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Die neue Masche: Do it yourself (DIY) – Bei selbstgemachter Kokosöl Naturkosmetik kann man auf “Nummer sicher” gehen, denn man wählt die Inhaltsstoffe selbst aus. Mit diesen Kokosöl Naturkosmetik Rezepten kann nichts schief gehen.

Wimpernserum mit Kokosöl

DIY Kokosöl Wimpernserum

DIY Kokosöl Wimpernserum für schöne Augen

Schöne Wimpern sind der Traum einer jeden Frau. Doch nicht jeder ist mit einer vollen und vor allem schwungvollen Wimpernpracht gesegnet. Häufig wird dann Mascara eingesetzt um die feinen Härchen dichter erscheinen zu lassen. Dieser soll möglichst nicht verwischen und lange, am besten den ganzen Tag, halten. Also greift man zur wasserfesten Variante.

Kokosöl Wimpernserum
Bildquelle: looking2thesky – Fotolia.com

Wasserfeste Wimperntusche lässt sich aber oft nur schwer wieder rückstandslos entfernen, denn sie klebt regelrecht an den Wimpern. Durch starkes Rubbeln reißt man sich dann die feinen Wimpernhaare aus und sie werden nach und nach immer dünner.

Um die Wimpern zu nähren, damit sie möglichst widerstandsfähig sind und schön glänzen, kann man sich ein Serum mit Kokosöl, Rizinusöl und Vitamin E mischen. Das Kokosöl-Wimpernserum kann das Wachstum der Härchen anregen und sie  dichter werden lassen.

Die Mischung gilt als kleiner Geheimtipp für alle Frauen, die eher kurze und dünne Wimpern haben, denn sowohl das im Serum enthaltene Rizinusöl als auch das native Kokosöl und Vitamin E gelten als natürliche Conditioner, die das Wimpernwachstum beschleunigen können. Die Härchen werden mit Feuchtigkeit versorgt und geschmeidig weich gepflegt, wodurch sie seltener abbrechen und ausfallen.

Diese Zutaten benötigt ihr für das DIY Kokosöl-Wimpernserum:

  • einen gehäuften Esslöffel natives Kokosöl aus Bioanbau
  • etwa einen halben Teelöffel voll Rizinusöl
  • etwa einen halben Teelöffel voll Vitamin E-Öl

Das Kokosöl muss zunächst im Wasserbad geschmolzen werden. Anschließend einfach die beiden anderen Öle zugeben und untermischen. Die Masse könnt ihr anschließend in einen kleinen Tiegel umfüllen und fest werden lassen. Evtl. ab und an mit einem sauberen Löffelstiel umrühren, damit sich die Komponenten nicht wieder trennen.

Das Kokosöl Wimpernserum kann nun abends mit einem sauberen Wattestäbchen rund um den Wimpernkranz und auch auf die Augenbrauen aufgetragen werden. Über Nacht können die Wirksubstanzen wunderbar ihre Arbeit leisten.

Viel Spaß beim Testen!

Kleiner Tipp: Wasserfeste Tusche lässt sich mit einem Wattepad und Kokosöl relativ einfach von den Wimpern entfernen.

Kokossahne Haarkur gegen krauses, gelocktes Haar

Krauskopf Ade!

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Du möchtest dein krauses oder gelocktes Haar gerne bändigen, in den Griff bekommen und ihm die widerspenstigkeit nehmen? Aus Erfahrung ist krauses Haar immer trockener als glattes Haar und wirkt dadurch stumpf, ungepflegt und glanzlos im Gegensatz zu glattem Haar. Das krause Haar ist schwer zu frisieren, es hält keine Haarspange im Haar und hat was gegen Haarstyling Produkte. Besonders im Nebel, in feuchter Luft bei Regen oder im feuchten Klima, macht das Haar was es möchte. Das passiert, da die Haarschuppen nicht glatt anliegen sondern aufgestellt sind. Um die gesunde und natürliche Haarstruktur wieder zu bekommen, ist diese Kur hier genial. Um dem Spliss vorzubeugen, bietet sich unsere Kokossahne Haarkur gegen krauses, gelocktes Haar geradezu an. Die Kur besitzt nicht nur einen umwerfenden exotischen Kokosduft sondern enthält auch sehr viele Pflegestoffe.

