen entwickeln. Auch Nierenerkrankungen oder Schilddrüsen-Überfunktion machen sich so bemerkbar. Werte über der Norm sind ein Anzeichen für  ein Gesundheitsrisiko, besonders dann, wenn gleichzeitig auch der Cholesterinspiegel erhöht ist. Es droht die Gefahr von Arterienverkalkung, Thrombosenbildung  sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Chinesische Forscher führten,  um die Triglyzerid-Werte bei übergewichtigen, aber nicht extrem adipösen Probanden zu senken, bei mehr als 100 Patienten eine 8-wöchige Studie durch. Die Teilnehmer waren angehalten, über diesen Zeitraum für ihre Mahlzeiten nur reines Kokosöl zu benutzen.

Das Resultat überzeugte, auch wenn die Wirksamkeit von Kokosöl vom BMI der Probanden abhängig ist und als therapeutische Maßnahme bei extremer Adipositas sowie fortgeschrittener Insulin-Resistenz nicht ausreicht. Alle Studieteilnehmer konnten einen BMI zwischen 24- 28 aufweisen – waren folglich normal bis deutlich übergewichtig.

Die 67 Männer und 34 Frauen sollten bei ihrer Essenszubereitung für die Zeit von 8 Wochen ausschließlich Kokosöl verwenden (zwischen 25 und 30 Milligramm täglich).

Alle Daten wie Blut- /Körperfettwerte der Probanden wurden jeweils zu Beginn und am Ende der Testzeit ermittelt.

Bei den Studienteilnehmern war der Rückgang des Gesamtkörpergewichts sowie des Body-Mass-Index am Ende der achtwöchigen Versuchsreihe deutlich sichtbar, verglichen mit den Werten der Kontrollgruppe. Ebenso hatte sich der reine Körperfettanteil, das Unterhaut-Fettgewebe sowie die Fett-Depots im Bauchbereich  ( besondere Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen) reduziert. Die Blutfettwerte hatten sich ebenfalls bei allen Teilnehmern auf Norm-Werte eingependelt.

Die im Kokosöl enthaltenen mittel- und langkettigen, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren unterstützen nicht nur, Fett-Depots im Körper zu verringern, sondern sie modulieren auch den Fettstoffwechsel. Diese werden bei dem Verdauungsprozess schneller verstoffwechselt und gelangen von der Pfortader direkt zur Leber (unterstützt die Therapie mancher Darmerkrankungen). Zudem liegt der Energiegehalt von Mittelkettigen Triglyzeriden liegt um 10 Prozent niedriger als der anderer Fette. Dadurch steigt der körpereigene Energieverbrauch zur Produktion von Körperwärme und kann so eine Diät unterstützen.

In diesem Zusammenhang weist eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung auf die Vorteile, Grenzen sowie Besonderheiten von Kokosöl hin.

Kokosöl wirkt gegen kariesauslösende Bakterien – Studie des Athlone Institute of Technology (2012)

Die Zähne – wie wertvoll und unverzichtbar sie sind, bemerkt man erst, wenn man Probleme damit hat. Heutzutage gibt es diese oft, aufgrund der ungesunden Ernährung in fast allen Ländern der westlichen Welt. Hier nehmen die Menschen zu viel Zucker sowie andere gesundheitsschädliche Stoffe zu sich, die sich auf die Zähne negativ auswirken können.

Um zu erfahren, wie sich unterschiedliche Öle und Fette auf die Bakterien im Mund- und Rachenraum auswirken, untersuchten dies die Wissenschaftler des “Athlone Institute of Technology Irland” ausführlich. Unter anderem wurde für diese Studie Kokosöl verwendet, aber auch einige andere Öle, denen man jeweils fettspaltende Enzyme beimischte, um die Wirkung im Körper nachzuahmen. Diese behandelten Öle wurden anschließend mit verschiedenen Bakterien zusammengebracht. Danach testete man, welche Population des Bakteriums überlebt hatte.

Schon vor der Testreihe war bekannt, dass es grundsätzlich 2 Hauptverursacher von Karies gibt. Zum einen die Bakterien “Streptococcus mutans”, die sich aus der Saccharose im zerkauten Speisebrei entwickeln, zum anderen eine spezielle Form eines Hefepilzes, der ebenfalls für diverse Entzündungen im Mundraum verantwortlich gemacht wird.

