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Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Hier lassen wir euch wissen, wie ihr euch mit Kokosöl gesund und fit halten könnt und bei welchen Erkrankungen es durchaus sinnvoll sein kann, Kokosöl einzusetzen.

Kokosöl für das Immunsystem

So nutzt man Kokosöl für das Immunsystem

So lässt sich das Immunsystem mit Kokosöl stärken

Wusstet ihr schon, dass sich natives Kokosöl für das Immunsystem einsetzen lässt? Und das sowohl beim Menschen als auch beim Tier. Für die positive Wirkung auf unsere Abwehrkräfte sind vor allem die in Kokosöl enthaltenen, mittelkettigen Fettsäuren verantwortlich. Neben der Laurinsäure haben auch die Caprin- und Caprylsäure besondere Eigenschaften, die unser Immunsystem stärken und unterstützen.

Was ist das Immunsystem genau? Wie funktioniert es?

Kokosöl für das Immunsystem
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Als Immunsystem bezeichnet man den biologischen Abwehrmechanismus, der verschiedenste Krankheitserreger daran hindert, das menschliche Gewebe anzugreifen und es zu schädigen. Zu diesen krankmachenden Erregern zählen unterschiedliche Bakterienstämme, Viren, Parasiten und ebenso Pilze. Erfahrungsgemäß ist unser Körper zu jeder Zeit mit eben diesen Erregern besiedelt, sowohl innerlich als auch äußerlich und sie können, wenn unser Abwehrmechnismus nicht richtig funktioniert, lebensgefährliche Infektionen auslösen. Unser körpereigenes Immunsystem ist permanent im Einsatz, um solch massive Schädigungen zu vermeiden.

Unspezifische und spezifische Abwehrmechanismen des Körpers

Man unterscheidet zwischen der angeborenen, unspezifischen Abwehr und der spezifischen Abwehr. Als unspezifisch gelten sowohl die äußeren als auch die inneren Abwehrmechanismen, die uns als chemische und physikalische Barriere vor Angriffen von außen schützen.

Unspezifische Abwehrfunktionen

Äußere Abwehr

Die erste wichtige Schutzbarriere bildet unsere Haut. Ob das nun unsere äußere Körperhaut (Bildung von Talg), die Schleimhäute (Schleimbildung), die Augen (Tränenflüssigkeit), Urin (leitet Schadstoffe aus und reinigt den Harnleiter) oder unser Speichel, Magensäfte und Scheidensekret sind – sie alle sind dafür zuständig, dass keine Keime oder andere schädigenden Substanzen von außen in unseren Körper eindringen können.

Innere Abwehr

Dann gibt es noch die innere Abwehr. Sollten also trotz äußerer Schutzbarrieren dennoch Erreger in unseren Körper eindringen, treffen sie hier auf weitere Abwehrsubstanzen und -mechanismen. Zum einen ist hier die angeborene  Entzündungsfunktion zu nennen.

Kokosöl für das Immunsystem
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Ziel einer Entzündung ist in erster Linie die Entfernung von störenden Reizen, um die Voraussetzung der körpereigenen Reparaturfunktion zu schaffen. Hierzu gehört auch Fieber, das unter anderem das Wachstum der Krankheitserreger verhindern kann und die Wirkung von Interferonen verstärkt.

Bei Interferonen handelt es sich um Proteine oder Glykoproteine, die unsere Immunabwehr stimulieren. Diese Gewebehormone können in menschlichen Zellen gebildet werden, sofern diese gut funktionieren. Aber auch natürliche Killer- und Fresszellen gehen gegen ungeliebte Eindringlinge vor. Ihr seht… unser Körper kämpft jeden Tag, auch wenn es uns gar nicht recht bewusst ist.
Mit nativem Kokosöl können wir ihn bei diesem ständigen Kampf gut unterstützen.

Spezifische Abwehrfunktionen

Die spezifische Abwehr hingegen richtet sich lediglich gegen bestimmte Erreger, die gezielt eliminiert werden. Es werden Antikörper gebildet, die sich beispielsweise gegen Fremdgewebe oder fremde Blutzellen (z.B. bei Transfusionen oder Transplantationen) richten. Für Substanzen, die unser Körper als fremd einstuft und die aus diesem Grund abwehrende Reaktionen hervorrufen, wird generell der Begriff „Antigene“ verwendet. Der Körper ist in der Lage, sich dieses Antigen zu merken, um bei einer späteren „Kontaminierung“ schneller dagegen anzugehen. Man kennt das vom Impfungen – der Impfschutz, in Form von Antikörpern, zählt also zu den spezifischen Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers. Hierauf haben die in Kokosöl enthaltenen Wirkstoffe allerdings keinen allzu großen Einfluss.

So wirkt Kokosöl auf unser Immunsystem

Natives Kokosöl enthält als Hauptbestandteil (etwa 50%) Laurinsäure. In unserem Körper wird diese mittelkettige Fettsäure in Monolaurin umgewandelt. Dabei handelt es sich um ein Monoglycerid, welches eine starke Wirkung gegen zahlreiche Bakterien, Viren und Protozoen aufweist. Lipidumhüllte Viren, wie beispielsweise Grippe-, Herpes-, HI- und Cytomegaloviren, aber auch Bakterien und Protozoen werden sowohl im menschlichen als auch im tierischen Organismus wirksam abgewehrt. Einige Untersuchungen wiesen auch die antimikrobielle Wirkung der freien Laurinsäure nach.