Zur eigenen Herstellung benötigen Sie folgende Zutaten:

½ Becher Schlagsahne

Ca. 50 ml Kokosöl

1 unbehandelte Zitrone

Zubereitung:

In einem Wasserbad oder unter warmen Wasser das Kokosöl schmelzen lassen. Achte darauf, dass das Öl nicht aufkocht sonst gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Messe von dem Öl 50 ml ab und kühle es ein wenig ab.

Danach die Sahne in das Öl einrühren und beides gut miteinander vermischen. Der Saft einer halben unbehandelten Zitrone wird unter die Kokossahne-Mischung gerührt.

Auf das feuchte Haar gebe nun die Haarkur, wickel ein Handtuch um den Kopf und lasse das für eine halbe Stunde gut einwirken. Anschließend wasche mit handwarmen Wasser die Kur gründlich aus.

Tipp:

Wird dein Haar täglich durch billige Bürsten strapaziert, hilft auch die beste Haarpflege nichts. Deshalb ist es wichtig, dass deine Borsten nicht aus Plastik sind. Denn die scharfen Kanten von den Plastikborsten machen dein Haar noch kaputter. Zwar sind Naturborsten teurer aber deine Haare werden dir für die Schonung danken.

Drücke dein nasses Haar nur sanft aus, da das Haar jetzt sehr empfindlich und aufgequollen ist. Auch das rubbeln mit dem Handtuch ist schlecht, lieber leicht ausdrücken. Die nassen Haare bitte mit Vorsicht bürsten oder kämmen.

Hitze trocknet das Haar noch mehr aus. Versuche daher Föhn, Trockenhaube, Lockenstab oder Glätteisen zu vermeiden. Am besten ist es immer noch die Haar an der Luft trocknen zu lassen.

Entgiften und reinigen mit Kokosöl

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Jeden Tag nehmen wir schmutzige Luft, Kosmetika, chemisch Behandelte Stoffe und vieles mehr zu uns ohne dass wir es so recht bemerken. Um all den Müll wieder loszuwerden arbeitet unser Körper und gerade die Leber auf Hochtouren daran. Sie nimmt nämlich alles auf was gegessen und getrunken wird mitsamt den Umweltgiften. Ihre Aufgabe ist es die Giftstoffe aus dem Blut zu filtern und zu zerstören. Ist diese Funktion nicht mehr 100 prozentig gegeben, gerät der Stoffwechsel ins Stocken. Durch ein entgiften und reinigen mit Kokosöl kann der Leber geholfen werden. Wenn wir mit Kokosöl den Körper entgiften, werden schädliche Mikroorganismen in der Leber beseitigt. Dies ist eine der bewährtesten Methoden zur Entgiftung.

Vorteile:

  • Die Darmflora kann harmonisiert werden
  • Es entsteht mehr Energie
  • Die Pilze werden abgetötet durch die antimykobischen Eigenschaften
  • Minimiert krankmachende Bakterien
  • Befreit den Körper von Abfallprodukten des Stoffwechsels

Anwendung:

Für eine Entgiftungskur sollten drei bis sieben Tage eingeplant werden. Dafür werden jeden Tag ein bis zwei Teelöffel natives Kokosöl eingenommen. Zusätzlich noch eine Kohletablette oder einen Löffel Heilerde. Bei einer schnellen Entgiftung können sämtliche Mahlzeiten durch Kokosöl ersetzt werden. Aber Achtung, nicht mehr als 14 Esslöffel pro Tag!