Fazit der Studie – das einzige der getesteten Öle und Fette, welches in der Lage war, beide Karieserreger komplett zu eliminieren, war das Kokosöl. Aber es kommt noch besser – Kokosöl lässt zudem die guten Bakterien im Mund- /Rachenraum überleben, so dass diese für eine gesunde, ausgeglichene Mundflora sorgen. Die restlichen untersuchten Öle und Fette kamen nicht annähernd an die durchschlagende Wirkung des Kokosöls heran.

Bemerkenswerte Gesundheit durch naturbelassene Ernährung mit Kokosöl – die “Pukapuka Studie” von Dr. Ian. A. Prior (60er-Jahre)

Der neuseeländische Forscher Dr. Ian A. Priorauf stieß in den 60-Jahren auf ein bis dato völlig isoliert lebendes Inselvolk in Polynesien – dies weckte sein Interesse. Bereits bei seinem ersten Besuch fiel ihm sofort der scheinbar perfekte Gesundheitszustand der Insulaner auf. Hierbei drehte es sich um rund 2.500 Personen. Der Arzt untersuchte das Phänomen genauer und führte einige medizinische Tests mit den Bewohnern durch. Er fand erstaunliches heraus. Beinahe alle Inselbewohner hatten den idealen Body-Mass-Index, d.h. es gab so gut wie kein Übergewicht. Hinzu kam, dass die Zahl der Herz-Kreislauf-Krankheiten unter den Insulanern verschwindend geringen waren. Bereits Jahre zuvor hatte ein Zahnarzt bemerkt, dass die Insel Bewohner einen überdurchschnittlich gesunden Zahnstatus hatten.

Dr. Prior wollte wissen, woran die extreme Gesundheit der Einwohner von Pukapuka liegen könnte. Er entdeckte, dass dies mit der täglichen Nahrung zusammenhängen muss. Alle Nahrungsmittel nahmen die Bewohner dort völlig naturbelassen zu sich, außer frischem Fisch, viel Obst und Gemüse, aber auch Fleisch wie Huhn oder Schwein. Doch in erster Linie aßen alle nahezu jeden Tag, Kokosnüsse in jeglicher Form, unter anderem auch als extrahiertes Kokosöl bzw. Fett.

Nun liegt es nahe, dass durch den Genuss von naturbelassenen Nahrungsmitteln in Verbindung mit Kokosnuss-Produkten, insbesondere Kokosfett/Öl, sich ein natürlicher Schutz gegen nahezu allen bekannten Zivilisationskrankheiten ergibt. Die Pukapuka-Bewohner kennen weder Herz-Kreislaufbeschwerden noch Schilddrüsenprobleme bzw. Unter- oder Überfunktionen einzelner Organe.

Erstaunlicher Erfolg durch Kokosöl bei Alzheimer Erkrankungen – Studie der Kinderärztin Dr. Mary Newport, England (2000)

Zwar handelt es sich hier im engesten Sinne nicht um eine wissenschaftliche Studie, trotz alle dem gelten die Erkenntnisse der Kinderärztin Dr. Newport als die heute wichtigsten in Verbindung mit dem Kokosöl.

Im Alter von 59 Jahren erkrankte ihr Ehemann an Alzheimer. Die Erkrankung nahm einen raschen, heftigen Verlauf. Schon nach kürzester Zeit traten die Alzheimer-typischen Symptome auf, welche sich zusehends verschlimmerten. So konnte er sich z.B. nicht mehr an die Jahreszeit, den Monat oder den Tag erinnern. Bei den Ärzten war die Ratlosigkeit groß. Nicht eines der verabreichten Medikamente konnte die Krankheit aufhalten oder auch nur lindern. Irgendwann resignierten sie und überließen den Patient seinem Schicksal.

Dr. Mary Newport wollte das Todesurteil nicht akzeptieren und beschäftigte sich fortan eingehend mit der Krankheit. Sie stellte fest, dass eine der Hauptgründe für den Ausbruch von Alzheimer, ein Problem bei der Nutzung von Glucose im Hirn ist. Trotz ausreichender Glucosezufuhr  kann das Gehirn der Alzheimer-Patienten diese nicht in die notwendige Energie umwandeln.

Die Ärztin fand aber auch heraus, dass der Glucosemangel mittels Zufuhr von Ketonen behoben werden kann. Diese Ketone wiederum können aus mittelkettigen Triglyceriden gewonnen werden, welche im nativem Kokosöl vorkommen.

