Kokospalme


Die Kokospalme – Baum des Lebens

Kokospalme
Bild: ValentinValkov – Fotolia.com
Die im Wind wiegende Kokospalme gehört zum perfekten Bild eines südlichen Sandstrandes genauso dazu wie das klare, türkisblaue Meer. Man kennt sie ebenfalls als Nutzpflanze, die in riesigen Plantagen herangezogen wird. Sie kann eine Höhe von 30 Metern erreichen. Ein Merkmal ist ihr schlanker Stamm, der in einem Blätterschopf endet, wo jedes gefiederte Blatt 6-7 Meter misst. Blüten trägt die Palme erst nach rund 7 Jahren.

Die Blüten werden durch den Wind und durch Insekten bestäubt. Daraus entstehen die in Bündeln hängenden Früchte, die der Palme ihren Namen geben, die sogenannten Kokosnüsse. Das Wort “Cocos” kommt aus dem portugiesischen und bedeutet “Schreckgespenst”. Diese Bezeichnung erhielt sie, wegen des affenähnlichen und daher unheimlichen Aussehens. Fällt die Kokosnuss nach der Reife auf den Boden entsteht daraus eine neue Kokospalme.

Die Kokospalme als Nutzpflanze

Von der Kokospalme kann jedes Teil nützlich verwendet werden. Das wussten bereits die alten Ägypter vor rund 3000 Jahren zu Nutzen. Besonders wertvoll ist das Kokosöl, welches aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen wird. Es ist besonders reichhaltig an Nährstoffen und kann zur wirkungsvollen Pflege von Haut und Haar eingesetzt werden. Auch in der Tierpflege wird Kokosöl immer beliebter. Vor allem wird es dort zur Abwehr von Zecken, Würmern und Milben eingesetzt, aber auch die Fellpflege ist ein begehrtes Einsatzgebiet bei Tierhaltern.

Kokosöl findet industrielle Verwendung u. a. im Lebensmittelbereich, zur Herstellung von Kosmetik, Seifen, sowie Waschmittelsubstraten und zur Fertigung von vielen chemischen Produkten. Ebenfalls beliebt, für die Herstellung von Backwaren, sind die Kokosraspeln. In tropischen Ländern werden zusätzlich die Kokosmilch, Kokosmehl und die Palmensprossen verwendet.

Die Triebspitzen der Blütenstände werden für die Produktion von Spirituosen benutzt. Die Pflanzenfasern oder auch Kokosfasern genannt, werden zu Teppichen, Matten, Seilen und Bürste verarbeitet. Das Holz der Kokospalme ist in tropischen Ländern vor allem als Material für den Hausbau von großem Nutzen. Der Vorteil ist, dass es nicht von Termiten befallen wird. Die Dächer der Häuser werden zusätzlich mit Matten aus Kokosblättern gedeckt.

Die Kokospalme als Zimmerpflanze

Die Kokospalme ist zudem als Zimmerpflanze äußerst beliebt und kann entweder aus einer Kokosnuss gezogen oder in Gärtnereien und Blumenläden gekauft werden. Hier erreicht sie eine Höhe von ca. 2–3 Meter. Sie braucht viel Licht, Wärme und ein feuchtes Klima, um gesund zu gedeihen. Das Entstehen von Blüten oder gar von Kokosnüssen ist in der Zimmerkultur nicht zu erwarten. Trotzdem kann sie bei einem richtigen Standort viele Jahre halten.


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