3-Tages Plan für eine schnelle Entgiftung:

Einkaufsliste:

2 Liter naturtrüben Apfelsaft

3 Grapefruits

125 ml Kokosöl

Von der Apotheke:

F.X. Passagesalz SL

Magnesium phosphoricum D 6

Natrium sulfuricum D 6

Entgiftung 1. Tag:

  • 5 x täglich 3 Magnesium Tabletten
  • 5 x täglich 3 Natriumtabletten
  • 2 Liter Apfelsaft über den Tag trinken

Entgiftung 2. Tag:

  • Keine Fett und Milchprodukte sondern Reis und gedünstetes Obst bis 14 Uhr
  • Weder etwas essen noch trinken zwischen 14 – 18 Uhr
  • Ab 18 Uhr: 200 ml Wasser mit 1 EL Passagesalz aufgelöst trinken
  • Ab 20 Uhr: 200 ml Wasser mit 1 EL Passagesaltz aufgelöst trinken
  • Um 21.45 Uhr 125ml Kokosöl mit 200 ml Grapefruitsaft mischen und langsam trinken
  • Danach auf dem Rücken für 20 Minuten mit erhöhtem Kopf liegen

Entgiftung 3. Tag:

  • Ausschlafen und viel ruhen
  • Nach dem Aufwachen 200 ml Wasser mit 1 EL Passagesalz trinken
  • 2 Stunden nach dem Aufstehen Apfel- oder Grapefruitsaft trinken und mit einem Apfel und leichter Kost wieder normal Essen

Tipp:

Mit Wasser und etwas Zitronensaft gemischt, schmeckt das Kokosöl auf die Dauer angenehmer. Darauf achten nur hochwertige Produkte einzukaufen. Bei Unsicherheit einfach deinen Hausarzt vor einer Kur befragen. 2 Stunden nach dem Aufstehen Apfel- oder Grapefruitsaft trinken und mit einem Apfel und leichter Kost wieder normal Essen

Massage-Kokosöl selbst gemacht

Bildquelle: naito8-Fotolia.com

Massage-Kokosöl selbst gemacht, geht besonders schnell und einfach. Benötigt wird dazu nur ein Basis Öl, was in unserem Fall das Kokosöl ist und ein ätherisches Öl nach Belieben, was den Duft ausmacht. Beides miteinander vermischt ergibt ein Massageöl, welches nicht nur im Wellnessbereich sondern auch zu Therapie- und Heilzwecken eingesetzt werden kann. Massageöl kann auch sehr gut zur Selbstmassage angewendet werden. Zum einen wirken die Massagen über Berührungen, Streicheleinheiten und Kneten der Haut und zum anderen wirken die enthaltenen Öle. Das Basis Öl pflegt und nährt die Haut und macht das leichte Gleiten der Hände über den Körper möglich. Die ätherischen Öle hingegen können beruhigen, beleben, heilen, desinfizieren, wärmen, kühlen, Schmerz lindern, Schleim lösen, Stimmungen aufhellen, Entzündungen hemmen, Immunsystem stärken, die Konzentrationsfähigkeit und Durchblutung fördern. Für die Herstellung dieses Massageöls unbedingt nur natives und kaltgepresstes Kokosöl verwenden. Denn darin sind noch alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten. Es ist frei von Konservierungsstoffen und belastet dadurch die Haut nicht. Kokosöl schützt die Haut dank seiner antioxidativen Wirkung vor freien Radikalen und verzögert die Hautalterung.

Zutaten:

10-20 Tropfen ätherisches Öl

5 g Kokosöl

5 g Mandelöl

100 g Kakaobutter

100 g Sheabutter

Zusätzlich:

1 Schneebesen

1 Trichter

1 Schüssel mit heißem Wasser

1 dunkles Glas mit Schraubverschluss

Zubereitung:

In ein Wasserbad kommt eine kleine Schale, die gefüllt ist mit Kakaobutter, Sheabutter und dem Kokosöl. Wenn alles flüssig ist, gut miteinander verrühren. Für die Konsistenz des Massageöls ist später die Sheabutter verantwortlich. Jetzt wird das Mandelöl hinzugegeben und danach das ätherische Öl. Für belebende und fruchtige Düfte ist Bergamotte und Grapefruit sehr gut geeignet. Wer lieber auf Duft wie Kokos oder Schokolade steht, kann auch Duft Öle in dieser Richtung dazugeben. Nachdem die Flüssigkeit in einem dunklen Schraubglas durch einen Trichter abgefüllt wurde, kann sie für eine halbe Stunde im Kühlschrank aufbewahrt werden und das Öl wird etwas härter und kann als Massagecreme verwendet werden. Denn wenn Kokosöl auskühlt wird es hart und verflüssigt sich wieder sobald es in den Händen mit einer Haselnussgroßen Menge verrieben wird.