Dank dieser Erkenntnis verabreichte Dr. Newport, ihrem Mann täglich Kokosöl. Fazit –  innerhalb kürzester Zeit änderte sich der Krankheitsverlauf dramatisch. Erst kam Erkrankung zum Stillstand, dann entwickelte sie sich rückwärts. Newport konnte sich plötzlich wieder an Dinge erinnern, die er längst vergessen hatte. Nach einiger Zeit, stellte sich wie durch ein Wunder, eine vollständige Genesung ein. Die Ärztin hielt die Ergebnisse ihrer selbst erstellten Studie für so sensationell, dass sie sie 2008 als detaillierten Bericht in der Fachpresse veröffentlichte. Bis heute gilt diese Studie als wichtigster Beweis für die Wirksamkeit von Kokosöl bei degenerativen Erkrankungen des menschlichen Gehirns.

Außer diesen Studien wurden weitere, oft sehr fachspezifische Studien über die Wirksamkeit von Kokosöl erstellt, deren Ergebnisse jedoch der allgemeinen Öffentlichkeit nicht immer zuteil wurden.

Vegetarisch, vegan und clean – Kokosnussöl

Vegetarisch, vegan und clean – Kokosnussöl

Für immer mehr Verbraucher hat eine gesundheitsbewusste Ernährung  einen hohen Stellenwert, wobei die Herstellung sowie Reinheit der Nahrungsmittel ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl und dem Kauf darstellen. Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, dass sich Menschen vegetarisch  oder sogar vegan ernähren.

vegetarisch, vegan und clean
Bild: joanna wnuk – Fotolia.com

So verzichten Veganer (oft) aus gesundheitlichen, meist jedoch aus ethischen Gründen, auf alle Art tierischer Produkte. Sie wollen vermeiden, dass ihretwegen Tiere unter unwürdigen Lebensbedingungen gehalten werden und leiden müssen.
Eier, Milch oder Honig, weisen  zwar keine tierischen Inhaltsstoffe auf, dennoch wurden sie von Tieren hergestellt. Deshalb findet man in den Einkaufstwagen von Veganern eher Gemüse, Obst sowie rein pflanzliche Lebens- /Gebrauchsmittel.
Betrachtet man jedoch einmal die Packung so mancher Pflanzenmargarine genauer, stellt man schnell fest, dass auf der Zutatenliste, trotz der Beschriftung “pflanzlich”, Milchbestandteile wie  beispielsweise Molke stehen. Ein eindeutiges Indiz dafür, dass diese Margarine auf keinen Fall vegan sein kann.

Kokosöl, das vegane Öl mit dem Plus für die Gesundheit

Besonders bei den Fetten zum Braten ist eine vegane Alternative schwierig zu finden, welche auch hohen Temperaturen gewachsen ist, ohne beim Braten gesundheitsschädliche Transfette zu bilden. Zahlreiche Pflanzen-Öle sind nicht geeignet, stark erhitzt zu werden. Außerdem ist ihre Haltbarkeit sehr begrenzt.

Da ist natives Kokosöl eine hervorragende Alternative für Butter, Margarine oder Pflanzenöl – es lässt sich ebenfalls zum Braten, Frittieren, als Brotaufstrich oder auch zum Backen verwenden.
Das naturbelassene Kokosöl aus biologischem Anbau ist extrem reichhaltig an gesundheitsfördernden Nährstoffen. Bekannterweise findet auch in der Haar-/und Hautpflege als veganer Ersatz für kostspielige Kosmetikartikel Verwendung, die in genügend Fällen nicht einmal tierversuchsfrei, also nicht vegan, sind.

Weder die gesunden Eigenschaften noch die Pflegeeigenschaften von Kokosnussöl können kaum durch ein industriell hergestelltes Produkt übertroffen werden.

Ein wirklich, echtes veganes Kokosöl ist allerdings nur jenes, für dessen Produktion bereits bei der Plantagenbewirtschaftung und vor allem bei der Ernte auf den Einsatz von tierischen Helfern verzichtet wird. So sind auf den Großplantagen, Makaken-Affen welche die Kokosnüsse ernten,  kein seltener Anblick. Dann enthält das Endprodukt zwar keinerlei tierische Bestandteile, die Bezeichnung “Vegan” hat es jedoch nicht verdient.