Ähnlich ist auch die Wirkung der in nativem Kokosöl enthaltenen Caprinsäure. Diese wird im Körper in Monocaprin umgewandelt. Mittlerweile ist auch hier wissenschaftlich bestätigt, dass dieses antimikrobielle Eigenschaften gegen lipidumhüllte Viren und bestimmte Bakterien zeigt. Vor allem beim Kampf gegen Candida-Viren zeigte Monocaprin in medizinischen Studien eine ausgesprochen effektive Wirkung.

So nutzt ihr Kokosöl für das Immunsystem

Kokosöl für das Immunsystem
Bildquelle: HandmadePictures – Fotolia.com

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man Kokosöl für das Immunsystem einsetzen kann. Könnt ihr das Öl nicht pur mit dem Löffel einnehmen (etwa drei TL täglich), dann habt ihr immer noch die Möglichkeit, es unter eure Speisen und Getränke zu mischen. In Smoothies und Shakes, Kaffee oder Tee, aber auch im Müsli und über gegartem Gemüse schmeckt es gut und unterstreicht den Eigengeschmack.

Kokosöl ist recht hitzebeständig und ihr könnt es deshalb auch perfekt zum Braten und Backen verwenden. Setzt man das Öl mehrmals täglich auf unterschiedliche Weise ein, kommt man über Tag auf eine ausreichende Ration an Wirkstoffen, die unser Immunsystem unterstützen.

Weiter bleibt die Möglichkeit, Kokosöl als Hautpflegeprodukt zu verwenden. Die enthaltenen Wirkstoffe sind nämlich in der Lage, auch über die Haut in den Körper einzudringen. Bei einem Hautpilz (Tinea) wie z.B. Fußpilz, Nagelpilz und anderen, kann Kokosöl direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Am bestens benutzt man dafür ein sauberes Wattestäbchen oder Wattepad, um die Hände nicht mit dem Pilz zu kontaminieren. Gerade bei Pilzinfektionen sollte man sehr auf Hygiene achten. Handtücher, Waschhandschuhe, Badematten etc. solltet ihr nach jedem Benutzen austauschen und bei mindestens 60°C im Vollwaschgang waschen.

Auf die Qualität des Kokosöls kommt es an

Wichtig für die Immunkraft stärkende Wirkung ist vor allem die Qualität des Kokosöls. Besonders empfehlenswert ist Rohkost-Öl, denn dieses weist neben den mittelkettigen Fettsäuren auch noch alle von Natur aus enthaltenen Vitamine auf. Auch diese unterstützen das Immunsystem, können aber bei nativem, kaltgepresstem Kokosöl unter Umständen zum Teil fehlen.

Bei Rohkostölen darf das Fruchtfleisch vor dem Pressvorgang nicht erhitzt werden, ansonsten kann es nicht als rohköstlich angeboten werden. Manche Hersteller bedienen sich dieser Herstellungsmethode, um eine höhere Ölausbeute zu erzielen, denn durch die Hitzeeinwirkung schmilzt das Öl und lässt sich leichter auspressen. Die so hergestellten Produkte dürfen trotzdem als kaltgepresst und nativ bezeichnet werden. Allerdings gehen durch die Wärmezufuhr auch die wärmeempfindlichen Vitamine der Frucht verloren. Nicht-rohköstliches Öl enthält also nicht zwangsläufig alles Gute aus der „Nuss“, auch wenn es als nativ und kaltgepresst deklariert wird.

Nur die Bezeichnungen „Rohkost“, „nativ“ und „kaltgepresst“ sichern euch auch tatsächlich den kompletten Pool an natürlichen Wirkstoffen aus der Kokosnuss.
Bestenfalls erfüllt euer Öl alle drei Kriterien.

Kokosöl für das Immunsystem

Kokosöl gegen Schnupfen

Der Schnupfen-Killer

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Der Schnupfen kann chronisch werden, auf eine Allergie hinweisen oder ein akutes Symptom einer Erkältung sein. Es gibt zahlreiche Ursachen für die unterschiedlichen Formen von Rhinitis (Schnupfen). Meistens mehrmals im Jahr fängt plötzlich die Nase an zu jucken, Niesattacken kommen, das Atmen fällt schwer vor allem durch die Nase, da die Schleimhäute angeschwollen sind. Eine Beeinträchtigung des Geruchssinns kommt hinzu und lassen sich dann auch noch Husten, Hals- und Kopfschmerzen blicken, dann spricht man von einer Erkältung. Das ist eine Virusinfektion, die am häufigsten im Winter und Herbst auftritt. Ein akuter Schnupfen verlässt uns im Normalfall nach 1-2 Wochen. Mit Kokosöl gegen Schnupfen wird dir das früher gelingen!