Tipp:

Achten Sie beim Kauf der ätherischen Öle auf hohe Qualität und wählen nur 100 % reine Öle.

Pro 100 ml Basis Öl gibt man ca. 15 Tropfen ätherisches Öl hinzu.

Ätherische Öle können aufgrund ihrer hohen Konzentration Allergien auslösen, deshalb vorher an einem kleinen Fleck am Handgelenk testen und eine halbe Stunde abwarten wie Sie darauf reagieren.

Stillende und auch Schwangere sollten mit der Hebamme oder dem Arzt sprechen bevor sie das selbst gemacht Massageöl verwenden.

Reinigungslotion und Gesichtsmaske gegen unreine Haut

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Reinigungslotion und Gesichtsmaske gegen unreine Haut, hier ganz einfach selbst machen. Die Lotion dient zur Behandlung, Reinigung oder Pflege der Haut. Sie ist äußerlich anzuwenden, der Zustand flüssig bis wässrig und in ihr enthalten sind suspendierte oder emulgierte pharmazeutische Wirk- und Hilfsstoffe.

Nach einem stressigen Arbeitstag oder Stress mit der Familie, wird das heimische Bad gerne mal in eine Wohlfühloase verwandelt. Da hilft eine Gesichtsmaske ungemein, egal ob bei Mann oder Frau. Die Gesichtsmaske hilft gegen Pickel, trockene Haut, Falten oder einfach mal als reichhaltige Feuchtigkeitspflege zwischendurch. Sie lässt sich vor allem ganz günstig und leicht selbst herstellen und ist dazu noch umweltfreundlich.

Diese Gesichtsreinigungslotion trägt dazu bei, die Akne-Narben zu beseitigen:

Zutaten:

1 TL Honig

3 Tropfen Teebaumöl

1 Spritzer Zitronensaft

1 EL Kokosfett

Zubereitung:

Setzen Sie ein Wasserbad auf und schmelzen das Kokosfett darin, damit es zu einem Kokosöl wird. Die übrigen Zutaten werden unter gemischt und zu einer homogenen Masse verrührt. Beim Auftragen werden die Mund- und Augenpartien ausgespart und der Rest vorsichtig mit den Fingerspitzen einmassiert. Waschen Sie die Lotion nach einer kurzen Einwirkzeit mit viel lau warmen Wasser wieder ab. Sie werden spüren wie zart Ihre Gesichtshaut geworden ist.

Gesichtsmaske zur Beruhigung

Um Ihrer Haut bei der Heilung von Akne-Entzündungen zu helfen, die Haut zu beruhigen und gegen Flecken und Akne-Narben vorzugehen, stellen Sie einfach folgende Gesichtsmaske her:

Zutaten:

3 EL Haferflocken

1 Tasse Kamillentee

2 EL Kokosfett

1 TL Aloe Vera Gel

1 TL Naturjoghurt

Zubereitung:

Die Haferflocken werden in einer Schüssel mit dem Kamillentee übergossen und dann für gut eine Stunde eingeweicht um sich gut vollsaugen zu können. In einem Wasserbad wird das Kokosfett geschmolzen. Die eingeweichten Haferflocken nun zusammen mit dem Joghurt und dem Aloe Vera Gel gut zu einem einheitlichen Brei verrühren. Diese Masse wird jetzt für eine viertel Stunde kühl gestellt. Mit Hilfe eines Wattepads wird die kalte Gesichtsmaske aufgetragen und auch dort wie immer die Augen- und Mundpartie ausgespart. Nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten wird die Beruhigungsmaske mit viel lau warmen Wasser wieder abgewaschen und die Haut mit Kosmetiktüchern trocken getupft.

Gesichtsmaske gegen unreine Haut

Haben Sie eine unreine Haut, dann stellen Sie einfach diese natürliche Gesichtsmaske her:

Zutaten:

1 EL Kokosfett

2 EL Quark

2 EL Sonnenblumenkerne

7 Bärlauchblätter

Zubereitung:

Das im Wasserbad geschmolzene Kokosfett wird in einen hohen Rührbecher gefüllt. Dazu werden die restlichen Zutaten hinzugefügt und mit einem Pürierstab gut püriert. Diese Maske wird dann aufgetragen ohne die Augen- und Mundpartie. Nach zehn Minuten Einwirkzeit wird die Gesichtsmaske mit warmen Wasser abgewaschen.

