Kokosnussöl aus Indonesien

Einer der bedeutendsten Kokosöl-Lieferanten der Welt!

Bildquelle: Andrea Izzotti/Fotolia.com

Indonesien zählt zu der größten Republik Südostasiens und natürlich werden auch dort viele Kokospalmen angebaut. Mit einer Jahresproduktion von gut 20 Millionen Tonnen, gehört Indonesien zu einem der bedeutendsten Kokosöl-Lieferanten der ganzen Welt. Dort herrscht ein feuchtwarmes und tropisches Klima, was gerade für das Wachstum der Kokospalme sehr wichtig ist. Die Durchschnittstemperatur beträgt ca. 26°C und die Niederschlagsmenge etwa 3000 mm. Für eine gute Ernte des Kokosnussöl aus Indonesien, sind das die besten Voraussetzungen die man haben kann. In einer Mischkultur mit Betelnüssen, Zuckerrohr und Bananenstauden sind die meisten Kokosplantagen angelegt.

Kopra – das wertvolle Fruchtfleisch der Kokosnuss

Nicht nur Palmkletterer, sondern auch dressierte Affen werden zur Kokosnuss-Ernte geschickt. Aus dem Fruchtfleisch (Kopra) der Kokosnuss wird das Kokosöl gewonnen. Die Nuss wird nach der Ernte gespalten und für einen Tag im Ofen erhitzt, damit die Feuchtigkeit aus dem Fruchtfleisch geht. Selbstständig löst sich dann die Schale und das Fruchtfleisch voneinander ab. Die gewonnene Kopra wird in einer Ölmühle ausgepresst oder zu Kokosraspeln verarbeitet. Die Hauptfettquelle in Indonesien stellt das Kokosöl dar.

Verwertung der Kokosnuss

Weltweit gibt es gut 11 Millionen Kokosnussbauer die von der Kokosnuss leben und noch viele weitere Menschen, die die Nuss weiter verarbeiten. Daraus werden dann Gefäße, Knöpfe oder andere Souvenirs hergestellt, um sich nebenher noch etwas dazu verdienen zu können. Das Kokoswasser dient in Trockenzeiten als Trinkwasser Ersatz. In den indonesischen Gerichten wird sehr viel Kokos verwendet. Denn egal ob als Kokosflocken, Kokosmilch oder Öl, die Indonesier schätzen die gesundheitlichen Vorzüge der Kokosnuss schon seit Jahrtausenden und gehört einfach zur täglichen Ernährung dazu.

Verwendung der Kokosfasern

Das strahlend weiße Fruchtfleisch der Kokosnuss wird meistens als Hauptprodukt gewonnen und nach Europa, Japan oder in die USA exportiert. Die anfallenden Kokosfasern benutzen die indonesischen Produzenten zur Gewinnung von Fasermaterial oder sie verbrennen die Fasern zum Trocknen der Kopra. Da den Insulanern das Geld für Düngemittel und sonstigen chemischen Hilfsmitteln fehlt, sind die meisten Plantagen trotzdem unter Bio-Bedingungen geführt. Auch wenn sie kein Biosiegel besitzen, da die Zertifikation und Kontrolle nicht stattfindet.

 

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