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Mit unseren Kokosöl News erfahrt ihr immer wichtige Neuigkeiten rund um Kokosöl und andere Kokosprodukte. Neue Studienprojekte, Hilfe zur Kaufentscheidung und alles Neue rund um die Tropennuss.

Zeckenprophylaxe mit Kokosöl

Zeckenprophylaxe mit Kokosöl im Februar beginnen

Zecken ab März aktiv – Jetzt schon Kokosöl ins Futter

Mit der Zeckenprophylaxe mit Kokosöl sollte man bereits beginnen, bevor die ersten Parasiten zu sichten sind. Sobald die Tage länger und die Temperaturen etwas milder werden, startet nämlich auch wieder die Zeckensaison. In der Regel sind schon die Monate März und April warm genug, um die Plagegeister auf den Plan zu rufen. Der gemeine Holzbock wird bereits ab Temperaturen von etwa 10° Celsius aktiv.

Zeckenprophylaxe mit Kokosöl schon ab Februar sinnvoll

Zwischen den Versprechungen in der Werbung und der tatsächlichen Wirkung von chemischen und synthetischen Antizecken-Mitteln klaffen riesige Lücken.

Zeckenprophylaxe mit Kokosöl
Bildquelle: by-studio – Fotolia

Ich hatte mehrere Jahre lang trotz heftiger Chemiekeulen immer wieder etliche festgebissene Zecken beim Hund entdeckt. Einmal landeten wir sogar in der Notaufnahme, weil das Zeckenmittel stark toxisch gewirkt hat und die Fellnase durch den Spot-On Vergiftungserscheinungen hatte. Deshalb bin ich auf die natürliche Variante mit Kokosöl umgestiegen und bisher mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.

Um die Plagegeister abzuhalten, enthalten die meisten chemischen Mittel mehr als bedenkliche Wirkstoffe, welche der Gesundheit von Mensch und Hund schaden können. Zudem entspricht die Dauer der angeblichen Wirksamkeit auch nicht so ganz den Versprechungen auf der Verpackung. Die Aussage “bis zu 4 oder auch 6 Stunden” soll uns in Sicherheit wiegen, aber diese ist nicht tatsächlich gewährleistet. Bei einem Test der “Stiftung Warentest” mit 400 Vierbeinern wurden etliche der Zeckenmittel (sowohl Spot-On-Präparate als auch Sprays, Halsbänder und Co.) als “mangelhaft” beurteilt.

Wenn ihr gerne auf chemische Zeckenmittel verzichtet und stattdessen lieber zu natürlichen Mitteln greift, solltet ihr eine Vorlaufzeit von etwa drei bis vier Wochen einplanen, um eurem Hund, bzw. eurer Katze, bereits bei der ersten Zeckenaktivität einen Schutz bieten zu können. Der Februar ist der geeignete Monat um mit der Prophylaxe zu beginnen.

Zeckenschutz durch Kokosöl – So funktioniert es!

Schon jetzt solltet ihr täglich eine kleine Menge Kokosöl unter das Futter mischen um bei eurem Tier langsam eine Schutzfunktion von innen aufzubauen. Das Öl kann im Wasserbad veflüssigt werden, man darf es aber auch im festen Zustand verfüttern. Es liegt ganz an eurem Tier, wie es am besten akzeptiert wird.

Man rechnet etwa 1 Tl Kokosöl je 10 kg Körpergewicht des Hundes. Bei Katzen gibt man täglich eine Messerspitze Kokosöl ins Futter.

Hat euer Tier noch nie vorher Kokosöl bekommen, solltet ihr anfangs mit geringeren Mengen beginnen, um das Magen-Darm-System langsam an die besondere Fettsäurenzusammensetzung des Öls zu gewöhnen. Anders kann es leicht zu Durchfall kommen. Katzen kann man beispielsweise die Finger abschlecken lassen, die mit Kokosöl eingerieben wurden. Beim Hund gibt man anfangs nur eine Messerspitze, dann einen viertel Teelöffel und steigert die Menge allmählich.

Ab März/April zusätzlich auch das Fell behandeln

Ab März oder April, je nach Klimalage, sollte zur täglichen Kokosöl-Gabe auch das Fell mitbehandelt werden. Hierzu genügt je nach Größe des Tieres schon eine geringe Menge Öl. Das Fell sollte nicht komplett “eingefettet”, sondern nur leicht mit Kokosöl “beduftet” werden. Hierfür lasse ich eine kleine Menge Öl (etwa 1/4 Tl.) in meiner Handfläche schmelzen, verreibe es in den Händen und wuschele es anschließend zunächst dort ins Fell, wo sich die Zecken am liebsten festbeißen.

Zeckenprophylaxe mit Kokosöl
Bildquelle: Dogs – Fotolia

Die beliebtesten Bissstellen befinden sich rund um das Maul, an den Ohren, am Bauch, die Augenpartie, Beine etc. .

Zum Schlus nehme ich nochmal einen winzigen Klecks und es gibt noch einmal eine großzügige Graulaktion, um auch das restliche Fell zu behandeln.

Auf diese Weise sind wir in den letzten, sogar sehr zeckenreichen Jahren, sehr gut über die Runden gekommen. Ich glaube es waren innerhalb von fünf Jahren zwei Zecken, die sich aber nicht festgebissen hatten und nur vom Fell abgesammelt werden mussten.

Natürlich bietet Kokosöl genausowenig einen 100%-igen Schutz wie die anderen chemischen Zeckenmittel. Ein Restrisiko besteht sowohl hier als auch da. Es wäre ja auch zu schön, wenn ein natürliches Mittel eine absolute Schutzfunktion bringen würde. Deshalb solltet ihr eure vierbeinigen Freunde trotzdem immer mal vorsichtshalber nach Zecken absuchen. Aber wenigstens müsst ihr bei der Verwendung von Kokosöl als Zeckenschutz keine starken Nebenwirkungen befürchten.

Auch bei Welpen oder Katzenbabys kann es eingesetzt werden und ihr könnt es selbst dann verwenden, wenn ihr Babys oder Kleinkinder im Hauhalt habt. Euren Tieren schadet es nicht, wenn sie das Öl aus dem Fell lecken. Unbedenklicher für Mensch und Tier kann Zeckenprohylaxe kaum sein.