Heuschnupfen:

Viele denken bei dem Wort Schnupfen erstmal an den Heuschnupfen, der plagt wenn Gräser oder Bäume blühen. Denn die Pollen verursachen attackenartig oder auch dauerhaft eine laufende, juckende Nase. Hinzu kommen tränende und gerötete Augen. Je nach Art und Ausprägung der Allergie kann auch im Gaumen ein brennendes Gefühl bis hin zu Atembeschwerden entstehen.

Chronischer Schnupfen:

Bei einem chronischen Schnupfen ist das Atmen durch die Nase häufig erschwert und der Schleim fließt in den Rachen ab. Folgen sind dann oft ein brennen im Rachen sowie Hustenreiz. Es können Kopf- oder Gesichtsschmerzen, Konzentrationsstörungen sowie Müdigkeit auftreten.

Entstehung eines Schnupfens:

Meistens sind über die Luft übertragene Viren dafür verantwortlich dass man sich einen Schnupfen eingefangen hat. Diese Viren setzen sich an den Nasenschleimhäuten fest. Es gibt mittlerweile etwa 250 unterschiedliche Virenarten die einen Schnupfen auslösen können. Unser Körper reagiert mit der Bildung eines wässrigen Sekrets. Dieses Sekret soll nun die Viren aus der Nase herausspülen. Die oberen Atemwege entzünden sich oft und das anschwellen der Nasenschleimhäute erschwert deutlich die Atmung. Bei einem stabilen Immunsystem kämpft man mit dem Schnupfen zwischen drei und sechs Tagen. Ist der Körper aber zu geschwächt, kann die Krankheit durchaus auch über Wochen andauern.

Kokosöl Anwendung:

Die Nasenschleimhäute können sich erholen und die Entzündungen zurückgehen, wenn man Kokosöl darauf gibt. Außerdem bekämpft das Kokosöl auch die festgesetzten Viren an den Schleimhäuten. Auf jeden Fall werden die Symptome gelindert, auch wenn der Schnupfen nicht ganz beseitigt wird.

Nimm einfach ein sauberes Taschentuch oder ein Wattestäbchen und reibe deine Nasenschleimhäute mit dem Kokosöl ein. Das hört sich vielleicht erstmal merkwürdig an. Aber wenn du nur ein wenig riechen kannst fühlst du dich durch den exotischen Duft wie im Urlaub und es fühlt sich zusätzlich noch wohltuend und gut an. Das kannst du mehrmals täglich wiederholen und auch die wunde Haut um die Nasenpartie herum wird es dir danken.

Kokosöl gegen Reizdarm

RDS – Reizdarmsyndrom

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Findet der Arzt keine Ursache für die vorhandenen chronischen Darmbeschwerden, dann wird meist Reizdarm diagnostiziert. Gehören Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen zum Alltag heißt die Diagnose meistens auch Reizdarm. In den gastro-enterologischen Praxen ist das Reizdarm-Syndrom die am häufigsten gestellte Diagnose. Die meisten Menschen haben aber gar kein Reizdarm-Syndrom. Es gibt verschiedene Ursachen dafür, aber die meisten werden mit den üblichen Diagnoseverfahren überhaupt nicht entdeckt. Der Reizdarm gehört zu den psychosomatisch bedingten funktionellen Darmerkrankungen. Das heißt, dass Organ an sich ist nicht gestört aber die Funktion. Deshalb vermuten die meisten Ärzte, dass die Krankheit psychisch bedingt ist. Auch wenn nach Ultraschalluntersuchungen, Blutuntersuchungen und Magen- und Darmspiegelungen alle Werte in Ordnung sind, zählt der Patient organisch als völlig gesund und der Arzt spricht weiterhin von einem Reizdarm. Für den Patient ist diese Aussage erstmal sehr beruhigend dass keine auffälligen Befunde zu entdecken sind. Aber weiterhin tappt er im Dunkeln und weiß nicht was den Reizdarm bei ihm auslöst. Er ist weiterhin in seinem Alltag eingeschränkt durch die vorhandenen Symptome. Kokosöl gegen Reizdarm kann da wahre Wunder bewirken.

Die Symptome:

  • Blähungen
  • Blähbauch
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Sodbrennen
  • Übelkeit

Reizdarmtypen:

  1. Diarrhoe-prädominantes Reizdarm-Syndrom = Menschen mit einem Durchfall-Reizdarm
  2. Obstipations-prädominantes Reizdarm-Syndrom = Menschen mit einem Verstopfungs-Reizdarm
  3. Oder Menschen mit einem Reizdarm, wo Durchfall und Verstopfung sich abwechseln

Bei allen drei Symptomen ist die Auffälligkeit, dass Blähungen und Bauchschmerzen auftreten.

