Mit Kokosöl Stechmücken abwehren

Mit Kokosöl Stechmücken vertreiben

Sicher haben Sie auch schon einmal eine Invasion von lästigen, blutsaugenden Insekten erlebt. Kaum werden die Tage wärmer, schon schwärmen Stechmücken, Bremsen, Kriebelmücken und kleine Moskitos aus, um sich auf die Suche nach Nahrung zu machen. Ihre Nahrung ist unser Blut und mit Vorliebe stecken die Plagegeister ihre spitzen Rüssel durch unsere Haut, um an den benötigten roten „Kraftspender“ zu gelangen.

Kokosöl Stechmücken
Bildquelle: Henrik Larsson – Fotolia.de

Für uns Menschen sind diese „Stiche“ nicht gleich gefährlich, aber teilweise doch sehr schmerzhaft und unangenehm juckend. Kratzt man sich an der betroffenen Stelle, kann es leicht zu Entündungen kommen, die manchmal sogar mit Antibiotika behandelt werden müssen. Ein natürliches Kokosöl, beispielsweise von 100ProBio, enthält mehrere Wirkstoffe, mit denen man sich diese Stechinsekten ganz gut vom Leib halten kann. Dies kommt besonders all jenen zugute, die entweder allergisch auf chemische Stoffe reagieren oder aber einfach lieber ein natürliches Mittel zur Stechmücken-Abwehr einsetzen wollen, anstatt zur Chemiekeule zu greifen.

Was lockt Stechmücken eigentlich an?

Mücken können ihre Opfer schon von weitem „riechen“. Vor allem sind es die menschlichen Ausdünstungen wie Hexansäure, Ammoniak, Co² in der Atemluft und Essigsäure, die so verlockend auf die Plagegeister wirken. Personen mit Schweißfüßen können ein Lied davon singen, dass vor allem die Knöchel an den Füßen von den „Stechern“ heimgesucht werden. Stinkfüße wirken besonders anziehend auf Stechmücken. Es gilt also diese Düfte zu überdecken, um die Stechtierchen fern zu halten. Mit Kokosöl klappt das recht gut. Aber nicht durch den Kokosduft, sondern durch den Duft der Laurin- und Caprinsäure, die ebenso gegen Zecken Wirkung zeigen. Der Geruch legt sich wie eine Tarnkappe auf die Haut und überdeckt den natürlichen Menschenduft (und den von Tieren).

Natürliches Kokosöl vs. Chemiekeule

Im Handel findet man eine ganze Reihe an Insektenschutz-Cremes und -Sprays, die aber ziemlich alle eines gemeinsam haben: Sie enthalten chemische Substanzen und Duftmittel, die unsere Haut angreifen, in die Blutbahn gelangen können (perkutane Resorption) und zusätzlich auch noch penetrant stinken. Vor allem bei Babys und Kleinkindern sollte man die Anwendung dieser Mittel vermeiden, denn selbst Erwachsene reagieren auf die Verwendung manchmal mit sehr starken, allergischen Retourkutschen. Zumal auch kein sythetisches Reppelent einen hundertprozentigen Schutz bieten kann. Hier ist reines und naturbelassenes Kokosöl in Verbindung mit Neemöl oder Citronella genau das Richtige, um Stechmücken fernhalten zu können. Doch auch diese ätherischen Öle können allergische Reaktionen hervorrufen. Deshalb sollte vor dem Gebrauch stets die Verträglichkeit auf ätherische Öle in der Armbeuge getestet werden.

Achtung: Bei Babys und Kleinkindern sollte man dem Kokosöl keine ätherischen Öle beimischen, sondern das Öl pur auf die bestenfalls angefeuchtete Haut auftragen.

Kokosöl Stechmücken

So wirkt Kokosöl Stechmücken entgegen

Es sind die in Kokosöl enthaltenen Fettsäuren, welche die Repellent-Wirkung gegen Insekten ausüben. Sowohl gegen Zecken als auch gegen Stechmücken ist es vor allem die Dodecansäure (Laurinsäure), die uns vor Angriffen schützt. Die Wirkung des reinen Kokosöls hält leider nicht allzu lange an. Je nach Schweißbildung sollte etwa alle ein-zwei Stunden ein wenig nachgecremt werden. Auf grellbunte Kleidung, Parfüm und Deodorants sollte man besser verzichten, denn damit lockt man die fliegenden Blutsauger nur unnötig an.

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