Übrigens wirkt Kokosöl bei jedem felligen Haustier gegen Zecken. Auch bei Kaninchen, Meerschweinchen, Ratte oder Maus und sogar bei Pferd und Esel.

Die Einnahme von Kokosöl hat noch weitere Vorteile

Verabreicht man seinem Tier natives Kokosöl über das Futter, erzielt man noch einige weitere Vorteile. Kokosöl schafft ein wurmwidriges Niveau im Darm des Tieres. So kann die prophylaktische Wurmkur bei Hund und Katze in den meisten Fällen entfallen. Ich selbst lasse keine vorbeugenden Wurmkuren mehr durchführen und bringe lediglich in regelmäßigen Abständen Stuhlproben zur Kontrolle zum Tierarzt. Durch die tägliche Gabe von Kokosöl über das Futter wurde lange Zeit kein Wurmbefall mehr entdeckt. Zudem stärken die mittelkettigen Fettsäuren im Öl das Immunsystem unserer Fellnasen. Und das Beste: Milben und Flöhe mögen die Laurinsäure im Kokosöl nicht, denn diese greift deren Chitinpanzer an und kann die Krabbeltiere auf diese Weise abtöten.

Achtet beim Kauf von Kokosöl unbedingt auf das Biosiegel, damit das Öl nicht mit Pestiziden behaftet ist. Ebenso ist es wichtig, dass das Öl naturbelassen, also nativ, ist und nicht raffiniert wurde.

Meine Empfehlung:

Startet am besten schon jetzt mit der Zecken-Prophylaxe mit Kokosöl!

Zeckenprophylaxe mit Kokosöl
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Kokosöl Läuse

Läusemittel für Schwangere bedenklich – Mit Kokosöl Läuse bekämpfen

Läusemittel sind für Schwangere und Stillende bedenklich

Es ist wieder Läusezeit und in Kindergärten und Schulen häufen sich die Fälle der Meldungen. Sind eure Kinder noch unbehelligt geblieben? Dann habt ihr Glück! Oft behandelt man bei einem Befall alle Familienmitglieder, was teilweise auch sinnvoll ist. Vor allem bei Geschwisterkindern, die dann doch viel Zeit miteinander verbringen. Aber was ist während der Schwangerschaft? Oder während der Stillzeit? Da würde ich euch dringend abraten, die Mittel aus der Apotheke zu nehmen. Weder für euch selbst noch für die Kinder.

Schwangere und stillende Mütter sollten unbedingt auf  herkömmliche Läusemittel aus der Apotheke verzichten

Kokosöl Läuse
Bildquelle: Lars Zahner – Fotolia.com

Die darin enthalten Stoffe können über die Haut in das Blut übergehen und somit auch zum Fötus bzw. in die Muttermilch wandern. Das gilt auch dann, wenn die Mittel Kontakt mit den Händen haben. Fast alle Apothekenmittel enthalten chemische Substanzen die recht agressiv sind und auch Hautreizungen auslösen können.

Wenn ihr Läuse auf dem Kopf eures Kindes oder dem eigenen entdeckt, ist aber rasches Handeln notwenig. Zudem sollte das Kind nicht in die Schule/den Kindergarten gehen und die entsprechende Einrichtung sollte informiert werden. Man muss sich nicht schämen, wenn man einmal Läuse hat. Das solltet ihr auch euren Kleinen erklären. Läuse sind keinerlei Zeichen für schlechte Hygiene und können jeden einzelnen irgendwann im Leben treffen.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit solltet ihr aber versuchen, die Läuse mit alternativen, natürlichen Methoden zu beseitigen. Die Anwendung von nativem Kokosöl ist sanft und ohne die vielen Nebenwirkungen, die von herkömmlichen Läusemitteln prophezeit werden. Der Ölfilm verschließt die Atemöffnungen der Parasiten und lässt sie auf diese Weise ersticken. Zudem wird durch das Öl die Kittsubstanz der Nissen, die damit fest am Haarschaft haften, leichter aufgelöst. Das erleichtert das Auskämmen der Läuseeier mit einem feinzinkigen Kamm, noch bevor die Plagegeister schlüpfen können. Zudem lässt sich das Haar durch die Ölkur wesentlich leichter kämmen und die Läuse haben Schwierigkeiten beim Festkrallen – lassen sich also auch leichter entfernen.

So tötet man mit Kokosöl Läuse ab

Kokosöl Läuse
Bildquelle: Ronald Schmäschke – Fotolia.com

Zunächst muss man das Öl in einem Wasserbad schmelzen. In flüssiger Form lässt es sich leichter anwenden. Das Haar sollte vor der Behandlung angefeuchtet werden. Am besten geht das mit einer Sprühflasche. Anschließend gibt man das Öl mit den Fingerspitzen auf die Kopfhaut und massiert es ordentlich auf dem kompletten Kopf ein. Besonders wichtig sind die Partien über und hinter den Ohren und im Nacken. Dort ist die Haut dünn und die Läuse bevorzugen diese Stellen zum Blutsaugen. Das restliche Öl zieht man dann noch gleichmäßig bis in die Haarspitzen.

Idealerweise stülpt man danach eine Baumwollmütze über und bindet zusätzlich ein Handtuch um. So entwickelt sich Wärme und das Kokosöl kann besonders gut wirken.

Die Kokosöl-Haarkur sollte etwa eine bis zwei Stunden einwirken, um die Läuse zu ersticken. Die in Kokosöl enthaltenen Fettsäuren greifen zudem den Chitinpanzer der Parasiten an und “knacken” diesen. Nach der Kur muss das Haar mit Shampoo gewaschen und ordentlich, Strähne für Strähne, mit einem schmalzinkigen Nissenkamm ausgekämmt werden. Alle verwendeten Utensilien sollten nach der Behandlung gereinigt bzw. gewaschen werden.

