Kokosöl – wissenschaftliche Studien


Allmählich wird auch der Wissenschaft klar, welches Potential im Kokosöl für die menschliche sowie die tierische Gesundheit steckt. Unter anderem liegt das wohl an den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Studien, die im Laufe der Zeit zu diesem Thema abgehandelt wurden.

kokosöl - wissenschaftliche studien
Bild: Jale-Ibrak – Fotolia.com

Diese Studien zeigen auf, dass das Kokosöl abgesehen von einer äußerst positiven Wirkung auf den ganzen Körper, es auch etliche degenerative Erkrankungen des Gehirns, wie z.B. Parkinson, Alzheimer oder Demenz stoppen, lindern oder sogar heilen kann.

Nachfolgend die aussagekräftigsten Studien:

Mittel- und langkettige Triglyzeride im Kokosöl beeinflussen maßgeblich den Fettstoffwechsel

Bei Blutuntersuchungen werden unter anderem die Trigylceridwerte gemessen – sind diese erhöht, kann das ein Anzeichen für eine Fettstoffwechselstörungen sein, welche sich typischerweise bei übergewichtigen Menschen entwickeln. Auch Nierenerkrankungen oder Schilddrüsen-Überfunktion machen sich so bemerkbar. Werte über der Norm sind ein Anzeichen für  ein Gesundheitsrisiko, besonders dann, wenn gleichzeitig auch der Cholesterinspiegel erhöht ist. Es droht die Gefahr von Arterienverkalkung, Thrombosenbildung  sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Chinesische Forscher führten,  um die Triglyzerid-Werte bei übergewichtigen, aber nicht extrem adipösen Probanden zu senken, bei mehr als 100 Patienten eine 8-wöchige Studie durch. Die Teilnehmer waren angehalten, über diesen Zeitraum für ihre Mahlzeiten nur reines Kokosöl zu benutzen.

Das Resultat überzeugte, auch wenn die Wirksamkeit von Kokosöl vom BMI der Probanden abhängig ist und als therapeutische Maßnahme bei extremer Adipositas sowie fortgeschrittener Insulin-Resistenz nicht ausreicht. Alle Studieteilnehmer konnten einen BMI zwischen 24- 28 aufweisen – waren folglich normal bis deutlich übergewichtig.

Die 67 Männer und 34 Frauen sollten bei ihrer Essenszubereitung für die Zeit von 8 Wochen ausschließlich Kokosöl verwenden (zwischen 25 und 30 Milligramm täglich).

Alle Daten wie Blut- /Körperfettwerte der Probanden wurden jeweils zu Beginn und am Ende der Testzeit ermittelt.

Bei den Studienteilnehmern war der Rückgang des Gesamtkörpergewichts sowie des Body-Mass-Index am Ende der achtwöchigen Versuchsreihe deutlich sichtbar, verglichen mit den Werten der Kontrollgruppe. Ebenso hatte sich der reine Körperfettanteil, das Unterhaut-Fettgewebe sowie die Fett-Depots im Bauchbereich  ( besondere Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen) reduziert. Die Blutfettwerte hatten sich ebenfalls bei allen Teilnehmern auf Norm-Werte eingependelt.

Die im Kokosöl enthaltenen mittel- und langkettigen, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren unterstützen nicht nur, Fett-Depots im Körper zu verringern, sondern sie modulieren auch den Fettstoffwechsel. Diese werden bei dem Verdauungsprozess schneller verstoffwechselt und gelangen von der Pfortader direkt zur Leber (unterstützt die Therapie mancher Darmerkrankungen). Zudem liegt der Energiegehalt von Mittelkettigen Triglyzeriden liegt um 10 Prozent niedriger als der anderer Fette. Dadurch steigt der körpereigene Energieverbrauch zur Produktion von Körperwärme und kann so eine Diät unterstützen.

In diesem Zusammenhang weist eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung auf die Vorteile, Grenzen sowie Besonderheiten von Kokosöl hin.

Kokosöl wirkt gegen kariesauslösende Bakterien – Studie des Athlone Institute of Technology (2012)

Die Zähne – wie wertvoll und unverzichtbar sie sind, bemerkt man erst, wenn man Probleme damit hat. Heutzutage gibt es diese oft, aufgrund der ungesunden Ernährung in fast allen Ländern der westlichen Welt. Hier nehmen die Menschen zu viel Zucker sowie andere gesundheitsschädliche Stoffe zu sich, die sich auf die Zähne negativ auswirken können.

Um zu erfahren, wie sich unterschiedliche Öle und Fette auf die Bakterien im Mund- und Rachenraum auswirken, untersuchten dies die Wissenschaftler des “Athlone Institute of Technology Irland” ausführlich. Unter anderem wurde für diese Studie Kokosöl verwendet, aber auch einige andere Öle, denen man jeweils fettspaltende Enzyme beimischte, um die Wirkung im Körper nachzuahmen. Diese behandelten Öle wurden anschließend mit verschiedenen Bakterien zusammengebracht. Danach testete man, welche Population des Bakteriums überlebt hatte.

Schon vor der Testreihe war bekannt, dass es grundsätzlich 2 Hauptverursacher von Karies gibt. Zum einen die Bakterien “Streptococcus mutans”, die sich aus der Saccharose im zerkauten Speisebrei entwickeln, zum anderen eine spezielle Form eines Hefepilzes, der ebenfalls für diverse Entzündungen im Mundraum verantwortlich gemacht wird.

