Karamellisierte Möhrchen mit pikanter Kokossauce

Karamellisierte Möhrchen mit pikanter Kokossauce
Bildquelle: Dar1930-Fotolia.com

Das aus dem 19. Jahrhundert stammende karamellisieren entsteht wenn Zucker stark erhitzt wird. Von goldgelb bis tiefbraun kann sich der Zucker je nach Temperatur verfärben und entwickelt dadurch sein typisches Röstaroma und den Karamellgeruch. Je nach Röstungsgrad kann Karamell bitter oder süß schmecken.

Für jeden der großen Wert auf hochwertige und gesunde Lebensmittel legt, sowie auch für Veganer ist dieses Rezept Karamellisierte Möhrchen mit pikanter Kokossauce hervorragend geeignet.

Zutaten:

3 EL Bio-Kokosmilch

2 EL Bio-Kokosblütensirup

1 EL Bio-Kokosöl

100 ml Weißwein

300 g junge, bunte Möhren

100 g Blattspinat

½ Bund Rucola

Ein wenig Shiso-Kresse

2 EL Cashewkerne

1 rote Chilischote

Prise Meersalz

Ein wenig Basilikum (für die Garnitur)

Zubereitung:

In einer Schüssel mit kaltem Wasser werden die Cashewkerne für gut 5 Stunden eingeweicht und danach in einem Sieb aufgefangen, ebenso wie das Einweichwasser. Die gewaschenen Möhren schälen und das obere Drittel vom Grün entfernen. Der gewaschene und geputzte Spinat und auch der Rucola werden trocken geschleudert. Die Blätter werden von den Stielen der gewaschenen und trocken getupften Shiso-Kresse abgeschnitten. Die gewaschene Chilischote der Länge nach halbiert und von den Kernen befreit, danach grob gehackt.

In einem Standmixer nun Rucola, Spinat, Chili, Basilikum, Kokosmilch und die Cashewkerne zu einer cremigen Sauce mixen. Die Sauce kann durch Zugabe von dem Einweichwasser der Cashewkerne flüssiger gemacht werden.

Die Möhren werden in einer Pfanne mit dem erhitzen Kokosöl für nur wenige Minuten rundherum angebraten, so dass diese leicht angebräunt sind. Mit dem Kokosblütensirup werden die Möhrchen nun karamellisiert und mit ein wenig Weißwein abgelöscht. Anschließend mit dem Meersalz die Möhren würzen und auf Tellern anrichten. Die Shiso-Kresse kommt als Garnitur dazu und die Sauce wird separat in einem Schälchen oder am Tellerrand serviert.

 

Kokosöl-Linsensuppe mit Zitronengras

Kokosöl-Linsensuppe mit Zitronengras
Bildquelle: HLPhoto-Fotolia.com

Zitronengras gehört zu der Pflanzenart der Süßgräser Familie. Sie wird gerne als Heil- und Gewürzpflanze angebaut und verwendet. Die immer grünende, ausdauernde, krautige Pflanze hat eine Wuchshöhe bis zu zwei Meter. Der aromatische Duft wird von den Laubblättern entwickelt. Frisch in der Küche wird das Zitronengras als Gewürz verwendet. In getrocknetem Zustand weist er nur noch ein schwaches Aroma auf. In vielen Ländern Asiens wird das Zitronengras auch gerne als Tee aufgebrüht, da er ein prima Durstlöscher ist. Auch in alkoholfreien Getränken, sowie in Backwaren und Konfekt wird das Gras benutzt. Es schmeckt frisch, leicht nach Zitrone und duftet herrlich nach Rose.