Mögliche Ursachen eines Reizdarms:

  • Bauchspeicheldrüsenschwäche
  • Gallenfunktionsstörung
  • Nahrungsmittelintoleranz
  • Glutenintoleranz
  • Nahrungsmittelallergie
  • Medikamentenunverträglichkeit
  • Seelische Konflikte
  • Dauerstress

Maßnahmen beim echten Reizdarm-Syndrom:

  • Darmreinigung
  • Ernährungstagebuch schreiben
  • Beruhigende Kräuterpräparate
  • Kurkuma
  • Magnesium
  • Psychotherapie
  • Stress-Management
  • Entspannungstechniken
  • Ernährungsumstellung
  • Ausführlich kauen
  • Erst bei Hunger essen, nicht aus Langeweile
  • Nicht zu kalt und nicht zu heiß essen
  • Zum Essen nichts trinken. Erst eine Stunde danach oder davor
  • Mindestens 2,5 Liter kohlensäurefreies Wasser täglich trinken
  • Spätabend und auch nicht in der Nacht oder vor dem TV essen
  • Fertigprodukte meiden
  • Zucker vermeiden
  • Auf mehrgängige Menüs und Desserts verzichten
  • Nur gute Ballaststoffe zu sich nehmen
  • Kein Koffein, Alkohol und Nikotin
  • Tägliche Bewegung

Linderung durch natives Kokosöl:

Durch die dauerhafte Einnahme von Kokosöl kann das Verdauungssystem gestärkt und Verdauungsprobleme verhindert werden. Die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren weisen antivirale, antimikrobielle, antimykotische und entzündungshemmende Eigenschaften auf. Dadurch können Pilze, Bakterien, pathogene Keime und Darmparasiten unschädlich gemacht werden. Die gesundheitlich wichtigen Darmbakterien werden von der Fettsäure des Kokosöls nicht angegriffen. Ganz im Gegenteil hat das Kokosöl einen positiven Einfluss auf die Magen- und Darmwände sowie die allgemeine Darmflora. Das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit wird zusätzlich gesteigert.

Durch die tägliche Einnahme von drei Esslöffeln natives Kokosöl, egal ob pur oder in die Ernährung mit eingebunden, lindert bereits Entzündungen und schützt den Darmbereich vor neuen Entzündungen. Ebenso können Massagen mit dem Kokosöl für eine tiefe Entspannung sorgen, allein schon durch den exotischen Duft der in die Nase steigt und einen runterkommen lässt.

Kokosöl bei Schilddrüsenüberfunktion

Hyperthyreose

Bildquelle: Jürgen Fälchle/Fotolia.com

Eine Schilddrüsenüberfunktion ist das genaue Gegenteil einer Schilddrüsenunterfunktion. Von den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin und Thyroxin werden zu viel produziert und an den Körper ausgeschüttet. Mögliche Ursache für die übersteigerte Funktion kann ein Jodmangel sein. Eine vergrößerte Schilddrüse erkennt man an einer Vorwölbung des Kehlkopfes. In den häufigsten Fällen sind ältere Menschen und Frauen betroffen, viel seltener aber Männer. Die Einnahme von Kokosöl bei Schilddrüsenüberfunktion kann daher schon sehr hilfreich sein.

Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion:

  • Starkes schwitzen
  • Gewichtsabnahme
  • Rastlosigkeit
  • Zittern
  • Plötzlichen Durchfall
  • Rasender Puls
  • Herzrasen
  • Schlafstörungen
  • Muskelschmerzen
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel

Eine Schilddrüsenüberfunktion sollte dringend therapiert werden da sie nicht von alleine ausheilen kann. Denn der Überschuss an Hormonen und der übersteigerte Stoffwechsel ist eine permanente Überlastung für den gesamten Organismus. Die Folgen dadurch können lebensbedrohliche Komplikationen mit sich bringen.

Eventuelle Ursachen:

Bei der Autoimmunkrankheit Morbus Basedow werden unterschiedliche Antikörper gegen die Schilddrüse gebildet. Die Zellen die die Hormone bilden, werden stimuliert durch die Antikörper und dadurch kommt es zu einer gesteigerten Bildung von Hormonen. Eine Vergrößerung der Schilddrüse entsteht, die auch Kropf oder Struma genannt wird. Auch das anschwellen des Gewebes der Augäpfel ist ein typisches Krankheitszeichen dafür. Die Augäpfel treten unnatürlich aus den Augenhöhlen hervor.

Durch Knoten in der Schilddrüse werden bei der Schilddrüsenautonomie unkontrolliert und eigenständig Hormone gebildet. Die Steuerung erfolgt nicht mehr durch die Hirnanhangdrüse sondern steuert automatisch. Schüttet das Schilddrüsenhormone mehr Hormone an den Körper ab, wie Bedarf besteht, so spricht man von einer Schilddrüsenüberfunktion.

Die Häufigkeit der ansteigenden Schilddrüsenerkrankungen in den letzten Jahren liegt vermutlich laut den Forschern und Ärzten an der gesteigerten Einnahme von Omega-6-reichen-Öle wie zum Beispiel Diestel-, Soja-, Raps- und Sonnenblumenöl. In den Ölen sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, die die Hormone behindern und Entzündungsprozesse begünstigen.