Wichtig!!!
Die Anti-Läuse-Kur mit Kokosöl sollte mindestens acht bis zwölf Tage lang täglich durchgeführt werden, denn nur die bereits geschlüpften Läuse werden durch das Kokosöl “erstickt” und abgetötet. Bereits vorhandene Eier (auch Nissen genannt) überdauern die Behandlung und können erst nach dem Schlüpfen elimiert werden, sofern man diese nicht bereits vorher komplett ausgekämmt bekommt. Wichtig ist, dass man frisch geschlüpfte Läuse daran hindert, wieder neue Eier abzulegen, sonst gerät man in einen ewig dauernden Kreislauf – schon eine einzige überlebende Laus kann alles wieder von vorne beginnen lassen. Also durchhalten und täglich ölen! Die Prozedur so lange wiederholen, bis keine Läuse oder Nissen mehr zu entdecken sind. So werdet ihr nach und nach mit Kokosöl Läuse los und die Verwendung ist absolut unbedenklich für eure Kinder, für euch und das ungeborene Kind bzw. den Säugling.

Zusätzlich kann man das Haar nach dem Auswaschen des Kokosöls mit Apfelessig spülen. Dieser hilft auch, noch vorhandene Ölreste besser aus dem Haar zu entfernen. Keine Sorge – der Geruch des Essigs verfliegt schnell. Aber auch er wirkt auf natürliche Weise gegen Läuse.

Sollten tatsächlich keine dieser natürlichen Mittel helfen, die Plage zu beseitigen, sollten Schwangere und Stillende zuerst Rücksprache mit ihrem Arzt halten, ehe sie auf gerade Wohl ein chemisches Mittel aus der Aoptheke verwenden. Dabei spielt es keine Rolle ob die werdende/stillende Mutter oder eines ihrer Kinder behandelt werden soll.

Achtet beim Kauf auf eine gute Qualität. Der Laurinsäuregehalt im Kokosöl sollte im besten Fall über 50% betragen, denn diese Fettsäure ist hochwirksam. Schaut darauf, dass es sich um ein natives Kokosnussöl aus Bio-Anbau handelt. Ich persönlich kann euch das native Bio-Kokosöl von 100ProBio empfehlen.

Kokosernte in Sri Lanka bedroht?

Bildquelle: flu4022-Fotolia.com

Im Mai 2016 gab es seit 24 Jahren die extremsten Regenfälle, Erdrutsche und Überschwemmungen in Sri Lanka. Noch nie war es so heftig und noch nie kamen so viele Menschen ums Leben.
Sri Lanka versinkt im Schlamm.

Die Notunterkünfte reichen nicht für alle aus, mehr als 400.000 Inselbewohner sind auf der Flucht. Menschen versuchen sich auf Schlauchbooten und selbst gebastelten Flößen aus der überfluteten Hauptstadt Colombo in Sicherheit zu bringen.

Andere Bewohner trauen sich nicht ihre Häuser zu verlassen aus Angst vor Plünderern. Das Land ist jetzt auf die Hilfe vom Militär und Hilfsorganisationen angewiesen. Es benötigt dringend Wasserpumpen und Mittel zur Trinkwasseraufbereitung.

Bauern, die von der Kokosnussernte leben, hat es ebenfalls heftig getroffen. Viele Kokospalmen sind den Schlammlawinen zum Opfer gefallen und umgeknickt oder sogar ganz zerstört worden. Es dauert 5 Jahre bis eine Kokospalme wieder die ersten Früchte tragen kann. Diese Naturkatastrophe wirkt sich sicher negativ auf die Kokos-Ernte aus, lässt mit großer Wahrscheinlichkeit die Kokosölpreise ansteigen und es wird möglicherweise zu Lieferschwierigkeiten kommen.

Kokosöl – das natürliche Gleitmittel

Kokosöl als Gleitmittel? Und ob – lesen Sie selbst:

Für mehr Sinnlichkeit in der Liebe oder aber auch bei Scheidentrockenheit kommen Gleitmittel zum Einsatz. Doch auf der Suche nach einem wirklich gesunden Gleitmittel muss man sich oftmals mit einer Reihe nicht enden wollender chemischer Inhaltsstoffe befassen, von denen die eine oder andere Substanz schleimhautreizend oder allergen wirken kann. Bleibt die Frage welche Gleitmittel sind unbedenklich? Kann man ein Gleitmittel selbst herstellen? Oder besser noch, wie kann man die körpereigene Feuchtigkeitsproduktion anregen?

Kokosöl GleitgelMittlerweile stehen unendliche Gleitmittel in sehr vielen Rezepturen aus den unterschiedlichsten Basiszutaten zur Verfügung. Für welches Gleitmittel man sich entscheidet, hängt vom einem vom Einsatzgebiet ab (“Normaler” Sex, ultralanger Sex, Sex mit Kondom, Sex in der Badewanne, usw.) und auf der anderen Seite von den persönlichen Ansprüchen sowie Wünschen (neigt man zu Pilzinfektion-Anfälligkeit? keine chemisch-synthetische Bestandteile).

Ein gesundes Gleitmittel sollte ohne bedenkliche Chemikalien auskommen, überdies sollte es – wenn es sich um ein käufliches Produkt handelt – ein Gleitmittel auf Wasserbasis sein, das zudem nur geringe Glyceringehalte aufweist. Wer auf Natur pur steht, sollte sich für ein natürliches Gleitmittel auf Ölbasis, wie  beispielsweise dem Kokosöl, entscheiden.

Kokosöl

Kokosöl ist ein gern genutztes Intimpflegemittel. Sehr gerne wird es wegen seines Gehalts an antimykotisch wirksamer Caprylsäure zur Prophylaxe oder naturheilkundlichen Anwendungen von Pilzinfektionen (z. B. Candida) angewandt.

Desweiteren wirkt Kokosöl beruhigend sowie kühlend. Außerdem ist es nicht parfümiert und falls es ein natives Bio-Kokosöl ist, ist es auch noch völlig natürlich. Zahlreiche Frauen tragen das Kokosöl daher, je nach Bedarf, nach dem Duschen auf die Schamlippen und auch die Schleimhäute auf.