Zutaten:

2 Suppenlöffel Fenchelsamen

2 Suppenlöffel Koriandersamen

4 Suppenlöffel Kokosöl

2 rote Zwiebeln (fein gehackt)

2 Karotten (fein geraspelt)

2 Zitronenblätter

2 cm Galangawurzel

2 Stängel Zitronengras (in Stücke geschnitten)

4 Knoblauchzehen (fein gehackt)

2 getrocknete Chilischoten (fein gestampft)

4 cm Ingwer (frisch geraspelt)

40 cl Kokosmilch

10 cl rote Linsen

2 Suppenlöffel Sojasoße

Saft von 1 Limone

150 cl Wasser

1 Strauß frischen Koriander (alternativ Blattpetersilie)

Meersalz angereichert mit Meeresalgen

Zubereitung:

Die Koriander- und Fenchelsamen werden in einer Pfanne gegrillt, bis sich das Aroma entfaltet. Danach die Samen abkühlen lassen und mit einem Mörser fein mahlen. In einem Topf mit Kokosöl werden die Karotten, Lauch, Zwiebeln, Ingwer, Zitronenblätter, Zitronengras, Chilischoten und die Galangawurzel für gut 5 Minuten angebräunt. Anschließend Kräuter, Wasser und die Kokosmilch hinzufügen und alles zum Kochen bringen und die Linsen hinzugeben. Die Suppe wird so lange kochen gelassen, bis die Linsen gar sind. Am Ende wird die Linsensuppe mit Limonensaft, Sojasoße, frischem Koriander und mit dem Meersalz angereicherte Meeresalgen abgeschmeckt.

Frühlingsröllchen in Kokosöl frittiert

Frühlingsröllchen in Kokosöl frittiert

In Kokosöl frittiert, ein Geschmack wie beim Chinesen !!!

Bildquelle: shaiith-Fotolia.com

Die aus der asiatischen Küche stammende Frühlingsrolle ist eine Vorspeise und besteht aus speziellen Teigblättern. Sie können mit den unterschiedlichsten Dingen wie Sojakeime, Mungobohnenkeime, klein geschnittenes Gemüse wie Möhren, Weißkohl oder auch Pilze, Zwiebeln, Hackfleisch und Glasnudeln gefüllt werden. Die Frühlingsrolle wird im Wok frittiert.

Es gibt auch unfrittierte Varianten die man dann als Sommer- oder Glücksrolle bezeichnet. Hauptsächlich sind die Frühlingsrollen in China, Korea, Thailand, Vietnam, Taiwan, Japan, Indonesien und Philippinen verbreitet.

.Zum Beginn des Frühlings kommt der wichtigste Festtag der Chinesen, das Frühjahrsfest. Die Rolle symbolisiert die Seidenraupen, die zu dieser Jahreszeit schlüpfen.

Zutaten:

500 g Weißkohl

2 rote Paprikaschoten

2 grüne Paprikaschoten

200 g Sojasprossen

100 g Bambusschösslinge

50 g frischen Ingwer

50 g Knoblauch

6 EL Sonnenblumenöl

50 g helle Sesamsamen

2 EL Fischsauce

6 EL Sojasauce

1 Bund Koriander

1 Bund Frühlingszwiebeln

4 EL Austernsauce

16 Blätter TK Frühlingsrollenteig

1 Ei

1 Liter Kokosöl zum Frittieren

20 g schwarze Sesamsamen

100 ml Chilisauce (Asienladen)

Zubereitung:

Den Strunk vom Weißkraut entfernen, Kraut zerteilen und waschen. Die geputzten Paprikaschoten werden genau wie das Weißkraut gewaschen, geputzt und in kleine Streifen geschnitten. Die abgebrausten und abgetropften Sprossen ebenfalls zerkleinern und den geschälten Ingwer und Knoblauch klein hacken.

In dem in der Pfanne erhitztem Kokosöl wird der Ingwer und Knoblauch glasig angedünstet. Jetzt die Hälfte vom Weißkraut, danach die Sprossen und am Ende die Paprikastreifen unterrühren. Zum mitrösten die hellen Sesamsamen hinzugeben, Soja- und Fischsauce angießen und dann zur Seite stellen.