Tipp:

Die in dem Kokosöl zu fünfzig Prozent enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren wirken dagegen antifungal, antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend. Das Kokosöl greift die Darmwände nicht an und die gesunden Darmbakterien werden nicht negativ beeinträchtigt. Versuche täglich das gesunde Kokosöl in deine Ernährung mit einzubinden und die ersten Erfolge werden sich bald einstellen.

Kokosöl bei Bindehautentzündung

Augenöffner Kokosöl

Bildquelle: DOC RABE Media/Fotolia.com

Die Symptome einer Bindehautentzündung können über gerötete bis tränende Augen sein. Oder sogar bei jedem Wimpernschlag kann das Auge schmerzen. Doch in den meisten Fällen ist eine Bindehautentzündung harmlos. Der Fachbegriff dafür heißt Konjunktivitis und egal ob Baby oder bis zum älteren Menschen, jeder kann daran erkranken. Durch Viren oder Bakterien wird die Infektion ausgelöst und die Erreger übertragen die Krankheit. Aber auch ohne Medikamente bekommt man die Bindehautentzündung in den Griff und sie heilt im Normalfall in spätestens zehn Tagen wieder ab. Kokosöl bei Bindehautentzündung wird eine Linderung bringen.

Was ist die Bindehaut?

Sie ist eine Schleimhaut in der Höhle der Augen und überzieht die dem Augapfel zugewandte Seite der Augenlider. Bei jedem Lidschlag wird Tränenflüssigkeit über der Hornhaut verteilt und hält es dadurch sauber und feucht. Wird die Bindehaut von außen irritiert, reagiert sie sofort darauf und kann sich entzünden.

Typische Symptome:

Das Auge hört auf, den Impuls zum Zusammenkneifen auszuführen, die Lidspalte ist verengt und die Augen röten sich und schwellen an. Sie werden lichtempfindlicher und tränen vermehrt. Ein jucken setzt ein und das Gefühl durch die Verunreinigung eines Fremdkörpers stellt sich ein. Die brennenden und schmerzenden Augen können Eiter oder auf der Schleimhaut Bläschen und Belege bilden.

Ursachen:

Äußere Faktoren wie Umweltreize oder Erreger sind zum Beispiel die Ursache für eine Bindehautentzündung. Oder aber Störungen am Auge selbst können die Erkrankung auslösen. Bereits bei Neugeborene ist es möglich, dass sie sich durch eine Schmierinfektion mit Gonokokken anstecken. Beim Geschlechtsverkehr können die Chlamydien über die Hand zum Auge wandern. Und bei der Pseudomonas aeruginosa, die sich in feuchten Umgebungen wie Waschbecken, Kontaktlinsenlösungen oder Seifenbehältern wohlfühlt, gelangt der Erreger ebenfalls über die Hand zum Auge. Es gibt also ganz viele Erreger die die Bindehautentzündung auslösen können. Aber auch Rauch, Staub, Kälte, gechlortes Wasser oder trockene Luft können eine Entzündung auslösen. Ebenso wenn das Auge überlastet ist oder durch Kontaktlinsen gereizt wurde besteht die Gefahr einer Entzündung. Des Weiteren spielen allergische Reaktionen wie zum Beispiel Heuschnupfen, ein Mangel an Tränenflüssigkeit oder Lidschlussprobleme eine Rolle.

Maßnahme:

Gegen bakterielle Bindehautentzündungen wird der Arzt Augentropfen oder Augensalben mit Antibiotika empfehlen. Bei gut 10% beschleunigt das die Heilung der Erkrankung.

Bei einer nicht bakteriellen Bindehautentzündung und Augenreizungen bringt Kokosöl Linderung. Während der Behandlung wird der Augenbereich schnell beruhigt, der Juckreiz gelindert und der Heilungsprozess beschleunigt. Das Kokosöl kann dadurch schnell Erleichterung schaffen.

Anwendung:

Von einem fusselfreien, sauberen Baumwolltuch einfach eine Ecke in das flüssige Kokosöl tränken. Das Kokosöl wurde zuvor in einem Wasserbad geschmolzen. Jetzt damit vorsichtig von außen nach innen zur Nase über das geschlossene Auge reiben. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt und das Öl gut einziehen gelassen. Sollten beide Augen betroffen sein, dann einfach eine andere Ecke des Tuches für das andere Auge benutzen. Nicht wundern, wenn anfangs ein Schleier auf den Augen verbleibt. Das ist normal und dieser verschwindet auch nach kurzer Zeit. Dieser Vorgang wird mehrmals täglich wiederholt und nach nur ein paar Tagen wird spürbar eine Verbesserung der Symptome eintreten.

Achtung!

Eine Bindehautentzündung ist hochgradig ansteckend. Deshalb ist es wichtig sich immer gut die Hände zu waschen, damit keine Erreger an die Hände gelangen und andere Personen damit anstecken. Auch das andere, gesunde Auge soll von den Erregern fern gehalten werden. Denn man reibt sich unbewusst das kranke Auge und dann das gesunde und schon ist die Übertragung geschehen.

Kokosöl bei Schilddrüsenunterfunktion?