Ganz anders auf den Philippinen und Sri Lanka – hier betreiben Kleinbauernfamilien ihre Plantagen häufig noch in mühevoller Handarbeit – von der Ernte bis hin zum Endprodukt Kokosöl. Palmkletterer holen mithilfe Seilen, aneinander gebundener Bambusstangen und scharfen Messern die Kokosnüsse von den Palmen, danach werden sie von Hand geschält, geöffnet, direkt verarbeitet und anschließend abgefüllt. Die in Mischkulturen angelegten Kokosfarmen werden nicht gedüngt. Daraus gehen die hochwertigsten veganen, Rohkost-Öle hervor.  Deshalb sollte man beim Kauf besonders darauf achten, dass das Kokosöl aus Palmenbeständen stammt, welche kleinbäuerlich bewirtschaftet werden.

Kokosöl – zum Clean Eating geeignet

Mit nativem Kokosöl lässt sich auch der neueste Ernährungstrend “Clean Eating” wunderbar umsetzen. Denn bei Clean Food kommt es darauf an, alle Nahrungsmittel so natürlich wie möglich und unverarbeitet zu sich zu nehmen. Ein naturbelassenes, reines Kokosöl ist, wie die Bezeichnung schon verrät, ein solches “Clean Food”. Es durchläuft keinerlei chemische Prozesse, welche den Nährstoff- oder Vitalstoffgehalt reduzieren könnten.

Ein kaltgepresstes Kokosöl, das weder raffiniert, gehärtet, desodoriert noch chemisch behandelt wurde, enthält von Natur aus zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe, die zudem die Aufnahme lebenswichtiger Vitamine aus anderen Lebensmitteln unterstützt . Kokosöl enthält keine Transfette und bildet diese auch nicht beim Kochen. Durch die Hitzestabilität sowie dem hohen Rauchpunkt >195°C,  ist das Kokosöl ideal zum Frittieren und Braten geeignet.

Natives Bio Kokosöl ist für Vegetarier, Veganer und Fans des Clean Eating,  die gesündeste und beste Ölvariante, die der Markt zu bieten hat.

Kokosöl spart Geld und schafft Platz

Kokosöl spart Geld und schafft Platz

Eins für alles – Kokosöl ersetzt teure Kosmetikprodukte

Kokospalmen werden bereits seit mehreren hunderten  von Jahren kultiviert, das gewonnene Kokosöl allerdings erfährt bei uns erst seit kurzem einen enormen Zuspruch. Schenkt man den Medien glauben, so ist Kokosöl “DAS Allheilmittel” gegen einfach Alles, von Krankheiten über  Haut-Probleme bis hin zu Bio-Treibstoff.

Kokosöl spart Geld
Bild: Africa-Studio – Fotolia.com

Kokosöl sagt nicht nur dem Übergewicht und Alzheimer den Kampf an, auch als Schönheitsmittelchen wird es eifrig angepriesen. Schon die Entdecker, welche im 17. Jahrhundert auf die Einwohner der pazifischen Inseln stießen, waren erstaunt über deren Schönheit – Grund hierfür soll das Kokosöl sein. Auch Top Models wie beispielsweise Miranda Kerr oder Hollywood Star Angelina Jolie schwören angeblich auf Kokosöl.

Die Skeptiker unter uns sollten das Kokosöl einfach einmal selbst ausprobieren. Ein positiver Nebeneffekt gibt zudem – natives Kokosöl (nur das sollte man kaufen) kostet gerade einmal ein paar Euro. Das ist sicher für jeden “Beauty-Junkie”, der bisher nur die teuersten Marken-Produkte gekauft hat, ein zusätzliches Argument und sicher einen Versuch wert. Kokosöl kann ganz locker 10 eurer Kosmetikprodukte ersetzen.

Kokosöl spart Geld und Platz im Schrank

So kann es funktionieren !