Gewaschen und fein gehackt wird der Koriander und die Frühlingszwiebeln mit der Austernsauce unter das Gemüse gerührt und dann alles erkalten gelassen. Auf den Frühlingsrollenblättern wird die kalte Masse mit einem Löffel verteilt und mit dem verquirlten Ei die Teigränder damit bestrichen. Jetzt den Teig über die Füllung einschlagen und die Enden umklappen.

Auf mittlerer Stufe wird das Öl in einer Fritteuse erhitzt und portionsweise die Päckchen darin frittiert. Nach dem herausnehmen auf Küchenpapier abtropfen lassen und den Rest vom Weißkohl auf den Tellern mit den schwarzen Sesamsamen verteilen. Auf dem Gemüsearrangement werden die Frühlingsrollen angerichtet. In separaten Schalen findet sich zum dippen die Chilisauce.

Wok-Hähnchen mit Kokossauce

Wok-Hähnchen mit Kokossauce
Bildquelle: Dar1930-Fotolia.com

Der Wok gehört in der süd- und südostasiatischen und chinesischen Küche zu einer der wichtigsten Kochutensilien und ist eine hohe, durchgehend gewölbte Pfanne. Er ersetzt bei vielen Topf, Pfanne, Fritteuse, Dünster und anderes Kochgeschirr. Von den zwei gegenüberliegenden Griffe ist einer häufig als Stiehl ausgeführt. Auf kleinen offenen Kohleherden, speziellen Gasbrennern oder Elektrokochern werden die Woks zum dünsten, braten, schmoren, frittieren, kochen, blanchieren rösten, dämpfen und auch räuchern verwendet. Der Wok wird heute auch aus Stahlblech, Edelstahl, Aluminium oder Kohlenstoffstahl hergestellt und früher traditionell aus Gusseisen. Für die westlichen Woks werden abgeflachte Böden mit zum Teil einer Antihaftbeschichtung angeboten. So können diese auf den üblichen Gas-, Elektro- und Induktionsherde benutzt werden.

Tipp:

Ein gebrauchter und gut eingebrannter Wok wird nur mit heißem Wasser und einem Besen aus Bambusstreifen gereinigt. Das nachträgliche Einreiben von zum Beispiel Erdnussöl verhindert das Rosten.

Zutaten:

250 g Bandnudeln (schmal)

Prise Salz

500 g Hähnchenbrustfilet

6 Frühlingszwiebeln

1 Knoblauchzehe

2 cm Ingwer

2 EL Kokosöl

50 g Erdnussbutter

250 ml Kokosmilch

200 ml Geflügelbrühe

2 EL Sojasauce

1 EL Zitronensaft

Ein wenig Chilipulver

2 EL gehackte Erdnüsse

Zubereitung:

Im Salzwasser werden die Nudeln bisfesst gekocht. Das mit kaltem Wasser abgebrauste Hähnchen trocken tupfen und in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Die gewaschenen, geputzten und in leicht schräge 2-3 cm lange Stücke geschnittenen Frühlingszwiebeln sowie auch den Ingwer und Knoblauch nach dem schälen fein hacken. Den Knoblauch mit dem Ingwer zusammen in dem heißen Kokosöl anschwitzen und das Hähnchen darin goldbraun anbraten. Jetzt die Frühlingszwiebeln ebenfalls hinzugeben und kurz mitbraten. Die Erdnussbutter wird untergemischt und mit dem Fond und der Kokosmilch abgelöscht. Weitere 3 Minuten während dem garen alle zusammen ziehen lassen. Anschließend werden die abgetropften Nudeln untergemischt und abgeschmeckt wird mit Zitronensaft, Chili und Sojasauce. Serviert werden kann das Gericht dann am Ende mit einem Hauch von Erdnuss obendrauf.

