Kokosöl und sein Nutzen


Eigentlich kann man gar nicht oft genug den positiven Nutzen des nativen Kokosöls und seiner Eigenschaften für die Ernährung, für das Wohlbefinden und für den kompletten Körper betonen. Denn Kokosöl steht für unvergleichliche Vitalität, ganz gleich ob für eine innere oder äußere Anwendung.

Kokosöl und sein Nutzen
Bild: Mara Zemgaliete – Fotolia.com

Für unsere Ernährung sind Fette wie auch Öle von immenser Bedeutung. Die unterschiedlichen Fette und Öle enthalten von Natur aus eine spezifische Zusammensetzung an verschiedenen Fettsäuren. Man unterscheidet ob eine Fettsäure zu den ungesättigten (ein-/mehrfach) oder zu den gesättigten Fettsäuren gehört und wie viele Kohlenstoffatome diese enthält und somit zu den kurz- mittel- oder langkettigen Fettsäuren zählt.

Diese speziellen Eigenschaften einer Fettsäure sind ausschlaggebend für seine physikalischen und chemischen Eigenschaften, was sich wiederum auch auf die Wirkung und Verstoffwechslung im Körper auswirkt.

Essentielle Fettsäuren können von unserem Organismus nicht synthetisiert werden und müssen dashalb über die Nahrung zugeführt werden, wie beispielsweise die Fettsäuren Omega 6 und Omega 3. Allerdings neigen die mehrfach ungesättigten Fette schnell zu oxidieren, was durch Licht, Sauerstoff oder Wärme geschehen kann. Aus diesem Grund sollten diese Fette nicht erhitzt werden, weder bei der Verarbeitung zum Nahrungsmittel, noch beim Kochen. Es entstehen freie Radikale, die im Organismus eine toxische Wirkung haben können. Ebenso veränderen sich bei der industriellen Härtung die Eigenschaften der Öle – Trans-Fettsäuren entstehen.

Kokosöl und sein Nutzen

Ganz anders sieht es dagagen bei Kokosöl aus, denn es besteht aus einem extrem hohen Anteil aus mittelkettigen gesättigten Fettsäuren, was es zu einem der sichersten Koch-/Bratöle macht. Dank des gesättigten Charakters des Öls ist es chemisch stabil und somit kaum anfällig für Oxidation. Kokosöl ist eines der wenigen pflanzlichen Öle, welches hoch erhitzt sowie Licht oder Sauerstoff ausgesetzt werden kann, ohne dass es oxidiert. Daher ist es ideal zum Erhitzen geeignet, ohne dass sich dabei im hohem Maße freie Radikale bilden oder es wie bei anderen Backfetten Trans-Fettsäuren entwickeln. Kokosöl stellt zum Kochen und Braten, unter allen Speisefetten, eines der sichersten Öle dar.

Schon in den 60ern erkannte Dr. Budwig ( Forscherin) die Bedeutung von Fetten und Ölen für die Lebensfunktion sowie Gesundheit des Menschen. Sie betonte die Wichtigkeit der Ausschaltung von den “ungesunden falschen” Ölen und Fetten – wie z.B. erhitzte ungesättigte Fette, raffinierte Öle, gehärtete Fette, Margarine und Co. . Die für den Nobelpreis nominierte Wissenschaftlerin, warnte davor, dass sich erhitzte ungesättigte Fette in äußerst schädliche Stoffe umwandeln können. Zum Braten empfahl sie Kokosöl.
Zahlreiche Produkte – auch Bio Ware (Backwaren, Brotaufstriche) enthalten ungesättigte Fette und Öle die zuvor raffiniert oder erhitzt wurden.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls für unseren Körper sehr leicht verdaulich sind. Die mittelkettigen Fettsäuren können sofort in Energie umgewandelt und genutzt werden, anstatt als Körperfett gespeichert zu werden.
Eine besondere Bedeutung kommt der Laurinsäure – mittelkettige Fettsäure – des Kokosöls zu. Das Kokosöl ist die beste und reichste natürliche Quelle von Laurinsäure. Unter anderem ist sie ein wichtiger, natürlicher Bestandteil der Muttermilch. Daher sind mittelkettige Fettsäuren oder auch Kokosöl in beinahe allen Babynahrungsmitteln enthalten.

 

 

 


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