Ein lebenswichtiges Organ

Bildquelle: nerthuz/Fotolia.com

Der Stoffwechsel des Körpers wird durch die Schilddrüse reguliert und sie entscheidet auch wie viele Kalorien im Körper verbrannt werden sollen. Die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren steigern die Stoffwechselrate und unterstützen die Schilddrüse dabei gesund zu bleiben. Gerade bei einer Schilddrüsenunterfunktion nimmt das Kokosöl durch die stimulierenden Fettsäuren positiven Einfluss darauf. Hat man eine gut funktionierende Schilddrüse, bekommt man automatisch mehr Energie und geht aktiv durch den Tag. Bei einer ernsthaften Erkrankung ist es wichtig einen Arzt zu konsultieren. Aber trotzdem schadet eine tägliche Einnahme von Kokosöl gegen Schilddrüsenunterfunktion nicht, da es keine Nebenwirkungen besitzt.

Die Schilddrüse und ihre Wirkung:

Unterhalb unseres Kehlkopfes befindet sich die Schilddrüse, ein kleines aber doch sehr wichtiges Organ in Form eines Schmetterlings. Jeweils einer der Flügel schmiegt sich an jeder Seite unserer Luftröhre entlang. In ihr wird aus Jod und Eiweiß Thyroxin gebildet. Das ist ein Schilddrüsenhormon, was für den Menschen lebenswichtig ist. Die Hormone der Schilddrüse beeinflussen nicht nur unseren Stoffwechsel sondern auch die psychische Verfassung und das körperliche Wachstum.

Symptome einer langsam arbeitenden Schilddrüse:

  • Kalte Hände und Füße
  • Niedrige Körpertemperatur
  • Konstipation
  • Energiemangel
  • Wenig Sexualtrieb
  • Allergien
  • Chronische Müdigkeit
  • träger Darm
  • Verstopfung
  • Lustlosigkeit
  • Gewichtszunahme
  • Haarausfall
  • Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit und Potenz
  • Trockene Haut
  • Konzentrationsmangel

Die enthaltene Laurinsäure im Kokosöl stimuliert die Verbrennung und lässt die Körpertemperatur ansteigen. Dadurch wird die Schilddrüse aktiviert. Das Kokosöl besitzt sehr viel an Laurinsäure, was den Energiepegel antreibt und dadurch hilft mehr Kalorien zu verbrennen.

Verzehr im Überfluss vermeiden von:

  • Sojaprodukten
  • Leinsamen
  • Erdnüsse
  • Pinienkerne

Hilfe bei Schilddrüsenunterfunktion:

Die tägliche Einnahme von Kokosöl ist sehr hilfreich. Drei bis vier Esslöffel Kokosöl lassen sich sehr leicht in die Ernährung mit einbinden. Mittelkettige Fettsäuren wirken antibakteriell, antifugal, antiviral und auf jedenfall entzündungshemmend. Das native Kokosöl beschädigt die Darmwände nicht und die Darmbakterien werden auf keinen Fall negativ beeinflusst.

Kokosöl gegen Cellulite

Orangenhaut Adieu ! Kokosöl gegen Cellulite

Wer hat nicht, vor allem als Frau, mit Cellulite (auch Orangenhaut genannt) zu kämpfen? Es bilden sich Hautveränderungen in Form von Dellen die aus Ablagerungen in den unteren Hautschichten unter der Haut entstehen.

Kokosöl gegen Cellulite
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Dadurch sieht die Haut nicht mehr schön aus und man fühlt sich nicht wohl und verzichtet daher auch auf kurze Hosen und Röcke, bzw. Kleider. Es gibt mittlerweile viele spezielle Cremes und Duschgels die zur Cellulite Behandlung eingesetzt werden, aber dementsprechend auch unbezahlbar sind. Ohne Chemie aber mindestens genauso hilfreich beim Bekämpfen der Cellulite ist der Einsatz von Kokosöl gegen Cellulite.

Das Kokosöl zieht tief in die Haut ein und strafft sämtliche Hautschichten. So werden die typischen Dellen der Cellulite nach außen hin weniger sichtbar.

Zusätzlich wird die Haut noch durch das Kokosöl gepflegt und ein zarter frischer Teint kommt zum Vorschein.

Materialeinsatz:

4 EL Kokosöl (pro Oberschenkel zwei)

1 Trockenbürste oder Sisalhandschuhe

Anwendung in 3 Schritten:

Schritt I
Eine ausreichende Trinkzufuhr ist wichtig zum Bekämpfen der Cellulite. Trinke zwei große Gläser vor der Behandlung der Cellulite.

Schritt II
Spüle unter der Dusche Po und Oberschenkel mit heißem Wasser ab. Achte darauf, dass das Wasser wirklich heiß ist, damit sich die Hautporen besser öffnen und das Kokosöl später besser aufgenommen werden kann. Die abgetrocknete Haut massierst du jetzt mit einem Sisal-Handschuh oder einer Trockenbürste. Die Trockenbürste sollte allerdings nur mittelharte Borsten haben, damit die Massage nicht unangenehm wird und die Haut noch mehr schaden nimmt.