Kokosöl kann aber auch prima als natürliches Gleitmittel benutzt werden. Allerdings ist hierbei eins zu beachten – da es ölhaltig ist – ist es mit Kondomen inkompatibel. Ebenso sollte Kokosöl in Kombination mit so manchem Sexspielzeug nicht zum Einsatz kommen.

Kokosöl-Gleitmittel selbst gemacht

Aus Kokosöl kann man sog. Vaginalkugeln selbst herstellen. Was besonders praktisch ist, wenn man an einer chronischen Vaginaltrockenheit leidet und sich deshalb 2- bis 3-mal die Woche eine Vaginalkugel einführen muss. Selbstverständlich kann man dies auch vor dem Geschlechtsverkehr tun.

Vaginalkugeln lassen sich mit geringem Aufwand selbst herstellen. Hierfür wird lediglich ein Kokosöl (Bio, nativ) benötigt, welches zunächst im Wasserbad geschmolzen wird. Danach wartet man einige Minuten ab, bis daraus eine knetbare Masse wird und formt kleine Kugeln (je 2 gr.). Die Kugeln lassen sich nun mehrere Wochen im Kühlschrank lagern. Da es sich hierbei um Fette dreht, die sich bei Temperaturen um 23 Grad verflüssigen, schmelzen diese, sobald sie sich in der Scheide befinden.

Dem geschmolzenen, abgekühlten Kokosfett kann man auch heilende Wirkstoffe beimischen, wie z.B. eine Rotklee-Urtinktur. Denn der Rotklee enthält östrogenähnlich wirkende Phytohormone, die ähnlich positiv wirken wie pharmazeutische Östrogene in diversen Östrogencremes (Menge der Rotklee-Urtinktur sollte 10 % der geschmolzenen Fettmenge nicht übersteigen).

Kokosöl – das Hausmittel gegen Läuse

Es gibt wahrscheinlich kaum Eltern die es nicht schon einmal durch gemacht haben – Läusebefall auf dem Kopf der Kids! Das ist nicht nur unangenehm sondern die Kitas,  Schule und Co. fordern ein rasches, unverzügliches Vorgehen gegen das Ungeziefer. In Apotheken werden Shampoos oder Sprays angeboten – diese werden unter Umständen jedoch von dem Nachwuchs nur schlecht vertragen und klagen nach Anwendung oftmals über ein Brennen auf der Kopfhaut. Deshalb sind viele Eltern auf der Suche nach einem milden, natürlichen und dennoch wirksamen Mittel gegen Läuse.

Die Angebotpalette an Hausmitteln gegen Läuse ist ziemlich überschaubar, da die winzigen Krabbeltiere einfach zu speziell sind. Zur Prophylaxe raten einige, etwas Essig oder Zitrone in das Shampoo beizumischen. Das kann einen Befall verhindern, wenn im Umfeld der Kinder Läuse aufgetreten sind. Immer wieder kommen als Hausmittel gegen Läuse, Packungen mit Mayonnaise ins Gespräch; allerdings gehört diese eher auf Pommes, denn gegen Läuse ist Mayonnaise völlig ohne Wirkung.

Kokosöl ist als einzig wirksames Hausmittel gegen Läuse bekannt. Wendet man Kokosöl als Hausmittel gegen Läuse an, erstickt man die kleinen Krabbler ganz einfach. Das Kokosöl schafft das wegen seiner Fettsäuren, die eine insektizide Wirkung haben. Nicht nur Läuse überleben eine Anwendung mit dem Naturprodukt nicht, auch Zecken haben bei Kontakt mit Kokosöl keine Chance.

So geht es – Kokosöl als Hausmittel gegen Läuse

Um gegen den nervigen Läusebefall vorzugehen, sollte man rund 2 Esslöffel Kokosöl im Wasserbad schmelzen, danach mit den Händen großzügig in die Kopfhaut und die Haare des Kindes einmassieren. Dies kann man so oft und intensiv tun wie man möchte, denn die Kokosöl-Anwendung hat im Prinzip keinerlei Nebenwirkungen.

Überdies empfehlen Kokosöl-Experten eine Anwendung in Kombination mit Essig! Einfach  40 Tropfen Essig mit 3 Esslöffel Kokosöl vermengen und es kann los gehen. Zusätzlich sollte man mit einem Läusekamm die Haare des Sprösslings gründlich, Strähne für Strähne durchkämmen. Auf diese Art und Weise kann man erkennen, ob sich irgendwo noch ein paar Läuse versteckt haben oder ob alle vernichtet wurden. Gleichzeitig kämmt man mit den engen, feinen Zinken noch verbliebene Läuse und Nissen aus. Die Kokosöl-Behandlung sollte immer mit einem solchen Spezial-Kamm ergänzt werden.

Kokosöl gegen Läuse – Kur über Nacht

Bei dieser Art der Läuse-Behandlung wird die komplette Kopfhaut sowie das vollständige Haar mit reichlich Kokosöl eingerieben. Dann setzt man eine Badekappe auf, sodass kein Sauerstoff an die Läuse kommt – das Ganze bleibt dann über Nacht. Erwachsene Läuse und auch Larven ersticken durch diese Kur – am Folgetag können sie mit dem Läusekamm ausgekämmt werden. Diese Prozedur sollte 2 Wochen lang jeden 3. Tag erfolgen.

Kombination aus Kokosöl und ätherischen Ölen

Besonders wirksam ist Kokosöl als Hausmittel gegen Kopfläuse, wenn man es mit Ätherischen Ölen wie Anis oder Ylang-Ylang kombiniert. Hierfür muß man lediglich 30 ml Kokosöl schmelzen und mit 10 Tropfen des ätherischen Öls verrühren. Im Anschluß daran füllt man die Mischung in eine Sprühflasche und besprüht damit großzügig Kopfhaut sowie Haare. Das Ganze muss 15 Minuten einwirken, danach kann man die Läuse, Larven und Nissen auskämmen. Dieses Läuse-Hausmittel sollte täglich, eine Woche lang angewendet werden. Wobei es sich aufgrund der scharfen ätherischen Öle nicht für Kinder oder Personen mit Atemwegserkrankungen eignet.

