Massage-Kokosöl selbst gemacht


Bildquelle: naito8-Fotolia.com

Massage-Kokosöl selbst gemacht, geht besonders schnell und einfach. Benötigt wird dazu nur ein Basis Öl, was in unserem Fall das Kokosöl ist und ein ätherisches Öl nach Belieben, was den Duft ausmacht. Beides miteinander vermischt ergibt ein Massageöl, welches nicht nur im Wellnessbereich sondern auch zu Therapie- und Heilzwecken eingesetzt werden kann. Massageöl kann auch sehr gut zur Selbstmassage angewendet werden. Zum einen wirken die Massagen über Berührungen, Streicheleinheiten und Kneten der Haut und zum anderen wirken die enthaltenen Öle. Das Basis Öl pflegt und nährt die Haut und macht das leichte Gleiten der Hände über den Körper möglich. Die ätherischen Öle hingegen können beruhigen, beleben, heilen, desinfizieren, wärmen, kühlen, Schmerz lindern, Schleim lösen, Stimmungen aufhellen, Entzündungen hemmen, Immunsystem stärken, die Konzentrationsfähigkeit und Durchblutung fördern. Für die Herstellung dieses Massageöls unbedingt nur natives und kaltgepresstes Kokosöl verwenden. Denn darin sind noch alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten. Es ist frei von Konservierungsstoffen und belastet dadurch die Haut nicht. Kokosöl schützt die Haut dank seiner antioxidativen Wirkung vor freien Radikalen und verzögert die Hautalterung.

Zutaten:

10-20 Tropfen ätherisches Öl

5 g Kokosöl

5 g Mandelöl

100 g Kakaobutter

100 g Sheabutter

Zusätzlich:

1 Schneebesen

1 Trichter

1 Schüssel mit heißem Wasser

1 dunkles Glas mit Schraubverschluss

Zubereitung:

In ein Wasserbad kommt eine kleine Schale, die gefüllt ist mit Kakaobutter, Sheabutter und dem Kokosöl. Wenn alles flüssig ist, gut miteinander verrühren. Für die Konsistenz des Massageöls ist später die Sheabutter verantwortlich. Jetzt wird das Mandelöl hinzugegeben und danach das ätherische Öl. Für belebende und fruchtige Düfte ist Bergamotte und Grapefruit sehr gut geeignet. Wer lieber auf Duft wie Kokos oder Schokolade steht, kann auch Duft Öle in dieser Richtung dazugeben. Nachdem die Flüssigkeit in einem dunklen Schraubglas durch einen Trichter abgefüllt wurde, kann sie für eine halbe Stunde im Kühlschrank aufbewahrt werden und das Öl wird etwas härter und kann als Massagecreme verwendet werden. Denn wenn Kokosöl auskühlt wird es hart und verflüssigt sich wieder sobald es in den Händen mit einer Haselnussgroßen Menge verrieben wird.

Tipp:

Achten Sie beim Kauf der ätherischen Öle auf hohe Qualität und wählen nur 100 % reine Öle.

Pro 100 ml Basis Öl gibt man ca. 15 Tropfen ätherisches Öl hinzu.

Ätherische Öle können aufgrund ihrer hohen Konzentration Allergien auslösen, deshalb vorher an einem kleinen Fleck am Handgelenk testen und eine halbe Stunde abwarten wie Sie darauf reagieren.

Stillende und auch Schwangere sollten mit der Hebamme oder dem Arzt sprechen bevor sie das selbst gemacht Massageöl verwenden.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.