Fazit der Studie – das einzige der getesteten Öle und Fette, welches in der Lage war, beide Karieserreger komplett zu eliminieren, war das Kokosöl. Aber es kommt noch besser – Kokosöl lässt zudem die guten Bakterien im Mund- /Rachenraum überleben, so dass diese für eine gesunde, ausgeglichene Mundflora sorgen. Die restlichen untersuchten Öle und Fette kamen nicht annähernd an die durchschlagende Wirkung des Kokosöls heran.

Bemerkenswerte Gesundheit durch naturbelassene Ernährung mit Kokosöl – die “Pukapuka Studie” von Dr. Ian. A. Prior (60er-Jahre)

Der neuseeländische Forscher Dr. Ian A. Priorauf stieß in den 60-Jahren auf ein bis dato völlig isoliert lebendes Inselvolk in Polynesien – dies weckte sein Interesse. Bereits bei seinem ersten Besuch fiel ihm sofort der scheinbar perfekte Gesundheitszustand der Insulaner auf. Hierbei drehte es sich um rund 2.500 Personen. Der Arzt untersuchte das Phänomen genauer und führte einige medizinische Tests mit den Bewohnern durch. Er fand erstaunliches heraus. Beinahe alle Inselbewohner hatten den idealen Body-Mass-Index, d.h. es gab so gut wie kein Übergewicht. Hinzu kam, dass die Zahl der Herz-Kreislauf-Krankheiten unter den Insulanern verschwindend geringen waren. Bereits Jahre zuvor hatte ein Zahnarzt bemerkt, dass die Insel Bewohner einen überdurchschnittlich gesunden Zahnstatus hatten.

Dr. Prior wollte wissen, woran die extreme Gesundheit der Einwohner von Pukapuka liegen könnte. Er entdeckte, dass dies mit der täglichen Nahrung zusammenhängen muss. Alle Nahrungsmittel nahmen die Bewohner dort völlig naturbelassen zu sich, außer frischem Fisch, viel Obst und Gemüse, aber auch Fleisch wie Huhn oder Schwein. Doch in erster Linie aßen alle nahezu jeden Tag, Kokosnüsse in jeglicher Form, unter anderem auch als extrahiertes Kokosöl bzw. Fett.

Nun liegt es nahe, dass durch den Genuss von naturbelassenen Nahrungsmitteln in Verbindung mit Kokosnuss-Produkten, insbesondere Kokosfett/Öl, sich ein natürlicher Schutz gegen nahezu allen bekannten Zivilisationskrankheiten ergibt. Die Pukapuka-Bewohner kennen weder Herz-Kreislaufbeschwerden noch Schilddrüsenprobleme bzw. Unter- oder Überfunktionen einzelner Organe.

Erstaunlicher Erfolg durch Kokosöl bei Alzheimer Erkrankungen – Studie der Kinderärztin Dr. Mary Newport, England (2000)

Zwar handelt es sich hier im engesten Sinne nicht um eine wissenschaftliche Studie, trotz alle dem gelten die Erkenntnisse der Kinderärztin Dr. Newport als die heute wichtigsten in Verbindung mit dem Kokosöl.

Im Alter von 59 Jahren erkrankte ihr Ehemann an Alzheimer. Die Erkrankung nahm einen raschen, heftigen Verlauf. Schon nach kürzester Zeit traten die Alzheimer-typischen Symptome auf, welche sich zusehends verschlimmerten. So konnte er sich z.B. nicht mehr an die Jahreszeit, den Monat oder den Tag erinnern. Bei den Ärzten war die Ratlosigkeit groß. Nicht eines der verabreichten Medikamente konnte die Krankheit aufhalten oder auch nur lindern. Irgendwann resignierten sie und überließen den Patient seinem Schicksal.

Dr. Mary Newport wollte das Todesurteil nicht akzeptieren und beschäftigte sich fortan eingehend mit der Krankheit. Sie stellte fest, dass eine der Hauptgründe für den Ausbruch von Alzheimer, ein Problem bei der Nutzung von Glucose im Hirn ist. Trotz ausreichender Glucosezufuhr  kann das Gehirn der Alzheimer-Patienten diese nicht in die notwendige Energie umwandeln.

Die Ärztin fand aber auch heraus, dass der Glucosemangel mittels Zufuhr von Ketonen behoben werden kann. Diese Ketone wiederum können aus mittelkettigen Triglyceriden gewonnen werden, welche im nativem Kokosöl vorkommen.

Dank dieser Erkenntnis verabreichte Dr. Newport, ihrem Mann täglich Kokosöl. Fazit –  innerhalb kürzester Zeit änderte sich der Krankheitsverlauf dramatisch. Erst kam Erkrankung zum Stillstand, dann entwickelte sie sich rückwärts. Newport konnte sich plötzlich wieder an Dinge erinnern, die er längst vergessen hatte. Nach einiger Zeit, stellte sich wie durch ein Wunder, eine vollständige Genesung ein. Die Ärztin hielt die Ergebnisse ihrer selbst erstellten Studie für so sensationell, dass sie sie 2008 als detaillierten Bericht in der Fachpresse veröffentlichte. Bis heute gilt diese Studie als wichtigster Beweis für die Wirksamkeit von Kokosöl bei degenerativen Erkrankungen des menschlichen Gehirns.

Außer diesen Studien wurden weitere, oft sehr fachspezifische Studien über die Wirksamkeit von Kokosöl erstellt, deren Ergebnisse jedoch der allgemeinen Öffentlichkeit nicht immer zuteil wurden.


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