Positiver Nebeneffekt einer Kokos-Behandlung – gleichzeitig ist das Hausmittel gegen Läuse ein top Pflegeprodukt. Denn die verschiedenen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente lassen die Haare schneller wachsen, bringen Fülle und Glanz.

Wer sich nicht ganz sicher in der Anwendung von dem Kokosöl-Hausmittel gegen Läuse ist und das Kokosöl nicht pur verwenden möchte – in diesem Fall bietet der Handel auch Präparate an, in denen Kokosöl nur ein Bestandteil von vielen ist. Doch Achtung: Ob die erstickende Wirkung in Produkten wie beispielsweise dem Aesculo Gel oder dem Mosquito Läuse-Shampoo auch zum Tragen kommt, ist nicht bewießen. Zu den kokoshaltigen Medizinpräparaten gibt es noch keine aussagenkräftigen Therapiestudien.

Kokosnussöl und seine Verträglichkeit

Meldungen über allergische Reaktionen auf Kokosnussprodukte gibt es, kommen jedoch sehr selten vor. Aufgrund dessen eignet sich Kokosöl in der Küche hervorragend als Alternative für all diejenigen, die andere Lebensmittelallergien haben.

Kokosöl Verträglichkeit
Kokosöl und seine Verträglichkeit

Verhältnismäßig oft kommen Nussallergien vor. Etwa ein Kind von zehn sowie ein Erwachsener von 200 sind davon betroffen. Nicht dazu gehört die Unverträglichkeit auf Kokosnüsse, denn trotz des Namens sind Nüsse und Kokosnüsse nicht miteinander verwandt. Allergien auf Kokosprodukte sind sehr selten. 2010 veröffentlichte die australische Gesellschaft für Allergologie eine Studie, in der von sehr wenigen Betroffenen die Rede ist.

Die Kokospalme gehört nicht zur gleichen Pflanzenfamilie, wie Nussbäume. Deshalb ist es derart unwahrscheinlich, dass jemand, der eine Nussallergie hat auch allergisch auf Kokosnüsse reagiert. Daher gehört es bislang auch zu keiner ärztlichen Routine, Nuss-Allergiker auf eine Kokosnussallergie zu testen. Besteht gegen ein Lebensmittel eine Allergie, sind es die Proteine in dem jeweiligen Produkt, die vom Immunsystem des Körpers als “gefährlich” eingestuft und somit bekämpft werden. Während Berichte über Unverträglichkeit von Kokosöl beim Essen so gut wie gar nicht vorkommen, verzeichnet die Gesellschaft für Allergologie ein etwas häufigeres Aufkommen von Kontaktallergien beim Auftragen auf die Haut, jedoch sei auch dies eher selten.

Da Kokosöl lactose- sowie glutenfrei ist, bietet es sich daher als eine gute Alternative für Personen an, die auf andere Lebensmittel allergisch reagieren. So leiden z.B. immer mehr Menschen an einer Intoleranz gegen Milchprodukte. Sie können beim Kochen oder zum Backen alternativ Kokosnussprodukte verwenden, wie beispielsweise Kokosöl. Ebenso für all die, welche auf Histamin intolerant reagieren, ist Kokosöl eine prima Variante. Denn es setzt beim Erhitzen keine Schadstoffe frei, wie andere Öle, zudem gibt den Mahlzeiten eine angenehme Note.

Prinzipiell gilt – ein Kokosprodukt ist immer dann am verträglichsten, wenn es naturbelassen ist, ganz gleich ob man es unter die Speisen mischt oder auf die Haut aufträgt. Das qualitativ beste Kokosöl erhält man durch Kaltpressung der frisch geernteten Kokosnüsse.

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Kokosöl nimmt den Krebszellen die “Luft zum Atmen”

Um dies verstehen zu können, muss man etwas ausholen.

Die Zellen im Organismus gewinnen Energie, indem sie, oder besser gesagt ihre winzigen Kraftwerke (Mitochondrien) Glucose mit Hilfe von Sauerstoff verbrennen, die sogenannte Zellatmung.

Nun können die Mitochondrien durch freie Radikale, Umweltgifte, Viren, ein übersäuertes Milieu oder durch Entzündungen geschädigt werden. Tritt dieser Fall ein, können sie ihre Fähigkeit zur gesunden Zellatmung verlieren. Dann leidet die Zelle praktisch an Atemnot. Damit die Zelle nicht erstickt, wechselt sie in einen anderen Stoffwechselmodus. Ab sofort produziert sie Energie über Gärprozesse. Daraus resultiert das die Glucose jetzt nicht mehr mit Sauerstoff verbrannt wird, sondern ohne Sauerstoffbeteiligung fermentiert wird. Die Möglichkeit, dass diese Zelle zu einer Krebszelle mutiert, ist enorm, da ein Hauptmerkmal von Krebszellen eben dieser sauerstofffreie Stoffwechselweg ist.

Selbst wenn dem Organismus genügend Sauerstoff zur Verfügung stehen würde, würde die Krebszelle diesen nicht nutzen, denn ihre Energieausbeute über die Gärung ist um einiges höher. So produzieren schnell wachsende Metastasen ca. 200-mal so viel Energie wie eine gesunde Zelle.

Otto Warburg (Zellbiologe) ist der Entdecker dieser krebszellentypischen Stoffwechselveränderung. Er bewieß, dass Krebszellen unfähig sind, mittels der normalen Zellatmung ausreichend Energie zu produzieren, sie stattdessen Gärprozesse verwenden.

Krebs benötigt Zucker

Für diese Gärprozesse brauchen Krebszellen jedoch Zucker – Glucose. Enthält die Ernährung einer Person also viel Zucker oder Kohlenhydrate (besonders isolierte Kohlenhydrate), dann werden die (vorhandenen) Krebszellen permanent gut gefüttert. Wodurch sie wachsen und gedeihen.

Krebszellen verfügen an der Zelloberfläche über 10-mal mehr Insulinrezeptoren als gesunde Zellen. Je mehr Insulinrezeptoren vorhanden sind, umso mehr Zucker kann aufgenommen werden. Daher kann eine Krebszelle, Glucose sowie andere Nährstoffe wesentlich rascher verschlingen als alle anderen Zellen. Sie saugt regelrecht alle Nährstoffe auf, während die restlichen gesunden Zellen immer weniger Nahrung bekommen. Fazit: der Tumor wächst stetig – der Körper zehrt aus und wird zusehendst weniger.