 

Peeling und Lotion gegen Pickel

Bildquelle: PhotoSG-Fotolia.com

Peeling und Lotion gegen Pickel, dafür ist Kokosöl ein natürliches Mittel. Wichtig beim Kauf ist es, darauf zu achten nur unraffiniertes Kokosöl zu nehmen. Das kalt gepresste Kokosöl sollte außerdem unbehandelt sein. Wenn man an dem Kokosöl riecht, wird ein typischer Geruch von Kokosnuss in die Nase steigen. Ist dies nicht der Fall, dann handelt es sich um raffiniertes Öl, welches seinen Duft schon fast verloren hat.

Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure wirkt antibakteriell, lindert Entzündungen und mildert Schwellungen. Der Pickel geschädigten Haut kann das Kokosöl nichts anhaben, da es die Talgdrüsenzellen nicht angreift. Zusätzlich unterstützt es bei dem Heilungsprozess der Haut und mindert Narbenbildungen.

Wichtig ist, dass man bei der Anwendung von Kokosöl auf eine gute Hygiene achtet. Es reicht nicht aus nur die Hände zu waschen bevor das Öl aufgetragen wird, sondern besser ist es die Hände auch vorher zu desinfizieren. Dadurch wird vermieden, noch zusätzliche Bakterien über die Hände auf die unreine Haut zu bringen. Das Kokosöl kann alternativ auch mit einem Wattepad bei großen Flächen und einem Wattestäbchen bei Pickeln aufgetragen werden.

Um eine erfolgreiche Behandlung zu erzielen, ist es wichtig, das Kokosöl regelmäßig anzuwenden.

Zutaten für eine Peeling-Gesichtsmaske:

1 TL Zucker

1 EL Kokosfett

½ TL Mandelöl

Zubereitung:

Das Kokosfett wird in einem Wasserbad geschmolzen und dann durch die Zugabe von dem Mandelöl und Zucker gründlich verrührt. Jetzt kann das Peeling in einen Behälter mit Deckel umgefüllt werden.

Anwendung:

Das Peeling wird mit den Fingerspitzen leicht auf das Gesicht einmassiert und die Augen und Mundpartie dabei weggelassen. Jetzt noch gut 15 Minuten einwirken lassen und anschließend wird die Gesichtsmaske mit lauwarmen Wasser abgespült.

Zutaten für eine Bodylotion:

2 TL Bienenwachs

100 ml Kokosfett

5 Tropfen ätherisches Lavendelöl

Zubereitung:

Das Bienenwachs wird zusammen mit dem Kokosfett in einem Wasserbad erhitzt. Ist beides flüssig, dann aus dem Wasserbad nehmen und miteinander verrühren, bis eine einheitliche, homogene Masse entsteht. Diese Flüssigkeit nach dem Abkühlen mit dem Zusatz von Lavendelöl verfeinern und alles noch einmal kräftig miteinander vermischen, bevor die Bodylotion in die Fläschchen gefüllt wird.

Fazit:

Diese Lotion beugt Pickeln vor und hat zudem noch einen angenehmen Duft.

Tipp:

Da die selbstgemachte Lotion und das Peeling keine Konservierungsstoffe enthält, ist es besser diese im Kühlschrank zu lagern, da sie sich so länger halten.

Kokosöl Hautpflege

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Wenn man bei der Kokosöl Hautpflege auf Nummer sicher gehen möchte, dann stellt man einfach seine eigene Hautpflege selbst her. Die Hauptzutat besteht aus einem nativen Kokosöl und ist über das Internet oder in Drogerien zu bekommen. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure schützt die Haut vor Bakterien, Viren und Pilzen. Das native Kokosöl bietet zusätzlich Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen, wirkt wie eine Anti-Aging-Creme und spendet der Haut zusätzlich Feuchtigkeit.

Samtweiche Bodylotion:

100 g Aloe Vera Gel ohne Zusatzstoffe, 30 g Kokosnussöl und 10 Tropfen Orangenöl sind die Zutaten für die Bodylotion mit Kokosöl für geschmeidige Haut.