Kokos-Garnelen mit Reis

Kokos-Garnelen mit Reis
Bildquelle: seagull_l-Fotolia.com

Egal ob kalt oder warm, Garnelen schmecken sehr gut zu Pasta, Reis und Salaten. Vor langer Zeit war es ein Luxus Garnelen anbieten zu können doch heut zu Tage sind sie ein günstiger Massenartikel. Das Fleisch der Garnelen enthält viel Eiweiß und kann gebraten oder gegrillt werden. Die Garnelen schmecken am intensivsten, je salziger das Wasser ist in dem sie gefangen wurden. Die Süßwassergarnelen dagegen sind sehr mild. Die Garnelen werden gefroren angeboten, da sie sehr schnell verderben. Frei von Konservierungsstoffen sind nur die Garnelen, die mit der Schale direkt vom Kutter kommen. Die großen Garnelen heißen korrekt Riesengarnelen und werden in England Prawns genannt. Die kleineren Garnelen werden eher als Shrimps bezeichnet.

Zutaten:

250 g Basmatireis

1 rote Chilischote

2 Knoblauchzehen

500 g Garnelen küchenfertig

2 EL Kokosöl

3 Lorbeerblätter

1 Zimtstange

1 TL braune Senfkörner

60 g frisch gehobeltes Kokosfleisch

1 TL Garam Masala

1 Hand voll Koriander

Zubereitung:

Zuerst wird der Reis nach Packungsanleitung gegart. Die Chilischoten gewaschen, geputzt und fein gehackt. Der geschälte Knoblauch in feine Scheiben geschnitten und die Garnelen nach dem abbrausen trocken getupft. In einem Topf wird das Kokosöl erhitzt und der Zimt mit den Lorbeerblättern und Senfkörnern hinzugegeben. Danach wird das Chili, der Knoblauch und das Kokosfleisch mitgebraten und ständig umgerührt. Das Garam Masala wird eingerührt und dann die Garnelen für 2-3 Minuten gebraten. Nachdem das Koriandergrün abgebraust und trocken geschüttelt wurde, kann es grob gehackt werden. Auf den Tellern wird der Reis verteilt und die Garnelen darauf angerichtet. Am Ende noch mit dem Koriandergrün dekoriert, kann das Gericht serviert werden.

Tipp:

Um dem Gericht die Schärfe zu nehmen, können auch weiße milde Senfkörner benutzt werden. Für die schnelle Küche tun es auch TK-Garnelen aus dem Supermarkt. Diese können gefroren in dem Topf oder in der Pfanne garen und werden aufgetaut, indem man sie noch kurz mit heißem Wasser übergießt.

Kokossuppe mit Champignons und Mungbohnen-Sprossen

Kokossuppe mit Champignons und Mungbohnen-Sprossen
Bildquelle: alex9500-Fotolia.com

Die Kokosmilch schmeckt nicht nur köstlich sondern ist auch noch gesund. Sie ist ein schneller Energielieferant und im Gegensatz zu anderen Fetten wird sie selten im Fettgewebe gelagert. Die Mungbohnen-Sprossen können gekocht oder auch roh verzehrt werden. Für Salate und als Zugabe zu Finger-Food-Gerichten eignen sie sich roh und sollten nur vor dem Verzehr kurz mit heißem Wasser überbrüht oder kurz blanchiert werden. Bei warmen Gerichten gibt man sie besser am Schluss dazu, damit sie ihren Biss behalten. Mungbohnen-Sprossen werden oft mit Sojasprossen verwechselt. Sojasprossen müssen aber vor dem Essen nicht erhitzt werden und werden meistens als Konserve angeboten. Mit nur einer Zubereitungszeit von 30 Minuten ist dieses Hauptgericht für vier Personen schnell und leicht zubereitet.