Schritt III
Jetzt nimmst du dein Kokosöl und massierst es für gut 10 Minuten auf die betroffenen Hautstellen ein um eine optimale Cellulite Behandlung zu erzielen. Die Inhaltsstoffe des Kokosöls können jetzt tiefer in die Haut eindringen, da diese erwärmt ist. Der eigene Lymphfluss wird angeregt womit der Abbau der Schlacke im Cellulite Gewebe besser stattfinden kann.

Tipp:

Wenn man seine Orangenhaut stark reduzieren möchte, dann sollte die Cellulite Behandlung mindestens dreimal in der Woche durchgeführt werden. Je öfter, desto besser ist natürlich die Erfolgsgarantie.

Kokosöl für Sportler

Bildquelle: Syda Productions-Fotolia.com

Mit Kokosöl können Sportler ihr Training unterstützen und die Essgewohnheiten dadurch verbessern. Die Eiweißaufnahme, Fettverbrennung und die Aufnahme von Mineralien werden durch die Fette des Kokosöls gefördert.

Viele Bodybuilder verwenden vor Ihren Wettkämpfen Kokosöl, da sich dadurch ihre Muskeln besser abzeichnen. An MCT-Fetten, also Fetten mit mittellangen Fettsäuren ist Kokosöl ein sehr reicher Brunnen. Es enthält zweimal mehr Energie als Kohlenhydrate oder Eiweiße pro Gramm. Da die Fette sich im Training schnell verbrennen und in Energie umwandeln, sind sie perfekt. Kokosöl kann beim Aufbau der Muskeln einen wertvollen Beitrag leisten, da es kein Carnitin zur Verbrennung benötigt.

Wenn viel Sport getrieben wird, verbraucht der Körper in erster Linie Glukose, also Blutzucker und den Zuckervorrat in den Zellen. Manchmal sind diese Vorräte nach 1 bis 2 Stunden aufgebraucht. Sprechen da die Körperfette nicht gut an, kann es passieren, dass Muskeleiweiß als Energiespender abgebaut wird. Durch das Kokosöl wird das verhindert, da das einen viel größeren Vorrat an Energie aufbauen kann. Längeres Training ist möglich, ohne Angst zu haben die Muskelmasse abzubauen. Auch die Ausdauer des Sportlers wird durch die tägliche Einnahme verlängert.

Anwendung:

Gerade in Milch-, Eiweiß- oder Molke Shakes, Suppen und Eiergerichten, ist Kokosöl ideal. Es schmeckt nicht nur köstlich, sondern ist auch noch ganz einfach anzuwenden. Über drei bis sechs Mahlzeiten am Tag verteilt werden einfach drei bis sechs Teelöffel Kokosöl genommen. Vor allem eine Stunde vor dem Sport und direkt danach zur Verhinderung des Eiweißabbaus, ist es ratsam Kokosöl zu sich zu nehmen. Ab 25° Celsius erhält es einen flüssigen Zustand.

Tipp:

  • Als Antioxidant-Booster kann die Zugabe von rotem Palmöl wirken. Es enthält viel Vitamin E und Carotine.
  • Reiben Sie beanspruchte Muskeln vor dem Sport mit Kokosöl ein.
  • Wer das Öl nicht herunterbekommt, kann auch alternativ pur Kokosnusstücke essen.
  • Durch die Zugabe von Kokosflocken, Kokosstifte oder Kokosmehl im Müsli, erhält der Sportler einen zusätzlichen Energieboost.
  • Kokosöl eignet sich auch hervorragend als Butter- oder Margarineersatz.

Fazit:

Mäßiges Sporttreiben mit Verwendung von Kokosöl, sei es pur oder in Getränken oder Gerichten zu sich genommen, hält jung und die Abwehrkräfte werden zusätzlich gestärkt.

Kokosöl gegen Chlamydien

Bildquelle: kei907-fotolia.com

Chlamydien sind Bakterien, die an den Schleimhäuten Entzündungen verursachen. Dies geschieht am meisten in der Scheide, in der Harnröhre, im Analbereich oder im Enddarm. Aber nicht nur dort, sondern auch im Mund- und Rachenraum können Chlamydien aufkommen. Zu den am häufigsten sexuell übertragenen Infektionen, gehört die Infektion mit Chlamydien. Ist ein Mensch mit HIV infiziert, verläuft die Chlamydien-Infektion meist viel schwerer. Wenn die entzündeten Schleimhäute und die Entzündungssekrete viele Viren enthalten, dann ist das Risiko einer Übertragung von HIV besonders erhöht. Durch Entzündungen findet HIV besonders leicht den Weg in den menschlichen Körper und gerade HIV-Negative Personen die mit Chlamydien infiziert sind erhöhen das Risiko.