Zubereitung:

In einem Wasserbad das flüssige Aloe Vera Gel erhitzen und anschließend das Kokosfett hinzufügen. Mit dem Orangenöl kommt ein frischer Duft hinzu und verfeinert alles noch einmal, indem es gut durchgemischt wird. Wer möchte, kann auch einen Handmixer zur Hilfe nehmen. Die Flüssigkeit danach in Behälter mit einem Verschluss füllen.

Anwendung:

Nach dem Baden oder Duschen wird die fertige Lotion mit kreisenden Bewegungen sanft auf die Haut aufgetragen.

Tipp:

Die Bodylotion im Kühlschrank aufbewahren, da sie keine Konservierungsstoffe enthält.

Kokosöl Hautpeeling:

100 ml Olivenöl, 100 g Meersalz und 100 ml Kokosöl sind notwendig zur Herstellung dieses Hautpeelings.

Zubereitung:

Auch wieder in einem Wasserbad wird das Kokosfett geschmolzen und mit dem Öl und dem Salz zusammen vermischt, wenn nötig abermals mit einem Handmixer. Die Masse abfüllen in einen Behälter und kühl stellen.

Anwendung:

Unter der Dusche wird das Peeling auf die feuchte Haut mit kreisenden Bewegungen aufgetragen. Die abgestorbenen Hautzellen werden durch die Salzkörnchen schonend entfernt. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann das Peeling mit lauwarmen Wasser abgeduscht werden.

Fazit:

Die Haut wird durch das Oliven- und Kokosöl mit viel Feuchtigkeit und Nährstoffen ernährt. Dadurch wird sie geschmeidig, weich und frisch.

Tipp:

Auch hier gehört das Peeling zur Aufbewahrung in den Kühlschrank, da es keine Konservierungsstoffe enthält.

Kokosöl-Entspannungslotion:

Für diese Entspannungslotion werden nur 1 EL Bienenwachs, 10 Tropfen Lavendelöl und 250 ml Kokosöl benötigt.

Zubereitung:

Das Bienenwachs wird zusammen mit dem Kokosöl im Wasserbad geschmolzen. Anschließend kommt das Lavendelöl hinzu, wird gut durchgerührt und in passende Behälter umgefüllt.

Anwendung:

Nach dem Baden oder Duschen wird die Lotion dünn auf die Haut aufgetragen. Ein frisches, erholsames Relax-Gefühl wird sich schnell einstellen. Auch diese Lotion sollte besser im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Naturseife aus Kokosöl

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Kokosöl ist günstig, leicht zu organisieren, macht die Naturseife aus Kokosöl sehr hart, ist schön weiß, mit einer glatten Textur, hat einen angenehmen Duft und ist als Schaumbildner bekannt. Deshalb bildet Kokosöl mit seinen vielen guten Eigenschaften, zusammen mit anderen Ölen von den meisten Seifen die Schaumgrundlage. Die anderen Öle werden dazu genommen, da das Kokosöl alleine nicht so stabil ist und alleine nur blasen werfen würde. Soll beim Seifen machen viel Kokosöl verwendet werden, muss auch dem entsprechend viel Wasser dazu. Das Wasserbindevermögen des Öls ist sehr hoch. Menschen die sehr trockene Haut haben, sollten die Kokosölseife nicht benutzen, da das Kokosöl eine sehr gute Waschkraft besitzt. Das wiederum könnte dazu führen, dass die Haut noch mehr austrocknet, muss aber nicht bei jedem der Fall sein. Da das Öl ohne Probleme schnell hart wird, kann die Naturseife nach dem Sieden schon am nächsten Tag geschnitten werden.

Zutaten:

1 L Rapsöl

1 kg Kokosöl

450 ml destilliertes Wasser

294 g Natronlauge (Apotheke)

3 Zitronen (davon die Schale klein hacken)

Zubereitung:

Das Natron wird nach und nach zu dem destillierten Wasser hinzugegeben. Da jetzt eine chemische Reaktion entsteht, entstehen Dämpfe die nicht eingeatmet werden sollten. Besser das Gesicht dabei zur Seite drehen und dann die Flüssigkeit so lange rühren bis diese klar geworden ist.