Aushungern – ist das die Lösung?

Wie lässt sich dieser Prozess durchbrechen? Nichts mehr essen? Nein – zwar würden die Krebszellen dann verhungern, der Mensch aber auch. Die sogenannte “ketogene Reinigung” ist die Lösung.

So werden in der Leber die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls zu Ketonen umgewandelt und von den meisten Körperzellen als Energiequelle genutzt. Stehen Ketone zur Verfügung, brauchen gesunde Zellen keine Glucose mehr. Sie verwenden die Ketone als Brennstoff. Krebszellen allerdings können mit Ketonen überhaupt nichts anfangen. Sie benötigen Glucose, um ihren enormen Energieumsatz aufrecht erhalten zu können. Verfügt der Blutkreislauf nur noch über Ketone, verhungern die Krebszellen.

Ketogene Reinigung

Doktor Thomas Seyfried – er entwickelte Warburgs Theorien weiter – stellte fest, dass sich die optimalen Blutzuckerwerte für die Abtötung von Krebszellen zwischen 55 bis 65 mg/dl befinden. Die Keton-Werte sollten über drei und unter sieben mmol/Liter liegen.

Diese Werte sollten sich auch mit der ketogenen Reinigung erreichen lassen. Bei dieser Art Fastenkur, bei der man einzig und alleine Kokosöl, Wasser, spezielle antioxidative Zusätze und die Komponenten eines Darmreinigungsprogrammes zu sich nimmt.

Die ketogene Reinigung sollte über einen Zeitraum von 3 bis 10 Tage durchgeführt werden. Bei bestehender Krebserkrankung (mit Metastasen) wird die Reinigung Dr. Seyfried zufolge – soweit es die Konstitution zulässt – für komplette 10 Tage durchgeführt.

Ketogene Reinigung mit Kokosöl

Hier die Anleitung für die ketone Reinigung mit Kokosöl nach den Empfehlungen von Dr. Seyfried:

  • den Tag über, alle 3 Stunden 2 Teelöffel Kokosöl zu sich nehmen (idealerweise 8 – 10 Teelöffel täglich) – am Besten natives Bio-Kokosöl.
  • rund 3,8 Liter klares Wasser mit antioxidativen Zusätzen (z. B. frische Zitrone, Cucurmin) trinken. Curcuma kann auch als Kapsel eingenommen werden. Dabei sollte man auf den Anteil an schwarzem Pfefferextrakt achten, der die Bioverfügbarkeit auf ein Vielfaches erhöht. Die antioxidativen Zusätze beschützen die Mitochondrien in den noch gesunden Zellen vor freien Radikalen.
  • natürliche pflanzliche Präparate verwenden, um den Darm zu reinigen und die Darmflora aufzubauen. Ein hochwertiges Darmreinigungsprogramm setzt sich beispielsweise aus Mineralerde Bentonit ( bindet Gifte und schädliche Bakterien an sich und leitet diese aus), Flohsamenschalenpulver ( reinigt den Darm und beruhigt die Darmschleimhäute) und aus einem Probiotikum, das die Darmflora wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringt, zusammen.

Lange Rede kurzer Sinn :  Kokosöl versorgt die gesunden Zellen mit Ketonen – also mit Brennstoff – ohne dass die Krebszellen genährt werden können.

Kokosöl – gesund trotz gesättigter Fettsäuren!?

Immer wieder kommt einem zu Ohren, das Kokosöl neuerdings so gesund ist, obwohl das Profil seiner Fettsäuren größere Mengen an gesättigten Fettsäuren enthält. Und bekanntermaßen gelten diese seit den 80ern als ungesund. Weshalb dies nicht unbedingt auf Kokosöl zutrifft – nachfolgen die Erklärung.

Bereits in den 30er Jahren begannen Wissenschaftler das Kokosöl zu erforschen. Damals bereiste der Zahnarzt Dr. Weston Price die Pazifikinseln und war über den Gesundheitszustand der Ureinwohner überrascht. Denn diese hatten kaum mit den aufkommenden Zivilisationskrankheiten zu kämpfen, im Gegesatz zu der amerikanischen sowie europäischen Bevölkerung.

Bild: joanna wnuk - Fotolia.com
Bild: joanna wnuk – Fotolia.com

Im Anschluss daran wurde Kokosöl unter dem Markennamen Palmin äußerst populär. Das 1892 eingeführte Produkt bestand zu 100 Prozent aus erhitzem, gehärtetem Kokosfett und erfreute sich rasch großer Beliebtheit.

Dieser Hype brach allerdings in den 1980er Jahren abrupt ein. Ausschlaggebend von eine Kampagne des Physiologen Ancel Keys (hat den Body-Mass-Index “erfunden” ) wurden gesättigte Fettsäuren als schädlich erachtet. Unter anderem galten sie als Ursache von Herzinfakten, Schlaganfällen sowie Übergewicht.

Inzwischen setzt sich allerdings immer mehr die Erkenntnis durch, dass man diese Thematik differenzierter sehen muss. So machen beispielsweise einige gesättigte Fettsäuren die “bösen” LDL-Cholesterinpartikel größer und somit unschädlicher. Zudem hat die Laurinsäure (50g/100g Kokosöl ) eine positive Eigenschaft auf das “gute” HDL-Cholesterin. Desweiteren unterstützt die Laurinsäure die Immunabwehr, wirkt antibakteriell und antiviral. Am bedeutensten aber ist vermutlich die Tatsache, dass es sich bei den in Kokosöl enthaltenen Fettsäuren zum Großteil um sogenannte mittelkettige gesättigte Fettsäuren handelt. Diese sind sehr leicht verdaulich, denn sie werden vom Darm direkt zur Leber weitergeführt, so dass sich die Kalorien nicht unmittelbar an der Hüfte niederlassen. Ebenfalls vermutet man eine positive Wirkung auf die Psyche, denn die Leber verstoffwechselt die mittelkettigen Fettsäuren zum Teil zu Ketone, welche das Gehirn vor schädlichen Einflüssen (Stress, Entzündungen) schützt.