Zutaten:

800 ml Kokosmilch

750 ml Gemüsebrühe

250 g Champignons

4 getrocknete Feigen

3 Stangen Zitronengras

2 Hände voll Mungbohnen-Sprossen

1,5 Daumen großes Ingwerstück

1,5 EL Kokosöl

1,5 EL Currypaste grün und mild

1 Zwiebel

½ Stange Lauch

½ rote Chilischote (kernlos)

Eine Hand voll frisch gehacktes Thai-Basilikum

Eine Hand voll frisch gehackter Koriander

Prise Salz

Prise Pfeffer

Zubereitung:

Befreie das Zitronengras von der äußersten Schicht und schneide es ebenso fein wie die Zwiebeln. Im heißen Kokosöl werden zuerst die Zwiebeln und dann das Zitronengras angedünstet. Jetzt die Gemüsebrühe hinzugeben und gut 10 Minuten leicht kochen lassen. Anschließend abseihen und die Currypaste mit der Kokosmilch zu dem Sud hinzufügen und mit dem Pürierstab schaumig schlagen. Die Feigen, der Lauch und die Champignons werden fein geschnitten und in der Suppe gute fünf Minuten leicht köcheln gelassen. Zum Schluss noch nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sprossen hinzufügen. Die gehackten Kräuter können kurz vor dem servieren auf die Suppe gestreut werden.

Kokos-Shrimps auf Reisnudeln

Kokos-Shrimps auf Reisnudeln
Bildquelle: FomaA-Fotolia.com

Diese leckeren Krustentiere überzeugen durch ihren optimalen Gesundheitswert. Sie enthalten wenig Fett aber dafür viel Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine. Nur eine kleine Portion reicht schon, damit sich das Sättigungsgefühl schnell einstellt. Die Reisnudel ist ein aus Reismehl hergestelltes, nudelartiges und spaghettidünnes Lebensmittel. Um die Transparenz zu erhöhen oder auch das Aussehen und die Konsistenz zu verbessern, wird auch Tapiokamehl oder Maisstärke hinzugegeben. Im Ostasiatischen Raum zählt die Reisnudel zu den meistbenutzten Zutaten.

Zutaten:

400 g feine Reisnudeln

400 g küchenfertige Garnelen

1 Stängel Zitronengras (davon nur das hellgrün und weiß)

1 Knoblauchzehe

2 cm frischer Ingwer

150 g Shiitake Pilze

2 EL Kokosöl

1 TL grüne Currypaste

250 ml Kokossahne

1 EL helle Sojasauce

1 EL Limettensaft

Frisch gehackte Petersilie (zum bestreuen)

Zubereitung:

Zuerst werden die Nudeln nach der Packungsanleitung gegart. Die Garnelen nach dem waschen trocken getupft und das Zitronengras geputzt und in feine Ringe geschnitten. Der Ingwer und der Knoblauch werden geschält und fein gehackt. Die geputzten Pilze in Streifen geschnitten. Das Kokosöl wird im Wok erhitzt und darin Zitronengras, Ingwer und Knoblauch kurz angeschwitzt. Nun die Garnelen und Pilze hinzugefügt und unter Rühren gute 2 Minuten gebraten. Wer keine Shiitake Pilze mag, kann diese auch gerne weg lassen. Anschließend wird die Currypaste untergemengt und mit Kokossahne abgelöscht. Kurz ziehen lassen, bis alles gar ist und mit der Sojasauce und dem Limettensaft wird abgeschmeckt. Die Nudeln können, sobald sie abgetropft sind auf die Schüsseln der Gäste verteilt werden. Darüber kommen die Kokosgarnelen und als Garnitur wird Petersilie obenauf gestreut.

Pizzatortillas mit Kokosöl

Pizzatortillas mit Kokosöl
Bildquelle: Natasha Breen-Fotolia.com

Dünne Pfannkuchen aus Weizen- oder Maismehl werden in Mexiko Tortillas genannt. Zu fast jedem Gericht oder Mahlzeit werden sie als Beilage dazu gereicht. Egal ob gerollt, gefüllt oder frittiert ist sie kaum noch weg zu denken. Der Unterschied bei der Tortilla ist ihre härte. Besser zum Rollen sind Weizentortillas geeignet. Für Enchiladas und Tacos werden eher Mais-Tortillas genommen. Aber das ist auch alles eine reine Geschmackssache.