In einem Wasserbad werden das Raps- und Kokosöl zusammen erwärmt, bis sie flüssig geworden sind. Unter ständigem Rühren wird das abgekühlte Natron-Wassergemisch hinzugegeben. Mit einem alten Mixer, der nicht mehr für die Küche verwendet wird, alles zu einer puddingähnlichen Masse verrühren. Zum Schluss kommen die klein gehackten Zitronenschalen hinzu.

Als Gefäße oder Formen können leere Milchpackungen, alte Joghurtbecher oder ähnliches verwendet werden. Diese sollten nach dem sie zurecht geschnitten wurden gut eingefettet sein. Jetzt die Masse einige Zentimeter hoch hineingießen und mit einer Folie oder einem Karton abgedeckt an einem Kindersicheren Ort ruhen lassen. Zum Schluss nur noch den Arbeitsplatz sauber hinterlassen.

Spätestens nach zwei Tagen wird die Seife aus der Form gelöst und in beliebige Stücke geschnitten. Da das Kokosöl das Wasser sehr gut bindet wird die Seife schön weiß und schnell fest.

Tipp:

Die Seife wird fester und schaumiger, je länger sie liegt bevor sie zugeschnitten wird. Außerdem ist diese selbst hergestellte Seife ein schönes Geschenk für Geburtstage oder Weihnachten!

ACHTUNG !!!

Da es sich bei dem Natron um eine starke Base handelt sollte man unbedingt Schutzbrille und Handschuhe tragen. Optimal ist es auch die Naturseife entweder im freien oder einem gelüfteten Raum herzustellen. Die Gefäße sollten danach nicht mehr für Nahrungsmittel verwendet werden. Mit Zeitungen den Arbeitsplatz abgedeckt, kann die Seifenproduktion beginnen. Von der Natronlauge auf jeden Fall Kinder fernhalten.

Kokosöl-Rasiercreme für Mann & Frau

Bildquelle: PhotoSG-Fotolia.com

In so vielen handelsüblichen Rasiercremes ist so viel Chemie enthalten, dass man davon besser die Finger lassen sollte. Wie oft hat man selbst schon erlebt, wie die Haut nach der Rasur gebrannt hat oder unschöne Pusteln und Pickeln entstanden sind dort wo rasiert wurde. Wollt ihr euch und eurer Haut etwas Gutes tun, dann stellt die Kokosöl-Rasiercreme für Mann & Frau einfach selbst her. Mit nur ganz wenig Aufwand und super leicht hergestellt, wird eure Haut aufatmen und nie weicher gewesen sein, wie zu diesem Zeitpunkt.

 

Zutaten:

55 g Mandelöl

80 g Kokosöl

80 g Sheabutter

40 g Aloe Vera Gel

10 Tropfen Rosmarinöl

Werkzeug:

1 Messbecher

1 Handmixer

1 große Schüssel heißes Wasser

1 Behälter mit 300 g Fassungsvermögen (mit Schraubverschluss)

Zubereitung:

Das Kokosöl wird zusammen mit der Sheabutter in einer kleinen Schüssel im Wasserbad zum Schmelzen gebracht. Danach die kleine Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und das Rosmarin- und Mandelöl, welche in der Creme antibakteriell wirken, dazu fügen und gut miteinander vermischen. Nach einer kleinen Abkühlpause, kommt das Aloe Vera Gel hinzu, welches bei gereizter Haut gut tut und heilend auf kleinere Verletzungen wirkt, welche man sich beim Rasieren schon mal zuziehen kann. Danach kommt die Masse zum Auskühlen für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Die cremige Konsistenz bekommt die Rasiercreme erst, wenn nach dem Auskühlen alles noch einmal mit einem Handmixer aufgeschlagen wird. Diese cremige Masse nun in den Behälter mit dem Schraubdeckel füllen. Wird die Creme gekühlt gelagert, hält sie sich bis zu vier Wochen.

