Besitzt Kokosöl heilende Kräfte?


Kokosöl heilende Kräfte
Bild: Mara Zemgaliete – Fotolia

Mythos Kokosöl – hier einige Aufklärungsversuche!  Ist Kokosöl denn wirklich das vergessene Wundermittel unserer Zeit – besonders was die Haut betrifft? Benutzen wir  in der Regel lieber chemische Cremchen und Salben oder auch Medikamente (mit gegebenenfalls schädlicher Nebenwirkungen) um  Hautproblemen den Kampf anzusagen? Eigentlich könnte es so einfach  und wesentlich gesünder sein. Werfen wir also einmal einen Blick auf die Einsatzgebiete von Kokosöl und wo überall es unter Umständen seine Wirkung entfalten kann.

Hat Kokosöl heilende Kräfte?

Sonnenbrand – nicht mit Kokosöl

Die heilende Wirkung von Vitaminen, Aminosäuren sowie der Antioxidantien im Kokosöl sind – den Wissenschaftlern –  bereits bekannt.   So ziemlich jeder  könnte vom reinen biologischen Kokosöl profitieren, jedoch kennt der “Ottonormal Verbraucher” kaum  dessen  Wirkung. Sehr interessant könnte es für Sonnenbrand-Anfällige sein, denn dank seiner Inhaltsstoffe wirkt es kühlend sowie antibakteriell. Das Kokosöl sorgt dafür das der Sonnenbrand nicht so stark brennt und schneller abheilt.  Ebenso lohnt es sich schon vor einem Sonnenbrand,  die Haut mit dem Kokosöl einzucremen. Zwar ist es nicht so schützend wie eine Sonnenmilch der höchsten Stufe,  doch als leichter Sonnenschutz taugt es auf jeden Fall.

Hautunreinheiten wie Akne & Co – nicht mit Kokosöl

Nicht nur gegen  Sonne oder Cellulite kann das Kokosöl eingesetzt werden, sondern gegen beinahe jede Unreinheit der Haut. Da die meisten Hautunreinheiten durch Entzündung entstehen, punktet das Kokosöl mit seiner  antibakteriellen Wirkung hier  ebenfalls. Desweiteren unterstützt die konstante Feuchtigkeit auf der Haut den Heilungsprozess, so dass die unerfreulichen Stellen schnell abklingen. Regelmäßiges eincremen mit dem Kokosöl kann Unreinheiten sogar vorbeugen. Was in erster Linie daran liegt, dass einer der  Hauptgründe für Hautentzündungen ein zu niedriger Feuchtigskeitgehalt ist.  Für eine trockene Haut gibt es zahlreiche Gründe, die zwei häufigsten sind jedoch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit sowie extreme Kälte – beides begünstigt den Feuchtigkeitsverlust.

Schuppen – nicht mit Koksöl

Schuppenflechte auf der Kopfhaut ist eine häufige Erscheinung und kann in den wenigsten Fällen  vollständig geheilt werden. Doch auch hier kann Kokosöl zumindest das nervende Jucken unterbinden und sorgt desweiteren dafür das die Kopfhaut zukünftig weniger schuppt. Dadurch das sich das Kokosöl wie ein Film  auf die Haut legt , versorgt dieser die Haut mit genügend Flüssigkeit um das Juckgefühl  zu stoppen, was wiederum die Haut beruhigt – als Folge werden weniger Schuppen entwickelt. Das Kokosöl wirkt also doppelt, einmal durch den kaum spürbaren Ölfim und dann aber auch durch seine zahlreichen vitalen Inhaltsstoffe.

Kokosöl kann noch mehr
Dem “Wunder”-Öl werden unzählige Wirkungen nachgesagt, die meisten wurden jedoch leider nicht mal im Anzatz erforscht. Weshalb auch? Vielleicht – weil man mit Kokosöl nicht so viel Geld verdienen kann, wie mit chemischen Formeln? So gibt es beispielsweise einige Fälle in denen eine Verbindung zwischen der Heilung von Krebs und den Kokosöl-Inhaltsstoffen angenommen wird. Ebenso wird im Bereich derAlzheimerforschung seit geraumer Zeit immer öfter von positiven Effekt in Zusammenhang mit Kokosöl gesprochen. Desweiteren legen wissenschaftliche Studien (Hunden) nahe, dass durch die positive Wirkung des Öls auf das Nervensystem, die Parkinson-Symptome gemildert werden und vielleicht sogar vollständig verschwinden könnten.


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