  • Kokosöl ersetzt den Make-Up Entferner : ein wenig Kokosöl auf ein Wattepad auftragen und so Grundierung, Mascara, Lippenstift und Co. entfernen.
  • Kokosöl anstatt Seife /Reinigungsgel für`s Gesicht: ein wenig Kokosöl auf ein Wattepad über das Gesicht verteilen, danach mit klarem Wasser abspülen.
  • Kokosöl zur Wimpernpflege: das abendliche  Abschminken mit Kokosöl pflegt gleichzeitig die Wimpern mit.
  • Kokosöl statt Haarkur: das Kokosöl ins komplette Haar einmassieren und rund 1 Stunde einziehen lassen. Danach die Haare wie gewohnt waschen.
  • Kokosöl als Frisur-Finish oder für den Glanz der Haare: ein wenig Kokosöl in den Haaren (z.B. Haarspitzen) verteilen – Vorsicht – wirklich nur ganz sparsam verwenden!
  • Kokosöl ersetzt das Körperpeeling: Kokosöl und Zucker mischen.
  • Kokosöl anstatt Rasiercreme: prima zum Rasieren und  Pflege in einem. Kleiner Nachteil – die Rasierklingen werden schneller stumpf und verkleben.
  • Kokosöl als Badeöl:  eine winzige Menge Kokosöl im Badewasser genügt für ein Vollbad. Später, Badewanne gut ausspülen!
  • Kokosöl anstatt Hand-/ Nagelcreme: pures Kokosöl auf die Hände sowie Nägel auftragen und einreiben.
  • Kokosöl ersetzt Lippen-Balsam: täglich ein wenig Kokosöl auf die Lippen auftragen – lecker!

Mögliches Ergebnis: Auf diese Art und Weise können Haut und  Haare in kürzester Zeit besser als je zuvor aussehen. Auch die Wimpern können dichter werden. Außerdem ist es äußerst praktisch, wenn man z.B. auf Reisen nur ein Produkt anstelle von 10 unterschiedlichen einpacken muß. Und im Badezimmer ist auch gleich viel mehr Platz!

Nicht zu vergessen, man kann unglaublich viel Geld sparen.

Wie lagert man Kokosöl ?

Wie lagert man Kokosöl ?

Wie wird Kokosöl richtig gelagert damit es lange seinen einzigartigen frischen Geschmack und die zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe behält? Das ist hier die Frage, die es gilt zu beantworten.

Kokosöl lagern
Bild: Mara Zemgaliete-Fotolia

Kokosöl zählt zu den wenigen Pflanzenfetten, welches bei richtiger Lagerung zwischen 2-3 Jahre haltbar ist. Je nach Produktionsverfahren kann die Haltbarkeit etwas variieren. Auch sollte die verbleibende Restfeuchte möglichst gering sein, um eine längere Halbarkeit des Kokosöls zu gewährleisten und das es nicht so schnell ranzig werden kann. So weisen beispielsweise Native Öle, welche mittels der Zentrifugen- oder Nasstechnik gewonnen werden, eine sehr niedrige Restfeuchte auf. Dieses hochwertige Kokosöl Öle kann deshalb länger verwendet werden. Dennoch sollte man selbstverständlich, auch bei richtiger Aufbewahrung, das Mindesthaltbarkeitsdatum beachten.

Wie man Kokosöl lagern sollte

Kokosöl kann durchaus bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden, jedoch sollte  das Kokosöl gut verschlossen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Optimal ist ein kühler sowie trockner Aufbewahrungsort der eine lange Haltbarkeit des Öles unterstützt. Rasch sorgen Wärme oder Feuchtigkeit für einen ranzigen Geschmack – das gesunde Kokosöl wird ungenießbar.

Die feste Konsistenz bleibt bis zu einer Temperatur von circa 26 Grad erhalten, wird Kokosöl dauerhaft an einem warmen Ort gelagert erhöht sich die Gefahr, dass es ranzig wird. Unter 26 Grad ist das Kokosöl milchig und fest. Aufgrund dieser Tatsache genügt ein kühler Schrank zur Lagerung völlig. Im Kühlschrank sollte das weiß bis weißlich-gelbe Kokosöl nicht gelagert werden.

Zur Entnahme der benötigten Portion Kokosnussöl sollte man jedesmal einen frischen Löffel nehmen, um so die Verunreinigung des wertvollen Kokosöls zu verhindern,was wiederum die Haltbarkeit verlängert.  Deshalb ist auch angebrochenes Kokosöl wesentlich länger haltbar als andere Pflanzenfette oder Pflanzenöle.

Ohne Bedenken kann ein geschmolzenes Kokosöl immer wieder verwendet werden, man sollte es nur regelmäßig wieder an einem kühlen Ort vollständig durchhärten lassen. So behält das Kokosöl all seine wertvollen Nähr- und Inhaltsstoffe.

Sollte das Kokosöl dennoch ranzig sein, sollte es weder in der Küche noch in anderen Bereichen Verwendung finden, denn gerade bei empfindlichen Personen kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.

Also  – auf die richtige Lagerung kommt es an, dann kann man das hochwertige Produkt Kokosöl lange nutzten und genießen.