 

Zutaten:

100 g grüne Spargelköpfe

80 g Basilikum

6 Tomaten

4 Tortillas

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 EL getrocknete Hefeflocken

2 EL ganze geschälte Mandeln

1 EL Kokosöl

Ein wenig Olivenöl

2 EL Pfeffer aus der Mühle

Eine Prise Ursalz

 

Zubereitung:

Die Tomaten werden in kleine Stücke geschnitten und die Knoblauchzehe zusammen mit der Zwiebel in kleine feine Stücke gehackt. Im Kokosöl wird der Knoblauch zusammen mit der Zwiebel angedünstet und anschließend die Tomate hinzugefügt. Alles so lange schmoren lassen, bis eine feste Soße entsteht. Dann wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Die Basilikumblätter werden kurz in kochendes und dann direkt in eiskaltes Wasser getaucht, gut ausgepresst und mit dem Olivenöl zusammen gemixt. Im Olivenöl werden die grünen Spargelköpfe kurz angebraten bis sie bissfest sind.

Jetzt werden die Tortillas mit dem Tomatenpüree bestrichen und die Spargelköpfe hinzugegeben. Die Hefeflocken kommen auf den Spargel und gewürzt wird mit Ursalz und dem Pfeffer aus der Mühle.

Bei 200° die Tortillas für gut 5 Minuten in den Ofen geben und das Basilikumöl drüber träufeln. Die Tortillas können so als Snack oder zusammen mit einer Salatbeilage wunderbar serviert werden.

Kokosmilch-Curry mit Ananas und Paprika

Kokosmilch-Curry mit Ananas und Paprika
Bildquelle: Stefan Gräf-Fotolia.com

Neben der gesunden Ananas mit ihren zahlreichen Vitalstoffen und Enzyme ist auch das Kokosöl ein wahrer Alleskönner. Die in ihr enthaltene Laurinsäure schützt vor Viren und Bakterien. Sie enthält viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralien, sowie Aminosäuren die sich leistungssteigernd auf Geist und Körper auswirken. Auch die enthaltenen Antioxidantien schützen wirksam gegen Krebs und andere Erkrankungen. Dieses Rezept ist für 4 Portionen gedacht und in 45 Minuten zubereitet.

Zutaten:

50 g Cashewkerne

250 g frische Ananas

600 ml Kokosmilch

½ Zwiebel klein geschnitten

1 Knoblauchzehe klein geschnitten

1 EL Kokosöl

2-3 EL Curry

4 rote Paprikaschoten

2 EL Grapefruitsaft

¼ TL geriebene Nelken

¼ TL Koriander

1 Topf Basilikum

1 Prise Salz

Zubereitung:

In dem Kokosöl wird die Knoblauchzehe zusammen mit der Zwiebel angedünstet und die in Streifen geschnittene Paprika hinzugefügt. Anschließend mit der Kokosmilch ablöschen und gute 10 Minuten leicht köcheln lassen. Am Schluss mit Gewürzen und dem Salz gut abschmecken. Von dem Basilikum wird die Hälfte in Streifen geschnitten und mit ebenso klein geschnittener Ananas dazu gegeben. Das ganze nun weitere fünf Minuten vor sich hin köcheln lassen. Nun noch den Curry mit dem Grapefruitsaft abschmecken. Kurz vor dem servieren mit den gerösteten Cashewkernen und der anderen Hälfte der Basilikumblätter garnieren.

Tipp:

In ausgehölten Ananashälften, die längs durchgeschnitten wurden, lässt sich das Gericht sehr schön und dekorativ servieren. Ihre Gäste werden begeistert sein.