Trotz all der Euphorie im Bezug auf die positiven Eigenschaften von Kokosöl sollte man eine gesunde Skepsis an den Tag legen. Denn kein Nahrungsmittel kann alleine eine blühende Gesundheit bis ins hohe Alter garantieren. Hier ist es wichtig, sich an eine alles in allem ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise zu gewöhnen. Auch sollte man darauf achten, ungehärtestes Kokosöl, sogenanntes Virgin Coconut Oil,  zu sich zu nehmen. Denn bei der Fetthärtung wird das Kokosöl zunächst raffiniert, dann desodorisiert und zuletzt gebleicht. Hierbei kann es zur Entstehung der gefürchteten Transfette kommen.

Fazit –  Panik, vor den im Kokosöl enthaltenen gesättigten Fettsäuren ist unangebracht. Trotz allem sollte Kokosöl im Sinne einer ausgewogenen Ernährung immer kombiniert werden.

Was ist drin im Kokosöl?

Die im hohen Maße enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelementen sowie Aminosäuren machen das Kokosöl besonders wertvoll für unseren Organismus. Das weiß-gelbliche, wachsähnliche Öl ist in seiner Zusammensetzung der Inhaltsstoffe einzigartig. Durch diese zpezielle Kombination der hochwertigen Inhaltsstoffe trägt das Kokosöl einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit bei.

Rundum eine gute Versorgung

Denn der hohe Anteil der Mineralstoffe (Magnesium, Kalium, Phosphor,Calcium) und der Spurenelementen (Eisen, Mangan, Kupfer, Zink) sorgen für

  • schöne Haut,
  • stabile Knochen,
  • genügend Energie
  • ausgeglichenen Stoffwechsel.

Außerdem wird durch die Aufnahme der Mineralstoffe eine ausreichende Sauerstoffzufuhr der roten Blutkörperchen sowie ein gut funktionierendes Immunsystem sichergestellt. Desweiteren sorgen die im Kokosöl vorhandenen Vitaminen B und E für einen ausgeglichenen Vitaminhaushalt. Unter anderem schützt und verjüngt das Vitamin E die menschlichen Zellen, das Vitamin B kümmert sich um ein stabiles Nervenkostüm sowie eine gute Konzentration.

Gelenkschmerzen am gesamten KrperBesonders wertvoll aber wird das Kokosöl durch die essentiellen Aminosäuren wie dem Tryptophan, Lysin, Threonin, Methionin, Phenylalanin, Valin, Leucin sowie Isoleucin und durch den Fettgehalt an Laurinsäure. Eine optimale Versorgung mit Aminosäuren ist nicht nur für Sportler von Vorteil.

Die Laurinsäure ist ein besonders gesundheitsfördernder Bestandteil. Diese gesättigte Fettsäure wirkt gegen Bakterien und Viren, zusätzlich stärkt sie das Immunsystem. Auch schlechte Cholesterinwerte lassen sich durch die Verwendung des hochwertigen Kokosöls verbessern, da Laurinsäure die Bildung des guten HDL-Cholesterins verstärkt und so die Blutfettwerte nachhaltig verbessert. Das ganze Herz-Kreislauf-System profitiert so von dem Einsatz von Kokosöl.

Stärkung von Nerven, Gehirn, Herz

Die vielfälltigen Inhaltsstoffe werden von unserem Organismus sehr gut verwertet und – ähnlich wie Kohlenhydrate – schnell, in vom Körper benötigte Energie umgewandelt. Wegen der speziellen Zusammensetzung der Fettsäuren kann der Gebrauch von Kokosöl durchaus einen positiven Effekt auf die Versorgung der Gehirnzellen haben und so bei der Prophylaxe und Behandlung von Erkrankungen (z.B. Alzheimer) haben.

Nicht jedes Produktionsverfahren für Kokosöl ist geeignet um alle wichtigen Inhaltsstoffe zu erhalten. Nur in einem hochwertig hergestellten Kokosöl sind auch nach der Produktion alle wertvollen Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Fettsäuren vorhanden.

Kokosöl – die Wahrheit über den Alleskönner

Fragt man 10 Personen, ob Kokosöl gesund ist, erhält man 10 unterschiedliche Antworten.

Was ist also dran an dem ganzen Gerede?

So glauben einige dass Kokosöl beim abnehmen hilft, andere wiederum sagen dem Kokosöl Heilkräfte zu. Beleuchten wir einmal den Hype um das Kokosöl.

Für über ein halbes Jahrhundert wurden Kokosöl, Butter und Co. pauschal als ungesund und herzschädigend verurteilt. Heute weiß man dass das ein Irrglauben war.

Kokosöl, was ist das?

Kokosöl der Alleskönner
Alleskönner Kokosöl?
Gewonnen wird Kokosöl aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss. Für die Ureinwohner tropischer Gebiete zählt es seit Jahrtausenden zum festen Bestandteil der Ernährung.

Auch in der indischen Ayurveda findet es Verwendung – nicht nur als Lebensmittel, sondern auch bei der Therapie von Hautkrankheiten.

Wissenschaftler stellten bereits in den 80ern fest, dass Menschen, die mit ihrer Nahrung regelmäßig Kokosöl zu sich nehmen, wesentlich seltener an Herz-Kreislauf-Leiden erkranken.

Kokosöl besteht zu knapp 90 Prozent aus gesättigten Fetten, wovon 65 Prozent davon aus so genannten MCT-Fetten besteht (MCT = “medium chain triglycerides”mittlerer Kettenlänge). Zahlreiche der positiven Auswirkungen von Kokosöl auf die Gesundheit werden den MCT-Fettsäuren zugeschrieben.

Tatsächlich wissen nur wenige, wie gesund das “richtige” Kokosöl ist. Denn Kokosöl ist nicht gleich Kokosöl. Benutzt man das falsche Kokosöl, kann man unter Umständen der Gesundheit sogar schaden.