Wirkung von Caprinsäure im Kokosöl:

Die in dem Kokosöl enthaltene Caprinsäure wirkt vor allem, wenn sie in dem tierischen oder menschlichen Organsimus in Monoglyceric welches auch Monocaprin genannt wird umgewandelt wird. Getestet wird das Monocaprin im Moment auf seine antibakterielle Wirkung gegen Chlamydien und auf seine antivirale Wirksamkeit gegen Herpes-Simplex-Viren sowie andere sexuell übertragbare Bakterien. In älteren Untersuchungen von Thormar (1999) hat man die inaktivierende Wirkung von Monocaprin auf die besagten Viren inkl. HIV nachgewiesen. Die Studie von Bergsson (1998) zeigt wie mittelkettige Fettsäuren gegen Chlamydien wirken. Zusammengefasst kann man sagen, dass Laurinsäure bzw. Monolaurin eine höhere Antivirenaktivität aufzeigt als die restlichen mittelkettigen Fettsäuren. Neben dem HIV Virus gehören das Masernvirus, das Visna-Virus, das Herpes-Simplex-1-Virus (HSV-), das Vesicular-Stomatitis-Virus (VSV) und das Cytomegalovirus zu den Viren, die durch die mittelkettigen Fettsäuren inaktiviert werden können. Nicht nur gegen Bakterien und Viren sondern auch gegen Pilze wirkt die Fettsäure des Kokosöls.

Anwendung von Kokosöl:

Die tägliche Anwendung von Kokosöl, sei es bei der Essenszubereitung oder bis zu drei Esslöffel pur eingenommen vor oder während der drei täglichen Mahlzeiten jeweils ein Löffel, sind vorbeugend gut für Ihren Körper gegen Viren und Bakterien. Die zusätzliche äußerliche Anwendung wie das duschen oder eincremen mit Kokosöl wirkt ebenfalls unterstützend und pflegend für die Haut.

Kokosöl gegen den Pilz Candida albicans

Bildquelle: xuanhuongho-fotolia.com

Der Candida albicans ist ein Hefepilz und bei den Menschen häufig im Genitalbereich, Verdauungstrakt und auf den Schleimhäuten im Mund und Rachenraum zu finden. 75% der gesunden Menschen besitzen ihn nachweislich. Auf den Finger- und Fußnägeln sowie auch zwischen den Fingern und Zehen kann der Pilz vorkommen. Bei einer Pilzinfektion ist Kokosöl ein wunderbares Heilmittel. Das Kokosöl kann für den äußerlichen Pilz auf der Haut aufgetragen werden und als Intimpflege bei Scheidenpilz ebenso. Ist der Darm mit einem Pilz behaftet, dann wird das Kokosöl in passender Dosierung innerlich verwendet. Die pilzfeindliche Wirkung des Kokosöls im Verdauungssystem wurde wissenschaftlich von einer Studie bestätigt. Wird Candida im Darm von einer gesunden Darmflora in Schach gehalten, ist alles in Ordnung. Doch sobald das Immunsystem schwächelt, die Darmflora gestört ist oder eine zuckerreiche Ernährungsweise das Leben dominiert, kommt es zu einer starken Vermehrung des Candida-Pilzes.

Symptome der Candida im Darm:

Verdauungsbeschwerden

Blähungen

Unwohlsein

Nahrungsmittelunverträglichkeit

Symptome der Candida im Intimbereich:

Juckreiz

Schmerzen

Trockene Schleimhäute

Symptome der Candida auf Arme, Beinen oder am Bauch:

Runde oder ovale roten Hautausschläge

Symptome der Candida im Blut:

Chronische Müdigkeit

Leistungsabfall

Konzentrationsstörungen

Organschäden

Systematische Beschwerden (den ganzen Körper betreffend)

Gerade bei Intensivstation Patienten, Frühchen und älteren Menschen endet diese invasive Candidiasis bei 70% der Fälle zum Tode.

Da der Candida eine Resistenz gegen die Pilzmedikamente bildet, wirken Anti-Pilz-Mittel immer schlechter und am Ende vielleicht gar nicht mehr. Kokosöl dagegen, kann das Wachstum von Candida albicans sehr gut begrenzen, damit keine Überbevölkerung der Pilze eintritt und es somit nicht zur invasiven Candidiasis kommt. Als Teil der Ernährung und in der richtigen Dosierung angewendet, ist Kokosöl eine alternative zu den üblichen Pilzmedikamenten. Damit es erst gar nicht zur Pilzerkrankung kommt, ist Kokosöl auch vorbeugend genommen ein Heilmittel. Ernährungswissenschaftler haben erforscht, dass die Anwendung von Kokosöl Candida um 90 Prozent reduziert.

Die richtige Dosierung:

Kombiniert man das Kokosöl mit Oreganoöl wird die Wirkung gegen Candida noch verstärkt. Für 10 Tage werden 1-3 mal täglich (langsam von 1 auf 3 steigernd) 1 TL Kokosöl mit 1 Tropfen Oreganoöl vermischt. Sind nach den 10 Tagen noch immer Teilsymptome vorhanden, werden 2 Tage pausiert und dann noch einmal die Behandlung von vorne begonnen. Wichtig ist es täglich ausreichend Wasser zu sich zu nehmen (30 ml pro Kilogramm Körpergewicht). Damit die Pilzgifte und abgestorbenen Pilze schneller absorbiert und ausgeleitet werden können, sollten täglich 1-2 mal ½ – 1 TL Heilerde (Bentonit) genommen werden.