Kokosöl Massage

Das Kokosöl ist eine wohltuende Pflege für die Haut mit einer kühlenden Wirkung. Sein exotischer Duft bringt Sie während der wohltuenden Massage in andere Welten. Sie werden sich wie im Urlaub fühlen und danach entspannt und erholt wieder erwachen. Die Nährstoffe des Kokosöls dringen tief in Ihre Haut ein und versorgen diese mit Mineralstoffen und Vitaminen. Sie bietet Pflege und zugleich eine große Feuchtigkeitsspende für die Haut. Durch Ihre Konsistenz, die ab 25 Grad zu schmelzen beginnt, lässt sie sich super leicht einmassieren. Das Kokosöl kann mit anderen Ölen gemischt werden wie z. B. Mandelöl, Olivenöl oder Avocadoöl. Auch ätherische Öle wie Rose, Lavendel oder Sandelholz können mit vermischt werden und geben eine individuelle Note ab. Beim mischen niemals die Öle kochen lassen sondern nur in einem Wasserbad erwärmen. Dieses Vitamin E ist besonders wohltuend und wichtig für die Haut und wirkt sehr gut bei trockener und sonnengeschädigter Haut, da sie pflegt und entspannt.

Bildquelle: Africa Studio-fotolia.com

Cellulite (Orangenhaut):

Die Bindegewebsschwäche, auch Cellulite genannt, kann nicht nur mit richtiger Ernährung und Sport sondern auch mit der Anwendung von Kokosöl durch eine gezielte Massage bekämpft werden. Vor der Massage sollten 2-3 Gläser Wasser getrunken werden, weil dadurch die gelösten Schlacken und Gifte später besser durch den Urin ausgeschieden werden können. Nur so kann sich das Hautbild erneuern. Außerdem sollten Sie davor eine heiße Duschen nehmen, damit sich die Poren öffnen können und das Öl leichter in die Haut eindringen kann. Anschließend gut abtrocknen. Das Kokosöl wird mit einer weichen Massagebürste für gut 15 Minuten gezielt einmassiert und dadurch auch trockene Hautschuppen entfernt. Die Massage steigert die Durchblutung und das handwarme Kokosöl kann besser und tiefer in die Hautschicht eindringen und seine Wirkung entfalten. Außerdem fördert sie den natürlichen Lymphfluss und Abbau der Schlacken im Bindegewebe. Die Behandlung sollte dreimal pro Woche wiederholt werden, damit sie auch wirklich anschlägt. Nach der Massage können die Überreste mit einem weichen Tuch entfernt werden oder man geht danach einfach duschen. Das eincremen kann getrost weggelassen werden, da die Haut durch die Massage genug Öl aufgenommen hat.

 

Massageöl selbst herstellen:

Für die Herstellung dieses Massage Öls sollten Sie unbedingt natives und kaltgepresstes Kokosöl verwenden, nur darin sind alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten die Sie benötigen. Frei von Konservierungsstoffen wird Ihre Haut nicht belastet und dank der antioxidativen Wirkung, schütz das Kokosöl vor freien Radikalen und hemmt zusätzlich noch die Hautalterung.

 

Zutaten:

100 g Sheabutter

100 g Kakaobutter

5 g Mandelöl

5 g natives Kokosöl

10-20 Tropfen ätherisches Öl

 

Zum Anmischen und aufbewahren:

eine Schüssel heißes Wasser

ein Glas mit Schraubverschluss

einen Trichter zum Abfüllen

einen Schneebesen

 

Anleitung:

Die Sheabutter, Kakaobutter und das Kokosöl werden in einem Wasserbad langsam erwärmt und gut miteinander vermischt. Die Sheabutter dient später als Konsistenzgeber beim Massageöl. Haben sich alle drei Öle gut verflüssigt und vermischt, wird das Mandelöl hineingetropft und gut verrührt. Danach noch das ätherisch Öl hinzugeben. Bei den ätherischen Ölen ist es eine reine Geschmacksache. Das können fruchtig belebende Öle wie Bergamotte oder Grapefruit sein, Schoko oder Kokos oder Duft Öle. Damit die Massagecreme besser verwendet werden kann, kommt sie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Das Kokosöl wird hart wenn es ausgekühlt ist. Möchte man es verwenden, einfach in die Hand nehmen und durch die Körperwärme fängt es an zu schmelzen und kann dann wunderbar zur Massage verwendet werden.

 

Achtung:

Es können Aufgrund der hohen Konzentration der ätherischen Öle allergische Reaktionen auftreten. Deshalb das selbst gemachte Öl mit einer kleinen Mengen, z. B. am Handgelenk erst mal testen und warten ob eine Reaktion eintritt. Stillende und Schwangere sollten mit dem Arzt oder der Hebamme sprechen, ob sie diese selbst gemachten ätherischen Öle benutzen dürfen.

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