Ist Kokosöl gesund ? – das ist hier die Frage?

Nach wie vor bekommen manche Kardiologen einen Herzinfarkt, wenn sie feststellen müssen, das immer mehr Menschen Kokosöl genießen.

Tatsächlich wird das Kokosöl noch immer wegen seines hohen Anteils gesättigter Fette an den Pranger gestellt.

“Gesättigte Fette sind schlecht fürs Herz?!” –  der Mythos ist nicht kleinzukriegen. Doch wir sollten es besser wissen!Denn mittlerweile gibt es zahlreiche Studien, die belegen, dass Kokosöl gesund ist.

Ausschlaggebend sind dabei in erster Linie die MCT Fettsäuren, die in Form von Laurinsäure im Kokosöl vorkommen.

Ja –  Kokosöl ist gesund, denn :

  • Kokosöl erhöht die geistige Leistungsfähigkeit.
  • Kokosöl senkt den Cholesterinspiegel und unterstützt das Herz-Kreislauf-System.
  • Kokosöl ist eine sehr gute Energiequelle, denn es fördert die Bildung von Ketonkörpern (besser als andere Fette).
  • Kokosöl kann Muskelabbau trotz eines großen Kalorienmangels bremsen.
  • Die enthaltenen MCT-Fettsäuren sind ein wirksames Mittel gegen Alzheimer.

Kokosöl verjüngt nicht nur von innen, sondern auch von außen. Studien zufolge soll das Kokosöl eine ebenso gute oder sogar bessere Wirkung auf Haut und Haare haben, als das in Kosmetik-Produkten üblicherweise verwendete Mineralöl:

  • Kokosöl wirkt effektiv gegen trockene Haut.
  • Kokosöl erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut besser als jedes andere Öl.

Kokosnussöl hilft beim Abnehmen ?

Zunächst klingt es paradox – aber Studien belegen, dass Kokosöl beim abnehmen helfen kann.

Offensichtlich liegt der Knackpunkt in den bereits erwähnten MCT Fettsäuren. So wandelt die Leber diese in eine hocheffiziente Energiequelle um – und diese wiederum unterstützt den Körperfett- abbau.

Bedeutet das, je mehr Kokosöl, desto schlanker? Einige haben es getestet. Und beispielsweise ihren Kaffee esslöffelweise mit Kokosöl “gepimpt” – mehrfach täglich. Keiner nahm ab, sondern zu. Besser immer das Kleingedruckte lesen, denn: Kokosöl hilft nur dann beim Abnehmen, wenn man damit andere – am besten weniger gesunde – Fette ersetzt!

Fehlkäufe schaden der Gesundheit!

Kokosöl kann nur dann mit seine Stärken punkten, wenn man das richtige Produkt kauft.

Einige Herstellungsverfahren kehren die positive Wirkung um – und können sogar Kokosöl ungesund machen.

Diese Produkte sollte man meiden!

Produkt mit folgender Kennzeichnung, sollte man links liegen lassen:

  • Das Kokosöl oder Kokosfett wurde raffiniert, gebleicht oder auf andere Weise verarbeitet. Oft schreibt der Hersteller in seiner Produktbeschreibung: “Dies ist ein reines Kokosfett, zeichnet sich aber durch seine geschmacksneutralen Eigenschaften aus.”
  • Wenn weder die Bezeichnung kaltgepresstnativ oder extra nativ auf der Packung zu finden ist !

Höchswahrscheinlich wurde in diesen Fällen das Kokosöl mechanisch stark verarbeitet und erhitzt. Oftmals werden Chemikalien benutzt, um das Öl aus der Kokosnuss zu extrahieren. Dann werden die gesunden Inhaltsstoffe entweder chemisch modifiziert oder ganz herausgefiltert. Hierbei kann sich die Zusammensetzung der Fettsäuren verändern. Manchmal werden auch Zusatzstoffe beigesetzt, welche das Öl haltbar machen sollen.

Hier darf man zugreifen!

Kokosöl

Das Herstellungsverfahren ist ausschlaggebend – deshalb sollte man auf einer dieser Kennzeichnungen achten:

  • kaltgepresst,
  • nativ (extra),
  • (extra) virgin oder
  • vierge (extra).

Denn dann wurde das Kokosöl besonders schonend und sorgfältig bei niedrigen Temperaturen gepresst (kaltgepresst). Dabei bleiben die Inhaltsstoffe und Fettsäuren erhalten.

Kokosöl-Empfehlung

Möchte man Kokosöl aufgrund seiner positiven Auswirkungen beim Abnehmen und für die Gesundheit ganz gezielt verwenden, sollte man dies berücksichtigen:

  • Die Menge!  Studien zufolge kann extra natives Kokosöl seine ganze Wirkung entfalten, wenn man ca. 8-15 gr. täglich zu sich nimmt.
  • Energieüberschuß? Hier sollte man andere, ungesündere Fette durch Kokosöl ersetzen. Da Kokosöl sehr energiereich ist, können die Abnehmerfolge leicht gebremst werden, wenn das Kokosöl zusätzlich eingenommen wird.
  • Erhitzen? Kokosöl ist eines der besten Öle zum heißen Kochen, Braten und Schmoren. Es behält seine gesunden Eigenschaften auch bei hohen Temperaturen (Rauchpunkt erst bei 177 °C) – ganz im Gegensatz zu wenig hitzebeständigen Ölen wie z.B. Leinöl (Rauchpunkt bei 107 °C).
  • Welches Produkt? Achte darauf, dass das Kokosöl als kaltgepresst, nativ oder virgin gekennzeichnet ist.

Zum Abschluss

Fett macht Fett?  Nein – denn allmählich spricht es sich herum, dass die richtigen Fette unbedingt ein fester Bestandteil der Ernährung sein sollten.

Kokosöl ist ein solches richtiges Fett. Auch, oder gerade weil es einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren enthält. Darunter die MCT Fette, die wahrscheinlich ein Hauptgrund für die gesunden und schlank machenden Eigenschaften des Kokosöls sind.

Ein nicht ganz unwesentlicher Punkt fehlt noch – Kokosöl riecht und schmeckt einfach lecker!