Kokosöl in der Rasiercreme:

Das Kokosöl versorgt zum einen die Haut bei der Rasur mit Feuchtigkeit und legt einen Schutzfilm darüber. Dann ist die Verletzungsgefahr beim Rasieren nicht ganz so hoch. Zudem hat Kokosöl eine antimikrobielle Wirkung und schützt dadurch die gereizte Haut vor Bakterien. Das Gewebe regeneriert sich schneller mit Kokosöl und sollte doch einmal ein Schnitt bei der Rasur vorgekommen sein, ist es wie so eine Art natürliches Pflaster.

Fazit:

In Sachen Pflege und Schutz ist diese Rasiercreme in Kombination mit Aloe Vera Gel und Kokosöl einfach grandios.

Sonnenschutz mit Kokosöl

Bildquelle: PhotoSG-fotolia.com

Wer tankt nicht gerne Vitamin D in der Sonne und stärkt dadurch sein Immunsystem? Doch kommerzielle Sonnenschutzmittel enthalten meist giftige und krebserregende Stoffe. Das Kokosöl bietet auch Schutz gegen UVB-Strahlung auf natürliche Art und Weise ohne das Risiko von Krebs, hat allerdings nur einen Lichtschutzfaktor von 10. Doch ein leichter Lichtschutzfaktor ist immer noch besser als überhaupt keinen. Daher achten Sie darauf nur so viel Sonne zu tanken, wie ihre Haut auch verträgt. Schützen Sie sich bei großer Hitze mit luftiger weiter Kleidung, am besten langärmelig und einem Hut mit weiter Krempe und setzen sich der Sonne nur langsam aus. Meiden Sie die Mittagssonne, noch besser sind Schattenplätze, auch hier kann man braun werden und das noch auf gesunde Art und Weise.

Kokosöl und seine positiven Eigenschaften:

  • Die Haut wird mit wertvollen Fettsäuren und antioxidativem Vitamin E versorgt
  • Der Alterungsprozess der Haut wird verzögert
  • Es entsteht ein zartes und glattes Hautbild
  • Der natürliche UV-Filter schützt die Haut vor zu viel Sonneneinstrahlung
  • Riecht angenehm und verleiht der Haut einen wunderschönen Glanz
  • Sehr gutes Hautpflegemittel und verstopft die Poren nicht
  • Trotz öliger Konsistenz, entsteht nur ein leichter Film auf der Haut

Zum Herstellen einer eigenen Sonnencreme verwenden wir zusätzlich Zinkoxid. Beim Kauf von Zinkoxid sollte darauf geachtet werden, dass die Partikel nicht kleiner als 100 nm sind sondern größer als 330 nm.

Wieviel Zinkoxid für welchen Lichtschutzfaktor?

5 % Zinkoxid für LSF 2 – 5

10 % Zinkoxid für LSF 6 – 11

15 % Zinkoxid für LSF 12 – 19

20 % Zinkoxid für LSF 20 und höher

Zutaten Sonnencreme:

30 ml Kokosöl

24 ml Sheabutter

3 ml Jojobaöl

3 ml Vitamin-E-Öl

30 Tropfen ätherische Öle (z. B. Lavendel, Eukalyptus, Minzöl usw.)

Zinkoxidpulver je nach gewünschtem LSF

Staubmaske aus Papier (Mund- und Nasenschutz)

Zubereitung:

In ein Wasserbad das Jojoba-, Kokosöl und die Sheabutter geben. Das Wasser vorsichtig erhitzen, bis alles geschmolzen ist und dann zum Abkühlen aus dem Wasserbad nehmen. Jetzt die Staubmaske anziehen um Mund und Nase zu schützen und um den Zinkoxidstaub nicht einzuatmen. Das Zinkoxid wird abgemessen und unter die Öle und ätherischen Öle gemixt. Die Sonnenschutzlotion jetzt in dunkle Glasgefäße oder Cremeziegel abfüllen und am besten im Kühlschrank lagern. Die Haltbarkeit bei richtiger Lagerung beträgt ca. 6 Monate. Immer darauf achtgeben die Creme kühl und dunkel aufzubewahren. Wurde sie im freien benutzt, dann abends wieder in den Kühlschrank stellen. Tragen Sie die Creme mehrmals täglich auf, gerade wenn Sie stark schwitzen oder im Wasser zur Abkühlung waren.